Im 7. Monat mit Sohn in die Kinderklinik

Hallo ihr,

Ich bin so verunsichert. Mein Sohn (6 ) soll in die Kinderklinik eingewiesen werden aufgrund von Jahrelanger Bauchschmerzen ohne Befund. Jetzt soll geschaut werden, ob er psychosomatisch Probleme hat. Er wirkt aber überhaupt nicht so. Er ist ziemlich aufgeweckt, immer voller Energie und sehr sozial eingestellt. Ängste hat er mit seinen 6 Jahren natürlich mittlerweile entwickelt...speziell vor Monstern oder Geistern. Aber das ist doch normal?
Ich werde ihn begleiten, anders geht es garnicht. Aber ich mache mir Gedanken, ob dieser Aufwand überhaupt angemessen ist ? Die Ärztin wusste nicht mehr weiter. Verwachsungen oder Verengungen im Bauchraum könnte sie zwar nicht widerlegen aber sie meinte es könne nur noch die Psyche sein. Ich komm mir so doof vor, mich mit meinem munteren Kind unter kranke Kinder zu mischen.
Auch habe ich Angst wegen meiner eigenen Schwangerschaft mir etwas einzufangen oder ähnliches.
Das alles verunsichert mich, habe aber auch Angst der Ärztin zu widersprechen.

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Hallo,

Ich würde es positiv sehen und als Chance endlich herauszufinden was ihm fehlt!
Lieber jetzt als dann mit Baby!

Lg und alles gute!

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Was wurde denn bereits alles untersucht bei ihm wenn ich fragen darf ? Mein Sohn hatte das auch in dem Alter (allerdings einhergehend mit Durchfall) und es hat sich als Fructose bzw. Lactoseintoleranz rausgestellt.

Ansonsten glaube ich aber nicht dass du dir Sorgen wegen Ansteckung machen musst. Achte einfach auf eine ausreichende Handhygiene. Alles Liebe

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Bisher wurde ein Ultraschall gemacht, zur Kontrolle der Nieren, Galle etc.
Dann ein EKG- da weiss ich aber nicht wirklich warum. Und Laborchemisch natürlich das Blut, Stuhl und Urin.
Alles ohne Befund.
Er hat negativ auf das Movicol Pulver reagiert - Verstopfung hatte er garnicht und er bekam dadurch nur noch mehr Schmerzen im Bauchraum.

Er hat das schon seit seiner ersten Lebenstage und ich wurde immer wieder vertröstet das wäre normal...vll verstopfung...das wächst sich raus... leider nicht.

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Das hört sich für mich nicht so an, als wäre er schon auf Lebensmittelunverträglichkeiten getestet worden. Schlag das doch erstmal vor, bevor du dich einweisen lässt. Wenn da die Ergebnisse negativ sind , solltest du einen KH-Aufenthalt trotz allem in Erwägung ziehen, und besser jetzt als wenn das zweite noch da ist. Da wird es nämlich nicht leichter, und wenn er schon so lange Beschwerden hat , dann kann man nicht von einem "munteren" Kind sprechen. Ich wünsche euch alles Gute !

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hallo,

also an sich hat er ja auch was und die in der klinik können ja ganz andere untersuchungen machen und vielleicht finden sie ja was organisches.. ansonsten wird er wahrscheinlich eine psychaterien vorgestellt werden und die können vielleicht nich was anderes rauskitzeln.. also blöd vorkommen musst du dir da nicht. ganz sicher nicht, DENN er hat ja beschwerden..

und wenn du dir wegen der ss unsicher bist, dann schicke bitte deinen Mann mit, dann muss er sich da um den knirps kümmern und habe du kein schlechtes gewissen bei, dafür ist er ja papa... und darf da auch mit und sich kümmern..

also ich wünsche alles gute und das nix schlimmes bei rumkommt.

alles gute🍀🍀🍀🍀🍀

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Hallo !

Habt ihr mal auf die Nieren gedacht ? Mein damals 5 jähriger hatte auch oft Bauchweh, später dann sogar manchmal mit Erbrechen , danach war es besser .
Wir haben alles versucht , Einlauf etc ... bis Gottseidank im Notdienst ein Arzt mal geschallt hat und gesehen hat, dass ein Nierenbecken total gestaut war, er hatte also richtige Nierenkoliken der Heiter. Er musste dann operiert werden ...
Euch alles gute !!!
🍀🍀

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Ehrlich gesagt kann ich persönlich deinen Gedankengang nicht nachvollziehen (nicht böse gemeint!).
Ich würde dies, wie schon andere gesagt haben, als Chance sehen, endlich herauszufinden, was er hat. In der Klinik haben die ganz andere Möglichkeiten wie ein Hausarzt...
Lieber im schwangeren Zustand als später mit Baby...
Alles Gute euch.

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Also, dein Sohn hat ja offensichtlich Beschwerden und irgendwann sind die ambulanten Möglichkeiten einfach erschöpft. Offensichtlich war keine der häufigen Ursachen schuld, sonst wärt ihr nicht an diesem Punkt. Für alles weitere ist die Klinik zuständig. Erst wenn die keine organische Ursache für die Beschwerden finden, geht es in Richtung Psychosomatik. Und auch hier heißt das ja nicht, dass er nichts hat, sondern lediglich, dass die Ursache woanders steckt. Auch das sollte aber dann entsprechend therapeutisch angegangen werden, denn er hat ja offensichtlich seit Jahren Bauchschmerzen. Bitte nicht unterschätzen, was da hintendran ablaufen kann. Ein entzündeter Blinddarm ist da nix dagegen.
Von daher: ja bitte, lass es unbedingt abklären.

Bzgl. der Begleitung müsst ihr schauen, was für euch passt. Ich bin Mediziner und im Alltag pragmatisch, aber wenn es um meine Kinder geht, klappt das gar nicht. Das ist immer die Hölle für mich (meine Tochter hat eine seltene chronische Erkrankung, daher haben wir viel Zeit in Krankenhäusern verbracht. Los ging es als ich frisch schwanger mit Nr. 2 war). Wir machen es abhängig davon, was ansteht und manchmal auch, wer besser freinehmen kann, aber mein Mann ist viel cooler als ich - und das färbt natürlich auf sie ab.

Was die Schwangerschaft angeht: einfach entsprechend auf Station Bescheid sagen, wobei du ohnehin nicht in ein infektiöses Zimmer kommst. Ansonsten musst du ja die anderen Kinder weder versorgen, noch hast du engen Kontakt. Das ist nicht anders, wie wenn die Person in Bahn/Supermarkt/Restaurant neben dir niest. Gute Handhygiene und fertig (Und du musst nicht mal desinfizieren, 30s mit Seife ordentlich waschen reicht. Das gilt übrigens auch für den Alltag. Achtet mal in öffentlichen Toiletten darauf, wer sich wirklich so die Hände wäscht. Kurz nass machen bringt nix außer falscher Sicherheit).

Alles Gute für dich und deinen Zwerg

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Ich würde weiter forschen, Psyche finde ich jetzt nicht besonders wahrscheinlich. Evt. auch einfach mal den Arzt wechseln.

Bei mir wurde mal Monate lang wegen Kopfschmerzen geforscht als ich ein Kind war. Eisenmangel, EKG etc...zum Schluss hieß es auch Psyche. Mutti war dann noch bei einem anderen Arzt, der hat die Ursache direkt entdeckt und mich zum Orthopäden überwiesen. Ich hatte einen verschobenen Halswirbel vom Hochsprung in der Schule.

Manchmal macht einfach eine zweite Meinung Sinn.

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Hallo du,
Ich würde dir auch einen Gastroenterologen empfehlen.
Meine Tochter hatte auch jahrelang Bauchschmerzen, vorallem morgens nach dem Aufwachen. Ich habe es nicht wirklich ernst genommen, aber heraus kam im Endeffekt, dass sie Weizen nicht verträgt.
Wir haben erst ein Jahr Gluten komplett weggelassen und ab dem ersten Tag, an dem wir die großen Getreidemengen wie Nudeln, Brot, etc ersetzt haben, ging es besser. Da sie keine Zöliakie hat, haben wir nach und nach verschiedene Getreide wieder eingeführt, aber auf Weizen reagiert sie sehr schnell und auf relativ kleine Mengen.
Liebe Grüße
Love

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Es könnte doch genausogut der Vater Urlaub oder unbezahltes Frei nehmen und mit Sohn mitgehen #kratz! Oder ihr wechselt euch ab. Die Klinik ist, wie ich finde, eine gute Chance, um Ursachenforschung zu betreiben, denn es gibt ja offensichtlich ein Problem.
Ich würde die Chance annehmen, wäre es mein Kind, das von stetigen Bauchschmerzen geplagt ist. Alles Gute

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