Umgang mit Kleinkind und Mann im Wochenbett

Hallo zusammen,

ich erhoffe mir hier ein paar Ratschläge.

Momentan ist meine Situation Zuhause einfach nur schrecklich. Wir haben einen 3 jährigen Sohn und ein 2 Wochen altes Baby. Mein Mann ist in Elternzeit.

Der Große dreht Zuhause völlig durch, was nicht nur mit der Geburt des kleinen Bruders zutun hat. Er war schon immer sehr anstrengend und frech. Aber mit nur einem Kind und meinem längeren Geduldsfaden waren viele Situationen immer noch vor Eskalation zu entschärfen. Mein Mann ist ein super Vater, dies vorab. Allerdings ist er sonst arbeiten und hat den Kurzen nur am Wochenende den ganzen Tag. Er hat auch deutlich niedrigere Belastungsgrenze und ist schnell genervt wenn der Kleine nicht macht was er will, was natürlich sehr oft der der Fall ist. Jetzt hat der Kiga 3 Wochen zu und wir sind quasi alle Zuhause. Wir können nicht den ganzen Tag Entertainment bieten und so sind wir auch mal vormittags Zuhause. Einen Garten haben wir nicht.

Die Situation ist jeden Tag die gleiche mein Mann sagt oder macht irgendwas dass meinem Sohn nicht passt, zb die Ketchup Flasche auf den Tisch stellen und es schaukelt sich hoch. Ausgangssituationen sind dabei vielfältig. Oft auch Toben auf der Couch wenn ich stille oder auf Papa einfach mal draufspringen mit Wiederholung. Papa sagt man haut nicht oder ich möchte das nicht. Tja der Kleine hört aber nicht auf treibt es immer doller mit frechen Wiederworten, Hauen, Spucken, Treten, Katzen etc. Mein Mann reißt der Geduldsfaden er packt ihn und bringt ihn in sein Zimmer. Dann ist er natürlich 1min später wieder da und macht aus der ganzen Sache ein Spiel. Er nimmt die Ermahnungungen meinerseits und die meines Mannes gar nicht ernst und treibt es echt auf die Spitze. Resultat ist mein Mann brüllt den Kleinen an und bringt ihn nochmal etwas gröber in sein Zimmer. Meist ist dann der Zeitpunkt wo der Kleine anfängt zu heulen. Danach beschweren sich beide bei mir. Mein Sohn über den Vater und der Vater über die mangelde Erziehung unseres Sohnes. Wir haben dann oft auch noch Streit und mein Mann schmollt anschließend, ignoriert ihn und will nichts mehr mit ihm machen. Quasi als Strafe, wodurch der Teufelskreis durch mangelde Auslastung ja weiter geht. Ich habe schon öfter probiert mich in so einer Situation einzuklinken, leider vergeblich. Mein Sohn gibt einfach keine Ruhe und provoziert meinen Mann absolut bewusst. Mich haut er nur super selten. Zu meinem Mann ist er bewusst gemein und versucht ihn ständig auszuschließen. Geht es allerdings darum, dass Papa mit ihm spielt ist er wieder gut genug.

Sind wir unterwegs oder draußen läuft es überwiegend harmonisch ab. Auch da gibt es immer wieder Ausfälle wenn er seinen Willen nicht bekommt, aber wesentlich seltener.

Geht das noch 2 Wochen zu weiter bin ich echt ein seelisches Wrack. Ich frage mich wie andere das machen. Zumal ich ja jetzt auch noch das Baby habe das den ganzen Stress mitbekommt. Ich suche wirklich nach Erfahrungen und guten Lösungen für den Alltag. Ich bin wirklich echt traurig weil ich mivh auf die Zeit gefreut habe, die jetzt nur noch zum Heulen ist.

LG Mim

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Ihr müsst ja kein Entertainment bieten aber kann Papa nicht vormittags ne Stunde mit ihm auf den Spielplatz?

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Als erstes würd ich mal sagen, dass er deifinitiv nicht absichtlich den Papa provuziert, um solche Dinge bewusst zu machen ist er noch zu klein!
Bedenke, dass für Ihn auch grad Mega Veränderungen zu Hause passieren, Baby ist da, Kindergarten zu, Papa zu Hause und Mama nicht immer greifbar! Das muss er ja auch erstmal alles verarbeiten!

Ich würde auch vorschlagen, dass der Papa morgens mit ihm auf den Spielplatz geht oder sonst irgendwas tolles mit ihm macht und auch du versuchst ihm ein bisschen exklusivzeit nur mit dir einzurichten, wenn es irgendwie möglich ist!
Er sucht vermutlich einfach nur nach Aufmerksamkeit!
Kann dir das Buch „das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“ empfehlen! Das hat mir sehr geholfen

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Ich gebe Dir da einerseits Recht, muss aber doch etwas einwenden, weil ich denke, manche Eltern sind da zu nachgiebig, weil sie denken, das Kind müsse einem leid tun, weil es jetzt kein Einzelkind mehr ist.

Der Sohn sagt sich das bestimmt nicht bewusst, dass er jetzt mal den Papa ärgern will. Aber er muss jetzt lernen, dass eben nicht immer alles nach seiner Nase gehen kann. Er muss lernen, dass man sich auch mal zurück nehmen muss und dass das Leben viel entspannter ist, wenn man sich nicht jedes mal darüber aufregt. Und man noch lange nicht grundsätzlich zu kurz kommt, weil es nicht so läuft wie man gerade will. Natürlich muss der Sohn jetzt auch spüren, dass er weiterhin genauso geliebt wird und ja, Zeit nur alleine mit Mama oder Papa kann da helfen, aber man sollte nicht den Fehler machen, zu nachsichtig zu sein. Der Sohn ärgert nicht mit Absicht, aber er muss jetzt trotzdem lernen, dass sein Verhalten nicht akzeptabel ist.

Mir tut das Kind nicht leid, weil es jetzt eine Geschwisterchen hat und das verarbeiten muss, sondern er würde mir leid tun, wenn er jetzt nicht die Chance hat zu lernen, wie man sich richtig verhält und wie man sich in eine Gemeinschaft positiv einbringt

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*Er war schon immer sehr anstrengend und frech.*
Es ist vielleicht gar nicht so verkehrt, dass der Vater Elternzeit hat.
Unabhängig davon, dass das Kind sich auch erst in die neue Situation mit Baby einfinden muss, sollte dennoch Erziehung stattfinden.

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Gibt doch bei der caritas oder ähnlichem erziehungsberatungsstellen, vielleicht mal hingehen, und sehr deutliche, klare Regeln setzen, ins zimmer schicken, finde ich wenig sinnvoll in dem alter, das verstehen sie eh nicht, ausserdem ist das zimmer positiver rúckzugsort und sollte keine strafe sein, auch wenn du von Ermahnungen sprichst klingt das eher nach sanfter bitte, ich bin da streng und deutlich, gibts keine spielgruppen oder ferien spiele? Wenn ihr alle aufeinander hängt ist sie luft natürlich dünn, ausserdem kann man sich dort von den anderen eltern angucken wie sie es machen.. - bin übrigens ergotherapeutin :)

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Das klingt wirklich nicht nach besonders viel Harmonie und Ruhe, die man sich für diese Zeit ja wünscht.
Ich würde versuchen an mehreren Punkten anzusetzen.
1. Soviel rausgehen, wie es geht.
2. Dafür sorgen, dass beide Eltern Zeit für sich alleine haben. Also jeder hat mal für zwei Stunden kinderfrei. Wenn dein Mann mal eine Runde alleine drehen kann, hat er vielleicht auch wieder mehr Geduld.
3. Deinen Mann darin unterstützen konsequent zu sein. Ihm also sagen, dass es richtig ist, es sich nicht gefallen zu lassen, wie dein Sohn mit ihm umgeht. Natürlich bestimmt, aber nicht grob. Ihm dann aber auch sagen, dass Erziehung am besten funktioniert, wenn man konsequent aber maximal liebevoll ist. Schmollen seinerseits ist kontraproduktiv. Wenn euer Sohn sich wir beruhigt hat, sofort wieder positiv sein. So wird Trotz und Frust auf lange Sicht immer kürzer anhalten und schneller verfliegen. Wahrscheinlich kann das dein Mann nicht immer, weil er eben genervt ist. Ist auch verständlich, bzw. jeder hat halt nur soviel Geduld wie er eben hat. Dann soll er lieber eine Runde um den Block machen, als vor seinem Sohn die beleidigte Leberwurst zu spielen.

5. "Aber mit nur einem Kind und meinem längeren Geduldsfaden waren viele Situationen immer noch vor Eskalation zu entschärfen. Mein Mann ist ein super Vater, dies vorab" Erkennen, dass das der falsche Weg ist. Kinder müssen lernen Frust auszuhalten. Das kann man nur, wenn man die Erfahrung macht, dass man sich manchmal furchtbar ärgert und man danach erkennt, dass die Welt doch nicht untergegangen ist. Das kann man als Kind nur, wenn man solchen Situationen auch ausgesetzt ist und da durch begleitet wird. Wenn man das vorher schon immer abfedert, dann hat ein Kind auch nie die Gelegenheit das zu lernen. Natürlich macht man das manchmal trotzdem, wenn man zum Beispiel im Supermarkt ist oder wenig Zeit hat und eben nicht will, dass das Kind jetzt ausflippt. Aber zu Hause ist das doch die ideale Gelegenheit das zu lernen. Ihr habt Zeit, niemand muss funktionieren, ihr seid im privaten.
Vielleicht kann man diese Situationen auch besser ertragen, wenn man sich sagt: Perfekt, jetzt kann mein Kind das lernen und jeder dieser Situationen birgt die Chance auf den nächsten Entwicklungsschritt.

6. Erkennen, dass euer Sohn mehr Grenzen braucht. Sein provozierende Verhalten spricht meines Erachtens dafür, dass er diese Grenzen regelrecht sucht und sie spüren will. Dann sollte man diese Grenzen zur Orientierung auch geben. Das bedeutet, dass du deinem Sohn zwar sagen solltest, dass du verstehst, dass er gerade traurig ist, dass der Papa aber Recht hat und das du auch nicht möchtest, dass er sich so benimmt. Sag ihm, sein Papa hat ihn lieb, aber so macht zusammen spielen keinen Spaß. Dein Mann sollte ihm das auch sagen, ihr müsst an einem Strang ziehen.

Dein Sohn muss da durch. Er muss lernen, dass es Grenzen gibt. Viele Kinder müssen lernen sich sozial zu verhalten. Sie sind es nicht immer von sich aus.

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Moin,

ihr solltet Euch beide dringend damit auseinandersetzen was ein dreijähriges Kind emotional und kognitiv überhaupt kann! Natürlich brauchen die ne Menge Auslastung! Wann geht er denn in den Kindergarten?

Dein Mann lebt Deinem Kleinen doch vor dass man immer weiter eskaliert um seinen Willen durchzusetzen! Dein Mann wird lauter, grober, brüllt rum, bringt in "mal etwas gröber ins Zimmer" ... sorry, was heißt denn das bitte??? da müsst Ihr Euch nicht wundern wenn der Lütte sich das abschaut und schlägt und kratzt! Dein Mann ist der der das Problem verursacht! Ruhige Konsequenz! Ich bin ja sonst nicht so schnell aber hier würde denke ich mal ne Erziehungsberatung viel helfen!

Wobei ich es auch nicht verstehe warum Dein Mann das Kind nicht auslasten kann wenn er doch anscheinend extra zu Hause ist? Reicht nicht ein Elternteil für das Baby und der jeweils andere lastet den Großen aus? Dann muss halt Dein Mann mehr das Baby nehmen und Du machst mal was mit dem großen? Was tut ihr denn um ihm zu beschäftigen? Hat er z.B. ein Trampolin, ne Hüpfmatte, wie oft ist er auf dem Kinderspielplatz? Mit 3 gibt es auch erste kleine Spiele die sie kognitiv auslasten, habt ihr Gesellschaftsspiele, bastelt ihr etc?...

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Hallo.

Also immer dieses "Angreifen" direkt. Mein Mann ist bestimmt nicht der der das Problem verursach, da generell von der ruhigeren Sorte ist. Aber nach 10x sagen lieber XY ich möchte nicht gehauen werden und keinerlei Änderung bleibst du bestimmt auch nicht cool und beherrscht. Das möchte ich mal sehen. Finde es immer toll, dass es scheinbar Eltern gibt die niemals aus der Haut fahren. Aber vermutlich haben die dann auch Kinder, die einfach nicht so nennen wir es mal wild und lebhaft sind. Ich würde sagen es ist bei uns kein Erziehungsfehler wie du es nennst sondern einfach auch eine Form von Charakter. Denn Gewalt wird ihm in keiner Form bei uns vorgelebt. Un dmit gröberen ins Zimmer ist lediglich resulut auf den Arm nehmen gemeint.

Und glaub mir ich weiß wozu mein Kind kognitiv in der Lage ist. Aber wie willst du schlechtes Verhalten denn signalisieren, wenn nicht durch eine Reaktion wenn reden gar nichts mehr hilft? Wir kommunizieren sehr viel mit unserem Kind und er ist auch absolut dazu in der Lage Gesagtes zu verstehen und umzusetzen. Nur leider hat er da wie die meisten 3 jährigen keinen Bock zu.

Und mein Mann lastet das Kind aus... Fahrradfahren, Spielplatz, Schwimmen, Kletterpark... Aber es geht nicht jeden Tag und den ganzen Tag. Mit Kiga von 9 bis 14h ist der Tag noch anders füllbar. Und da ich überwiegend die soziale Kontakte zu anderen Müttern habe sind Spielverabredungen deutlich leichter, zumal noch urlaubszeit ist. Ich denke das vermisst er derzeit auch. Zuhause hat er auch alle Möglichkeiten Hüpfmatte, altersgerechte Gesellschaftsspiele etc.

Also mir direkt mit Erziehungsberatung zu kommen nur weil es in der neuen Situation schwierig ist für alle Seiten finde ich echt drüber. Und meinen Mann als Gewalttäter darzustellen, der auf ganzer Linie versagt genauso.

Sorry aber hilft gar nicht.

Gruß

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Hallo!

Mein Mann ist bestimmt nicht der der das Problem verursach, da generell von der ruhigeren Sorte ist. Aber nach 10x sagen lieber XY ich möchte nicht gehauen werden und keinerlei Änderung bleibst du bestimmt auch nicht cool und beherrscht.

Ich glaube, genau da liegt das Problem!
Euer Sohn schaltet auf Durchzug. Es gibt genau 2 Ansagen (nicht Gesäusel!). Und dann folgen Konsequenzen.

LG und gute Nerven!

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Hi, das klingt wirklich sehr stressig.
Ich würde auch empfehlen das Papa mit dem Sohn irgendwas macht: Spielplatz/ Spaziergang oder Ausflug.
Irgendwie klingt es komisch für mich, dass sich beide bei dir nach solchen Eskalationen bei dir über den jeweils anderen beschweren. Sind sich dein Mann und du nicht einig über eure Verhaltensweisen in diesen Situationen? Dann solltet ihr euch eine einheitliche Strategie zurecht legen! Ihr müsst euch vorallem als Eltern einig sein!!! Ich würde klar sagen, wenn mir sein Verhalten nicht passt und ihn ignorieren und ggf. wortlos wegschieben. Es wird dann erstmal schlimmer aber später besser.
Viel Erfolg

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Hi, klingt, als hätte euer 3Jähriger null Respekt. Hauen, Treten, Spucken.....das geht gar nicht. Statt es sich hochschaukeln zu lassen solltet ihr sofort eingreifen und das "Spiel" stoppen. Wäre ich du, würde ich mich mit Baby ins Schlafzimmer verkrümeln und auch keine Partei ergreifen.
Dein Mann hat Elternzeit, also kann er den 3Jährigen auspowern draußen und dir das Wochenbett gönnen. Nebenbei kann er lernen, klare Linie mit dem 3Jährigen zu fahren, statt sich auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Klar, ein Baby wirft erstmal alles durcheinander im Leben eures Großen, aber es klingt, als wäre da vorher schon einiges schief gelaufen......
Gruss

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Hallo liebe Mim,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures zweiten Kindes ☺️ Leider ist es ja grundsätzlich so, dass es mit steigender Kinderzahl immer schwieriger wird, sein Wochenbett zu genießen (und auch die dringend notwendige Ruhe einzuhalten). Wir haben vor drei Monaten unser drittes Kind bekommen und an Erholung war da wirklich nicht mehr allzu viel dran zu denken, zumal mein Mann beruflich sehr eingespannt ist und weder Urlaub noch Elternzeit nehmen kann. Ich weiß also, dass es unheimlich frustriert, wenn man diese besondere erste Zeit nicht wirklich genießen kann 😢

Jetzt zu Deinem Problem mit deinem Sohn: dass es auch für ihn eine Ausnahmesituation ist, hast du ja erkannt. Sieh es mal so: er muss jetzt die elterliche Aufmerksamkeit teilen, und da ist JEDE Art der Aufmerksamkeit, also auch Geschimpfe, besser als gar keine. Im Grunde ist dieses Verhalten also ganz normal, auch wenn vielleicht nicht jedes Kind so aggressiv reagiert wie eures, wobei es wiederum auch normal ist, dass er mit drei Jahren noch nicht alle Impulse kontrollieren kann und körperlich wird.

An dieser Stelle, so leid es mir tut, muss ich einfach sagen: Der Vater ist der Erwachsene, und er muss sich auch dementsprechend verhalten. Natürlich ist es scheiße, immer der Buh-Mann zu sein, aber da muss er jetzt einfach mal ein paar Wochen drüber stehen. DU hast gerade ein Kind bekommen und bist damit beschäftigt, zu heilen und selbiges am Leben zu halten. Alles andere ist gerade nicht deine Baustelle. Natürlich muss das Kind nicht nonstop mit irgendwelchen Freizeit-Highlights bespaßt werden; mit Knete, Tuschkasten oder Lego lässt sich doch auch schon viel ausrichten. In ein paar Wochen sieht die Welt sicher schon wieder ein bisschen anders aus und dann wird er auch wieder weniger Aufmerksamkeit benötigen. Drei ist doch eigentlich auch noch richtig klein.

Ich wünsche dir gute Nerven und dass es bald besser wird 😘

LGTacco

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Vielen Dank für deinen lieben Beitrag.
Genauso sehe die Situation auch.

Auch dir herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs.

LG

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Also aus meiner Sicht ist die allerbeste Lösung für euch, dass dein Mann wieder arbeiten geht. Vielleicht nicht 100 % sondern jeden Tag 4-6 Stunden oder so und sich um die Einkäufe, Haushalt kümmert. Du dich aber um die beiden Kinder kümmerst. So wie das aktuell aussieht wird es ja sonst eine katastrophale Beziehung zwischen den Kindern, wenn der große nur erlebt, dass er keine Aufmerksamkeit bekommt beziehungsweise nur negative sei das kleine Kind da ist. An deiner Stelle würde ich Viel Zeit mit den beiden Kindern draußen verbringen. Das geht in dem Alter ja wirklich super gut. Geht einen Tag in den Zoo, ins Kinder Theater, Spielplätze, Wasserspielplatz, Kinder Theater, Gartenschau… Es gibt doch 1000 Möglichkeiten was man mit dreijährigen machen kann und Nummer zwei ist im Tragetuch oder Manduca völlig unkompliziert dabei.
Eine wunderschöne Zeit wünsche ich.

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Das hört sich für mich nicht nach einer vernünftigen Lösung an ehrlich gesagt. Es klingt, als wäre die TE ebenfalls mit zwei Kindern gleichzeitig überfordert, was ich verstehen kann, da der Große nun mal nicht in die Kita kann und man bei so einem kleinen Baby ja nun mal viel Zeit mit Stillen verbringt.
Außerdem ist sie im Wochenbett, das Baby ist ja gerade mal zwei Wochen alt. Dann schon stundenlang auf den Beinen sein mit beiden Kindern und Zoos besuchen? Bei mir wäre das schon mit dem ersten Kind nicht gegangen. Ich habe sofort fiebrige Brustentzündungen in dieser Zeit bekommen, wenn ich mich nicht genug ausgeruht habe. Andere reagieren schnell mit Wochenflussstau. Vielleicht geht es der TE da ähnlich.
Von daher stimme ich den Antworten zu, die sagen, der Mann sollte sich intensiver mit dem Großen beschäftigen und ihn mehr auslasten. So kann er der TE die Ruhe im Wochenbett und dem großen Kind Exklusivzeit mit Papa ermöglichen.

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Nicht jedes Kind ist unkompliziert im Tragetuch mit dabei 💁‍♀️

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