Wie entspannt sind eure AG, wenn die Kinder krank sind?

Hallo ihr Lieben

Meine Tochter (knapp 15 Monate) geht seit ihrem 1. Geburtstag in die Krippe und ich arbeite wieder halbtags. Man sagt ja immer, dass die Kleinen am Anfang besonders oft krank sind. Und so war es auch...erst Magen-Darm, dann Erkältung, dann Bindehautentzündung und heute musste ich sie mit Fieber früher abholen. :(
Meine Chefin ist ziemlich entspannt. Sie sagt immer, wenn meine Tochter krank ist, ist sie eben krank und mein Mann versucht auch manchmal daheim zu bleiben. (Da er selbstständig ist, ist es natürlich nicht immer ganz so einfach). Die Oma kann nur bedingt aufpassen, da sie nicht mehr die Fitteste ist.
Ich frage mich manchmal, wie es wird, wenn wir noch ein 2.Kind bekommen. Dann wird ja noch öfter, wer krank sein.
Wie entspannt sind eure Arbeitgeber? Kommen da auch mal so Kommentare, wie "Ach, schon wieder das Kind krank?".
Ich hoffe meine Chefin und auch meine Kollegen bleiben so tolerant :)
Da ich meinen Job aber auch wirklich gerne machen, arbeite ich dann auch mal 2 Stunden am Abend nach.

LG und einen schönen Tag,

Nadine

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Die Kinder sind meist nur an Anfang krank, sprich das 1. Kiga Jahr war schlimm, dann kaum noch was. In der Schule( jetzt 8.Klasse) hat meiner nur an 2 Tagen gefehlt, da hat er sich in der Schule die Vorderzähne ausgeschlagen, sonst war er nie krank. Allerdings lasse ich ihn bei einer leichten Erkältung auch nicht zu Hause, solange er die fieberfrei ist muss er hin.
Da ich immer viele Überstunden habe war es auch nie ein Problem. Wenn das Kind krank ist das ist es halt so. Bei mir hat der AG 2 extra Tage Kindfrei gegeben. Sonst hast du halt Lohneinbußen wenn das Kind häufiger und länger krank ist. Eventuel bist du bei den Kollegen nach einer Weile nicht mehr beliebt wenn sie ständig deine Arbeit mitmachen müssen😏, aber auch das geht vorbei. Ich fand die ständigen Streiktage der Erzieher viel nerviger. In einem Jahr hatte ich fast 20 Streiktage, das fand mein AG dann nicht mehr witzig.

LG
Visilo

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Aber dass Erzieher unterbezahlt sind, stimmt schon. Normalerweise wird sowas angekündigt und es gibt Notgruppen. War das bei euch nicht so. Außerdem hilft man sich ja unter Eltern gegeseitig. Und Streiks sind Ausnahmen. Müssen aber auch einkalkuliert werden. Leider. Ist aber ein Recht.

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Nein bei und gab es nie Notgruppen, weder im Kiga noch im Hort. Beim Abholen hat man erfahren das am nächsten Tag gestreikt wird. Mein Mitgefühl für die Erzieher hält sich stark in Grenzen. Man weiss vor der Ausbildung was einen erwartet, wenn mir das Gehalt nicht passt lerne ich einen anderen Job wo mir das Gehalt mehr zusagt. Mag sein das es sicher ein paar gut ausgebildete Erzieher gibt, davon hatten wir nicht all zu viele.

LG
Visilo

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Hallo,

doofe Kommentare habe ich noch nie gehört, wenn meine Tochter krank war. Und selbst wenn, wäre es mir egal! Ich könnte es doch eh nicht ändern: bei Krankheit braucht ein Kind Betreuung.
Unsere Tochter war in ihrem ersten "Betreuungs-Winter" gefühlt ständig krank. Tatsächlich zu Hause bleiben mussten wir aber nur zweimal je eine Woche lang. Verschnupft war sie aber über den ganzen Zeitraum, mal mehr mal weniger schlimm.
Seitdem ist es aber sehr viel besser geworden.
Auch jetzt nach dem Übergang zum Kindergarten hatten wir nur einmal Magen-Darm. Und es hängt jede Woche ein Schild dort, welche Krankheit/en gerade umgehen....
Nicht verrückt machen lassen. Auch mit zwei Kindern werdet ihr das schaffen.
LG
N.

PS: Nacharbeiten am Abend??? Ich mache auch meinen Job gerne, aber das würde mir im Traum nicht einfallen. Dankt einem ja auch keiner. Wenn ich Kind-krank zu Hause bin, bin ich Kind-krank zu Hause!

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Ich finde es toll, dass sie abends noch was nacharbeitet.
Sieht der Chef sicher auch so. Und er würde vielleicht beim nächsten mal wieder eine Mama einstellen weil er gute Erfahrungen gemacht hat.

Und ob es ihr keiner dankt weißt du doch gar nicht 😇

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Stimmt, das weiss ich nicht. Vielleicht hat sie den einen Arbeitgeber unter Tausenden, der es ihr tatsächlich dankt. In der Firma in der ich arbeitet ist es aber leider so (sehr grosse Firma) . Extra Arbeit wird nicht belohnt bzw es geht auch ohne einen weiter . Und wenn ich Kind-krank zu Hause bin, werde ich schliesslich auch nicht bezahlt. Ja, ist egoistisch, aber wie gesagt bei mir in der Firma eine Einstellung die nötig ist, sonst arbeitet man sich Ruck Zuck ins Burn out. Bei Kolleginnen oft genug erlebt.

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Hallo,
es ist, wie es ist. Ich versuche, so wenig wie möglich zu fehlen, was bei uns durch Mann und Großeltern hin und wieder klappt, und arbeite meine liegengebliebenen Aufgaben in der Regel sehr schnell auf, aber der Arbeitgeber muss nun mal auch hinnehmen, dass mir rechtlich zehn Kindkranktage zustehen und ich diese auch nutze, wenn es erforderlich ist. Ich kann mein Kleinkind ja schlecht allein lassen, wenn niemand anderes da ist und es sehr krank ist. Das möchte ich auch nicht und habe dann auch kein schlechtes Gewissen, weil es mir wichtiger ist als der Tag an der Arbeit.

Blöde Kommentare kamen bisher nicht. Das würde ich im Rahmen des normalen Umfangs auch als unprofessionell empfinden. Würde ich jedoch wochenlang nur noch fehlen, meine Aufgaben nicht erledigen und meinem Vertrag nicht mehr nachkommen können, würde ich es schon als meine Pflicht ansehen, nach einer Lösung zu suchen, mit der alle zurechtkommen und den Unmut von Arbeitgeber und Kollegen durchaus verstehen. Aber auch dann erwarte ich keine dummen Kommentare durch die Blume, sondern ein ordentliches, sachliches Gespräch darüber, wie es weitergehen soll.

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Hallo!

Meine Vorgesetzten sind da echt entspannt, weil sie ausnahmslos selbst kleine bis mittelgroße Kinder zuhause haben.

Ich hab 3 Kids, die aber glücklicherweise inzwischen recht selten krank sind.

Der Große (11) war im ersten KiGa- Jahr wirklich ständig krank.

Die beiden Kleinen wurden offenbar durch die Keime, die der Bruder immer heim schleppte, von Anfang an gut abgehärtet.

LG Claudi

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Es ist doch toll, dass deine Vorgesetzten so entspannt sind. Ich finde so muss es auch sein. Ändern kann man die Situation eh nicht. Und es ist tatsächlich so, dass die ersten beiden Kindergartenwinter meist die schlimmsten sind und danach wird es immer besser. Mein Sohn ist im letzten Kigajahr und war diesen Winter noch gar nicht krank (aufholzklopf...). Es gab aber Zeiten, da war es wirklich schlimm. Erst hatte er Magen Darm, dann eine schlimme Erkältung, dann eine typische Kinderkrankheit... Usw. Usw. Besonders nervig ist, wenn die Krankheiten dann die Familienrunde nehmen. Dann werden die Fehlzeiten wirklich hoch. Denn ist das Kind wieder gesund erwischt es häufig auch einen selbst und danach steht dann schon wieder der nächste Infekt vor der Tür. Aber im April ist das schlimmste überstanden. Ich habe für mich gemerkt, dass die vorgesetzten meistens relativ entspannt sind. Mir fehlt häufig das Verständnis von Kinderlosen Kollegen... Aber ich habe da ein dickes Fell, denn sie wissen einfach nicht wie es ist... Und wenn sie selbst einmal Kinder haben kommt vielleicht die Einsicht. Eine Kollegin von mir hat letztes Jahr ein Kind bekommen und hat sich vor einigen Tagen tatsächlich bei mir entschuldigt, dass sie früher überhaupt kein Verständnis für meine Situation hatte. Das fand ich wirklich sehr rührend... 👍

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Bei mir in der Arbeit wurde Eibe Teilzeit Kraft eingestellt die binnen 6 Monate alle krank Tage aufgebraucht hatte und man jedem Attest vom Arzt nachlaufen musste - das fand ich nicht okay und da wundern einen dumme Kommentare nicht mehr. Weitere Krankheitstage kamen nicht dazu als sie aufgeklärt wurde dass das dann zu Lasten Urlaub geht - ein Schelm der Böses dabei denkt

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Hallo Nadine,

es freut mich, dass du diesbezüglich keine Probleme mit deiner Chefin hast.
So sollte es ja auch sein!#pro

Ich denke, es kommt auch sehr darauf an, wie groß die Firma ist und wie "wichtig" der betreffende Mitarbeiter für die täglichen Abläufe in der Firma ist bzw. ob es noch andere Kollegen gibt, die diese Arbeit auffangen können.

Ein Beispiel:

Mein Mann hat eine kleine Firma in 3. Generation.
Er hat nur eine Handvoll Mitarbeiter und einer von ihnen trägt viel Verantwortung bzw. hat ein wichtiges Aufgabengebiet in der Firma (er wird auch entsprechend gut dafür bezahlt).

Dieser besagte Mitarbeiter ist nun Vater eines Sohnes und seine Frau arbeitet wieder Teilzeit in einer sehr großen Firma.

Nun ist es schon öfter vorgekommen, dass der Mitarbeiter meines Mannes beim kranken Kind zuhause geblieben ist, weil seine Frau gerne zur arbeit wollte.

Mein Mann ist da auch sehr verständnisvoll, dennoch ist es für seine kleine Firma tatsächlich ein Problem, wenn besagtet Mitarbeiter zu oft wegen seinem kranken Kind ausfällt.:-(

Wie du siehst, hat alles immer zwei Seiten und je nachdem, wie die Grundvoraussetzungen sind...
Aber generell ist es das gute Recht eines jeden Elternteils zuhause beim kranken Kind zu bleiben!
LG

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Ich arbeite als Lehrerin und zumindest das Schulamt, das ja mein AG ist, sieht es entspannt. 😅 Die Kollegen nehmen das auch immer ganz gut auf, auch wenn sie natürlich meine Arbeit mitmachen müssen. Wer es weniger entspannt sieht, sind die Eltern meiner Schüler. Auch da gibt es viele Verständnisvolle, aber auch solche, die sich dann aufregen, wenn der Vertretungsunterricht nicht genauso stattfindet wie der normale.
Ich muss zugeben, dass ich leider auch schon oft gefehlt habe. Im ersten Halbjahr waren es jetzt sicher 6 Wochen, wovon ich zwei Wochen selbst krank zu Hause war. Aktuell liege ich auch gerade flach.
Meine Tochter (1,5) bekommt immer Erkältung mit Fieber, aktuell sogar leichte Bronchitis, sie ist mit mir zu Hause. Mein Freund und ich wechseln uns ab mit dem zu Hause bleiben, aber das Kind wird leider alle zwei Wochen etwa heftig krank. 😕

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Mein Arbeitgeber ist da tatsächlich eher unentspannt, einfach weil die Arbeit nicht liegenbleibt (Pflege) und der Dienst besetzt werden muss... Maximal kann ich evtl den Dienst verkürzen, aber selbst das klappt halt nicht immer...
Allerdings habe ich auch keine Lohnfortzahlung, daher hüte ich mich davor, wegen den Kinder krankgeschrieben zu werden...

Entweder bleibt mein Mann mit den Kindern zuhause oder wir haben meine Mutter in der Hinterhand... Ist zwar für sie auch nicht immer ganz einfach, sowas zu organisieren, weil sie nebenbei meine Oma noch versorgt, aber uns bringt es ja auch nichts, wenn uns Geld fehlt dadurch...

LG

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