Das Schwi.Mo đŸ€

Hallo zusammen,

wollte hier mal meinen Frust auslassen und neutrale Sichten/Meinungen einholen.

Es geht um die Mutter (58) meines Mannes.
Ich Stille meinen Sohn (14 Monate) noch (ca 3 mal am Tag und abends vorm schlafen gehen und nachts.. also noch rel. offt). zurzeit isst er wirklich schlecht und möchte viel in meine arme und an meine brust. Meine schwiegermutter (selbsternannte Ă€rztin) meint ich soll aufhören zu stillen und das so schnell wie möglich. Am besten bringe ich ihr meinen schatz fĂŒr ein paar tage mit Übernachtung damit er meine brust "vergisst".. es wĂ€re nur das beste fĂŒr mich und fĂŒr ihn (ich hab dann "Ruhe" und er wĂŒrde essen, da er ja so wenig-keine NĂ€hrstoffe bekommt-die bekommt er nur aus GemĂŒse/Obst fleisch usw..). Er wĂŒrde außerdem so total anhĂ€nglich und wird nie aufhören an meiner brust zu nuckeln. Bitte sagt mir, dass diese frau einen vogel hat oder bin ich zu sehr meinem mutterinstinkt verfallen (das wirft sie mir ĂŒbrigens auch vor).

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Ich habe ein Problem, wenn jeder zweiter Beitrag hier als Schwiegermuttermonster hingestellt wird. Ich lese dazwischen eine Schwiegermutter, die mehr Anteil möchte.

Muss man ein Kind, dass 14 Monate klein ist und somit ein Kleinkind, noch dreimal am Tag stillen ? Klar kann man, muss man aber nicht.

Muss sich ein Kleinkind noch mit Stillen beruhigen, wenn die Möglichkeit besteht, seiner Reife entsprechend schon andere Sachen zu probieren. Muss man ? Kann man. Es ist Deine Ansicht, deine Vorstellung,

Dass Du aus ihrer Sicht das Kind ,,zu“ sehr an Dich im Kleinkindalter bindest, ist Deine Entscheidung. Ja, andere haben dann in bestimmten Situationen den Zugang zum Kind schwieriger -Deine Entscheidung.

Wenn man nicht die eigene Perspektive verlÀsst und sogar die Machtposition der Mutter ausleben und nur sich selbst sieht, wird es dann schwierig.

Möge ich hinter Deinem Beitrag auch ein StĂŒck Eigenreflexion sehen, die vermisse ich.

#winke

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Danke, das unterstĂŒtze ich voll und ganz. Leider fĂŒhlen sich sehr viele Menschen bei (gut gemeinten) RatschlĂ€gen (vor allem von der Schwiegermutter!!!) zu ihren Umfang mit den Kindern gleich angegriffen... dabei meinen es gerade die Omas oft einfach nur gut. Den Begriff Monster finde ich in dem Zusammenhang echt schon anmaßend.

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Ob jetzt jede Oma ein Schwiegermonster ist sei Mal dahingestellt.
Aber wenn wir ehrlich sind ist es wahrscheinlich einmal wieder der Klassiker dass die Oma das Kind gern ganz fĂŒr sich alleine hĂ€tte und die Stillerei dem im Weg steht.
"Bring ihn mir auf mehrere Tage zum Entzug" spricht fĂŒr mich doch sehr dafĂŒr. 🙄
Und wenn die Grossen dann ihre BesitzansprĂŒche ohne Bezugsperson Mama Papa von 0 auf 100 ausleben wollen und den Wrg dorthin mit stussigen Argumenten pflastern ist das ok?
Finde ich nicht.

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Lass dir nicht rein reden! Sie hatte ihre Chance bei ihren Kindern, du machst es bei deinem wie du es fĂŒr richtig hĂ€ltst bzw wie es fĂŒr euch am besten passt.
Unsere ist auch 14 Monate alt und wird noch voll gestillt. Heute hat er eine Pommes und einen Keks gegessen. Juhu. Langsam wird's. Solange er von der Milch satt wird, ist doch alles gut.
Er hat noch viele Jahrzehnte Zeit zu essen. Und mit 18 hĂ€ngt er bestimmt nicht mehr an deiner Brust. Woher will deine SM eigentlich wissen, was das Beste fĂŒr dich ist? Meine Hebamme erzĂ€hlte letztens nachdem mein Kinderarzt mich bei der U6 so blöd angemacht hatte, dass sie ihren Sohn bis nach dem dritten Geburtstag noch sporadisch gestillt hatte. Irgendwann hat sie ihm dann gesagt die Milch ist aus und das war gar kein Thema und er hat nie wieder danach gefragt. Ganz ohne Stress.

Ich durfte mir schon viel zum langen stillen (und bei uns im Bett schlafen) anhören. Aber da gibt's direkt Kontra und das Thema ist erledigt. Mittlerweile sagt keiner mehr was dazu

Mach es so, wie es fĂŒr euch am besten ist. SM soll sich um ihren Kram kĂŒmmern

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Sie weiß es weil sie uns 1 mal im schaltjahr besucht, meint aber sie hat total Durchblick.. dabei weiß sie noch nicht dass unser kleiner auch bei uns im bett schlĂ€ft 😂 das gibt dann wieder ZĂŒndstoff

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Wenn es so selten ist und sie ihre "RatschlĂ€ge" nicht auch noch per Telefon etc. ungefragt verbreitet, wĂŒrde ich einfach auf Durchzug schalten.

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Hey, ich habe meiner Mutter mal die Seiten der WHO und LLL ans Herz gelegt, als sie mich auch mal ĂŒberzeugen wollte mit dem Stillen aufzuhören.

Übrigens habe ich meinen Sohn bis etwa zwei Monate nach seinem zweiten Geburtstag gestillt, wann immer er darum gebeten hat.

Das regelt sich alles von alleine. Lass dir nix reinreden. Von niemanden.

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Lustig dass du das sagst, habe ich ihr heute auch zugeschickt.. es kam nur, dass er doch die NĂ€hrstoffe aus meiner milch nicht mehr bekommt (zu 100%) usw.. sie stellte es total so hin als ob ich mein kind nicht fĂŒtter und ihm nur die brust zustecke.. total panne die frau.. "ja aber frĂŒher haben wir das so..." ja frĂŒher waren die gummistiefel auch aus holz.😐

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Bei diesen „Ja frĂŒher...“-Aussagen, sage ich immer, dass man alte Frauen ab einem gewissen Alter als Hexen verbrannt hat um sie loszuwerden 😂 danach ist Ruhe im Busch.

Ne, mal im Ernst, ignorier es, wenn sie sich nicht damit zufrieden gibt, wenn du ihr sagst, sie soll sich raushalten. Ab einem gewissen Alter sind die Leute einfach resistent und renitent đŸ˜Ș

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Hallo,
ich kann es immer nicht glauben. Ob nun meine Mutter oder meine Omi sind eher der Meinung, stillen so lange es wohl geht. Es kann doch kaum an, damals war es eben so, liegen. Meine Oma wurde 1951 Mutter und meine eigene hat mich 1978 zur Welt gebracht. Wie auch immer, kann es wohl jeder so halten wie er mag. Da braucht es doch kein ok, vielleicht kann man fragen und auf einen Rat hoffen..

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ja eben, um rat hatte ich sicherlich nicht gefragt.. den gibt sie mir aber stÀndig. zu nervig.

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Hallo,

wenn ihr euch sowieso nur 1x im Schaltjahr seht, wĂŒrde ich mich da gar nicht weiter mit beschĂ€ftigen.
Vermutlich wÀre ich in schallendes GelÀchter ausgebrochen, bei ihrem Vorschlag, das Kind ein paar Tage zu ihr auf "Entziehungskur" zu schicken.#rofl

Du musst wirklich nicht an dir zweifeln, du machst das alles richtig so!#pro

Woher weiß sie ĂŒberhaupt, wie oft du stillst, wenn ihr euch doch so wenig seht?
ErzÀhl ihr sowas einfach nicht mehr. LG

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Wie sieht es derzeit mit der Beikost aus? Wie viele GlÀschen isst er? Welche bevorzugt er?

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🩅🩅🩅 Ich bin fĂŒr 🩅🩅🩅
Stillen ist eine private Sache und geht niemanden was an. Stillen solange wie es beide wollen, Punkt.

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Hör auf dein GefĂŒhl und was euch gut tut.

Meine hat bei Infekten (ansatzweise Infekten) wieder mehr gestillt, mehr NĂ€he gebraucht. Dann war wieder gut und sie wollte nur noch abends/morgens.

In der Zeit hat sie weniger gegessen, weil sie an etwas rumbrĂŒtete.

Wenn ich krank bin oder so halb/halb bin - nicht gesund, nicht krank - dann will ich auch nix essen. Ich trinke viel, brauche Ruhe, kuschel mich ins Bett/auf die Couch und nach ein paar Tagen geht es mir besser.
In ĂŒber 30 Jahren war es so, dass ich nach jedem Krank sein hinterher einen anderen Geschmack hatte. Jedes mal! Was ich vorher liebte, mochte ich gar nicht mehr und dafĂŒr anderes.
Keine Ahnung, warum, ist einfach so.

Meine, wenn sie krank ist, hat weniger Appetit. Auch heute noch.
Dann trinkt sie viel.
Nach ein paar Tagen springt sie wieder rum.

Und obwohl sie inzwischen grĂ¶ĂŸer ist als ich (PubertĂ€t), ihr erster Satz, wenn sie krank wird "Mama, ich will auf den Arm" #schwitz#rofl
Zu dem Zeitpunkt realisieren wir beide noch nicht, was los ist. Ca. 1-2 Stunden spĂ€ter liegt sie dann wirklich flach. Offensichtlich merkt ihre Intuition, dass da was ist, sie merkt, dass sie sich so fĂŒhlt, aber kann es noch nicht einordnen.


Das Angebot deiner Schwiegermutter kannst du dann annehmen, wenn es fĂŒr euch passt.
Z.B. wenn du selbst abstillen willst (einfach keine Kraft, Lust, Nerven mehr hast, wenn du einfach selbst so weit bist, dass es genug ist)
wenn dein Arzt sagt, dass du MUSST z.B. weil es um deine Gesundheit geht, du Medikamente brauchst etc.

Da kann das Angebot durchaus hilfreich sein.

Wenn du selbst aber genug an GemĂŒse, Obst, Vitaminen zu dir nimmst, dann bekommt dein Kind davon auch etwas ab.
NatĂŒrliches Schmerzmittel inklusive (beim Zahnen hing meine mehr an der Brust. Laut Hebamme: weil die Muttermilch auch Schmerzmittel produziert.)

Wenn er selbst abstillen möchte, ist es relativ einfacher, dann hört er einfach weiter auf.
Da ist dann nur wichtig, dass es zu keinem Milchstau kommt, falls er aprupt von mehrerem Stillen auf gar nicht mehr ĂŒbergeht. Bei: es wird weniger und nur noch nuckeln stellt sich die Milchmenge darauf ein und produziert dann weniger Menge.

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Meine KinderÀrztin meinte auch ich soll Abstillen als mein Sohn 12 Monate war und noch immer schlecht ass und schlief.

Hab auch gemacht, alles wurde besser. Er aß, er schlief durch und ich hatte auch mal ein bisschen mehr Luft und Freiraum. FĂŒr mich wars die richtige Entscheidung und beim zweiten Kind hab ich auch mit knapp einem Jahr abgestillt.

Es ist bestimmt nicht böse gemeint von der Oma. Einen Vogel hat sie jedenfalls nicht nur weil sie nicht verstehen kann das du noch stillst.

Das ist ja nun wirklich deine persönliche Entscheidung.

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darf ihh fragen wie ihr abgestillt habt? ich ĂŒberlege auch LANGSAM abzustillen.. aber bestimmt nicht mit kompletten mama-entzug 😀

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Ich antworte mal, weil es bei uns Ă€hnlich war. Das Kind wurde immer dĂŒnner, weil es nichts gegessen hat. Langsam wurde sie tatsĂ€chlich gefĂ€hrlich dĂŒnn (mit 12 Monaten). Da haben wir beschlossen, dass ich abstille (also vor allem hab ich das entschieden). Wir haben tatsĂ€chlich den Mama-Entzug durchgefĂŒhrt, weil ich gerade auch meine Master-Arbeit beenden musste und die Großeltern noch ein Zimmer ĂŒber hatten im Urlaub. Also ist Papa mit beiden Kindern und den Großeltern vereist. Sie hatte zwar mich nicht, aber ihren Bruder und ihren Vater, zu beiden hatte sie eine enge Beziehung. Ich hab das GefĂŒhl, dass das fĂŒr Kinder oft einfacher ist, wenn das Angebot nicht da ist. Außerdem hĂ€tte ich das wahrscheinlich nicht durchgezogen, wenn sie eh schon zu dĂŒnn ist und dann einfach nicht isst. Im Endeffekt hat sie aber erst dadurch angefangen zu essen und ein vernĂŒnftiges Gewicht bekommen, obwohl sie heute noch sehr dĂŒnn ist.

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