Stress mit Mutter, verstehe sie nicht mehr :(((

Hallo alle zusammen, (sry lang geworden)

Ich habe ein großes Problem und verstehe die Welt nicht mehr. Ich hatte zu meiner Mutter immer ein gutes Verhältnis und nie Probleme mit ihr. Bis jetzt!

Ich habe vor 1,5 Jahren meine Zwillinge bekommen und seitdem hilft sie mir. Da sie alleine wohnt und in Rente ist hatte sie die Zeit. Sie wollte anfangs bei uns bleiben auch über die Nacht und meinte dass sie sobald die Kinder normal schlafen nach Hause geht. Schön und gut sie hat mir Anfangs auch echt geholfen und mir viel abgenommen. An Schlaf war wirklich gar nicht zu denken so dass sie immer irgendwann wach wurde und die Schicht übernommen hatte. Mein Mann arbeitet Vollzeit und muss sehr früh los und kommt abends oft spät heim.

In diesen 1,5 Jahren wurde unser Verhältnis richtig schlecht manchmal denke ich sie hasst mich mittlerweile. Ach und ja sie lebt noch mit uns und geht nicht mehr nach Hause. Sie schreit rum, schreit auch die Kinder an, wirft mir vieles an den Kopf usw... es ist einmal sehr extrem eskaliert, da kamen von ihr auch Sätze wie was muss ich mir schon seit 1em Jahr von dir gefallen lassen ich hab das nur wegen den Kindern mitgemacht. Als ich sie fragte was ich denn gemacht habe oder sie versehentlich beleidigt habe dann solle sie mir das sagen kam keine Antwort. Ich achte wirklich immer darauf sie nicht zu verletzen ich denke immer sie war für mich immer da jetzt ist sie alleine und alt, hat Spaß mit den Kindern und überhöre manches. Das geht leider nicht immer. Daraufhin meinte sie auch sie will nicht mehr bleiben und nach Hause. Da habe ich gesagt mach das das wird uns allen gut tun, aber sie ist nie gegangen und das Thema wurde nicht mehr aufgemacht. Heute ist es wieder eskaliert weil ich gesagt habe pass auf dienen Ton auf wenn du mit den Kindern redest. Dann ging’s los und dann traf mich der Schlag, sie sagt: ich würde ja gehen aber was soll aus den Kindern werden? Ich dachte ich höre nicht richtig, sie will mir vorwerfen ich käme nicht mit meinen Kindern klar... nachts steht sie gar nicht mehr für die Kinder auf sie schlafen mittlerweile auch gut, das Essen bereite ich vor ich Wickel Sie ich bade sie eigentlich mache ich alles wie kann sie mir als Mutter so etwas vorwerfen??? Sie war auch mal 3 Wochen nicht da und kam zurück da kam ich doch super klar..

Hatte das schon mal jemand mit der eigenen Mutter? Ich will nicht mit ihr in Streit auseinander gehen aber ich verstehe nicht wieso unsere Beziehung kaputt geht. Ich verstehe die ganze Situation nicht mehr. Es trifft mich wirklich vom Herzen 😭 können Mütter auf ihre Töchter eifersüchtig werden? Oder einfach mal so hassen? Ich habe meinen Mann gefragt ob ihm was aufgefallen wäre was ich falsch gemacht habe, er ist selber verwundert über die Situation... ich weiß echt nicht mehr weiter... 😭

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Hallo,

das klingt echt schräg - hast du gar kein Bedürfnis nach Privatsphäre? Oder den Ehrgeiz, es als erwachsene Frau im Wesentlichen allein zu schaffen? Klar, Zwillinge sind vermutlich eine ziemliche Belastung - aber warum hast du zugelassen, dass sie über Nacht bleibt? Jetzt habt ihr plötzlich eine WG...

Ich glaube, dass sie es dir wirklich nicht zutraut, gleichzeitig aber auch ziemlich kaputt ist von der Belastung. Wenn es für dich schon anstrengend war und ist, wie soll es da einer viel älteren Person gehen?

Vielleicht hättest du nach den 3 Wochen, als sie mal weg war, die Chance ergreifen sollen und ihre (aus meiner Sicht) übertriebene Hilfe ablehnen sollen. So nach dem Motto, hab gemerkt dass ich es alleine kann, aber deine Hilfe in der ersten Zeit war echt toll!

Willst du nicht mal mit einem normalen Familienleben zu viert beginnen? Mein Mann würde sich bedanken, wenn meine Mutter ständig da wäre. Und für mich wäre es auch viel zu nah. Ich stelle es mir besser nicht vor. Oh Gott, Kopfkino läuft schon: Küssen auf dem Sofa, wenn Muttern mal kurz im Bad ist... sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.

Beweisen deiner Mutter und dir, dass du es auch allein kannst (sie steht nachts nicht mehr mit auf - toll! Und genau richtig.). Dann sag ihr, dass sie beruhigt wieder nach Hause umziehen kann, sie dich aber gern tagsüber ganz oft unterstützen kann, wenn es für euch beide passt. Mit etwas Abstand wird das Verhalten ganz sicher wieder annehmbar werden.

LG

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Da hast du was falsch verstanden, ich habe sie nie eingeladen oder ihr angeboten mit zu helfen, das kam alles von ihr. Sie wollte es unbedingt. Ich bin ihr auch dankbar für diese Zeit.
Ich habe ihr sehr oft angeboten zu gehen dass das klappt und wir alleine gut klar kommen, aber sie möchte nicht. Ich mache meinen Haushalt komplett alleine ich koche ich mache alles, seitdem es besser alleine klappt desto schlimmer wird ja das Verhältnis.
Mein Mann hat ebenfalls sehr oft angeboten sie nach Hause zu fahren wenn sie sich ausruhen möchte, aber sie nimmt es nicht an.

Auch nach diesen 3 Wochen dachte ich sie kommt nicht mehr ich war erleichtert und dann stand sie vor der Tür. Direkt nach ihrem arzttermin war sie wieder da. Wir wollen sie nicht einfach rausschmeißen immerhin hat sie uns viel geholfen aber mit lieben Worten kommen wir nicht weiter.

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Hast du dich während der ganzen Zeit schon einmal bei deiner Mama bedankt?
Was sie da tut ist eine Menge und nicht selbstverständlich. Sie leistet sehr viel und ich könnte mir vorstellen, das sie nicht mehr kann.

Macht gemeinsam einen Spaziergang und redet in Ruhe miteinander. Vor allem, lass SIE reden.

Alles Gute für euch!

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Habe mich sehr oft bei ihr bedankt und das auch mit kleinen Geschenken immer wieder. Ich weiß dass es nicht selbstverständlich ist ich habe es von ihr nie verlangt sie wollte es immer von sich aus. Das ist weiß ich natürlich zu schätzen. Ich habe ihr auch sehr oft vorgeschlagen mal nach Hause zu gehen damit sie sich ausruht und sobald sie sich besser fühlt jederzeit zurück kommt, aber sie möchte nicht gehen.
Wenn ich mit ihr reden möchte blockt sie ab ändert das Thema und redet nicht 🤷🏻‍♀️ Ich bin echt am verzweifeln. Als mal meine Cousine bei uns war und miterlebt hat wie sie manchmal mit mir redet war sie geschockt und hat sie versucht darauf aufmerksam zu machen. Von meiner Mutter kam nur ihr seid zu empfindlich. Ich bin wirklich überfordert mit der Situation 😭

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Hm..... vielleicht ist sie einsam und braucht das Gefühl gebraucht zu werden. Ihr müsst ganz dringend miteinander sprechen, den anderen ausreden lassen...

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Hallo,

beim Lesen deines Textes hat man das Gefühl, es fehlt ein Teil in der Mitte...

"Sie wollte anfangs bei uns bleiben auch über die Nacht und meinte dass sie sobald die Kinder normal schlafen nach Hause geht."
- Wie ist das gemeint? Hat sie ihrem eigenen Wohnsitz aufgegeben und ist bei euch komplett eingezogen?

Vielleicht kannst du nochmal erläutern, wie euer Alltag in den letzten 1,5 Jahren aussah und ab wann das Verhältnis zwischen euch gekippt ist?

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Also meine Mutter ist seit 10 Jahren alleine in ihrer Wohnung gewesen (Trennung mit Papa)
So kurz bevor die Zwillinge kamen, bot sie an mir zu helfen. Sie sagte anfangs wird es bestimmt sehr schwer vor allem wenn sie schlecht schlafen. Ich war dankbar für das Angebot. Ca 2 Wochen später sagte sie wenn die beiden wirklich schlechte Schläfer sind dann würde sie auch bei uns übernachten bis die Kinder nachts besser schlafen und ihren Rhythmus haben. Ich wusste nicht was ich davon halten soll aber ich sagte wir schauen dann. Dann kamen die beiden auf die Welt und ja einer der beiden hat gar nicht nachts geschlafen. Also war ich froh sie doch da zu haben. Ihre Wohnung besteht noch sie könnte jederzeit zurück.
Die ersten 3 Monate hat sie ca ab 5-7 Uhr morgens Dir Schicht übernommen so dass ich etwas zum Schlaf kam. Danach wurde es immer besser. Als die beiden 5 Monate wurden sagte sie sogar die Kinder schlafen ich sollte langsam gehen, wir sagten ok und sie könne ja immer zu Besuch kommen. Dann ging sie eine Woche nach Hause und war dann plötzlich wieder da, mit den Worten habe die Kinder vermisst. Wir waren nicht begeistert darüber das hat sie bestimmt gemerkt aber wir dachten die geht bestimmt bald. Dann nach ein paar Monaten war sie 3 Wochen weg und seitdem ist sie hier.

Anfangs hat sie täglich für uns gekocht und wenn ich geputzt habe hat sie mir geholfen, damit wir schnell fertig werden. Später habe ich das kochen übernommen, jetzt kocht sie auch manchmal aber nur wenn sie selber sagt ich mach mal heute dies und jenes. Wäsche habe ich von Anfang gemacht. Die Kinder haben wir manchmal zu dritt gebadet manchmal ich alleine mit ihr und manchmal habe ich es auch komplett alleine gemacht. Spazieren gehen mit den Kindern mache ich, habe sie nie alleine gelassen.
Seitdem die Kinder richtig essen haben wir das Problem von Süßigkeiten. Ich bin dagegen vor allem vor dem Essen und sie ignoriert diese Regel sehr oft. Vielleicht hat das ganze so begonnen ich weiß es nicht mehr.

Ich habe oben bereits geschrieben, ich habe sehr oft mich bei ihr bedankt auch mit Geschenken🤷🏻‍♀️

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Noch zu erwähnen wäre dass ich abends die Kinder alleine ins Bett bringe und mittags auch. Sie legt sich mittags dann auch hin bis die Kinder aufstehen und sie wecken.

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Ich habe mal alles durchgelesen und habe die These, dass sie in der Frustzone schwebt zwischen Überforderung (bei euch) und Einsamkeit (bei sich zuhause). Sie ist nirgends zufrieden, deshalb - meine ich - wird sie ausfallend. Sprecht ein Machtwort mit ihr, d.h. ihr sagt, wie oft pro Woche/Monat usw. für wie lange sie zu euch kommen darf. Ihr müsst ihr helfen, damit sie die "Work-Life-Balance" wiederfindet. 3 Wochen ganz weg, dann wieder ganz da ist ungesund. Gleichmässig verteilte Besuche ohne Übernachtungen (oder meinetwegen max. 1x/Monat - du und dein Mann bestimmt!). Sie braucht wohl einen Richtungsweisung, sonst hat sie sich selbst nicht im Griff..

lg
nizanra

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Danke auch an dich. Du hast wohl recht. Ich werde mich mit meinem unterhalten und es in Angriff nehmen.

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Meinst du, es wäre möglich, dass sie selber eher „muttergefühle“ als „omagefühle“ für deine Kinder hat?
Das wäre vielleicht ein Grund für diesen gefühlten Hass. Eifersucht, dass du die Kinder bei dir haben kannst.

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Wo wohnt sie denn wenn sie bei euch ist ?
Im Gästezimmer ? Und was ist, wenn ihr mal Übernachtungsgäste bekommt?

Wie schaut der Alltag bei euch aus ?
Sitzt sie abends mit Dir und deinem Mann auf dem Sofa oder ist sie in ihrem Zimmer ?

Und stört deinen Mann ihre permanente Anwesenheit nicht ?

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Sie schläft im Gästezimmer und wir bekommen keine Gäste zur Übernachtung. Zur Not kann man unsere Couch zum Bett umfunktionieren.

So langsam stört es uns beiden, wie gesagt wir dachten nie dass sie so lange bleiben wird.

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Wie wäre es wenn du ihr einen Brief schreibst? Dann kann sie ihn lesen und das kommt dann doch anders rüber als wenn du es ihr persönlich sagt. Denn da stellt sie ja momentan wohl auf Durchzug.
Über geschrieben Worte kann sie erst mal nachdenken und muss nicht sofort antworten.
Vielleicht versteht sie dich dann mehr und nimmt es nicht sofort persönlich.

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Hallo,

Ich habe in einer etwas anderen Situation ähnliches erlebt.
Meine Mutter hat mir anfänglich sehr geholfen als ich mein Studium wieder aufgenommen habe. Mein Kind war ein Jahr alt. Ein paar Monate lief es ganz gut. Sie hat mein Kind mehrfach in der Woche von der Krippe abgeholt und auf gepasst bis ich nach Hause gekommem bin. Auch wenn ich lernen musste, hat sie es betreut.
Irgendwann ist die Stimmung dann gekippt.
Ich kann nicht genau beschreiben wie. Es hat sich einfach irgendwie Wut in ihr angestaut. Ihr Verhalten wurde gehässiger. Sie hat aus allem ein Drama gemacht.

Sie hat sich viel zu wichtig genommen, gemeint ohne sie würde bei mir nichts laufen. Auch ich konnte ihr das Gegenteil beweisen. Sie war oft verreist, oft mehrere Wochen. Es war härter in dieser Zeit, aber ich hätte es auch so hinbekommen. Sie wollte die Betreuung aber unbedingt weiter übernehmen.

Irgendwann hat's dann richtig gekracht. Monatelang kein Kontakt. Sie war ausser sich. Mir hat es gut getan.

Ich weiss bis heute nicht, was das war. Warum sie derartig negative Gefühle mir gegenüber entwickelt hat.

Theorien habe ich Einige. Zu wenig Dankbarkeit von mir ( obwohl ich mich bemüht habe). Überforderung ihrerseits aber gleichzeitig der Wunsch gebraucht zu werden. Der Wunsch selber nochmal Mama zu sein. ( sie wollte immer noch ein Kind)Vielleicht habe ich etwas gelebt, was sie nie hatte.

Ich habe später einmal aus anderen Gründen eine Therapie gemacht. Eine Sitzung war mit meiner Mutter. Das war auch die Frage, die meine Mutter sichtlich aus der Fassung gebracht hat: "Hat Ihre Tochter etwas gelebt, dass sie nie hatten?"

Eine wirkliche Antwort habe ich nicht bekommen.

Ich kann dich gut verstehen. Mich hat diese plötzliche Wut, ja fast schon Hass sehr erschreckt. Einen wirklichen Rat kann ich dir auch nicht geben. Aber ich würde definitiv die Notbremse ziehen.

Heute verstehen wir uns wieder gut, aber die Zeit damals war wirklich hart.

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Guten Morgen,

also eure Situation ist etwas verfangen. Was mir auffällt, als du deine Mutter gebraucht hast, ist sie gekommen. Sie hat dir sehr viel abgenommen, was in der heutigen Generation kaum einer macht! Wir haben auch vier Kinder (zwei davon mit 1,25 Jahren Abstand und Frühchenproblematik), aber meine Mutter kam nie um über Nacht zu helfen. Es war von Anfang an unsere Aufgabe ....sprich die von meinem Mann und mir! Das heißt schlaflose Nächte, extrem viel Stress und so gut wie gar keine Auszeiten!

Daher, deine Mutter hat euch wahnsinnig viel geholfen! Wow, ich ziehe meinen Hut vor ihr....so eine Unterstützung ist goldwert!!!

Jetzt hört es sich für mich aber tatsächlich so an, als ob die vermeintlich "schwierigste" Zeit für euch vorüber ist und ihr möchtet dass sie wieder geht. Sie hat ihre Aufgabe und ihren Zweck erfüllt, und nun möchtet ihr sie wieder loswerden!

Wenn ich mich in ihre Lage versetze, dann tut sie mir leid. Sie hat sich so bemüht, hat sich vermutlich auch sehr wohl und gebraucht gefühlt. Sie hatte endlich wieder eine sinnvolle, ausfüllende und schöne Aufgabe in ihrem Leben und nun soll sie wieder verschwinden wie ein nicht mehr erwünschtes Möbelstück! Das ist sehr hart! Also wenn man seine Mutter so sehr in sein Leben wieder hineinlässt und so sehr ihre Hilfe in Anspruch nimmt, dann muss man mit so einer Reaktion, insbesondere wenn dein Vater schon tot ist, rechnen!
Vielleicht hat sie sich auch schon ausgemalt, bei euch auf Dauer zu bleiben? Habt ihr einmal drüber nachgedacht, wer sich um sie kümmert wenn sie nicht mehr alleine bleiben kann oder will? Leider werden in der heutigen Zeit gerne die eigenen Bedürfnisse über die der "alten Generation" gestellt. Früher wäre es selbstverständlich gewesen, dass eine Oma mit im Haus leben kann. Wäre sowas für euch denkbar? Habt ihr diese Zeit mit ihr schon geregelt? Wäre das vielleicht eine Win Win Situation für euch und deine Mutter?
Für sie ist es wahrscheinlich einfach wunderschön, diese Enkelkinder mitzubetreuen und sie halten sie auch jung und fit im Kopf. Da kann man ihr nicht verdenken, dass sie das nicht aufgeben will.............selbst wenn es ursprünglich anders ausgemacht war. Wir sind eben alles Menschen mit Gefühlen, welche sich im Vorfeld nicht immer planen lassen!

Viel Erfolg beim Finden einer Lösung!!!#winke

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Ja klar hat die Mutter geholfen und zwar sehr, sehr viel und das ist nicht selbstverständlich und ich kenne das auch nicht. Allerdings rechtfertigt diese Hilfe nicht das aggessive und ambivalente Benehmen, dass die TE schildert. Weiterhin schreibt sie auch, dass sie sie schon vor geraumer Zeit aus der anstrengenden Aufgabe "entlassen" wollten, das wollte die Mutter aber nicht.

Wenn ich jemandem helfe, dann tue ich das freiwillig, egal ob Familie oder Freunde.Ich nehme mir aufgrund dieser Tatsache aber nicht heraus, dass die, denen ich geholfen habe, mir aus Dankbarkeit den Rest des Lebens irgendwelche Unverschämtheiten nachsehen müssen oder ich mich bei ihnen einquartiere, weil ich nicht allein sein möchte.

Es gibt auch Leute, die ständig Hilfe anbieten und sich dann immer wieder auf diese Hilfeleistung berufen, in der Hoffnung, der andere traue sich nicht, oft dann schon ungerechtfertigte Forderungen abzulehnen, WEIL ja mal geholfen wurde. Irgendwann muss es auch mal gut sein.

"Für sie ist es wahrscheinlich einfach wunderschön, diese Enkelkinder mitzubetreuen und sie halten sie auch jung und fit im Kopf. Da kann man ihr nicht verdenken, dass sie das nicht aufgeben will.............selbst wenn es ursprünglich anders ausgemacht war."

Doch, unter diesen Umständen kann man das und genau das ist nämlich so ein Beispiel, die Hilfeleistung wird zur Falle für den Hilfeannehmenden und das ist absolute emotionale Erpressung und geht gar nicht.

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Danke für deine Worte!
Wenn ich das so geschrieben hätte, würde ich hier von anderen als undankbares biest dargestellt werden. Danke Danke Danke!

Und es noch mal klar zustellen ich bin nicht undankbar nur möchte ich nicht dass sie sich unnötig eine Last anhängt die sie nicht tragen kann und somit aus Stress uns gegenüber aggressiv wird. Vor allem nicht meinen Kindern gegenüber.
Wir schmeißen sie nicht raus oder wollen sie loswerden, wir bieten ihr an ihre alte Ruhe zurück zu bekommen und jederzeit die Kinder zu besuchen. Sie wird dadurch ausgeglichener und wird sich auch dementsprechend den Kindern gegenüber verhalten.

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Ich würde ihr nett und freundlich sagen, dass du ihr sehr dankbar bist für ihre bisherige Hilfe, aber dass du ab jetzt keine 24/7 Betreuung durch sie mehr brauchst.
Das Verhältnis geht sonst unter diesen Bedingungen völlig kaputt.
Sie soll wieder in ihre Wohnung ziehen und ihr besucht euch gegenseitig.

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