Umzug zum neuen Partner

Hallo zusammen

Mini ist 16 Monate
Alleiniges Sorgerecht, nicht verheiratet
Sind getrennt.

Mein neuer Partner und ich erwarten unser erstes gemeinsames Kind und sind Verlobt.
Er wohnt 200 km weit weg, hat seine eigene Firma da und es ist demnach nicht möglich zu uns zu ziehen. Also möchten wir hin.

Mein Ex ist natürlich dagegen und will jetzt das gemeinsame Sorgerecht beantragen damit sie nicht wegziehen. Er sieht seinen Sohn wenig, das wäre alles machbar.
Sorgerecht kann er ja auch eingeschränkt haben, das ist nicht das Problem.
Ich weiß auch dass es eine große Entfernung ist aber wie gesagt, durch die Firma kann mein verlobter nicht zu uns ziehen.

Was kann ich tun?

Ich Danke

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Hallo!
Ich glaub ich kann dazu nicht wirklich so viel sagen,ausser das ich es nicht verstehe,das man sofort wieder schwanger wird in einer neuen Beziehung.Dein kleines Kind ist erst 16 Monate alt.Du wirst deinen neuen Freund auch noch nicht ewig kennen.Ihr kennt keinen Alltag miteinander,ihr kennt euch ja noch nicht mal als Paar richtig.Warum bekommt man dann gleich ein Kind?
Ich versteh nicht,wie man so von einer Beziehung in die nächste hüpfen kann.Man hat doch die letzte Beziehung noch nicht ganz hinter sich gelassen und verarbeitet.
Das dein neuer seine Firma nicht einfach stehen und liegen lassen kann ist logisch.Aber das dein 16 Monate altes Kind auch ein Recht hat seinen Papa zu sehen,und der nun auch nicht erfreut über einen Umzug ist,ist auch logisch.Ich glaub kaum,das du bereit bist,dein Kind alle Wochen,200 km durch die Gegend zufahren.Zumal er ja gebracht und wieder geholt werden muss.Und was machst du in der Zwischenzeit?
Du wirst ja zurückfahren.Dann sind das mal etwa 800km,alle zwei Wochenenden.wie lange hast du da Lust dazu?
Oder kannst das überhaupt mit Kleinkind und Baby durchführen?
Vielleicht sollten dein neuer Freund und du nochmal in euch gehen und eine andere Lösung finden.Z.B.erstmal eine Wochenendbeziehung,wo er übers Wochenende zu euch kommt.Dann könnt ihr Urlaube und Wochenenden zusammen verbringen,euch besser kennenlernen.Das Kleinkind hat zwischendurch Papazeit,ohne ewig lange Autofahrt.
Wenn man Mutter von bald zwei Kindern ist,sollte man,solange sie noch so klein sind,sich selbst erstmal zurückstellen und an die kleinen denken.Klar willst du mit deinem Freund zusammen sein,aber in erster Linie bist du gerade Mutter zweier kleiner Kinder.Und die können noch nicht sagen,wie es ihnen besser gefallen würde.
Da bist du als Mama gefragt.Und da musst du mit dem Mutterherz denken und nicht mit dem Rosarotewolkenherz.
Das ist meine Meinung dazu...
LG Johanna

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Danke für die ehrliche Meinung.

Wir kennen uns schon mehrere Jahre und sind beste Freunde und endlich auch ein paar. Eine Mega lange Geschichte ... Die Beziehung vorher entstand auch nur durch die erste, ungewollte Schwangerschaft.
Er ist schon fast jeden Tag bei uns, also sind kaum getrennt, aber finanziell ist das nicht wirklich stämmbar.

Aber nur weil er seinen Sohn alle zwei Wochen sieht, muss ich doch deswegen nicht mein neues Familienglück „aufgeben“ bzw kann es nicht entstehen.
Er wird ihn ja nicht weniger sehen dadurch.
Kann nicht sein dass nur ich mein Leben umstellen muss und er machen kann was er will.
Abgesehen davon.

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Abgesehen davon, wie gut oder schlecht man das findet, so eine Distanz zwischen Vater und Kind zu schaffen, solltest du dir definitiv Gedanken machen, wie du die Fahrerei gestalten möchtest. 2x 400km alle 2 Wochenenden sind enorm! Das sind mindestens 1600km im Monat (bei 3 Wochenenden sogar 2400km). Das würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Weder zeittechnisch noch finanziell.

Je nach dem, wie schnell ihr umziehen wollt:
Was machst du dann hochschwanger? Und dann mit dem Baby? Kann dein neuer Partner dich da unterstützen?

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Hallo, 200km sind ja nun nicht weit, da kannst du ihm den Kleinen bringen oder er holt ihn, je nachdem, wie gut die 2 klarkommen und wie vertraut sie sind.
Ich finde es zwar riskant, so schnell mit jemandem zusammenziehen und erst recht ein Kind zu bekommen mit jemandem, mit dem man im Alltag nicht mal erprobt ist, aber das müsst ihr ja wissen.

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Ich finde das zwar auch problematisch, aber kannst du jetzt nicht umziehen, während du noch das alleinige Sorgerecht hast?
Es gibt auch Gerichtsurteile, in denen beschlossen wurde, dass die Mutter ohne Zustimmung des Vaters (gemeinsames Sorgerecht) wegziehen darf, weil es sonst nicht zumutbar wäre. (Jobchancen für langzeitarbeitslose Mütter zum Beispiel)

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