Update zu:Hat jemand von euch den Kontakt zu seiner Mutter / den Eltern abgebrochen???

Hallo ihr Lieben ,

Habe vor kurzem schon nachgefragt wer von euch den Kontakt zu seiner Mutter / seinen Eltern abgebrochen hat und wie es euch damit geht .

Nach den ganzen Vorfällen was waren und mich auf die harmlose Frage die ich ihr am Freitag gestellt habe hatte ich echt keine Kraft mehr , grübelte den ganzen Abend ob es nicht besser wäre den Kontakt abzubrechen .
Am nächsten sehe ich dann,das meine Mutter und mein Bruder mich und meinen Sohn beide blockiert haben , daraufhin tat ich dies auch und löschte die Nummer meines Vaters (mit dem ich sowieso nie was zu tun haben wollte)

Heute hat er mich angerufen (er ruft das ganze Jahr nicht an), heute plötzlich wo er weiß ich bin alleine mit der kleinen ,mein Freund auf Arbeit ruft er an um mich wie immer zur S.. zu machen , natürlich hab ich NICHT abgehoben,habe seine Nummer gesperrt , aber leider sieht man im Anrufverlauf ja trotzdem das er erneut angerufen hat ,ich habe seit seinem anrufe schlimme Angstzustände, habe schon Beruhigungstropfen genommen .

Mein Freund arbeitet leider weiter weck und kommt vor 7 nicht nach Hause , in mir kommen all die schlimmen Ereignisse meiner Kindheit wieder auf , wie er immer war und ich trau mich nicht mal mehr die Türe zu öffnen(vorher hat es geläutet,es war der Paketdienst,ich öffnete nicht,aus Angst er wäre es)

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll ich will doch einfach nur meine Ruhe von ihnen und endlich abschießen und meinen inneren Frieden finden 😥

Hallo...

...ich bin eine Tochter, die den Kontakt bewusst zur Mutter abgebrochen hat, nachdem es seit Jahrzehnten (!) immer wieder Manipulationen, Intrigen und Erpressungen gab. Mir wurde unter anderem von klein auf eingeredet, dass ich schwierig und kompliziert und "nicht ganz ohne" sei. Das hat mich verunsichert und deshalb machte ich das, was Frau Mama von mir wollte. Tat ich es nicht, war ich die Böse. Äußerte ich meine Meinung, hatte sie Angst vor mir. Ging ich eigene Wege, intrigierte sie mit übler Nachrede auf allen Ebenen und verseuchte mein Umfeld. Da ich eine Führungsposition hatte, war ich leider via Internet überall aufspürbar (Name in Google eingeben und sie wusste, wo ich arbeite).
Egal, was ich tat oder nicht tat: Sie interpretierte es zu ihren Gunsten.
2017 habe ich den finalen Break gemacht, nachdem es wieder mal Übergriffe in mein Leben gab, die einfach unterirdisch sind.

Mir geht/ging es besser mit dieser Kontaktsperre. Ich habe sie in Ruhe gelassen, während sie weiter wie eine Furie versuchte, auf mein Leben Einfluss zu nehmen. Sie hat unter anderem einen Brief an eine Psychoklinik geschrieben mit der Bitte um Zwangseinweisung meiner Person - meine Mutter lieferte ihre selbst erstellte Diagnose über mich gleich mit. Sie hat auch Briefe an die Mitglieder der Familie meines Exmannes geschrieben mit seitenweisen Warnungen über mich und dass sie sich solche Sorgen um meine Tochter macht, denn ich wäre bewaffnet und würde von meinen Geschäftspartner unter Druck gesetzt werden. Äh...bewaffnet? Ich habe ihr mal erzählt, dass ich mir Pfefferspray gekauft habe, weil ich mich nach einem Mord an einer jungen Frau in unserer Gegend bei den Gassitouren nicht mehr sicher fühlte - ich schenkte meiner Mutter auch gleich zwei Dosen; eine fürs Auto, eine für die Tasche.
Und Druck von Geschäftspartner? Ich war damals Angestellte #kratz

Im August dieses Jahres ist meine Mutter gestorben; ziemlich überraschend.

Eine Aussprache gab es davor nicht.

Es ist, wie es ist. Es ist nicht meine Aufgabe, mir als erwachsene Tochter alles bieten zu lassen. Meine Versuche, eine normale Bindung aufzubauen, sind einfach gescheitert, und nachdem ich sowieso zig mal gehört habe, dass ich nicht DIE Wunschtochter bin und sie mir eine fremde Frau als ihre Traumtochter vorstellte, habe ich eh abgeschlossen.

Manchmal ist nicht überall Familie drin, wo Familie drauf steht.

Leider gaukelt uns die Gesellschaft und auch die Religion vor, dass es eine Art Ehrenkodex sei, die Eltern auf den goldenen Sockel setzen zu müssen. "Du sollst Vater und Mutter ehren ", das diktieren die 10 Gebote, und alle erwachsenen Kinder zucken ehrfürchtig zusammen und lassen sich das Leben, ihre Beziehungen und ihre eigene Entwicklung kaputt trampeln von Eltern, die sich nicht wie Eltern verhalten.

Der Schritt, den Kontakt zu den Eltern abzubrechen, ist gewaltig, weil einen dauernd Zweifel einholen können - ich habe mehrere Versuche gebraucht, um dann 2017 final den Cut zu machen.

Ich hatte professionelle Begleitung, also eine Gesprächstherapie, in der ich lernen durfte, dass ich nicht die Schuldige bin, wie mir meine Mutter immer einredete.

Mein Vater ist schon lange tot - er hat meine Mutter und mich einfach über Nacht verlassen. Damals habe ich es nicht nachvollziehen können. Heute weiß ich - er ist geflüchtet vor ihr. So wie ich auch.

Leider fragte sie sich nie, ob diese ganzen Dramen, die sie da erlebte, nicht auch was mit ihr zu tun haben. Es waren immer die anderen die Bösen.

Ich habe ihr ihren letzten Wunsch - eine Seebestattung - erfüllt, trage weder Wut noch Zorn in mir. Weil ich weiß, dass ich getan habe, was ich konnte, um eine gute Beziehung zur Mutter zu haben.

War eben ein einseitiges Unterfangen und irgendwann darf man eben einfach auch mal wieder seine eigenen Wege gehen, auch ohne Eltern. Es ist DEIN Leben. Und Du hast ein Recht darauf, es in Ruhe und Frieden zu leben.

Alles, alles Gute!

Hallo du Liebe,

gut dass du nicht ans Telefon gegangen bist, tu es am Besten weiterhin nicht.
Merkst du wie krass die Wirkung deines Vaters auf dich ist?

Ich kenne das von mir auch. Hatte immer wieder mal sozusagen Panikattacken. Dein Gedächtnis lässt jetzt nach und nach die schlimmen Dinge an die Oberfläche, die du über Jahre verdrängt hast.
Dass dein Freund erst so spät kommt ist blöd, aber gibts eine Freundin, eine Nachbarin, egal wer, der dir gerade beistehen kann bis dein Freund kommt? Auf jedenfall jemand, dem du vertraust.
Falls nein, bitte ruf die telefonische Seelsorge an, die Nummer kannst du googlen, ich weiß sie auf Anhieb nicht. Das sind ganz liebe Menschen, die dir dich etwas beruhigen können.

Versuch dich zusätzlich zu erden, indem du dir immer wieder LAUT sagst, „ich bin erwachsen, er kann mir nichts tun, ich bin groß, ich kann die Polizei rufen wenn nötig“
Sag dir das immer wieder.

Vielleicht wärs auch nicht schlecht, einen Therapeuten zu finden, mit dem du auf längere Sicht diese Ängste nach und nach loswerden kannst. Mir hilft es zB sehr

Danke für deinen tollen Beitrag , für die Ratschläge und lieben Worte !!
Leider wohne ich mittlerweile in einem anderen Ort der mich von meinen Freunden eine weile trennt , aber mein großer Sohn ist jetzt von der Schule heim gekommen , das beruhigt mich auch schon etwas .

Mein Freund hat mir vorgeschlagen,dass er ihn anruft und ihm klar macht, dass er mich in Ruhe lassen soll !?

Lg

Gerne, nichts zu danken. Ich weiß noch genau wie das bei mir war. Erst vor kurzem hatte ich seit längerem wieder eine Panikattacke, nachdem mich mein Vater nach monatelanger Funkstille am Telefon zur Sau machte (ich wusste nicht dass er das war)

Gut dass dein Sohn jetzt da ist. Versuch dich mithilfe von ihm zu erden. Was ist wichtig? Ist es wichtig was mein Vater denkt? Etc

Je nach dem was dein Freund deinem Vater sagen würde... mein Mann hat es gelassen weils der für uns klügere Schritt gewesen war. Meim Vater hätte das als Morddrohung und sonst noch was hingedreht, er wollte meinen Mann zur Weißglut bringen, damit er ausrastet und einen Fehler macht. Solche Fehler könnte er dann Anzeigen usw usw.

Ich würde ihn nicht anrufen, weder du, noch dein Freund. Das Ignorieren ist für den Vater ne viel schlimmere „Strafe“ als der Anruf deines Freundes. Zeigt ihm die kalte Schulter, geht nicht auf ihn ein

Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten

Ich würde offensiv vorgehen. Ruf ihn an, sag ihm, dass er dich in Ruhe lassen soll, da du ansonsten die Polizei einschalten wirst. Und dann legst du auf!

Wäre eine gute Möglichkeit wenn sie keine Angst hätte...
Die kann sie ja nicht einfach abstellen, er merkt das und hat dadurch noch mehr „Macht“ über sie.

Diesen Schritt konnte ich erst nach fast 1 Jahr sicher wagen

Keine Chance , er ist ein Tyrann , ich würde nicht mal ein Wort rausbekommen so würde er wie immer los brüllen

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Hallo!
Waere es realistisch, deine Telefonnummer zu aendern?
LG

Im Prinzip schon , nur kann er dann ja auch noch vor unserer Tür stehen , ich habe einfach panische Angst

Kennst du den Weißen Ring?
Ich hab mich von denen beraten lassen. Du musst dir überlegen, wozu dein Vater in der Lage sein könnte, wie weit würde er gehen?
Du sagst er ist ein Tyrann.
Nur mit Worten oder betreibt er aktiv sehr viel Aufwand um Unruhe und Angst zu verbreiten?

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Ich habe vor 1,5 Jahren den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen und es keinen Tag bereut. Ich, für mich bin damit zufrieden. Mehr braucht es dazu nicht zu sahen. Es ist viel zu viel vorgefallen. Endlich habe ich mich getraut. Meine Tochter war knapp 2, auf einem Foto weiß sie nicht wer er ist. Und das ist gut so.

Hey,

ich wollte dir schon im anderen Thread schreiben. Nun also hier.

Es ist gut, dass du nicht ans Telefon gegangen bist. Dass du solche Angstzustände bekommst, verstehe ich sehr gut...

Ich habe vor fast 5 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen und sie auf dem Festnetz blockiert. Ein Vorfall im Juli diesen Jahres hat mich dann auch dazu bewegt, dass ich sie endlich auf WhatsApp auch geblockt habe. Es tut gut zu wissen, dass sie mich dort nicht mehr anschreiben kann.

Ich musste am Festnetz auch den Klingelton ändern. Nur der Ton selbst hat Herzrasen und totale Panik ausgelöst.

Wäre es eine Option, die Nummer ändern zu lassen? Und natürlich dennoch blockieren, sicher ist sicher.

Kannst du irgendwas einrichten damit du siehst, wer vor der Tür steht? Ich verstehe auch da deine Angst, so ist es mir schon oft ergangen. Als ich das erste Mal angstfrei war, wurde ich böse überrascht (Juli).

Es gibt Menschen, die geben keine Ruhe. Richten sich neue Accounts auf diversen Plattformen ein, neue Nummer,... Schicken Briefe usw., sie natürlich die Opfer, du die Böse,... Es gibt so viele Möglichkeiten- leider.

Ich glaube nicht, dass ein Anruf durch deinen Freund die nötige Ruhe verschafft. Bei manchen zieht konsequentes ignorieren. Andere brauchen eine klare Ansage und selbst die reicht oft nicht (würde ich schriftlich machen, da kann dir keiner was sagen- und dann auch alle Briefe ungeöffnet mit dem Vermerk "Annahme verweigert" wieder zurückgehen lassen).

Ich weiß, dass sowas nicht einfach umzusetzen ist, aber besteht die Möglichkeit umzuziehen? Das wäre tatsächlich mein Weg gewesen, wenn wir kein Haus gehabt hätten. Unbekannt verzogen, am besten weit weit weg. Denn beim einkaufen oder so kann man sich doch nochmal über den Weg laufen, was für mich die Hölle ist. Die Frage ist nur immer, ob es machbar ist.

Ach man ist das ein Mist. Tut mir sehr sehr leid. #schmoll

LG erdbeerchen

Hallo,

ich wollte auch im anderen Thread antworten, nun also hier.

Meine Mutter lebt schon seit vielen Jahren nicht mehr, zu meinem Vater und dessen LG besteht seit einigen Jahren kein Kontakt mehr.
Inzwischen ist er 87, die LG fast 89.

Wir haben diese Entscheidung lange vor uns her geschoben, viele Jahre nur geschluckt, hätten schon viel früher unsere Meinung sagen sollen.

Aber älteren Menschen, vor allem den Eltern, muss man mit Respekt begegnen, widersprechen gehört sich nicht, so wurde ich erzogen.

Als wir mit Mitte 40 begannen zu widersprechen und unsere Meinung zu sagen, waren sie sofort beleidigt.

Vor allem die LG, die kann nur ständig Spitzen verteilen, sich in alles einmischen, alte Sachen ständig aufrollen, aber wehe man widerspricht, da ist sie sofort beleidigt, das muss sie sich nicht bieten lassen, ihre Aussage.

Mein Vater verteidigt sie immer, weil er in ihrem Haus wohnt und seit Jahren auf sie angewiesen ist. Er hatte noch nie einen Führerschein, sie schon, ich weiß seit kurzem dass sie jetzt mit fast 89 kein Auto mehr fahren darf, das war absehbar.

Gut geht es ihm nicht bei ihr, das haben wir schon vor Jahren bemerkt, als noch Kontakt bestand.

Aber er war schon immer ein schwieriger Charakter, meine Schwester ist der Meinung, jetzt bekommt er die Quittung dafür.
Ich sehe es anders, hätte ihm gewünscht, dass es ihm im Alter besser geht, aber darauf haben wir keinen Einfluss.

Vor Jahren als sich zeigte, dass er gesundheitlich immer mehr abbaut, nicht nur körperlich, wurden alle Vorschläge die Hilfe im Alltag gebracht hätten, massiv abgelehnt.

Im betreuten Wohnen wäre er besser aufgehoben, als im Haus der LG.
Falls sie vor ihm stirbt, muss er raus, im hohen Alter nochmal umziehen.
Notariell ist nichts geregelt, dass er weiterhin Wohnrecht hat.
Sie hat keine Kinder, aber Nichten und Neffen, die ihr Haus dann erben.

Meine Schwester ist meinem Vater sehr ähnlich, zu ihr besteht seit vielen Jahren kein Kontakt mehr, nur zu meinen Nichten.
Sie brach den Kontakt ab, wollte ihn vor ein paar Jahren dann wieder aufnehmen.
Wir aber nicht mehr, ohne geht es uns besser.

Mich hat es immer tagelang aufgewühlt, wenn wir uns mit meinem Vater und der LG gesehen haben. Wir hatten den Kontakt schon länger reduziert, besuchten sie kaum noch, aber sie kamen immer wieder zu uns, wohnen im gleichen Ort.
Ich musste immer tagelang drüber nachdenken, schlief schlecht, das brauche ich nicht mehr.

Ich habe meinen Vater auf dem Festnetz blockiert, meine Schwester auf dem Festnetz, sowie Handy und WhatsApp, dadurch ist Ruhe.

Diese Großeltern vermissen unsere Kinder nicht, sie waren nie Großeltern die wirkliches Interesse an ihren Enkeln hatten.
Ihre Tante kennen unsere Jüngsten nicht, die Ältesten vermissen sie nicht.

Bei meinem Mann sieht es nicht anders aus.
Zum Stiefvater so gut wie kein Kontakt mehr, er wohnt weit weg, sein leiblicher Vater lebt nicht mehr.
Zu seiner Mutter kein Kontakt mehr, sie wohnt auch weit weg.
Nur zu einem Bruder hat er noch ab und zu lockeren Kontakt.

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