Gehören Geldgeschenke zum Patenamt dazu?

Guten Morgen.
Ich habe ein 2 jähriges Patenkind. Ihre Mutter ist die Tochter der besten Freundin meiner Mutter. Als richtig gute Freunde würde ich uns nicht bezeichnen. Wir sind gemeinsam aufgewachsen und verstehen uns auch heute gut, sind als Erwachsene aber sehr unterschiedlich. Wir treffen uns hauptsächlich mit unseren Familien oder mit unseren Kindern.
Schon während der Schwangerschaft fragte sie, ob ich Taufpate werden möchte. Nun kennen wir uns ja und während ich nicht gläubig bin und mittlerweile auch aus der Kirche ausgetreten bin, ist auch sie nicht wirklich gläubig. Ihre Eltern sind es und sie geht zu bestimmten Anlässen in die Kirche. Die Taufe ist für sie selbst als soziales Event wichtig.
Trotzdem erinnerte ich sie nochmal daran und sagte ihr, dass ich bei der christlichen Erziehung nur begrenzt helfen kann. Das war ihr aber egal und das ist ja auch heute nicht das Problem. Der andere Taufpate ist ihr Vater, bei ihnen hat es Tradition dass ein Großelternteil Taufpate ist.
Am Wochenende wurde das Kind ihres Bruders getauft. Anschließend waren wir in einer Gaststätte. Während wir auf die anderen warteten, unterhielten wir uns mit der Taufpatin ihrer Nichte. Sie erzählte dass sie als erstes großes Geldgeschenk Aktien schenkt. Meine Freundin dann nur „(Ich) hat sich gegen einzelne Geldgeschenke entschieden. Für (mein Patenkind) gibt es dann zum 18 Geburtstag das Sparbuch“ #gruebel
Ich war ziemlich perplex, denn davon war nie die Rede. Natürlich kamen genau dann die anderen an und sie lief zu ihnen. Da ich mit ihr auch nicht mittendrin darüber reden wollte, wartete ich auf einen ruhigen Moment.
Später sprach ich sie also darauf an und sagte ihr, das ist ein Missverständnis. Es gibt kein Sparbuch oder ähnliches. Große Geldgeschenke oder für mein Patenkind sparen, das war nie mein Plan. Ich sehe sie fast wöchentlich, passe auch auf sie auf wenn ihre Eltern was vor haben und es gibt auch (größere) Geschenke (bisher zum Beispiel: Spielküche,Waldorfpuppe, Regenbogenwippe,.. in Absprache mit Eltern sogar, also nicht irgendetwas).
Bei den ersten Karten hat sie immer sehr genau geschaut und wie ich jetzt weiß, hat sie dann, weil es kein Geld gab, einfach angenommen, dass es ein Sparbuch gibt. Für sie gehört das nämlich zum Patenamt dazu. Für ihre zwei Patenkinder sorgt sie „selbstverständlich“ finanziell vor. Sie nannte da auch eine Zahl und da war ich dann sprachlos. Jetzt ist sie ziemlich angefressen und sagte mir, sie muss das erst sacken lassen. Das Treffen für morgen hat sie auch abgesagt #kratz
Wenn sie für ihre Patenkinder die „finanzielle Vorsorge“ für wichtig hält, schön. Kann sie natürlich machen.
Aber es gehört natürlich dazu...? Wenn man Foren dazu befragt, werden regelmäßige größere Geldgeschenke, Sparbuch, Gold,... sehr häufig erwähnt. Wie das bei anderen Freunden aussieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Über dieses spezielle Thema habe ich mich bisher mit keinem einfach so unterhalten.
Wie sehr ihr das? Gehört das für euch dazu?

Liebe Grüße

Hey. Ich kenne das auch nicht. Weder von meiner eigenen Patentante noch mache ich das bei meinem Patenkind.

Hallo,
Ich habe 2 Patenkinder,wovon der erste schon erwachsen ist.
Wir haben weder ein Sparbuch,noch irgendwelche Geldgeschenke geplant,bzw gemacht.
Zu den speziellen Anlässen gibt es entweder ein gewünschtes Geschenk oder halt Geld und was kleines( vorallem bei dem Großen).
Sparbuch hab ich für meine eigenen Kinder angelegt.
Ist halt doof das sie dir das nicht vorher mitgeteilt hat,finde auch das bei einem Paten um was anderes geht...
LG Tanja

Für das Patenkind zu sparen, ist bei uns auch nicht üblich.

Meine Söhne haben als Kleinkinder etwas großzügigere Geschenke zu Weihnachten o Geburtstag erhalten. Da reden wir aber auch nicht von mehreren hundert Euro. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass der Pate mit dem jeweiligen Kind einen Tag verbringt an dem das Kind entscheiden darf was gemacht wird, statt Geschenke. Das sind meist Freizeitparkbesuche etc. Bei 4 Kindern ist Spielzeug ohnehin massig vorhanden, da ist gemeinsame Zeit wertvoller als das 300. Spielzeugauto.

LG

Ich kenne es so von meiner Tante und wir machen es auch so.
Ich bin schon lange erwachsen aber meine Patentanten schenken mir immer noch was zu Weihnachten, zum Geburtstag und zu Ostern. Ich finde es eine schöne Geste und freue mich immer darüber. Nicht, weil ich durch die 10 oder 20€ reicher werde, sondern weil ich merke, dass es ihnen wichtig ist mir eine Freude zu bereiten.
Wir haben vier Patenkinder und ja, wir schenken Geld oder eben was das Kind sich wünscht. Für zwei Kinder wurde zusammen mit den anderen Paten ein Konto eingerichtet wo per Dauerauftrag Geld fließt.

Ich habe das jetzt nicht richtig verstanden. Schenkst du gar nichts oder anstatt Geld halt ein Geschenk?

Es gibt Geschenke. In meinem Ausgangsbeitrag habe ich doch auch Beispiele aufgezählt.

Selbst WENN sie gar nichts Materielles schenkt, ist das doch völlig okay. Sie verbringt Zeit mit ihr, das ist viel wertvoller als ein Schein.

weitere 2 Kommentare laden

Ich kenne das so. Von meinen Paten habe ich zum 18. Geburtstag 3000€ von dem einem und ein (älteres) Auto vom anderen erhalten. Mein Mann hat von beiden Paten zusammen ein Depot erhalten, was dann außerordentlicher Wertsteigerung knapp 20000€ enthielt. Seine Paten sind Krankenschwester und Student bzw. damals Schüler, meine Paten Erzieher bzw. Renter und die andere Putzfrau. Also wir kommen aus keinen reichen Familien oder so. Während der Jugend hat mein Mann immer einen Ausflug mit den Paten jeweils erhalten zu Geburtstagen, Weihnachten und Ostern. Ich habe nicht regelmäßig Ausflüge bekommen sondern immer 200€ von jedem zu Geburtstag und zu Weihnachten. Mein Sohn ist nicht getauft und wird es auch nicht, weil ich nicht gläubig bin. Ich denke aber, das man über sowas sprechen sollte vor der Patenschaft. Sachgeschenke sind ja genauso ok - aber hier liegt offensichtlich ein Kommunikationsproblem zwischen euch vor. Da hilft Treffen absagen nichts - im Gegenteil, genau das sollte jetzt wohl dringend stattfinden.

Hallo also bei uns ist es so das ich nicht weiß ob die patentante das tut ich glaube nicht.
Der Patenonkel sagte bereits das er Ihr den Führerschein zahlen wird in der heutigen Zeit auch ein großes Geldgeschenk sozusagen.

Regelmäßiges sparen tu ich für meine eigenen Kinder mein Patenkind bekommt Geschenke die gewünscht werden und wir nehmen ihn in der regel auch gern mit wohin.
Wenn er älter ist wird er denke ich auch zuschuss zum fs o.ä erhalten.

Lg

Hallo,
nein, ich würde das nie erwarten.
Meine Schwägerin ist die Patentante unserer Tochter.
Sie hat zur Taufe die Kerze selber gestaltet und dann gab es noch ein schönes, umfangreiches Esslern-Set als Geschenk (passte da grade wunderbar zum Beikost-Alter).
Sonst gibt es zu Weihnachten und zum Geburtstag Geschenke, ich weiß nicht ob die jetzt größer ausfallen weil sie Patentante ist oder ob sie eh in dem Bereich (20, max. 25 €) etwas geschenkt hätte. Bei Besuchen bringt sie oft noch eine Kleinigkeit mit.
Sie hat auch ein Händchen für schöne Geschenke und es macht ihr Freude, etwas auszusuchen. Unsere Maus ist das einzige Kind im nährern Verwandtenkreis.

Geld bzw. ein Sparbuch gibt es eher von den Großeltern.

Von meiner Patentante kenne ich das genauso, da gab es früher auch regelmäßig ein Buch o.ä. als Geschenk, später im Teenageralter dann eine Karte mit einem Geldschein. Irgendwann als ich selber Geld verdient habe dann auch gar nichts mehr ;-) Ist ja auch völlig ok. Der/ die Pate soll nach meinem Verständnis eher eine zusätzliche Bezugsperson sein und nicht den Führerschein finanzieren :-D

Viele Grüße!!

Hey,

ich kenne das so auch nicht... Meine Patentante hat mir irgendwann Geldzum Geburtstag geschenkt, als ich älter wurde. Aber sonst... Also Sparbuch, Gold o.ä. gab es nicht.

Genau das habe ich auch angesprochen, als ich gefragt wurde, ob ich Patentante werden möchte. Wie ist die Erwartung, was fordert man? Ich habe deutlich gemacht, dass ich keine Geschenke im hohen Wert schenken würde und auch kein Sparbuch anlege oder so. Eine Freundin handhabt es für ihr Patenkind so, ist auch ok, aber ich selbst kann und möchte es nicht. Für unsere (bald 5) Kinder sorgen wir gerne vor und machen das natürlich auch, aber für andere mache ich das nicht.

Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich Geschenke kleiner halte und gerne, sofern die Kleine es irgendwann möchte, mit ihr was unternehme, sie auch mal betreue oder sowas. Aber weder Gelder noch die dicken Geschenke sollte man von mir erwarten. Ich bin aber gerne da, helfe oder unternehme was. Bisher war das alles so ok und die Maus hat sich immer sehr gefreut, aber sie ist auch noch klein. ;-)

Wäre ja mal interessant, welche Erwartung sie da hat. #gruebel

Oh je, das klingt gemein, zumal du dich bisher auch viel eingebracht zu haben scheinst. Ich habe oft den Eindruck, dass Freundschaft unter Patenschaften leiden können, weil einer eine andere Erwartungshaltung hat. Das war auch der Grund, warum ich intensiv gebohrt habe, was man von mir erwartet.

Nun auf Abstand zu gehen ist von der Kindsmutter nicht wirklich der richtige Weg, so findet man ja auch keinen gemeinsamen Weg.

LG erdbeerchen

Das war ein Punkt, an den ich so vorher überhaupt nicht gedacht habe.
Dass ich nicht religiös bin sah ich als Hindernis, darüber haben wir ja auch geredet. Danach war ich der Auffassung, das wir die gleiche Vorstellung vom Patenamt haben. Geschenke, weder materiell noch in Form von Geld, kamen überhaupt nicht zur Sprache.
Die Geschenke die ich bisher gemacht habe, habe ich mit Liebe ausgewählt und vorher mit ihnen besprochen (falls sie es selbst schenken wollten oder so). Ganz günstig waren sie ja auch nicht. Das habe ich aber gerne ausgegeben und bin jetzt auch etwas traurig, dass sie das so gar nicht erwähnt.
Mein Patenkind mag diese Sache sehr und ich dachte eigentlich, auch sie hat sich gefreut.

Nein, gehört nicht automatisch dazu. Wir haben es nicht von den Paten unserer Kinder erwartet noch wurde dieses von mir als Patin erwartet.

Meine Freundin als Mutter meines Patensohnes meinte damals: wir wünschen uns keine großen (Geld)Geschenke . Uns ist viel wichtiger, dass du eine gute Beziehung zu dem Jungen hast und dich für ihn interessierst.
Vergleichbar war es bei "unseren" Paten. dass sie z.B: ihr Patenkind kurz sprechen wollten, wenn Erwachsenen telefonierten. Oder mal zwischendurch eine Postkarte kam. Oder zu Nikolaus ein kleines Geschenk im Paket.

Hallo also wir haben drei Patenkind er und zahlen monatlich einen kleinen Geldbetrag auf ein Sparkonto ein. Die Eltern haben es nicht vorausgesetzt. Finde es aber eine gute Sache. Und zu Geburtstagen etc. Gibt es Geschenke.

Also meine Patentante war auch wirklich meine Tante, die hat tatsächlich für mich was zurückgelegt, bei der Patin unserer Tochter (meine Cousine) erwarte und fordere ich das auch nicht - haben wir auch nie drüber gesprochen.

Das ist sehr unterschiedlich und hängt auch vom Budget ab.

Schon zu Zeiten meiner Eltern gab es Unterschiede. Manche (damals meist kinderlose) Paten, sparten Geld an oder machten andere Geschenke. Paten, die selbst Kinder hatten, sahen zu, wie sie über die Runden kamen.

Manche Paten verbrachten viel Zeit mit ihren Patenkindern, andere so gar nicht.
Manche schickten Geld von weither und sahen sich nie, andere schenkten nichts Materielles, sind aber immer da, wenn es notwendig ist.


Bei Familienkindern habe ich schon gefragt, ob es ok ist, wenn ich Geld dazu schenke. Dann, wenn das Geschenk klein(er) ausfiel und/oder das Kind schon einiges hatte.

Umgekehrt wurde ich das für mein Kind auch schon gefragt, ob es Geld sein darf, STATT Geschenk, das dann nur rumliegt.


In meiner Verwandtschaft ist es unterschiedlich. Siehe oben.
Manche schenken Geld ODER Geschenke, andere Zeit.
Manche regelmäßig, manche nach Bedarf.


Dass es KEIN Sparbuch gibt, hätte sie eigentlich merken können.
Es sei denn, es würde auf deinen Namen laufen und du würdest den Betrag dann überweisen.
Um auf den Namen des Kindes ein Sparbuch anzulegen, müsste sie eigentlich dabei gewesen sein, zwecks Unterschrift.
Oder wie hatte sie es sich vorgestellt, dass du ohne ihr offizielles Wissen (nur Erwartung) dahingehend etwas unternommen haben könntest? #kratz

Das ist eine schwierige Geschichte und wohl auch von Familie zu Familie unterschiedlich mit den Traditionen.

Bei mir in der Familie ist es zB tatsächlich üblich, dass Paten größere/besondere Geschenke zum Geburtstag und Weihnachten machen, als andere Onkel oder Tanten (aber das machst du ja auch schon und alles im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten)

Außerdem schenken die Paten zur Einschulung den Ranzen und gehen den auch mit dem Patenkind selber kaufen, ist so ein Ritual bei uns in der Familie. Zur Erstkommunion gibts traditionell eine teure/besondere Armbanduhr, die nur zu besonderen Anlässen getragen wird.

Außerdem gibt's zur Hochzeit (zum Beispiel) auch größere Geldgeschenke von den Paten, etwa in Höhe von denen der Großeltern.

Ich selbst habe von meiner Patentante auch zum Studium ca 7000,00€ bezuschusst bekommen. Aber das war sehr großzügig und auch bei uns in der Familie nicht üblich. Sie hatte keine eigenen Kinder, war älter und hatte "genug", also ein gutes Einkommen.

Also ich denke, dass es da regional und auch je nach Familie verschiedene Traditionen gibt. Wenn du ihre Mutter gut kennst, würde ich mich mit ihr treffen und mal fragen, was es so für Familientraditionen gibt und dich dann fragen, was du leisten kannst/willst, bevor du dich mit deiner Freundin zusammensetzt und ihr ehrlich erklärst, dass du gerne Patentante bist, aber xyz nicht machen wirst/willst in der Zukunft. Dann sind die "Fronten geklärt" und es gibt keine unausgesprochenen Erwartungen mehr.

Wir sind beide in armen Familien aufgewachsen. Heute geht es unseren Eltern finanziell besser, aber sie sind weit davon entfernt, in Geld zu schwimmen. Ihre Patin ist ihre Tante. Gleiche Situation wie unsere Eltern. Ich bin mir eigentlich sicher, dass sie von ihr zu keinem Zeitpunkt eine größere Summe erhalten hat.
Meine Mutter war auch sehr verwundert über ihre Reaktion.
Sie selbst ist heute finanziell sehr gut aufgestellt. Ihr Mann hat eine sehr laufende Firma und sie hat einen Beruf, bei dem die mehr als überdurchschnittlich verdient.
Gleich zu ihrer Mutter gehen oder das über unsere Mütter regeln, will ich eigentlich nicht. Sie soll sich nicht übergangen fühlen und ich würde es gerne selbst klären.

Es war auch nicht so gemeint, dass du über ihren Kopf darüber reden sollst, sondern ganz allgemein darüber, was man in der Familie so erwarten würde. So als kleine Vorbereitung auf euer Gespräch... Muss auch nicht die Mutter sein, nur weil du es angesprochen hast, dass eure Mütter befreundet sind, dachte ich, dass du ihre Mutter auch gut kennst. 🙂
Aber es scheint ja keine Traditionsgeschichte zu sein, sondern eher eine von ihr unausgesprochene Erwartung. Da hilft wohl auch nur das direkte Gespräch. Wünsche dir dafür alles Gute! 🤗

Hey,

ich kenne das zwar aus Erzählungen, aber weder habe ich das als Patenkind so erlebt, noch mache ich es als Patentante so. Auch gegenüber den Paten unserer Kinder haben wir keinesfalls diesen Anspruch.

Ich muss dazu sagen, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin, mein Mann als Kind der DDR wenig mit Religion anfangen kann und unsere Kinder auch nicht getauft sind.
Für mich war bzgl. Pate wichtig, dass es Menschen sind, die in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen und ich darüber hoffe, dass sie das auch für die Kinder sein werden (angelehnt an den alten Gedanken, dass sie sich im Todesfall kümmern würden, auch wenn das natürlich heute nicht mehr so ist). Genau unter diesem Punkt haben wir sie auch ausgesucht. Jemand, der uns nicht nahe steht, wäre daher auch nicht in Frage gekommen.

Finanziell erwarte ich gar nichts, außer vielleicht einem kleinen Geschenk zum Geburtstag oder Weihnachten (wobei ich zu den Müttern gehöre, die finden, dass es um die Geste und nicht den Wert geht. Teure Geschenke finde ich sogar fast eher unangenehm bei aktuell Alter 8 und 5).

Bei meiner Großen klappt es bei einer Seite sehr schön, die ist manchmal auch einfach zum Spielen da.
Alle anderen Paten sehen wir durch räumliche Veränderungen leider nur noch seltener, da gibt's dann eben kleine Geschenke oder Telefonate. Wenn man sich dann aber sieht, ist immer noch die alte Vertrautheit da. Bei meinem Patenkind, das ca. 800km weg wohnt, ist das ähnlich.

Na da wäre ich an deiner Stelle auch ziemlich perplex, das hätte sie mal vorher mit dir besprechen sollen.
Ein Pate soll (meiner Meinung nach) Interesse am Kind zeigen und Zeit haben. In schwierigen und aber auch schönen Zeiten für das Kind da sein.
Meine Tochter bekam zur Taufe von ihrer Patentante eine Kette, Taufkerze, Taufbuch, kein Geld. Hätte ich nie erwartet. Sie interessiert sich für ihr Patenkind, fragt oft nach, möchte Fotos und Videos haben, wir sehen uns oft. Sie gibt uns Rat und wir teilen Freude und Sorgen. Das ist viel mehr wert als Geld!
Zu Anlässen gibt es ein Geschenk. Das war zum ersten Geburtstag eine Armkette und zu Weihnachten eine selbstgehäkelte kuschelige Decke ♥️ wirklich wunderschön. Dass sie für diese Decke nicht viel Geld ausgegeben hat ist mir bewusst aber wirklich egal. Sie hat sich Zeit genommen und Mühe gegeben, das sieht man. Meine Tochter liebt diese Decke und nur das zählt. Sparen kann ich selbst für meine Kinder, dazu ist nicht der Pate da. Und außerdem weiß ich, dass die Patentante meiner Tochter nicht viel Geld hat. Aber da das auch nie wichtig war, sondern vielmehr ihre Liebe und Zuneigung, die sie meiner Tochter schenkt, ist sie wirklich eine großartige Patin ☺️
Ich bin von ihrem Sohn die Patentante 😁 er ist schon 12 und wünscht sich nichts mehr außer Geld. Das bekommt er auch zu Anlässen und manchmal zwischendurch wenn er sich gern etwas kaufen möchte. Aber extra sparen mach ich nicht.

Oh das hört sich wirklich schön an!
Die Zeit miteinander finde ich auch extrem wichtig und unser Verhältnis ist auch sehr gut.
Das h dachte, das ist auch ihr wichtig.

Wir habendrn Paten unserer Linde sogar explizit gesagt, dass wir keine Geldgeschenke etc möchten

Doch... bei uns sind Pate auch meist diejenigen, die größere (Geld) Geschenke machen.
Bei mir waren es Schwester und Bruder meiner Eltern. Aber da war auchnix in Richtung finanzielel Vorsorge. Eher zum Geburtstag, Weihnachten,, Kommunion und Firmung eben ein größeres Geschenk.

Ich selbst würde es auch so machen. Evtl. auch was in Richtung Fond-Sparen.
Allerdings kann man das meiner Meinung nach als Eltern nicht erwarten von den Paten. Das gehört für mich zu etwas, was abgesprochen werden muß.

Wenn ihr nie darüber gesprochen habt, wie die Vorstellungen der Begleitung des Patenkindes aussehen ist das etwas ungünstig.

Allerdings finde ich, wenn man regelmäßig größere geschenke macht, dass das dann auch auch "genug" ist.
Je nachdem, wie man selbst finanziell gestellt ist.

Wir haben den Paten unserer Kinder sogar explizit gesagt, dass wir keine Geldgeschenke etc möchten

Was wollt ihr dann?

Eine gute Beziehung zum Patenkind. Gemeinsame Zeit, Ausflüge.

weitere 2 Kommentare laden

Ich habe schon davon gehört, dass manche für die Patenkinder sparen.
Wollte ich auch machen, aber das wollten die Eltern des Patenkindes nicht.
Selbst wenn es nur 10 Euro im Monat sind, sind das nach 18 Jahren über 2000 Euro.
Und laut den Eltern meines Patenkindes ist das zu viel für ein Geschenk.

Sehe ich als Mama jetzt auch genauso. Ich würde nicht wollen, dass mein Kind so ein großes Geschenk von den Paten bekommt, das muss echt nicht sein.

Bei uns sind die Kinder noch klein, wir schenken immer was um die 20/25 Euro.

Wenn sie größer werden, wird es bestimmt auf 50 Euro hoch gehen.

Zur Kommunion und Hochzeit gibt es dann mehr.

Ich würde als Mama niemals verlangen, dass die Patin für mein Kind spart.

Nur Interesse halber ; was spart deine Freundin für ihr Patenkind ? Wie hoch sind ihre Erwartungen ?

Sie spart monatlich 125€ pro Patenkind.
Ich denke nicht, dass sie eine genaue Zahl im Kopf hat. Ich glaube, es geht eher um das Prinzip.

125 Euro pro Patenkidn im Monat #schock das schockiert min nun aber auch etwas.

weitere 3 Kommentare laden

Akso ich finde es tatsächlich eher frech sowas direkt anzunehmen. Wenn man nicht aus der gleichen Familie kommt weiß man ja nicht ob die Vorstellungen, die man hat mit denen des anderen übereinstimmen. Ich persöhnlich werde den Paten meiner Tocher da keinerlei Vorgaben machen. Ich finde jeder Pate hat für sich zu entscheiden wie er oder sie das Amt ausführt und in welcher Weise er oder sie sich in das Leben des Kindes einbringt, ob materiell, als zusätzliche Bezugsperson oder wirklich durch gemeinsamen Besuch der Kirche und so. Solange man als Pate ein gutes Verhältnis zu den Kindern pflegt und nicht irgendwann aus deren Leben verschwindet finde ich es absolut ok und erwarte auch nichts anderes. Aber die Bräuche sind von Familie zu Familie verschieden. Bei manchen wird sowas vorausgesetzt. Nur sollte man es in so einem fall vorher kommunizieren, dass man solche Erwartungen hat.

Oha.... das sind ja hier interessante Beiträge!
Wenn ich das hier so lese und das für die Grundvoraussetzungen fürs Patenamt ansehe, wundert es mich sehr, dass noch Paten gefunden werden.

Ich habe auch ein Patenkind, ebenso mein Mann, wir haben uns immer sehr gekümmert, haben Ausflüge unternommen, sie haben schöne, aber nicht übertrieben teure Geschenken von uns bekommen, zu besonderen Gelegenheiten, Schulabschluss, Beendigung der Berufsausbildung ebenfalls, aber vor allem waren wir in allen (auch nicht so schönen Situationen) immer für sie da.
Heute sind beide erwachsen, bekommen zum Geburtstag ein Geschenk und immer noch sind wir, wenn sie es brauchen, jederzeit für sie da.
Aber wir haben weder Aktien noch Gold noch Sparbücher angelegt, das kenne ich auch ansonsten im Umfeld nicht.

Meine Mutter war Patin meiner großen Tochter, sie hat (genau wie die anderen Enkel) Geschenke zu den Festen bekommen, zur Einschulung ihren Tornister, zur Kommunion das Kommunionkreuz mit Kettchen, ein regelmäßiges kleines Taschengeld -ebenfalls genau wie die anderen Enkelkinder auch- , auch mal zwischendurch ein paar Euro für Urlaube oder einfach so, aber auch da keine Sparbücher, kein Gold, keine Aktien, kein Auto...

Wer das möchte kann das gerne tun, es gibt Leute, die haben entweder sehr viel Geld zur Verfügung oder selber keine Kinder oder möchten es einfach, die können selbstverständlich vorsorgen, ABER: Das ist für mich absolut und definitiv keine Bedingung für ein Patenamt, auch keine Selbstverständlichkeit oder Soll-Verfügung, das ist für mich eher das Ungewöhnliche, Seltene.

Und ganz ehrlich, mir käme es überhaupt nie in den Sinn, von jemanden Geld rauszuquetschen , der sich vielleicht auch noch dafür krumm legen muss, damit mein Kind am 18. auch ein ordentliches Sparbuch hat
Das ist nicht die Aufgabe der Paten!!!
LG

Krass, welche Erwartungshaltung manche haben. Finanzielle Dinge egal welcher Art sind NICHT Angelegenheit der Paten. Wie kommt sie auf sowas??? Es geht um Begleitung, da-sein, christliche Erziehung - aber doch nicht um Geldgeschenke (nicht zu Anlässen, nicht zur Volljährigkeit o.ä.) oder gar finanzielle Vorsorge. Das ist Sache der Eltern.
Zeig ihr ruhig die Antworten hier!
LG

Ich wäre aus allen Wolken gefallen! Weder kenne ich es so, noch finde ich es richtig. Wir haben Paten ausgewählt, damit sie uns in der Erziehung unterstützen und am Leben unseres Kindes teilhaben. Ich erwarte keine Geschenke und möchte das sogar auch gar nicht. Das haben wir aber auch so kommunizieret, da ein Pate finanzielle Probleme hat und wir nicht wollten, dass er denkt da wird etwas erwartet. Sie sind hier jederzeit willkommen, sollen Zeit mit uns verbringen und gerne mal einen Ausflug mit unserem Sohn machen. Ein Pate betonte gerade am Wochenende noch, dass er sich schon auf das Hütten bauen im Wald freut. Das erwarten wir. Eine weitere erwachsene Bezugsperson, die unseren kleinen Mann durch sein Leben begleitet. Dieser Pate hilft uns gerade jedes Wochenende bei der Gartenarbeit, da wir einen Hang abstützen müssen um einen Spielturm für unseren Sohn aufbauen zu können. Das ist so eine tolle Geste, er zeigt damit dass er das wertvollste (seine Zeit) zu geben bereit ist, um unserem Sohn etwas schönes zu ermöglichen. Geht es nicht viel eher um sowas?! Nächstenliebe vorleben und in die Welt tragen...
Ich finde diese Erwartungshaltung unverschämt und beleidigend und hätte mich an deiner Stelle sehr darüber geärgert. Bist du der Goldesel oder der Pate??

Ich habe 2 Patenkinder eines ab Taufe und das zweite ab Firmung. Geschenke ja, aber nichts großartiges. Für das Kind ab Taufe, hab ich das Erstkommunionskleid und alles was dazu gehört geschenkt. Und Schultasche.

Top Diskussionen anzeigen