Was hat das Muttersein „mit euch gemacht“?:)

Frage siehe oben. Was hat sich für euch verändert und vorallem wie habt ihr euch verändert?

Bin gespannt :)

4

Ich bin viel strukturierter und organisierter geworden;
Ich plane viel weiter im Voraus;
Ich bin emotionaler, heule bei Filmschnulzen und habe auf einmal Flug- und Höhenangst;
Ich bin dankbarer für das, was ich habe;
Ich bin viel öfter unausgeschlafen und gestresst;
Ich erfreue mich an Kleinigkeiten, die ich früher nicht wahrgenommen hätte;
Meine Prioritäten (Beruf/Familie) haben sich verändert;
Ich habe gemerkt, mit wie unglaublich wenigen Stunden Schlaf man auskommen kann und ich habe festgestellt, dass ich ziemlich häufig Sätze sage, die ich bei meiner Mutter früher immer unglaublich blöd fand.

1

Hey
Es hat mich sehr verändert . Bevor ich Mutter wurde habe ich viel gefeiert , bin viel gereist , habe geraucht . Ich war nie krank 🤪. Seit ich Mutter bin habe ich kein Club von innen gesehen ( 4 Jahre) . Wenn ich mal Kinderfrei habe , setze ich mich lieber mit einer Freundin hin und trinke ein Glas Wein .
Ich rauche seit 5 Jahren nicht , meine Reisen beschränken sich auf Ziele wie Mallorca Familienhotels und ich bekomme ständig irgendwelche Seuchen vom großen .
😂😂😂 trotzdem ist es das , dass beste was ich machen konnte. Ich bin soooo gückluch das ich mich entschieden Mutter zu werden . Ich vermisse gar nichts , außer vielleicht alleine auf Toilette gehen 🤔.
Viele Grüße

2

Ich bin ruhiger geworden(sagen meine Kollegen, früher hab ich mich schneller über irgendwas aufgeregt,,,)
Ich hab nen kleinen Putzfimmel seit ich Kinder hab
Das fällt mir spontan ein#schein

3

Ich bin ruhiger und geduldiger geworden. Mich stört es nicht mehr wenn das Haus unordentlich ist. Die Maus ist sehr anspruchsvoll deswegen kann ich mich nicht mehr wie früher fertig machen. Ich kann schöne Sachen mehr geniessen.

5

Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt geworden denn für mich ist der größte Wunsch seit der Jugend in Erfüllung gegangen. Ich hätte zwar gerne mehr Kinder, aber daran arbeiten wir.
Mein Kind ist für mich das Beste, Schönste und Größte was mir passiert ist.
Nicht mal mein Abschluss in Jura hat mich so glücklich gemacht.

6

Eine schöne Frage....die frau sich im Alltag viel zu selten stellt.

Seit ich Mutter bin, fühle ich mich geerdet/angekommen. Die rastlosen Zeiten sind vorbei. Ich bin ruhiger und gelassener geworden. nehme meine Umwelt viel bewusster wahr. Mich kann so leicht nichts schocken. Es gibt immer einen Plan B.

Habe allerdings auch eine laissez-faire-Einstellung bekommen. Freunden laufe ich nicht mehr hinterher, wenn sie sich nicht melden. Fensterputzen ist auch nicht mehr so wichtig, wie es mal war. Dies sind nur Beispiele.

im Job allerdings bin ich durch den Beruf-Kind-Spagat extrem unzufrieden geworden. Würde gern mehr Anerkennung/Lob/Geld bekommen.

Aber so unterm Strich find ich das Mutterdasein erfüllend.

7

Viele Sachen sindgenannt worden...,
Es haben sich neue Freundschaften entwickelt und andere Freundschaften leider zur Zeit nicht mehr kompatibel, während andere alte Freundschaften wieder aufgelebt sind.

Zudem hat sich die Treffen mit Freunden verschoben. War es früher oft erst abends, ist es jetzt tagsüber oder nachmittags eher der Kaffeeklatsch geworden 😂

8

Hallo
Ich wurde noch in der Schule ungeplant Mutter, also fällt meine Antwort etwas anders aus ;-)
Ich musste sehr schnell erwachsen(er) werden und bin mit dem Kind zusammen weiter groß geworden. Multitasking habe ich perfektioniert. Wir haben einfach mit Kind gelebt und alles mögliche gemacht. Auch heute ist leben mit Kindern, nicht für die Kinder, angesagt.
Auch wenn es alles nicht so geplant war und es wirklich anstrengend war, es war auch eine sehr schöne Zeit. Die Verbindung zum ersten Kind ist eine ganz besondere. Manchmal glaube ich auch, wäre es nicht passiert und ich hätte nicht erlebt wie das Leben mit Kind auch sein kann, hätte ich nie Kinder bekommen.

LG

9

Was hat das Muttersein mit mir gemacht? Das ist eine gute Frage. Kurze Anmerkung dazu: Ich habe ein Kind mit einer Mehrfachbehinderung, d.h

- ich muss meine Zeit genau einteilen und gut im vorausplanen
- ich stehe häufiger mit gezückten Schwert (aber nur sinnbildlich) da , da ich häufig
auch Auseinandersetzungen mit Pflegekasse, Sozialamt und Ärzten habe.#aerger
Lasse mir also nicht mehr soviel gefallen als ohne Kinder.
- mit unser ohnehin knappen Zeit fahre ich mit meinen Mann alleine weg und unser
Jüngster geht in Kurzzeitpflege.
- mein Beruf ist mir inzwischen auch wichtiger geworden, komme auf andere
Gedanken.

-ich lasse mich auch nicht mehr so von meiner Familie einspannen, auch wenn das
in der Vergangenheit viel Ärger gab, weil ich einfach dafür nicht mehr die Kraft und
Zeit habe.Ich helfe gerne mal, aber bitte nicht als wöchentlichen Dauertermin.

LG Hinzwife

Top Diskussionen anzeigen