Einmal im Jahr

Ich liebe die Feiertage,
die Feiertage lieben mich, doch die mit den Erwartungen der anderen zu verbringen, das lieb ich nicht.
Ob Männlein oder Weiblein das Fest genießt, gibt’s leider oft etwas oder jemand, der das vermiest.
Die Geschichten hier sind oft unglaublich sehr, doch an Weihnachten wundert‘s keinen mehr.
Bekommt das Kind von Oma und Opa Schokolade noch mehr, obwohl die Eltern ärgert das sehr, sind sie die die stolz sind wie Bolle, und die Eltern haut‘s fast von der Rolle.
Doch bei den Geschenken hat sich jeder was gedacht, auch wenn jeder beim Auspacken innerlich lacht.
Ist das ein Scherz oder dein Ernst, man gibt den gleichen Geldwert, dauert wohl bis du das lernst.
Es ist doch das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und Freud und nicht, dass jemand Missmut streut.
Doch an keinem anderen Tage, sind die Erwartungen so hoch wie heute, ob emotional oder materiell, das Wissen nur die jeweiligen Leute.
Ab einem gewissen Alter, nein einer gewissen Reife, reflektiert man so manches Verhalten und möchte so manches ein bisschen anders gestalten.
Aber letztendlich Lob ich den Christbaum sehr, da bekomm ich zumindest beim Schnaps einen mehr.

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Das hast du sehr schön zusammengefasst,
im Grunde find ich, dass das alles so passt.

Jedes Jahr das gleiche Leiden,
so oft würd ich es gerne meiden.

Doch dann wär die Verwandtschaft sauer,
wär auch kein Zustand, so auf Dauer.

Der einz'ge Trost, man glaubt es kaum,
ist auch für mich, das Lob am Baum.

Prost!

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Hoch lebe der Endreim! :-)

(Ich geh noch aus dem Leim!)

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