Seitdem Baby da ist auf so viele Leute keine Lust mehr 🙈

Hallo zusammen,

Vielleicht hat ja jemand Ă€hnliche Erfahrungen gemacht. Seitdem mein Baby da ist finde ich so viele Leute auf einmal anstrengend. Ich weiß nicht ob ich mich irgendwie verĂ€ndert habe, viele Fragen mich auch ob es mir gut ginge, aber ich brauche einfach viel mehr Ruhe und Zeit fĂŒr mich und mein Baby.
Es ist einfach anders als frĂŒher.

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Ging uns auch Àhnlich.

Mit einem Neugeborenen ist man als Mutter automatisch abgemeldet von allen Parties und Ausgehen ab 22-23 Uhr.

Außerdem Ă€ndern sich die Interessen erheblich. WĂ€hrend man frĂŒher im Trendviertel studentisch wohnte, viel Geld fĂŒr Klamotten und Reisen verprasste, rĂŒckte dann plötzlich eine familientaugliche ruhige (!) Wohnung inklusive sinnvoller Einrichtung, gesundes Essen, und vieles mehr in den Vordergrund.

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Huhu,
Wir haben noch kein Kind, deshalb kann ich im speziellen nichts dazu sagen. Im allgemeinen finde ich es aber normal, dass man seine Freunde mal mehr und mal weniger sieht. Die LebensumstÀnde Àndern sich ja bei uns allen mal. Wenn ich beruflich bedingt stark unter Belastung stehe, bekommen meine Freunde mich auch mal lÀnger nicht zu Gesicht.
Echte Freunde verstehen das und geben dir die Zeit.

Herzlichen GlĂŒckwunsch zur Geburt 😊

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Hallo,

unsere Kleine ist jetzt 2 Monate alt. Ich gehe immer noch gerne unter Menschen und auch auf Feiern. Ich genieße die Zeit dann, weil ich mich mich Erwachsenen unterhalten kann. Klar fragt jeder wie es uns geht und wie es lĂ€uft, aber danach sprechen wir ĂŒber andere Themen.

Ich verbringe viel Zeit mit unserer Kleinen allein, da mein Mann wieder arbeiten ist. Und mir fÀllt jetzt schon manchmal die Decke auf den Kopf. Also gehe ich viel raus spazieren, trefef mich mit Freunden und Familie (einige haben Schichtdienste), also ist auch mal ein treffen zum Brunch oder so drin.

Wie alt ist euer Baby denn? Was stört dich denn? WofĂŒr brauchst du die ZEit mit dem Baby?

LG Morgain mit Prinzessin 2 Monate auf dem Arm

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Ich wĂŒrde es neutraler formulieren. Mit der Geburt eines Babies Ă€ndert sich der Freundeskreis. Die Interessen Ă€ndern sich halt. Einige können nichts mit Kindern anfangen oder haben einen unerfĂŒllten Kinderwunsch, der entspannte Treffen unmöglich macht, oder wir als Eltern unternehmen lieber etwas mit anderen Eltern mit gleichaltrigen Kindern.

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Hallo,

mit einem Baby verĂ€ndert sich das Leben. Man selbst Ă€ndert sich, schließlich ist man jetzt fĂŒr sein Kind verantwortlich und macht in der Regel nicht einfach so weiter wie in der Zeit ohne Kind. Auch an Freunden entdeckt man Seiten, die man vorher nicht kannte. Oft zeigt die Familie nun mehr Interesse, wenn auch mehr am Baby als an den Eltern.

Ich kann dein RuhebedĂŒrfnis sehr gut verstehen. Ich war aber auch schon vor meinen Kindern sehr ruhebedĂŒrftig.

LG

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Ich verstehe, glaube ich, was du meinst. Mein 1. Baby war seeehr anstrengend und immer wenn ich mich mit Leuten getroffen habe, war ich mit einem Ohr so auf das Baby fokussiert, dass ich mich nur mit Anstrengung auf das GesprĂ€ch konzentrieren konnte. Jetzt wenn das liebe Menschen waren, die einen großen GesprĂ€chsanteil hatten und mir eine Story nach der anderen mit AusschmĂŒckung erzĂ€hlten, nervte mich das, weil mich das Multitasking schnell ermĂŒdete, was mich vorher ohne Kind natĂŒrlich nicht gestört hatte, weil ich mich da ja nur auf meinen GesprĂ€chspartner konzentrieren musste.
Ich hatte auch keinen Bock mehr auf lange Telefonate, weil ich einfach keine Zeit hatte.

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Gute Freundschaften vertragen auch mal Phasen, wo man mit anderen Dingen beschÀftigt ist.

Wenn diese Phase jedoch bis zur Einschulung dauert, darfst du dich dann halt nicht verwundert fragen, wo alle deine Freunde hin sind.

Alles Gute fĂŒr die Zukunft.

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Ja und?
Man verÀndert sich halt im Leben.
Gerade wenn man Eltern wird. HÀtte aber auch ohne so kommen können.

Wer nicht damit klar kommt. Pech

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Ja und nein.

Echte Freunde blieben.
Andere gingen.

Es gingen diejenigen, die mich Kraft und Nerven kosteten. Was mir kaum auffiel, weil ich Kraft und Nerven ĂŒbrig hatte.
Sie zogen sich zurĂŒck, weil ich mich nicht mehr wie gewohnt um sie kĂŒmmern konnte und ich mich, weil ich merkte, was mich aussaugte.


Echte Freundschaften hielten die erste Zeit aus, in der ich mehr Ruhe brauchte. Wochenbett, Zeit mit Baby finden, hormonelle Umstellung.
Echte Freunde fanden es ok, wenn ich mit Baby zur Feier kam oder eben auch absagte, wenn es mir/uns zu viel war.

Anstrengende Personen (auch selbst Eltern) fand ich anstrengend, weil jede Absage auf die Goldwaage gelegt wurde. Ein mir geht es nicht gut, wurde sofort mit Baby in Verbindung gebracht und gewertet. Darauf hatte ich keine Lust.

Mit echten Freunden haben wir eine Regelung gefunden. Ich tue mir mit Baby nichts an, was uns nicht gut tut; freue mich, wenn Freunde an mich denken und resektiere, wenn sie an Locations feiern, die fĂŒr Kinder ungeeignet sind.

Auch nach Krankheit war es Àhnlich. Einige blieben, einige gingen, einige pausierten - und der Kontakt baute sich hinterher im Guten wieder auf (wÀhrenddessen ging es einfach nicht)

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