Ganz schön unnötiges Verhalten von der Mutter seines Patenkindes! Die ist jetzt beleidigt? Wenn es ihr bei einem
Patentamt um Geld geht, hätte sie das sagen müssen, dann hättest du ablehnen können. Wahnsinn, dass sie sich nicht selber peinlich ist!!! Raffgierige Geldgeier kann ich so gar nicht leiden.

Ich habe drei Kinder, und zwei Patenkinder. Als ich Patin wurde, habe ich gefragt, was denn erwartet wird von mir.
Ebenso haben das die Paten unserer Kinder getan. Ich selber erwarte nicht viel. Ich fände schön, wenn die Paten Ansprechpartner der Kinder haben, wenn sie Sorgen oder Nöte haben. Bei uns passt das zufällig wie Faust aufs Auge. ;-)

Meine Paten waren bei Übernahme des Patenamtes 13 und 14 Jahre alt. Da waren nie große Sprünge drin, und dennoch waren die zwei echt toll!!!

Ich selber spare tatsächlich 10 Euro pro Patenkind pro Monat an für den 18.

Ansonsten fallen die Geschenke eher klein aus. Zur Kommunion bekam meine Große von ihren Paten 100 Euro. Meine Patenkinder sind noch nicht im Kommunionsalter.

So jung - also mit 13 und 14 - Paten werden können? Das gäbe es bei uns nicht. Sehr interessant.

Bei uns heißt es, man muss die Firmung gehabt haben, um selbst Pate werden zu können. Schließlich entscheidet man sich da nochmals bewusst für die Kirche. Das wäre in dem Alter tlw noch nicht der Fall.


lg lene

Das ist von Gemeinde zu Gemeinde und von Pfarrer zu Pfarrer anderes.

Im Dorf nebenan muss man gefirmt sein, hier reicht der Wille der Eltern (geht auch konfessionslos. Unser Pfarrer ist der Meinung, die Eltern werden sich schon was gedacht haben).
Bei meiner Schwester müsste man katholisch oder evangelisch sein. Und so weiter und so fort.

Meine Taufe ist ja nu auch ein paar Jährchen her. ;-) Und meine Paten waren und sind tritt des Alters toll!

Hi, habe die Antworten jetzt nicht alle durchgelesen, aber ich finde, zum Patenamt gehört doch nicht zwingend das dicke Sparbuch 🙄
Wenn man davon ausgeht, welchen ursprünglichen Sinn und Zweck die Paten hatten... Zeit mit dem Kind zu verbringen ist doch auch eine wichtige Sache.
Es spricht sicher nix dagegen, wenn Paten was ansparen bis zum 18. aber ist das ein MUSS? Ich glaube, deine „Freundin“ hat da was gründlich missverstanden, vor allem auch, wenn die Taufe für Sie er ein „soziales Event“ darstellt. Sorry, aber da hätte sie mal auf die Taufe verzichten sollen, wenns ihr nur ums Geld geht

Hallo Patentante2017,

ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dreist und frech ich deine "Freundin" finde. Und auch nicht besonders klug, denn es müsste ihr doch klar sein, dass eure Beziehung nach so einer Ansage nicht mehr die selbe bleiben will, was deinem Patenamt und am Ender ihrer Tochter nur schaden kann und niemandem was nützt. Oder erwartet sie im Ernst, dass du nun zur Bank rennst, um noch schnell ein Sparbuchkonto zu eröffnen?

Ganz ehrlich, an deiner Stelle würde ich ihr sagen, dass du ihre Einstellung zu dem Thema nicht teilst. Entweder sie überdenkt das Gesagte - und entschuldigt sich bei dir! - oder du kündigst das Patenamt. Schade zwar wegen der Kleinen, aber unter diesen Umständen wirst du wohl nicht einfach weitermachen wollen/können, wie bisher.

Mag schon sein, dass es in vielen Familien so üblich ist, dass man das Patenkind reich beschenkt und dafür spart, es ist aber immer noch dir überlassen, wie du es halten möchtest. Du hast ja schließlich keinen Vertrag unterschrieben und dich zu ihrgendwas verpflichtet.

Blöde Situation, aber schwierig würde ich sie nicht bezeichnen. Wenn deine Zeit (Hallo, das ist doch wohl das Wertvollste, was man einem Kind schenken kann als Pate!) und ein paar liebevoll ausgesuchte Geschenke zu wichtigen Anlässen nicht reicht, dann soll sie eben jemand anderen für das Amt suchen. Schade um die Kleine, aber das wäre nicht deine Schuld, sondern die ihrer gierigen Mutter.

Wünsche dir alles Gute!

Ich denke auch nicht dass Geldgeschenke die Regel sind und finde dass sie es auch nicht sein sollten. Die Idee des Paten ist ja eine ganz andere. Die Vorsorge für das Kind sehe ich bei den Eltern.

Bei meinem Bruder und mir ist das mit den Paten ganz unterschiedlich ausgegangen. Von meinem Patenonkel (Schulfreund meines Vaters) gab es pädagogisch wertvolle Geschenke zu Geburtstagen und Co., von meiner Patentante (Cousine meiner Mutter) gab's ganz normale Dinge die ich mir gewünscht hab und zur Konfirmation ein höherer Betrag als von anderen Tanten. Beide haben sich, obwohl sie weiter weg wohnen, versucht so viel wie möglich an meinem Leben zu beteiligen. So ist man zusammen in den Urlaub gefahren oder ähnliches.
Bei meinem Bruder ist der Kontakt zum einen Paten (Schulfreund meines Vaters) noch vor der Grundschule weggebrochen, der andere Pate (unser Onkel mütterlicherseits) hat sich nicht groß eingebracht weil er weder Geld noch Lust hatte. Das war für meinen Bruder oft sehr traurig. Netterweise hat sich meine Patentante auch bei ihm ähnlich eingebracht damit er nicht ohne dasteht.

Das größte Geschenk finanzieller Natur war zum Abschluss (ich Abi, er Ausbildung) eine Reise ins Land unserer Wahl. Das kam aber vollkommen unerwartet und war auch nur möglich da sie alleinstehend ist und relativ sparsam lebt bei gutem Einkommen.

Hi,
ich bin nicht getauft, habe dementsprechend auch keine Paten, aber unsere Kinder sind/werden getauft. Ich erwarte da gar nichts. Ich bin auch nicht böse, wenn es mal von jemandem kein Geschenk zu Weihnachten oder Geburtstag gibt. Bisher gab es da jedenfalls keine Geldgeschenke und wir wissen auch nichts von irgendwelchen Sparbüchern. Ich glaube, riesige Geldgeschenke von den Paten, die ja vor allem auch unsere guten Freunde sind, an unsere Kinder, wäre mir eher unangenehm.

Nein, das gehört nicht zum Patenamt.
Ich selber habe von einer meiner beiden Patentanten zum 18. 4 10-Euro-Münzen bekommen, die ja im Wert steigen. Die andere hat mir 20 Euro geschenkt.

Von meinen Geschwistern hat keiner ein Sparbuch oder so bekommen, "nur" mehr oder weniger großzügige Geldgeschenke zum 18. Keine Geldgeschenke zur Taufe, keine "zwischendrin". Auch ansonsten hatten die Geschenke immer "nur" einen Wert von max. 30 Euro.

Meine Mutter hat bei drei Patenkindern nur dem ersten Patenkind ein Konto angelegt, weil sie damals das erste als etwas besonderes empfunden hat. Hat sich bewahrheitet, denn zu diesem Patenkind hatte sie schon immer den besten Draht.


Ich persönlich finde ein Konto ab Taufe, was es zum 18. gibt eine schöne Idee, weil sich da viel anspart, was man auf einen Schlag eben nicht investieren kann, aber das ist kein muss. Ich würde weder erwarten, dass die Paten meiner Kinder das machen, noch weiß ich, ob ich es selber machen werde, wenn ich ein Patenkind bekomme.

Hallo
Wer eine große Finanzspritze zum 18 Geburtstag für sein Kind als notwendig empfindet, sollte auch selbst dafür sorgen.
Ich habe aus Zwang mein erstes Kind taufen lassen. Die anderen sind nicht getauft. Ich hatte, von dem was ich die letzten Jahre mitbekommen habe, eigentlich das Gefühl, dass das mit diesen Zahlpaten langsam ausstirbt. Wohl auch weil ich es so erlebe, dass man sich die Taufe generell besser überlegt.

LG

In der evangelischen Kirche ist der Taufpate eine Person, die das Kind in seinen Lebensjahren begleitet und bei der (christlichen) Erziehung hilft. Im Idealfall entsteht eine Bezugsperson, die die Familie ergänzt und bereichert.

Das Patenamt endet in der evangelischen Kirche übrigens offiziell mit der Konfirmation, ab diesem Zeitpunkt habe ich von meinen Paten auch keine Geschenke mehr bekommen. Leider war das Verhältnis aber insgesamt nicht so, wie sich das meine Eltern für uns gewünscht hätten. Leidglich zu einer Familie hatten wir als Kinder auch mal außerhalb der Feierlichkeiten Kontkat.

Hilfreich ist ein klärendes Gespräch über die Erwartungen (vorher). Ich würde mir für mein Kind in erster Linie eine Vertrauensperson wünschen, und vielleicht gerade eine, die ein etwas anderes Lebenskonzept lebt (Wertevorstellungen sollten sich natürlich ähnlich sein, aber zum Beispiel einen ganz anderen Beruf, vielleicht Mutter/Vater einer großen Familie, eine ganz andere Wohnumgebung oder ähnliches). Gerade in der Pubertät kann ich mir Situationen vorstellen, in denen das Kind vielleicht erst einmal nicht mit Mama und Papa reden möchte. Es ist gut, wenn es dann Möglichkeiten hat, sich bei anderen vertrauensvollen Erwachsenen Rat und Hilfe zu suchen.
Auch weiß ich aus dem Freundeskreis, dass "echte" Paten ihren "Kindern" auch in Lebenskrisen wie dem Tod eines Elternteils zur Seite stehen können.
Natürlich ist es besonders schön, wenn der Pate auch Interessen finanziell fördern kann. Vielleicht die Musikstunden oder einen anderen Unterricht fördern. Aber das ist kein Muss. Das könnte ich mir nur in einem gewissen Rahmen vorstellen, sollte ich ein Patenkind und die entsprechenden Mittel haben. In einer Welt des "Überflusses" empfinde ich das als eine gute Fördermöglichkeit.

Insofern hast du erst einmal nichts falsch gemacht, nur offensichtlich Erwartungen nicht erfüllt. Vielleicht könnt ihr da noch einmal in Ruhe darüber reden. Du könntest die Geschenke einstellen und den entsprechenden Betrag dann tatsächlich auf ein Sparbuch einzahlen und das dem Kind dann auch so kommunizieren wenn es älter ist oder du sagst, dass dir das Schenken so wie es ist wichtig ist, dann hätte die Mutter das eben besser ausdrücken müssen.

Ich muss gestehen, dass ich es etwas befremdlich finde, wenn man das System Kirche ablehnt, aber die Rosinen dennoch haben möchte. Schließlich hat ein Pate in früheren Zeiten das Kind auch bei sich aufgenommen, wenn beide Eltern gestorben sind. Das ist eine enorme Verantwortung.

Darf ich fragen welchen Betrag sie genannt hat?

Ich muss sagen, ich gebe mir für mein Patenkind für die Geschenke besonders viel Mühe, aber teuer sind die nicht!

Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung ob die patentante meines Sohnes irgendetwas angelegt hat 🤷‍♀️ ich weiß nur das mein Sohn der begünstigte von ihrer Lebensversicherung ist, sollte mir ihr was sein.

Mein Sohn bekommt immer zwischendurch (also bei jedem Besuch) Geld geschenkt, sind zwischen €2 und €10. Ich habe ihr schon 100 mal gesagt das sie kein Geld dalassen braucht und vorallem nicht so viel (€10).

Also für mich ist es auf freiwilliger Basis.

Hallo

ich weiß, das die Patin meiner Tochter als Friseurin mit 25 Stunden und selbst Haus und Kind keine Luftsprünge in der finanziellen Sicht leisten könnte. Und will es dementsprechend auch nicht. Ich will eine Beziehung zu meiner Tochter haben. Das sie eine weitere Herzensperson hat, wenn sie mit uns als Eltern/Großeltern nicht reden mag.

Ich bin die Patentante ihrer Tochter und spare monatlich 5,- für sie. Davon zahle ich dann das Abschiedsgeschenk zur Firmung. Meist ist das eine kleine Reise, ein Thermenaufenthalt oder so. Dann muss ich dann nicht alles zusammenkratzen. 😂


lg lene

Klingt als hätte sie dich gewählt weil du gut verdienst und somit ihr Kind viel Geld kassieren kann.

Bist in ihren Augen eine goldene Gans vielleicht.

vlg


PS Sorry falls meine Worte hart und gemein rüberkommen. Meine das eher verwundert, was manche sich einbilden, das man tun muss.

Natürlich gehören keine Gelsgeschenke zum Patenamt.
Du machst schon mehr als die meisten Paten. Dich hätte ich auch gern als Patin für meine Kinder.
Wir haben hier ein Patenonkel, der höchstens zum Geburtstag mal ein Spielzeug schenkt und sich zeitlich sehr rar macht. Und eine Patin, die wir leider selten sehen, die aber gerne mal ne kleine Aufmerksamkeit mitbringt.

Für mich gehören Geldgeschenke nicht zum Patenamt. Viel wichtiger finde ich, dass ihr euch regelmässig seht und du mal auf die Kleine aufpasst. Das ist mehr Wert als Geld. Auch die von dir genannten Geschenke klingen toll und haben das Kind sicher gefreut. Dennoch habe ich selbst von meiner (Paten-) Tante zum Geburtstag und Weihnachten häufig noch Geld zusätzlich zu einem kleinen Geschenk (zb Buch) erhalten. Auch die Paten meines Kindes haben ein Sparbuch angelegt auf das beide monatlich 10€ zahlen. Als sie dafür von mir die Unterschrift benötigten haben, war mir das unangenehm und ich wollte es ablehnen. Aber sie haben nicht locker gelassen. Beide verdienen allerdings auch sehr gut und machen es gerne. Summen von über 100€/monatlich hätte ich nicht angenommen! Wichtig ist mir, dass sie eine gute Beziehung zu ihrem Patenkind haben. Zu meiner Nichte, auch gleichzeitig mein Patenkind, habe ich engen Kontakt und im ersten Jahr ein Windelabo bezahlt. Ein Sparbuch gibt es nicht, dafür größere Geschenke zum Geburtstag.

Ich finde die Bemerkung Deiner Freundin unverschämt. Du hast ja wirklich tolle und vor allem durchdachte Geschenke gemacht die zudem nicht günstig waren. Ich kann mich nicht erinnern das der Pfarrer uns paten darauf hingewiesen hat, das es Pflicht ist ein Sparbuch zu eröffnen. Wie und welche Geschenke er macht ist allein die Entscheidung eines Paten. Da sollte kein anderer reinreden und noch weniger was erwarten und schon gar nicht einfordern dürfen. Ich schenke meinen Patenkindern jeweils zu Weihnachten und Geburtstag etwas und plane da für einen zweistelligen Betrag. Wenn das Wunschgeschenk günstiger ist oder es keinen großen Wunsch gibt, gebe ich auch Geld für das Sparbuch. Die Paten unseres Sohnes sind da leider anders: mal gibt es unterjährig was grösseres, mal nichts, es gab auch schon gestrickte Socken von der Patin zu Weihnachten und Wachsmalstifte zum Geburtstag vom Paten und gebrauchte Bücher oder der Geburtstag wurde vergessen. Beschwert haben wir uns nie denn es ist allein die Entscheidung der Paten.

was mir noch auffiel an Deinem Beitrag: wenn, sie wie sie sagt für ihre Patenkinder finanziell so gut vorsorgt sollte sie ja wissen das Du ein Sparbuch gar nicht ohne Unterschrift der Eltern eröffnen kannst. Evtl. wollte sie Dich mit dem Spruch absichtlich provozieren?

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