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Hallo also wir haben drei Patenkind er und zahlen monatlich einen kleinen Geldbetrag auf ein Sparkonto ein. Die Eltern haben es nicht vorausgesetzt. Finde es aber eine gute Sache. Und zu Geburtstagen etc. Gibt es Geschenke.

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Also meine Patentante war auch wirklich meine Tante, die hat tatsächlich für mich was zurückgelegt, bei der Patin unserer Tochter (meine Cousine) erwarte und fordere ich das auch nicht - haben wir auch nie drüber gesprochen.

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Das ist sehr unterschiedlich und hängt auch vom Budget ab.

Schon zu Zeiten meiner Eltern gab es Unterschiede. Manche (damals meist kinderlose) Paten, sparten Geld an oder machten andere Geschenke. Paten, die selbst Kinder hatten, sahen zu, wie sie über die Runden kamen.

Manche Paten verbrachten viel Zeit mit ihren Patenkindern, andere so gar nicht.
Manche schickten Geld von weither und sahen sich nie, andere schenkten nichts Materielles, sind aber immer da, wenn es notwendig ist.


Bei Familienkindern habe ich schon gefragt, ob es ok ist, wenn ich Geld dazu schenke. Dann, wenn das Geschenk klein(er) ausfiel und/oder das Kind schon einiges hatte.

Umgekehrt wurde ich das für mein Kind auch schon gefragt, ob es Geld sein darf, STATT Geschenk, das dann nur rumliegt.


In meiner Verwandtschaft ist es unterschiedlich. Siehe oben.
Manche schenken Geld ODER Geschenke, andere Zeit.
Manche regelmäßig, manche nach Bedarf.


Dass es KEIN Sparbuch gibt, hätte sie eigentlich merken können.
Es sei denn, es würde auf deinen Namen laufen und du würdest den Betrag dann überweisen.
Um auf den Namen des Kindes ein Sparbuch anzulegen, müsste sie eigentlich dabei gewesen sein, zwecks Unterschrift.
Oder wie hatte sie es sich vorgestellt, dass du ohne ihr offizielles Wissen (nur Erwartung) dahingehend etwas unternommen haben könntest? #kratz

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Das ist eine schwierige Geschichte und wohl auch von Familie zu Familie unterschiedlich mit den Traditionen.

Bei mir in der Familie ist es zB tatsächlich üblich, dass Paten größere/besondere Geschenke zum Geburtstag und Weihnachten machen, als andere Onkel oder Tanten (aber das machst du ja auch schon und alles im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten)

Außerdem schenken die Paten zur Einschulung den Ranzen und gehen den auch mit dem Patenkind selber kaufen, ist so ein Ritual bei uns in der Familie. Zur Erstkommunion gibts traditionell eine teure/besondere Armbanduhr, die nur zu besonderen Anlässen getragen wird.

Außerdem gibt's zur Hochzeit (zum Beispiel) auch größere Geldgeschenke von den Paten, etwa in Höhe von denen der Großeltern.

Ich selbst habe von meiner Patentante auch zum Studium ca 7000,00€ bezuschusst bekommen. Aber das war sehr großzügig und auch bei uns in der Familie nicht üblich. Sie hatte keine eigenen Kinder, war älter und hatte "genug", also ein gutes Einkommen.

Also ich denke, dass es da regional und auch je nach Familie verschiedene Traditionen gibt. Wenn du ihre Mutter gut kennst, würde ich mich mit ihr treffen und mal fragen, was es so für Familientraditionen gibt und dich dann fragen, was du leisten kannst/willst, bevor du dich mit deiner Freundin zusammensetzt und ihr ehrlich erklärst, dass du gerne Patentante bist, aber xyz nicht machen wirst/willst in der Zukunft. Dann sind die "Fronten geklärt" und es gibt keine unausgesprochenen Erwartungen mehr.

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Wir sind beide in armen Familien aufgewachsen. Heute geht es unseren Eltern finanziell besser, aber sie sind weit davon entfernt, in Geld zu schwimmen. Ihre Patin ist ihre Tante. Gleiche Situation wie unsere Eltern. Ich bin mir eigentlich sicher, dass sie von ihr zu keinem Zeitpunkt eine größere Summe erhalten hat.
Meine Mutter war auch sehr verwundert über ihre Reaktion.
Sie selbst ist heute finanziell sehr gut aufgestellt. Ihr Mann hat eine sehr laufende Firma und sie hat einen Beruf, bei dem die mehr als überdurchschnittlich verdient.
Gleich zu ihrer Mutter gehen oder das über unsere Mütter regeln, will ich eigentlich nicht. Sie soll sich nicht übergangen fühlen und ich würde es gerne selbst klären.

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Es war auch nicht so gemeint, dass du über ihren Kopf darüber reden sollst, sondern ganz allgemein darüber, was man in der Familie so erwarten würde. So als kleine Vorbereitung auf euer Gespräch... Muss auch nicht die Mutter sein, nur weil du es angesprochen hast, dass eure Mütter befreundet sind, dachte ich, dass du ihre Mutter auch gut kennst. 🙂
Aber es scheint ja keine Traditionsgeschichte zu sein, sondern eher eine von ihr unausgesprochene Erwartung. Da hilft wohl auch nur das direkte Gespräch. Wünsche dir dafür alles Gute! 🤗

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Hey,

ich kenne das zwar aus Erzählungen, aber weder habe ich das als Patenkind so erlebt, noch mache ich es als Patentante so. Auch gegenüber den Paten unserer Kinder haben wir keinesfalls diesen Anspruch.

Ich muss dazu sagen, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin, mein Mann als Kind der DDR wenig mit Religion anfangen kann und unsere Kinder auch nicht getauft sind.
Für mich war bzgl. Pate wichtig, dass es Menschen sind, die in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen und ich darüber hoffe, dass sie das auch für die Kinder sein werden (angelehnt an den alten Gedanken, dass sie sich im Todesfall kümmern würden, auch wenn das natürlich heute nicht mehr so ist). Genau unter diesem Punkt haben wir sie auch ausgesucht. Jemand, der uns nicht nahe steht, wäre daher auch nicht in Frage gekommen.

Finanziell erwarte ich gar nichts, außer vielleicht einem kleinen Geschenk zum Geburtstag oder Weihnachten (wobei ich zu den Müttern gehöre, die finden, dass es um die Geste und nicht den Wert geht. Teure Geschenke finde ich sogar fast eher unangenehm bei aktuell Alter 8 und 5).

Bei meiner Großen klappt es bei einer Seite sehr schön, die ist manchmal auch einfach zum Spielen da.
Alle anderen Paten sehen wir durch räumliche Veränderungen leider nur noch seltener, da gibt's dann eben kleine Geschenke oder Telefonate. Wenn man sich dann aber sieht, ist immer noch die alte Vertrautheit da. Bei meinem Patenkind, das ca. 800km weg wohnt, ist das ähnlich.

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Na da wäre ich an deiner Stelle auch ziemlich perplex, das hätte sie mal vorher mit dir besprechen sollen.
Ein Pate soll (meiner Meinung nach) Interesse am Kind zeigen und Zeit haben. In schwierigen und aber auch schönen Zeiten für das Kind da sein.
Meine Tochter bekam zur Taufe von ihrer Patentante eine Kette, Taufkerze, Taufbuch, kein Geld. Hätte ich nie erwartet. Sie interessiert sich für ihr Patenkind, fragt oft nach, möchte Fotos und Videos haben, wir sehen uns oft. Sie gibt uns Rat und wir teilen Freude und Sorgen. Das ist viel mehr wert als Geld!
Zu Anlässen gibt es ein Geschenk. Das war zum ersten Geburtstag eine Armkette und zu Weihnachten eine selbstgehäkelte kuschelige Decke ♥️ wirklich wunderschön. Dass sie für diese Decke nicht viel Geld ausgegeben hat ist mir bewusst aber wirklich egal. Sie hat sich Zeit genommen und Mühe gegeben, das sieht man. Meine Tochter liebt diese Decke und nur das zählt. Sparen kann ich selbst für meine Kinder, dazu ist nicht der Pate da. Und außerdem weiß ich, dass die Patentante meiner Tochter nicht viel Geld hat. Aber da das auch nie wichtig war, sondern vielmehr ihre Liebe und Zuneigung, die sie meiner Tochter schenkt, ist sie wirklich eine großartige Patin ☺️
Ich bin von ihrem Sohn die Patentante 😁 er ist schon 12 und wünscht sich nichts mehr außer Geld. Das bekommt er auch zu Anlässen und manchmal zwischendurch wenn er sich gern etwas kaufen möchte. Aber extra sparen mach ich nicht.

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Oh das hört sich wirklich schön an!
Die Zeit miteinander finde ich auch extrem wichtig und unser Verhältnis ist auch sehr gut.
Das h dachte, das ist auch ihr wichtig.

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Wir habendrn Paten unserer Linde sogar explizit gesagt, dass wir keine Geldgeschenke etc möchten

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Doch... bei uns sind Pate auch meist diejenigen, die größere (Geld) Geschenke machen.
Bei mir waren es Schwester und Bruder meiner Eltern. Aber da war auchnix in Richtung finanzielel Vorsorge. Eher zum Geburtstag, Weihnachten,, Kommunion und Firmung eben ein größeres Geschenk.

Ich selbst würde es auch so machen. Evtl. auch was in Richtung Fond-Sparen.
Allerdings kann man das meiner Meinung nach als Eltern nicht erwarten von den Paten. Das gehört für mich zu etwas, was abgesprochen werden muß.

Wenn ihr nie darüber gesprochen habt, wie die Vorstellungen der Begleitung des Patenkindes aussehen ist das etwas ungünstig.

Allerdings finde ich, wenn man regelmäßig größere geschenke macht, dass das dann auch auch "genug" ist.
Je nachdem, wie man selbst finanziell gestellt ist.

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Wir haben den Paten unserer Kinder sogar explizit gesagt, dass wir keine Geldgeschenke etc möchten

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Was wollt ihr dann?

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Eine gute Beziehung zum Patenkind. Gemeinsame Zeit, Ausflüge.

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Ich habe schon davon gehört, dass manche für die Patenkinder sparen.
Wollte ich auch machen, aber das wollten die Eltern des Patenkindes nicht.
Selbst wenn es nur 10 Euro im Monat sind, sind das nach 18 Jahren über 2000 Euro.
Und laut den Eltern meines Patenkindes ist das zu viel für ein Geschenk.

Sehe ich als Mama jetzt auch genauso. Ich würde nicht wollen, dass mein Kind so ein großes Geschenk von den Paten bekommt, das muss echt nicht sein.

Bei uns sind die Kinder noch klein, wir schenken immer was um die 20/25 Euro.

Wenn sie größer werden, wird es bestimmt auf 50 Euro hoch gehen.

Zur Kommunion und Hochzeit gibt es dann mehr.

Ich würde als Mama niemals verlangen, dass die Patin für mein Kind spart.

Nur Interesse halber ; was spart deine Freundin für ihr Patenkind ? Wie hoch sind ihre Erwartungen ?

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Sie spart monatlich 125€ pro Patenkind.
Ich denke nicht, dass sie eine genaue Zahl im Kopf hat. Ich glaube, es geht eher um das Prinzip.

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125 Euro pro Patenkidn im Monat #schock das schockiert min nun aber auch etwas.

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