Der Geschmack meiner Mutter *SILOPO*

Guten Abend

Bekommt ihr auch häufig Geschenke von Verwandten, die euch (auch beim besten Willen) so gar nicht gefallen?

Bei uns ist es meine Mutter, die wirklich zu jeder Gelegenheit meilenweit an unserem Geschmack vorbei ist.#schwitz

Heute schickte sie mir per WhatsApp mehrere Fotos von wirklich unglaublich häßlicher Babykleidung (5 Teile), die teilweise, vom Aussehen ganz abgesehen, auch noch ungeeignet waren.(z.b. waren Unterhemden dabei, die unser Baby noch gar nicht trägt etc.)

Ich rief sie sofort an, in der Hoffnung, dass sie das Zeug noch nicht gekauft hat.
Zu spät!!!#schock Sie war bereits zuhause und hatte shoppingmäßig so richtig zugeschlagen.

Und dann kam diese Frage, die wir in solchen Situationen alle so fürchten:
"Und? Wie gefallen dir die Sachen??" ..... *erwartungsvolle Stille*

Ich entschied mich, die Wahrheit zu sagen, da sie wohl sonst immer und immer wieder mit Sowas ankommen wird.
Zuerst war sie enttäuscht, lobte dann aber meine Ehrlichkeit. Sie wird die Sachen zurückgeben. (Bis auf ein 3er-Pack Bodys. Ich dachte, wenn sie alles zurückbringen muss, ist sie sicher traurig. Und Bodys kann man ja eigentlich nie genug haben.)

Na ja, trotzdem fühle ich mich nun irgendwie schlecht und undankbar.
Bei meiner Mutter geht mir das ganz oft so...sie meint es gut, aber ich bin teilweise wirklich (innerlich) entsetzt, was sie uns so schenkt.#schock

Ihr Geschmack ist sehr kitschig. Das Meiste, was sie uns schenkt, geht in die Richtung "Staubfänger". Sie fragt dann immer, wo ich denn diese oder jene Figur hin dekoriert hätte, die sie uns mal geschenkt hat.#schwitz
-Natürlich habe ich nicht bei jedem Geschenk gesagt, dass ich es furchtar finde. Schließlich möchte ich ihre Gefühle nicht verletzen.

Stattdessen betone ich immer, dass sie uns gar nichts schenken muss. Aber das kann ich ihr ja nicht verbieten.

Wie geht ihr mit sowas um?

Bei weitläufigeren Verwandten oder der Familie meines Mannes sage ich nichts, wenn mir ein Geschenk nicht so gefällt. Aber bei der eigenen Mutter??
Hach...ich weiß auch nicht.

viele Grüße

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Das kenne ich so ein bisschen von meiner Schwiegermutter und teilweise den Omas.
Ich muss sagen, ich unterscheide da wirklich, wo es sich "lohnt" etwas zu sagen. Wenn man von den Personen nur einmal aller paar Jahre etwas bekommt (zu besonderen Anlässen), dann lohnen sich "Beschwerden" mMn nicht.

Anderes Beispiel: Wir bekommen von den Großeltern meines Mannes gern ganz schreckliche Deko. Dort würde ich nichts sagen. Wir sehen die beiden selten, sie waren erst einmal zu Besuch und ich möchte auch einfach nicht, dass sie sich großartig Gedanken um Geschenke machen. Es sind nie teure Sachen, daher kein großer Verlust. Manches kommt in den Keller und anderes in den Müll. Sollten Nachfragen kommen: Oh, das hat Tochter xy zuletzt umgeworfen..

Bei den anderen Omas waren / sind es die Süßigkeiten. Wir hätten am liebsten keine, aber sie können es einfach nicht lassen. Um nicht ständig Abnehmer für Geleebananen und Pralinen finden zu müssen, habe ich hier ehrlich gesagt, dass wir das nicht essen und gebeten dies und jenes zu schenken. Wenn sie doch mal wieder daneben liegen, nehm ich es mit auf Arbeit...

Schwiegermutti verschenkt gern und häufig selbstgemachte Deko. Hier bring ich es nicht übers Herz etwas zu sagen. Ich hab lediglich mal angemerkt, dass wir ja gar nicht viel Fläche zum hinstellen haben bzw. unsere Tochter ja auch sehr neugierig ist... Ich stelle alles eine Weile hin und tausche dann.

Bei Babysachen hatten wir bisher eigentlich Glück. Wenn mir Dinge gar nicht gefallen, dann zieh ich es meist nur einmal an, wenn der Schenker anwesend ist oder mache ein Foto in dem Teil... Entweder ich spende die Sachen dann oder gebe sie an Freunde. Geschmäcker sind zum Glück verschieden und manches Teil sieht man an anderen Kindern häufiger... Wenn die Dinge einfach unpraktisch sind (z.B. kauft meine Schwägerin gern zu groß - passt ja länger), dann sage ich das einfach ehrlich. Entweder die Kleine wächst dann noch rein oder es wird weitergegeben...

Ich finde, du hast das bei deiner Mutter schon gut gemacht. Wäre ja wirklich schade drum... Vielleicht könnt ihr ja auch mal zusammen einkaufen gehen? Oder du ziehst halt ein paar Sachen ihr zu liebe an, wenn ihr sie seht... Ich finde da einen Mittelweg am besten und würde ihr nicht gänzlich die Freude nehmen, auch etwas zu kaufen, was ihr gefällt...

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"Oh, das hat Tochter xy zuletzt umgeworfen.." #rofl

Danke für diesen tollen Tipp! Da wird unserer Tochter in Zukunft wohl das eine oder andere "Malheur" passieren. ;-)

Bis dato hatte ich die Klamotten-Geschenke meiner Mutter immer angenommen, ohne etwas zu sagen. Vorletztes Mal waren auch wieder ein paar echt schlimme Teile dabei... Trotzdem hatte ich mich brav bedankt und ein Foto gemacht, wie es die Kleine trägt (was dann auch das einzige Mal war).

Letztes Mal hatte sie Sachen geschickt, die 2 Nummern zu groß waren...warum auch immer. Das waren Sachen mit Disney-Figuren drauf, das kann man wenigstens mal anziehen (obwohl ich das selbst jetzt auch nicht unbedingt ausgesucht hätte, aber das ist noch ganz süß).

Meine Mutter wohnt weiter weg und schickt uns gerne mal ein "Geschenk"-Paket, einfach so. Sie liebt uns sehr und möchte uns was Gutes tun, das weiß ich wirklich sehr zu schätzen...wenn sie doch nur ein bisschen Stilempfinden hätte...#heul

Das heißt nicht, dass mein Geschmack das Nonplusultra ist, doch meine Mutter und ich driften wirklich um Welten auseinander.

Sie ist bald in Rente und dann können wir uns öfter besuchen...da gehen wir mal zusammen shoppen.;-)

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Bei meiner Mutter ist es ganz genauso. Sie schenkt mir ständig kleine Figürchen und irgendwelchen Deko-Kram, den ich scheußlich und kitschig finde.

Ich weiß, dass sie viel Freude daran hat, so etwas auszusuchen. Meine Schwester (sie bekommt meistens das Identische) und ich haben schon häufiger versucht, dezent darauf hinzuweisen, das hat nicht geholfen bislang.

So ganz direkt kann man bei meiner Mutter nichts ansprechen, dann ist sie schnell verletzt.

Wir verschenken den Kram meistens weiter.

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Genau sowas bekomme ich von ihr auch immer!
Kleine Engelchen, Statuen von sich umarmenden Paaren, Windlichter in Rot mit seltsamen Ornamenten drauf...ich kann es gar nicht genau beschreiben. Normalerweise mag ich Windlichter, aber die von ihr sind so kitschig und passen gar nicht zu uns.

Ich frage mich außerem immer, wie sie davon ausgehen kann, dass mir Kitschfiguren gefallen könnten.#gruebel Schließlich kennt sie doch unsere Wohnung und bei uns gibt es sowas nicht. (Vielleicht denkt sie deshalb, ich bräuchte sowas.#rofl)

Im Keller haben wir ein Regal mit Deko-Kram von meiner Mutter, weil ich mich nicht traue, das Zeug zu entsorgen. (Vielleicht fragt sie irgendwann mal danach.)
Und weiterverschenken kann ich nur Sachen, hinter denen ich auch stehe. Das Zeug meiner Mutter, würde ich niemandem zumuten wollen, da würde ich mich tatsächlich etwas schämen.#hicks

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Fürs nächste Schrottwichteln scheinst Du aber gut gerüstet zu sein.

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Hallo,
Würde mich doch wirklich mal interessieren wie die Sachen aussehen. Magst du mal das Bild reinstellen was sie dir geschickt hat?

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Als ich den Post verfasst habe, hatte ich mir tatsächlich überlegt, Bilder beizufügen.

Doch das hätte irgendwie etwas von "sich darüber lustig machen", und das wollte ich mit meinem Post nicht bezwecken.
Außerdem würde es evtl. eine Diskussion darüber auslösen, ob die Sachen jetzt wirklich so furchtbar sind, oder nicht. Auch das war nicht die Intension meines Postes.

Es ging mir nur um das grundsätzliche "Problem", wie man damit umgeht, wenn man einen ganz anderen Geschmack hat, als der/die Schenkende.

Aber da ich deine Neugier verstehen kann, versuche ich es mal zu beschreiben:

Die Sachen, die meine Mutter aussucht, kosten pro Teil im Durchschnitt 5 bis 10€.
Ich habe überhaupt nichts gegen günstige Kleidung, manchmal hat man Glück und macht ein Schnäppchen oder kann reduziert kaufen.

Doch die Teile von meiner Mutter sehen auch so billig aus, wie sie waren:
Furchtbar geschnitten, ausgebleichte Drucke, schlechte Verarbeitung...usw. ach ja, und nach dem 1. Mal Waschen sehen die Sachen aus, als hätten sie schon 20 Wäschen hinter sich: verdreht, verzogen, eingelaufen, Pilling, ausgebleicht...etc.

Ich denke mir eher: Lieber ein schönes Teil für 25€, als 5 Teile für je 5€, die alle samt für die Tonne sind.

Im Grunde würde ich also sagen, ich mag die Sachen nicht, weil sie "ramschig" aussehen, von schlechter Qualität und/oder schlecht geschnitten sind.

PS: Ich komme aus der Textil-Branche und bin da vermutlich sowieso etwas vorbelastet...

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"Im Grunde würde ich also sagen, ich mag die Sachen nicht, weil sie "ramschig" aussehen, von schlechter Qualität und/oder schlecht geschnitten sind."

Solche Sachen durfte mein Kind sehr gerne in den Kindergarten anziehen!

Meine Verwandten (Textilbranche/manuelle Textilverarbeitung) waren entsetzt. Ich fand es super. Mein Kind fand es super:
Grund: als Kind musste ich oft "perfekt" herum laufen. Immer gut angezogen sein.
Problem dabei. Sobald ich etwas "schönes"/hochwertiges/akzeptables für Erfahrene anhatte, durfte ich nicht mehr in den Matsch, Sand, sollte vorsichtig sein auf dem Spielplatz.

Das hat mich als Kind geärgert. Die Sachen haben x gekostet und deswegen sollte ich vorsichtig sein. :-[ (als selbst Mutter kann ich es verstehen #schein )


Vorteil von ramschigen Sachen, die sooooo gaaaaar nicht meinen Geschmack treffen:

ideal für Sand, Matsch, Spielplatz, Kindergarten.


Erzieherinnen baten sogar darum, den Kindern alte, ausgebleichte, teilkaputte (aber noch passende) Kleidung anzuziehen! Der Kindergarten sei keine Modenschau, sondern der Platz um spieltechnisch mal so richtig die Sau rauszulassen.

Chice Sache mögen doch bitte für Hochzeiten und co aufbewahrt werden.

Im Kindergarten seien sie froh, wenn es egal ist, ob nun aus 3 Löchern 5 würden. Sie würden auf die soziale Entwicklung achten, motorische Entwicklung unterstützen, soziale Regeln begleiten usw. Löcher oder Pippiunfälle, sollten da kein finanzielles Problem oder Schamproblem auslösen.
Mutwillige Zerstörung würden sie natürlich unterbinden! Lieblingsstücke, die unauswaschbare Grasflecken nicht verkraften, mögen aber bitte gerne zu Hause bleiben.


Auf diese Weise wurden Teile, die ich furchtbar fand, mein Kind aber sehr liebte, auf "natürliche Weise" weniger. #schein
Im Kindergarten sah ich es nicht. #schein Ihre Freunde fanden es toll.
Und was mal wirklich kaputt war, wurde verkraftet, wenn es aussortiert wurde #schein

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Du bist ja mutig gewesen!
Ich finde sowas auch schwierig.
Uns hat geholfen, dass wir uns konkrete sachen gewünscht haben oder schwiegermutti zum schoppen (natürlich zahle ich auch was selbst) eingeladen haben.
Ich war letztens mit ihr einkaufen. Hat mich viele viele nerven gekostet. Hab sie dann zum kaffee eingeladen, damit sich die stimmung etwas beruhigt #rofl

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Das mit dem "konkret Sachen wünschen", haben wir eigentlich auch so vereinbart.
Bei Spielsachen funktioniert es, aber bei Kleidung nicht. Weder bei meiner Mutter, noch bei meiner Schwiegermutter - die kaufen und kaufen, als hätte unsere Tochter nichts anzuziehen.

Da meine Schwiegermutter aber ein gutes Händchen für Kleidung hat (oder besser gesagt, einen ähnlichen Geschmack hat, wie wir), gibt es da auch kein Problem. :-)

Nur bei meiner Mutter tut es mir eben leid, wenn sie lauter Zeug anschleppt, das dann sowieso nie getragen wird.

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Konkret Sachen wünschen machen wir bereits beim Spielzeug...ich werde versuchen, es auch bei der Kleidung etwas zu forcieren.:-)

Meine Mutter wohnt leider sehr weit weg, somit fällt gemeinsames shoppen eher flach. Sie schickt mir immer Pakete...#gruebel

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Meine Oma und meine Schwiegermutter sind zwei so Kaliber und beide absolut beratungsresistent.

Mittlerweile nehme ich die Sachen auch gar nicht mehr an. Meine Schwiegermutter zB kauft grundsätzlich Kleidung im Ausverkauf, was ja an und für sich nicht schlimm ist, aber es sind tatsächlich immer die letzten Ladenhüter die am Ende bei Kik in der Grabbelkiste für 10 Cent landen. Und dann ausschließlich Klamotten die mindestens bei Gröse über 120 anfangen.

Unser Sohn wächst so langsam in 98 rein und ich sehe es einfach nicht ein kistenweise Klamotten im Keller zu stapeln; die ich urhässlich finde. Dass es rausgeschmissenes Geld ist, sieht sie nicht. Gleiches beim Essen, auch für uns. Mein Mann isst seit bestimmt 15 Jahren keine Marshmallows mehr, wir bekommen jedes Mal eine Tüte XXL Dinger die wir meinem jüngeren Bruder geben.

Gleiches bei meiner Oma nur umgedreht, sie kauft grundsätzlich nur zu kleine Klamotten, die ich dann für sie zurückbringe (sie hebt GsD die Quittungen auf) und das Geld kommt dann ins Sparschwein vom Kurzen.

Oder Meine Tante, die Luft irgendwie Spielzeug so ab vier, fünf Jahren aufwärts. Der Kurze ist im Juni zwei geworden. Ich habe einen ganzen Korpus des Wohnzimmerschranks voll mit ihren Geschenken 🙈

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Ohje...ich verstehe dich.
Man kommt dann immer in so eine Zwickmühle, wenn schon wieder unnützes Zeug geschenkt wird.
-Wenn man nichts sagt, bekommt man beim nächsten Mal wieder "Klumpatsch", und wenn man was sagt, ist evtl. jemand gekränkt, beleidigt etc. Das möchte man dann ja auch nicht.

Das Problem an den Geschenken, die erst in ein paar Jahren gebraucht werden können, ist, dass man sie meistens völlig vergessen hat, wenn es dann soweit ist.

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Ja, die Befürchtung habe ich auch, wobei es halt diese TipToi Bücher sind. Da habe ich die Hoffnung, dass es nicht so in Vergessenheit gerät wie die Holzspielzeuge, die er zum 1. Geburtstag bekommen hat und wir neulich beim Keller ausmisten gefunden haben 🙈

Ganz ehrlich, hauptsächlich tut es mir persönlich ums Geld leid. Ich bin eher so ein Mensch, der entweder sofort kauft, weil benötigt/gewollt oder wenn ich dann doch darüber nachdenken muss, es dann auch tatsächlich sein lasse.

Beispiel Overall für den Kurzen. Er hatte für letzten Herbst/dieses Frühjahr zwei Stück von Hoppediz, die ich bei eBay ergattert habe und dann hatte der Rossmann ja welche aus Softshell im Angebot. Super toll und auch günstig. Ich bin zwei Tage drumherum getigert und habe mich dagegen entschieden. Meine Mutter hat das mitbekommen und gedacht, er wäre mir zu teuer gewesen, hat den gekauft, war ja lieb gemeint... 🤷🏼‍♀️ Ich hab den jetzt eingemottet, mit Etikett noch dran. Die zwei die wir hatten, haben gereicht.

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50 Geburtstagsgeschenke (!) hat mein Einjähriger einkassiert. Das meiste von den Schwiegerelten. Die kamen hier mit Säcken voller Geschenke an. 1 war abgestimmt. Und Boxen für das ganze Zeug gab's gleich dazu. Die hab ich nicht Mal mitgezählt
Dass wir das Kinderzimmer davor mit 3 Sprouts Kisten hochgerüst hatten war bekannt. Völliger Kaufrausch. Und sie hatten gar nicht alle Beute dabei. Dinge für die er beim nächsten Besuch zu alt ist (und wir haben das eh schon) liegen noch bei ihnen daheim. War nicht der einzige Doppeltkauf. Teils ist es mega unsinniger Kitsch wie ein laufender Hund (soll zum krabbeln anregen). Geärgert hab ich mich über ein Ess-Set aus Bambus, weil sie wusste dass das Zeug neulich bei Ökotest so durchgefallen ist und ich mich um die Entsorgung kümmern dHefte und über einen Thermoanzug, der trotzdem gekauft wurde nachdem wir drüber gesprochen haben und gesagt hatten dass wir von sowas eh schon zu viel haben. Meine Mutter hat eine Jacke angeschleppt die ich 2 Jahre horten muss bis sie passt.

Ich hab die Steilvorlage genutzt und in den Familienchat die Bitte geschrieben das Kind nicht so mit Zeug zuzuschütten und bei Klamotten zu fragen ob wir da noch brauchen oder die Grösse stimmt.
Dass das jetzt echt Blödflug war kam wohl wirklich bei allen an, am einsehen hapert es leider und es wurde pissig quittiert. Schwiegermutter hat den Geschenkekauf nun uns übertragen.
Ob sie das aushält... 🙄
Ich gebe in Zukunft Dinge die gar nicht gehen wieder mit nach Hause mit der Bitte sie dort und selber für Schwager und Schwägerin aufzuheben. "Zu meiner Entlastung" wie bei Bewerbungsabsagen.

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Sorry, aber ich bin gerade so erleichtert nicht die einzige mit einer Schwiegermutter ohne Relation und Stopp-Button zu sein 🙈
Als sie uns das letzte mal besuchen kamen, brachten sie für meine Tochter 35 Geschenke mit! Das Kind war dann so aufgeregt, dass sie in der Nacht Fieber bekam.. das hat für mich auch gar nichts mehr mit guten Absichten zu tun.
Mein Mann - der da zum Glück hinter mir steht - und ich haben jetzt durchgesetzt, dass sie uns vorab informieren muss was sie schenken möchte und wir dann unser okay geben, oder eben nicht. Jetzt bin ich zwar die bissige Schwiegertochter, aber das ist mir lieber als haufenweise unnötiges Zeug zu horten..

An die TE, meine Mama schenkt meiner Schwester und mir regelmäßig Balkonpflanzen. Leider haben wir keinen grünen Daumen, deshalb ist es eigentlich ganz praktisch, dass sie das regelmäßig erneuert 🙈

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50 Geburtstagsgeschenke???#schock
Das hört sich so an, als hätten die Schwiegereltern viel Spaß am Geschenke kaufen und einpacken...#schwitz

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Hallo,

ich würde mir das Netz zunutze machen und sie mit konkreten Aufträgen versorgen:
"Bei ... gibt es gerade. Kannst du uns das (Foto) in Größe .. besorgen? Bitte genau diesen, wenn er nicht mehr da ist, keinen anderen."
Dann kann sie ihren Shopping-Wunsch befriedigen und du sparst Versandkosten und unterstützt den Einzelhandel ;-)

Ich wünsche bei meinen Eltern mittlerweile sehr konkret, das klappt gut.

LG!

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Danke für den Tipp!:-)

Meine Mutter wohnt auf dem Land, da gestaltet sich das mit dem Einkaufen eher schwierig, da dort fast keine entsprechenden Läden zu finden sind.

Die Sachen, die sie mir schickt, sind oft aus dem Supermarkt oder aus dem Urlaub.
Ich schau mal auf google maps, ob bei ihr in der Nähe nicht noch andere Einkaufsmöglichkeiten für Kinderkleidung wären...

Ich würde ja sagen, sie soll einfach im Internet bestellen. Aber sie hat leider keinen Computer und müsste erst mal einen Kurs machen. (Den ich ihr für ihre Rentenzeit schon mal ans Herz gelegt habe.;-))

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"Aber bei der eigenen Mutter??"

Wie ist es sonst so?
Mit welcher "Sprache" unterhaltet ihr euch?

Es gibt Menschen, mit denen rede ich grundsätzlich aneinander vorbei. Egal, was wir sagen, es geht aneinander vorbei. Obwohl wir das gleiche meinen.

Mit anderen Menschen rede ich gerne in Bildern. Methaphern. Da brauche ich nur ein Bild nennen und es kommt sofort der Aha-Effekt. Umgekehrt ebenso.

Mit Freunden mit Asperger achte ich darauf, alles wirklich alles wörtlich so zu sagen, wie ich es meine. Bilder gehen da nach hinten los.

Ich selbst bin übrigen miserabel im Verstehen von Andeutungen von halben Informationen und reagiere allergisch, wenn jemand aus Höflichkeit gar nichts sagt /nur minimalst andeutet und mich dann irgendwann anschreit oder heftig reagiert, weil ich nicht auf deren "Höflichkeit es nicht zu sagen" eingangen bin. Gedankenlesen kann ich nicht ;-)


So, wie hat sich die Sprache bei euch entwickelt?
- Sie macht, du denkst, sagst aber nichts?
- Ihr redet in halben Informationen und keine weiß woran sie wirklich ist? Aus Scham, aus Angst?

Die Kunst ist einen guten Mittelweg finden zwischen: akzeptieren, dass jeder seine Eigenheiten hat und respektvoll ansprechen, wenn es kollidiert (das finde ich immer noch besser, als lange nichts zu sagen und dann knallt es mit Worten).


Wie reagiert sie generell darauf, wenn jemand etwas sagt!
Dass sie deine Ehrlichkeit gut findet, hilft euch ja schon weiter.

Möglichkeiten wären:

- hast du Lust, dann gehen wir GEMEINSAM einkaufen!
Vielleicht mit Eisdiele oder was ihr beide gerne mögt.

Dann könnt ihr über euren Geschmack reden, du kannst VOR dem Kauf Zweifel äußern, ein bisschen zeigen, was dir gefällt (lenken), sagen, was du unpraktisch findest...

Aber auch selbst merken, was ihr gefällt, warum es ihr gefällt und vielleicht sogar an dem ein oder anderen einzelnen Teil auch mal etwas entdecken, worauf du so gar nicht gekommen wärest ;-) das dann doch praktisch ist.

- mit "verbieten" wirst du nicht weiterkommen. Sie möchte euch ja eine Freude. Sie weiß nur offensichtlich nicht wie. Nichts schenken, würde sich wohl für sie als unhöflich und/oder Schambesetzt anfühlen. ;-)

- offen fragen, was ihr Geschmack so ist.
Da fallen mir viele Beispiele ein: Verwandten schenken etwas (gegen ihre Überzeugung), weil sie glauben,d ass es dem anderen gefällt. Der andere hält über Jahre seinen Mund, weil er glaubt, die Verwandten hätten es liebevoll ausgesucht und man könne ja nichts sagen.
Ergebnis: die einen schenken mit "ich find es furchtbar, aber weil es dem anderen gefällt / und der andere bekommt über Jahre etwas, das er furchtbar findet, weil er meint, den anderen eine Freude zu machen.


Die Kunst der Kommunikation ist das WIE ! (siehe oben, es gibt viele Wege und nicht bei allen klappt es).
Und auch die Menge.
Wenn jemand bei allem was zu meckern hat oder an vielem, hinterfrage ich dann schon bzw. gehe auf angelündigten Abstand.
Wenn jemand aber in EINZELNEN Bereichen etwas sagt, ist mir das sehr viel lieber, als wenn nach langem Schweigen der Knall kommt, weil der kochende Wassertopf überschäumt und andere dann mitverbrennt.


Zeig ihr, was dir gefällt. Gib ihr Beispiele. - dann bekommt sie Orientierung. Entscheiden kann sie dann immer noch selbst. Aber sie weiß dann, was dir wichtig ist.

Verbringt Zeit beim Einkaufen. Dann lernt ihr euch beide besser kennen. ;-)
Das erspart ihr den Umtausch, sie spart Geld und du kannst vor Ort sehen, wo du Zugeständnisse machen kannst, weil es gar nicht sooooo übel ist
oder weil 1-2 Teile unperfekt (nicht dein Geschmack, aber auch nicht no-go) zu Omas Freuden ok sind; die 50 anderen megaunpraktischen Sachen bleiben aber im Laden ;-)

Frag sie nach ihrem Geschmack / welche Vorteile sie daran sieht.


Das beste Geschenk einer Freundin an mich, ging völlig nach hinten los. Völlig an mir vorbei. Ehrlich, es ist das, über das ich mich am allermeisten gefreut habe! :-)
Ihre Begründung zeigte so viel, wie gut sie mich kennt und wie sie dazu kam, dass es zu mir passen könnte #huepf #freu
Das wahre Geschenk war der Gedanke dahinter, den sie mir mitgeteilt hat. :-)

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Hallo,

ich habe mit meiner Mutter eine sehr deutliche und direkte Kommunikation, da sie "Anspielungen" und kleine Winks nicht versteht.
Für Außenstehende mag unsere Art, miteinander zu kommunizieren, sogar etwas "hart" rüberkommen, aber es geht nicht anders.

Die einzige Ausnahme, waren bisher immer die Geschenke.
Da ich sie nicht verletzen wollte, habe ich mich einfach immer brav bedankt und gut ist. Da das immer nur meinen Geburtstag und Weihnachten betraf, war das auch völlig ok, da wollte ich jetzt nie ein Fass aufmachen - das hätte sich nicht gelohnt.

Doch seit unsere Tochter auf der Welt ist, hat sich die Menge der Geschenke natürlich drastisch erhöht. Somit hat sich die Situation auch geändert und ich bin es ihr schuldig, ehrlich zu sein, damit sie die ganzen Sachen nicht umsonst kauft.

Meine Mutter "überhört" auch gerne Dinge, die ich ihr sage. Auch, wenn ich es direkter nicht hätte sagen können. Aber das ist nochml ein anders Thema...

Da fällt mir gerade etws ein:
Meine Schwiegermutter hat mir jahrelang das gleiche Parfüm (das, das sie selbst auch trägt) zu Weihnachten geschenkt....

Aber es passt überhaupt nicht zu mir. Es ist ein maiglöckchenartiger, blumiger Duft, eher etwas für ältere Damen.
Aber ich konnte ihr doch nicht sagen, dass ich das Parfüm (das sie selbst auch trägt!!) furchtbar finde. Und bei der Schwiegermutter möchte man ja sowieso keinesfalls in Ungnade fallen.
Na ja...das hatte ich dann tatsächlich immer weiterverschenkt...an ältere Damen aus meiner Familie.

Mittlerweile schenkt sie es mir nicht mehr. Vielleicht hat mein Mann ihr mal einen "Wink" gegeben...

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Nachdem du jetzt einmal ehrlich warst, ist jetzt die beste Gelegenheit, das Thema generell anzusprechen. Geschmäcker sind einfach verschieden. Sie wird sich aber freuen, dass du sie so lieb hast, dass du sie nie verletzen wolltest.

Sag es ihr, damit du sie nicht anlügen musst und keine Staubfänger mehr bekommst.

LG

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Meinst du?
Reicht es nicht schon, wenn ich ihr bei der Kleidung für die Kleine sage, dass sie so gar nicht unserem Geschmack entsprechen?
Das ist dich schön hart genug...😓

Was die Staubfänger betrifft, hatte ich den Plan, ihr jetzt immer ganz genau zu sagen, was ich mir (z.B. zu Weihnachten) wünschen würde...vielleicht klappt das ja.#schwitz

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