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Hallo,

ich habe auch das Gef√ľhl Euer Sohn kommt dabei schlechter weg ūü§Ē

Die Tochter mit 2 Immobilien von denen Sie profitiert, der Sohn mit 2 in die er erst noch viel investieren muss (um dann aktuell noch nichtmal die Mieteinnahmen zu bekommen?)

Ich w√ľrde der Tochter die Sanierungsbed√ľrftige Wohnung geben da Sie mehr Zuschuss erhalten hat UND von Ihren Mieteinnahmen jetzt schon profitiert.

Dem Sohn das Haus und die neuere Wohnung.

VG,
knackundback

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Hallo
Ich finde es toll, dass ihr euch Gedanken macht.
Es liesst sich so, dass der Sohn schon jetzt benachteiligt wurde, damit es in Zukunft keinen Streit gibt, w√ľrde ich mich beraten lassen.
Alle Zusch√ľsse und die bereits √ľberschriebene Wohnung der Tochter sowie die noch verbliebenen Immobilien sch√§tzen lassen und gerecht verteilen.

Vielleicht wäre es auch eine Option die beiden Wohnungen zu verkaufen?
Wenn euer Haus sanierungsbed√ľrftig ist, vielleicht w√§re eine Barrierefreie Wohnung besser im Alter geeignet ?

Alles Gute

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Die Neubauwohnung ist barrierefrei. Bei Bedarf k√∂nnten wir dort auch einziehen. Deshalb w√ľrde unsere Tochter die Mieteinnahmen erst bekommen wenn wir verstorben sind. Das w√ľrden wir so festschreiben lassen.

Wenn wir aus unserem Haus ausgezogen sind könnte unser Sohn mit der Sanierung unseres Hauses beginnen.

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Das sind alles viele wenns...

Wenn ihr dann noch 20-Jahre in der Neubauwohnung wohnt, wer zahlt dann NK, Hausgeld, Renovierung,..?

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Hallo,

ich sehe euer sanierungsbed√ľrftiges Haus als Problem... ich w√ľrde tats√§chlich mit den Kindern gemeinsam ins Gespr√§ch kommen und eure Pl√§ne inkl Vor- und Nachteile darlegen - nachdem ihr jedoch Termine mit Gutachter und Notar hattet.

Wenn der Sohn weiterhin bei seiner Meinung bleibt, dass euer Haus nicht weg soll und er es haben m√∂chte, dann ist es sein ‚ÄěProblem‚Äú. Oder er √ľberlegt es sich anders und w√ľrde das Haus sp√§ter verkaufen.

Oder: ihr verkauft das Haus jetzt, kauft euch eine kleinere Wohnung, evtl mit späterer Option auf Pflege/Einkauf etc. und den Rest des Verkaufspreises bekommt der Sohn geschenkt...

Lasst euch doch mal mehrere Alternativen durchrechnen.

Ich finde es jedenfalls toll, dass ihr euch fr√ľh genug Gedanken macht. So m√ľssen sich die Kinder um nichts Gedanken machen und sich im besten Falle auch nicht unn√∂tig streiten.

LG

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Ich habe eher den Eindruck als wenn eure Tochter etwas schwieriger ist und es mit ein Grund ist, dass ihr jetzt schon alles aufteilen möchtet.
Irgendwie kommt euer Sphn schlechter weg...warum?Damit das Töchterchen keinen Stress macht?!
Nun, dann solltet ihr in eurem Alter aber nun wirklich wissen, dass dann erst Recht Stress von ihr kommen wird.

Ich habe 3 Geschwister, meine Eltern sind 81 Jahre und nicht mehr gut drauf, seit 2 Jahren k√ľmmere ich mich st√§ndig um Beide.Die anderen 3 sind kaum zu sehen, au√üer an Geburtstagen oder Weihnachten wenn es Geld gibt.
Bei uns wird später auch alles gerecht geteilt, meine Eltern legen darauf einen wahnsinns Wert, immer schon.

Ich bekomme nichts extra f√ľr das was ich leiste, es wird alles sp√§ter "gerecht" aufgeteilt. Nein, ich muss auch nicht extra was haben, ich mache es tats√§chlich gerne, dennoch ist es nicht fair und irgendwie sehe ich das bei euch auch so.

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Genau den Eindruck hatte ich auch.
Wie schade!

Es ist sehr nett von dir, dass du dennoch deine Eltern unterst√ľtzt. Ich kann die oft neidgepr√§gten Erwartungshaltungen unter Geschwistern nie nachvollziehen.

LG

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Ich h√§tte alle Immobilien beiden zu jeweils 50% √ľberschrieben.

Wie sie das dann untereinander klären, soll dann deren Sache sein.

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Die Tochter hat das Schäfchen im Trockenen,
der Sohn leider gar nicht.
Erst wenn die 10j√§hrige Schenkungsfrist abgelaufenen ist und die Immobilie nicht zur√ľck gefordert wurde, w√ľrde einigerma√üen Gleichstand herrschen.

Die Mieteinnahmen, die die Tochter schon längst kassiert hat, muss man auf den Wert der Wohnung noch drauf rechnen.

Bisher wart Ihr ganz schön ungerecht.

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Nö, ich finde es nicht einigermaßen gerecht verteilt. Deine Tochter ist bei der genannten Aufteilung klar im Vorteil. Das haben hier aber schon mehrere geschrieben, darauf gehst du aber gar nicht ein.
Mir kam auch als erstes der Gedanke, ob entweder die Tochter das Lieblingskind sei, aber so klang es dann stellenweise doch nicht, oder ob deine Tochter schon ihre W√ľnsche f√ľr die Zukunft ge√§u√üert hat und ihr keine Lust auf Stress habt.

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Ich finde auch, die Tochter kommt bisher eindeutig besser weg....
Wenn du sagst, das am Ende euer Haus in saniertem Zustand (...und f√ľr die Sanierungskosten die Mini-Wohnung "draufgehen" w√ľrde) genauso viel Wert sein wird, wie die Neubauwohnung und die Wohnung der Tante, ist der Ist-Zustand ganz am Ende (nach euerer beider Tod) gerecht.
Bis dahin hat aber die Tochter bereits Mieteinnahmen und der Sohn noch jede Menge Arbeit am Hals.
Angenommen, bei der Vermietung der Wohnung der Tante kann diese nach Abzug aller Kosten monatlich 300 Euro als Miteinnahmen einstreichen (vermutlich ist es aber deutlich mehr, je nach Lage, oder?!) und weiter angenommen, mindestens einer von euch lebt noch mindestens 20 Jahre (was euch ja zu w√ľnschen und statistisch gesehen nicht so unwahrscheinlich ist), hat die Tochter bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Sohn erstmalig etwas mit seinen H√§usern anfangen kann, bereits
300 Euro x 12 Monate x 20 Jahre = 72.000 Euro erhalten.
Zudem: ich sch√§tze, eure Kinder sind um die 40 Jahre alt?! Dann k√∂nnen sie JETZT wahrscheinlich Geld ganz gut gebrauchen, in 20 Jahren ist dein Sohn selbst in einem Alter, wo er schon dar√ľber nachdenkt, wie er sein Hab und Gut am besten verteilt und vererbt.

Da die Tochter bereits die Wohnung der Tante geerbt hat und der Sohn aus emotionalen Gr√ľnden gerne das Haus h√§tte, f√§nde ich folgende L√∂sungen irgendwie besser:

1). der Sohn erh√§lt die Neubauwohnung und das Haus, die Tochter die Mini-Wohnung, dein Sohn hat dann zwar in Summe die wertvolleren Immobilien geerbt, aber im entgehen daf√ľr jetzt (und ggf. noch eine sehr lange Zeit) die Mieteinnahmen.

2.) Wenn ihr es euch leisten k√∂nnt (und wollt): Ihr saniert die Miniwohnung und der Sohn bekommt sie JETZT und OHNE AUFLAGEN komplett √ľberschrieben. Ihr behaltet die Mieteinnahmen bzw. lebenslanges Wohnrecht f√ľr euer Wohnhaus und die barrierefreie Neubauwohnung. Wenn es euch mal nicht mehr gibt, bekommt der Sohn das Haus und die Tochter die Neubauwohnung.....

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Hallo,

ich sehe wie andere hier, gerecht ist das in meinen Augen nicht. Und zwar nicht nur aufgrund der Verteilung sondern auch wegen der ungewissen Wertigkeit des Hauses. Wenn es jetzt schon abzusehen ist, was alles kommt ist es sp√§ter mit noch gr√∂√üeren Kosten verbunden. Erstens, weil unabsehbare Folgesch√§den lauern und zweitens sich die Preise f√ľr eine Sanierung bestimmt nicht verringern werden. Die √§ltere Wohnung muss bestimmt auch mal renoviert werden.

H√∂chstens w√ľrde ich der Tochter die Neubauwohnung vermachen, jetzt die √§ltere Wohnung verkaufen und damit schon mal grundlegende Dinge am Haus sanieren lassen. Was von dem Geld √ľbrig bleibt, dem Sohn vermachen.

VG, midnatsol

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Hallo,
ich rate euch ab, die Immobilien zu √ľberschreiben, solange ihr selbst noch davon profitieren wollt. Ich schildere mal den Fall meines Mannes (im folgenden "Sohn"):

Die Eltern √ľberschrieben dem Sohn ihr Haus, damit er sp√§ter Erbschaftsteuer sparen w√ľrde. Sie bewohnten das Haus zun√§chst weiter. Der Fachbegriff war hier "Nie√übrauch-Recht".
Dann starb die Mutter sehr fr√ľh. Der Vater war bereits pflegebed√ľrftig und zog in ein Pflegeheim. Vater und Sohn waren sich sofort einig, das Haus zu verkaufen. Keiner konnte sich um eine Vermietung K√ľmmern, geographische Lage war ung√ľnstig...
Also wurde die Immobilie in Kapital umgewandelt. Der Vater musste zustimmen und bekam ab dato die Zinsen des Kapitals - wg seines Nießbrauch-Rechts.(Damals gab es noch Zinsen...)
An diesem steuerlichen Problem - Kapital gehört dem Sohn, Zinsen muss der Vater versteuern - hat sich jedes Jahr wieder eine ganze Steuerberatungs-Kanzlei die Zähne ausgebissen...

Also nein, von so einer Verquickung der Besitzt√ľmer und Interessen w√ľrde ich die Finger lassen!

LG!

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