2.Kind, Mann Schichtarbeiter

Hallo,

wir sind Eltern eines 1-jährigen Sohnes. Nun wächst der Wunsch nach Kind Nr.2.
Leider ist mein Mann Schichtarbeiter. Bedeutet er arbeitet auch am Wochenende. Es gibt Früh-,Mittel- und Spätdienste.
Nun habe ich Angst das ich es mit zwei Kindern nicht hinbekomme, da mein Mann schon viel weg ist.
Bevor der Vorschlag kommt. Mein Mann kann nicht nur in den Frühdienst wechseln oder gar seinen Job.

Ich hätte gerne Erfahrungen von anderen Pärchen. Wie hat es da mit zwei Kindern funktioniert obwohl der Mann oft weg ist.

Kind Nr.1 war ein Schreibaby und brauchte viel Zuneigung. Natürlich besteht die Gefahr das Kind Nr. 2 auch wieder viel Körperkontakt etc braucht.

Über Erfahrungen würde ich mich freuen!

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Hey, mein Mann ist tägl. 12-14 oder manchmal mehr Std. außer Haus, wir haben 3 Kinder. Im 3-Schicht-System arbeitet dein Mann 8 Stunden, schätze ich? Wenn er früh anfängt, ist er nachmittags zuhause - prima! Wenn er spät anfängt, ist er vormittags zuhause - prima! Was sind deine Bedenken?
VG

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Ich hab Bedenke das ich es nicht hinbekomme. Für Kind 1 zu kochen und vor allem ihm gerecht zu werden. Das ins Bett bringen eine Katastrophe wird. Unser erster war ein Schreibaby und ich kam praktisch zu nichts. Aufgrund unseres Alters können wir aber nicht mehr ewig warten.

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Ich würde mich im Alltag nie so drauf versteifen, dass der Mann unbedingt zu Zeitpunkt X da ist. Bei meinem wird's z.B. mal später, ein spontanes Meeting oder er fliegt mit 1 Tag "Vorwarnung" mal 5 Tage beruflich weg.....
Dann wartet lieber noch oder genießt euer Kind so ohne Geschwister :-).

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Ich find auch Grad die babyzeit könnt ihr doch prima ausnutzen, wenn dein Mann am Wochenende arbeitet hat er ja unter der Woche frei.
Klar so Dinge wie abends ins Bett bringen, musst du dann je nach Schicht alleine bewältigen, aber das wird sich schon einspielen.
Sonst vielleicht einfach noch 1 Jahr warten, dass das große Kind schon etwas selbständiger ist.

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Hallo,

ich würde nicht unter 3-4 Jahren Abstand planen. Dann kann dein großes Kind schon viel selber machen und geht in die Kita.
Dann noch schauen wo Ihr Unterstützung bekommen könnt, z.B. Omas, Leihoma, Babysitter, Nachbarin. Planen ob dein Mann Elternzeit nehmen kann, gerade in den ersten Wochen.

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Hallo

Mein Mann und ich sind beides Schichtarbeiter, ebenfalls mit WE und Früh-, Mittel- und Spätdiensten. Wir haben zwei kleine Kinder (22 Mon. und 5 Wochen) und ich bin momentan noch im Mutterschutz. Mein Mann arbeitet 100% und ich in ca. einem halben Jahr wieder 70%.

Wir haben eine tolle Familie und ein guter Freundeskreis. Unsere besten Freunde haben 3 Kids und die Mama arbeitet 30%. So können ihre Kids oft zu uns und umgekehrt. Das ist eine tolle Sache, aber es würde sicher auch ohne gehen(reduzieren o.Ä.).

Ich weiss nicht wie es bei euch ist... habt ihr Familie in der Nähe? Ich nehme an dein Mann arbeitete ca. 8h am Tag... so wie wir. Dann fängt man halt mal am 4:30 an und ist und 12 Uhr wieder Zuhause... sprich hat den ganzen Nachmittag mot der Familie und kann z.b. ins Freibad.

Was arbeitest du denn? Das finde ich noch einen wichtigen Faktor.

lg nic.ole.

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Ich arbeite 40 Stunden, habe aber Gleitzeit. Mein Mann arbeitet überwiegend ab 08:00, ab 14:00 oder ab 22:00 Uhr. Also meistens bin ich nachmittags/abends alleine.

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Hey
Mein Freund arbeitet in 3 Schichten (fruh/spät/nacht)wir haben 2 töchter mit 19 Monaten abstand die große wird nächste Woche 3 und die kleine knapp 17 monate..ja es kann sehr anstrengend werden,die nerven liegen manchmal blank,ab und zu könnt ich vor Erschöpfung einfach umfallen, ABER ich bereue keine Sekunde,es ist traumhaft schön zu sehen wie sie miteinander spielen,sich gegenseitig trösten und sich lieb haben (manchmal streiten und hauen sie sich auch)ich würde für nix auf der welt tauschen wollen,kaum zu glauben was eine mutter alles aushalten und durchstehen kann,man wächst rein,irgendwann ist auch ein anstrengender tag völlig normal.

Lg

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Danke für deine Nachricht. Schön zu hören das es auch mit einen kleinen Abstand funktioniert. 3 oder 4 Jahre kommt für mich nicht in Frage (es sei denn es funktioniert nicht eher).

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Hallo

Eigentlich ist Schicht doch gut...er ist öfter mal sehr früh / tagsüber zuhause.

Andere gehen täglich früh außer Haus und kommen abends nachhause, wenn der Nachwuchs schläft.

Die wochenenden sind natürlich blöd.

Alles Gute

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Da fühl ich mich mal angesprochen 😉
Mein Mann hat sich selbstständig gemacht, als ich mit dem 1. Kind schwanger war. Das war vor 5 Jahren. Unsere Tochter war auch ein ganz extremes Schreibaby. Mein Mann arbeitet im Schnitt 11-12 Stunden am Tag. Manchmal hat er Abendtermine und kommt gar nicht heim. Wir sind eigentlich immer von Morgens bis Abends alleine, essen eigentlich immer alleine zu Abend und meistens bringe ich die Kinder alleine ins Bett. Die ersten 4 Jahre hatten wir auch niemanden, der mir die Kinder mal abnehmen hätte können. Das war vor allem dann hart, wenn man selbst krank war und sich elend gefühlt hat aber trotzdem funktionieren musste. Bei zwei Kindern kannst du dich nicht mehr ausruhen wenn ein Kind schläft, weil ja noch eins da ist. Oder wenn man zum Arzt oder Einkaufen muss und alle mitschleppen muss. Inzwischen kann meine Mama alle 1-2 Wochen zu Besuch kommen und mir für ein paar Stunden helfen. Hast du jemanden, der in der Not helfen kann? Wir haben uns trotzdem für ein 2. Kind entschieden, weil wir nie ein Einzelkind wollten, sondern ein Geschwisterchen für unsere Tochter. Ehrlich gesagt haben wir uns auf ein weiteres Schreibaby eingestellt und dann kam ihr Bruder auf die Welt... er hat 5 Tage lang gar nicht geschrien (meine Tochter bereits die ersten Stunden). Er war total brav, trotz Koliken, hatte nur die abendliche Schreistunde aber was ist das schon im Vergleich zu 5-9 Stunden Dauergebrüll. Es war herrlich und wir würden uns immer wieder für ein 2. Kind entschieden, jedoch nur für ein 2. Was man durch ein 2. Kind für das ganze Leben gewinnt, sowohl das Geschwisterchen als auch die Eltern, ist einfach so wertvoll, dass man ein paar harte Anfangsjahre einfach durchstehen muss.
Trotzdem ist es mit 2 Kindern auch einfach doppelt so anstrengend. Da darf man mal gar nichts beschönigen, es sei denn man hat viel Unterstützung. Wenn man die aber nicht hat, kommt man sehr oft an seine Grenzen. Es ist auch immer wieder eine Bewährungsprobe für die Beziehungen, wenn man so alleine alles stemmen muss. Mein Mann kann nichts für seine viele Arbeit, aber nach einen anstrengenden Tag, wenn mal wieder alles drunter und drüber geht, die Kinder abwechselnd oder gleichzeitig gefühlt den ganzen Tag streiten, heulen und zicken und der Mann dann gut gelaunt um 20 Uhr, wenn die Kinder endlich schlafen, durch die Tür kommt und im schlimmsten Fall noch bemerkt, dass es aussieht als wäre eine Bombe eingeschlagen (obwohl man den ganzen Tag aufgeräumt hat) oder bemäkelt, dass es schon wieder Brotzeit gibt, ist man eben selbst leicht explosiv. Da reicht oft schon ein falscher Blick und ein Streit bricht aus. Und trotzdem, die Zeit ist wunderbar mit zwei Kindern, die Liebe verdoppelt sich, es ist herrlich ihnen beim Spiel zuzuschauen oder wenn sie miteinander kuscheln (und sich mal nicht hauen;). Ein 2. Kind ist trotz aller Anstrengung ein riesen Zugewinn.

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Mein Mann ist zwar kein Schichtarbeiter, aber er war in der Karenz nahezu täglich auch am We fast immer 10 bis 12 Std. arbeiten. Einer musste sozusagen das fehlende Geld in der Karenz kompensieren.

Mach dich nicht vorher schon Scheu.
1.kommt es anders und
2.als man denkt.

Du wirst in die Situation hineinwachsen.
Immerhin war dein 1.Kind ein Schreikind und ihr habt es gemeistert und das ist viel anstrengender als 2 normale Kinder.
Ich gehe mal davon aus, dass dir das Schicksal ein weiteres Schreikind erspart.

Ich hätte auch noch nie mitbekommen, dass eine Familie zwei oder mehr Schreikinder hatten.

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Hallo, ich habe 3 Kinder und mein Mann arbeitet auch in Schichten. Die zwei jüngsten sind 2 Jahre auseinander. Ich persönlich würde es nicht nochmal in diesem Abstand planen. Es ist wenn man alleine ist schon von Zeit zu Zeit recht anstrengend. Man kann nunmal nicht immer überall sein. Genau vorstellen wie es dann wird, konnte ich mir vorher nicht. Klar wenn sie mal älter sind ist der kurze Abstand schön. Nun ist das erste Jahr rum die mittlere ist 3 und die kleine 1 Jahr alt. Nun geht's richtig rund. Die eine will schaukeln die andere will wippen. Will die eine was z essen will die andere auch was. Kuschelt die große muss die kleine auch sofort. Habe ich die große auf dem Arm will die kleine auch. Übrigens oft auch wenn der Papa da ist. Wenn ich es nochmal planen konnte, würde ich auf 3 Jahre planen.

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