Ist das richtig?

Nein, ich finde das nich gerechtfertigt.
Sie ist alt genug so etwas selbst zu entscheiden, ob ihr das zu stressig ist.

Ich wäre auch stinkesauer und wüsste nicht, ob ich das verzeihen könnte.

Letztendlich haben sie ihr bewusst die Chance genommen, sich verabschieden zu können.

Hätte jetzt nicht die Freundin ihr die Nachricht überbracht, dann hätte die Familie weitere Wochen gelogen und eigentlich nur alles schlimmer gemacht. So etwas ist in meinen Augen unverzeihlich.

Sie hätte also in die Zukunft sehen müssen und wissen müssen, dass ihre Familie ihr den Abschied vom Papa verwehren wird?
#kratz
Mit "das hätte sie doch wissen müssen" machst du es dir sehr einfach.

Und woher sollte sie wissen dass sie nochmal die Chance bekommt? Dass von Notruf bis Tod genug Zeit ist hinzufahren? Man muss in der Situation schon damit rechnen dass es so schnell geht dass man eben dazu keine Gelegenheit mehr hat.

Ich komm da grad nicht mit... vielleicht reden wir von zwei verschiedenen Themen...
Mir gehts nicht um den Moment des Ablebens, sondern darum, dass sein Tod VERLEUGNET wurde.
Ich kenne kein Universum und keine Kultur in der sowas gegenüber einer erwachsenen Frau gerechtfertigt wäre.

Achso, und ich rede davon ob man ihr hätte sagen sollen dass er im Krankenhaus ist ...
Du bist gerade schon nach dem Tod bei der Beerdigung, stimmt, das kann man nicht irgendwie "vorziehen"

Hi, es ist doch völlig egal, wie wir das finden. Es ist passiert, was passiert ist, der Drops ist gelutscht.
Deine Freundin sollte versuchen, jetzt an ihr Kind und ihre eigene Gesundheit zu denken. Ihre Zeit der Bewältigung dieser Sache wird kommen.
VG

Hallo, das geht gar nicht was die Familie da getan hat. Vor allem ist das etwas was man nie nachholen kann. Das ist für immer vorbei.

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