Derzeit überlastet - jammere ich?

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ich krieg se jetzt nicht drauf, bräuchte doch mal einen Rat von jemandem dem es ähnlich geht. Oder bin nur ich bekloppt ;-)

Mein Mann hatte Anfang November einen schweren Arbeitsunfall, 12 Operationen indem zwei extreme Komplikationen. Nun ist er seit knapp einer Woche zu Hause.

Er darf nicht nicht viel machen, Bewegung mir in Maßen. Mir tut das unendlich leid für ihn, er liegt hilflos auf der Couch und kann nicht helfen. Er versucht schon mal Kartoffeln zu schälen im Sitzen oder den Tisch mit abzuräumen. Ich erwarte das aber in keinster Weise bei ihm. Ihn regt es auf.

Und ich regelmäßig mich auf wenn ich in Küche werkel und er mich ständig beobachtet und mir Ratschläge gibt.

Ich komme im Moment nicht mehr klar, rotiere den alten Tag und bin fertig, heute habe ich geheult weil ich so ausgelaugt bin. Die letzten Monate waren der Wahnsinn, vor allem emotional.

Dann weine ich für mich alleine oder mach ihn an. Weil es mich stört das er da liegt, ich keine Stunde mal für mich habe. Das hört sich so gemein an, aber ich meine das gar nicht so. Bitte versteht mich echt nicht falsch.

Und ich bin nicht alleine, hier ist kleiner autistischer Junge der sich mit große Sorgen um den Papa gemacht hat. Wir beide haben das ziemlich gut hingekriegt.

Jetzt müssen wir uns wieder bei sortieren und in unseren Rollen einfinden. 8 Jahre lang bin ich zu Hause für alles zuständig gewesen. Mein Mann war immer sehr spät zu Hause und war dann eigentlich auch nur für den handwerklichen Teil usw zuständig ich arbeite 20Std. Und habe dann noch meinen Sohn wo einfach auch einiges zu beachten ist. Er ist Asperger Autist.

Im Augenblick bricht einfach vieles heraus, ich fühle mich überlastet, mein Akku leert sich. Ich erledige meine Aufgaben gern, aber es ist gerade echt viel.

Ich weiß, andere haben das auch oder anders und keine Schwierigkeiten. Ich habe se aber und schäme mich dafür. Bin sehr schlecht darin etwas liegen zu lassen, ich bin ein ordentlicher Mensch und halte mein Haus sauber. Sicher bin ich da auch zu penibel, aber so bin ich und das lässt sich auch nur schwer ändern.

Entschuldigt, es ist ziemlich durcheinander geraten.

Meine Frage. Hab ich se noch alle beisammen?

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Hallo,


um gleich deine Frage zu antworten: Ja du hast noch alle beisammen. Du bist aber so überlastet das es an ein Wunder grenzt das du alles noch geregelt bekommst. Dein Akku leert sich in meinen Augen nicht, sondern er ist schon lange leer. Dein Mann hat auch eine harte Zeit hinter sich, genau wie du und auch euer Sohn. Das es dich stört wenn dein Mann einfach nur da liegt ist nicht boshaft. Es zeigt genau wie das Weinen das du schon lange an den Grenzen des Machbaren angekommen bist.

Du brauchst ganz dringend Hilfe und Unterstützung damit du ein wenig Zeit für dich hast. Du brauchst diese Zeit um deinen Akku aufzuladen und wieder zu Kräften zu kommen. Gibt es eventuell die Möglichkeit eine Haushaltshilfe zu bekommen.

Versuch auch jemand zu finden mit dem du über alles reden kannst damit du deinen inneren Druck abbauen kannst.



Freundliche Grüße

blaue-Rose

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Danke blaues Röschen, ich habe Angst davor das du Recht hast. ich darf hier einfach nicht ausfallen. Meine Eltern helfen wo sie können, das ist großartig.

Haushaltshilfe ist nicht drin, wir haben nun 20% weniger Einkommen.

Danke für deine lieben WorteS

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Versuche dir Freiräume zu schaffen, auch wenn es fast unmöglich aussieht. Du brauchst Auszeiten. Von diesen Auszeiten wirst nicht nur du profitieren, sondern eure ganze Familie.

Wenn ich richtig liege zahlt unter gewissen Umständen die Kasse eine Haushaltshilfe.

Gibt es eventuell die Möglichkeit das sich jemand zeitweise um euren Sohn kümmert?

Fg

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Es liest sich so als ob ein Teil überstanden ist und in kombi mit der Situation dass dein Mann zu Hause ist und du dich eingeengt fühlst bricht jetzt alles raus. Lass es zu, hol dir Hilfe ggf. Therapie. Hat dein Mann noch Reha oder ähnliches vor sich? Macht es Sinn eine Mutter- Kind Kur für deinen Sohn und dich zu beantragen? Gibt es irgendwas dass dein Mann die abnehmen kann? Sprich mit ihm. Sag ihm dass die Ratschläge stören. Zeig ihm aber auch Verständnis dass er mit sich selber nicht zu Frieden ist. Ich stelle mir die gesamte Situation unglaublich schwierig vor.

Wird dein Mann wieder arbeiten können? Oder wirst langfristig du mehr arbeiten? Gibt es finanzielle Sorgen oder müsst ihr umbauen/umziehen wegen des Unfalls?

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Eine Kur wenn der Mann recht hilflos daheim liegt ? Wäre auch unpassend gerade glaub ich ..

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Danke für deine aufmunternden Worte.
Mein Mann hilft wirklich wo er kann, was geht. Er macht mit unseren Sohn Hausaufgaben, betreitet schonmal Essen vor und liest ihm abends seine Geschichte. Das ist verdammt viel, er hat Schmerzen und kann sich noch nicht vernünftig bewegen.

Eine Kur kommt nicht in Frage, wir warten noch auf die Reha für meinen Mann. Finanziell müssen wir auch schauen, 80% weniger ab jetzt. Im ganzen bin ich sehr froh das er wieder da ist und auch optimistisch was seine Gesundheit angeht. Es ist nur ein langer Weg und zwischendurch habe ich einfach mal so Heulmomente.

Danke fürs zuhören!

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Freu dich doch das er nun Metal mehr da ist und er kann dich doch mit dem Kind nun entlasten indem er mit ihm Zeit verbringt wie lesen tv sehen ihm zuhören - ging sonst ja nicht wenn er viel weg war. Kann es sein das du merkst das die Beziehung eigentlich nicht mehr passt wenn er plötzlich mehr Teil hat an deinem Leben ?

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Nein nein das nicht, auf gar keinen Fall. Aber es ist eine neue Situation und wir hatten dereinst sehr harte emotionalen Monate hinter uns. Und es geht noch weiter. Ich bin froh das er da ist, ich liebe ihn, wir hätten ihn beinahe verloren.

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Ich glaube man kann nur den Hut vor der TE ziehen, dass sie es unter der enormen psychischen, emotionalen Last schafft, sich so sehr um den laufenden Betrieb und ihre Liebsten zu kümmern. Ich empfinde deine Kommentare in diesemZusammenhang als sehr empathielos. Vielleicht hattest du bisher nur einfache Zeiten im Leben oder bist einer der wenigen Menschen, der stark in solche Situationen geht und noch stärker dort hinauskommt. Zu vermuten dass die Kraftlosigkeit der TE daher kommt, dass sie den Partner vllt nicht mehr so sehr lieben würde wie in der Vergangenheit und sie deswegen so kraftlos sei geht meines Erachtens nach völlig am Geschriebenen vorbei und lässt mich hier nur erstaunt den Kopf schütteln.
An die TE: ich hoffe dass bei euch langfristig Normalität einzieht, ihr alle eure Akkus laden könnt und dein Mann wieder vollkommen gesund wird. Tipps habe ich aus der Ferne leider keine neuen, aber ich glaube ein paar gute waren schon dabei. Alles Gute für euch!

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Ach Mensch, tut mir leid, dass ihr das alles gerade durchmachen müsst!
Fühl dich gedrückt!

Ich kann so gut verstehen, dass du dich gerade einfach überlastet fühlst.
Das ist doch auch vollkommen normal. Du müsstest dich die ganze Zeit für die Familie zusammenreißen, dass die angestauten Gefühle irgendwann „ausbrechen“ ist völlig normal und verständlich.
Gerade, wenn es so langsam Richtung „bergauf“ geht und das gröbste „überstanden“ ist, der eigene Körper nicht mehr im Modus „funktionieren“ ist, kommt der Punkt, an dem nichts mehr geht.
Lass deine Gefühle zu, nehme sie an. Du darfst auch mal alles schieße finden ohne zu werten. Es ist nicht gegen deinen Mann oder deine Familie gerichtet, sondern so wie es ist, eine verdammt blöde Situation! Dafür musst du dich nicht schämen oder dich schlecht fühlen.
Ihr habt gerade ganz schön viel erlebt und Ängste ausgestanden, da darf man auf den Umstand auch mal sauer sein!

Rede mit deinem Mann offen über deine Gefühle, sag ihm, dass es dich nervt, wenn er Dir ständig „über die Schulter schaut“
Vielleicht empfindet dein Mann, wenn er schon nicht viel machen kann, dich in dieser Form unterstützen kann und merkt nicht, dass es dich jedoch nervt.
Schaut doch mal, was er machen kann und wo er effektiv unterstützen könnte. Das würde ihn vielleicht auch gut tun, das Gefühl zu haben nützlich zu sein und dich könnte es entlasten.
Gestattet euch als Familie momentan einfach außerhalb eurer Norm zu leben.
Was brauchst du um dich wohl zu fühlen?
Ich kann auch schlecht damit leben, wenn der Haushalt liegen bleibt, gerade wenn ich viel Stress habe, gibt mir die Ordnung im Haushalt das Gefühl „Herr der Lage“ zu sein. Oft ist es so, dass ein außer Kontrolle geratenes Seelenleben, mit Ordnung im äußeren kompensieren möchte. Da musst du schauen, ob das Bedürfnis nach Ordnung vorher genauso stark ausgeprägt war, wie jetzt oder ob es gar mehr geworden ist.
Generell finde ich bei solchen Situationen gut, wenn man sich Hilfe von außen holt und mit jemanden darüber spricht.
Vielleicht würde dir eine Therapie helfen, wieder bei dir „anzukommen“...
Suche Dir auch etwas Unterstützung für zuhause!
Hast du die Möglichkeit Eltern/Schwiegereltern etc. Etwas in Anspruch zu nehmen, sodass du dich etwas ausruhen kannst und auch etwas zur Ruhe kommen kannst?
Du brauchst einfach mal eine Pause!!!

Alles gute 🍀
Lg

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Das waren sehr liebevolle weise Worte und dafür danke ich dir sehr. Es ist beruhigt zu wissen, das meine Gefühle und Verhalten nicht unnormal sind.

Mentale Hilfe habe ich, da hat sich einiges angestaut.

Danke auch dir für deinen Beitrag.

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Wieso solltest du nicht alle beisammen haben? #kratz

Es ist absolut verständlich, dass du nach Monaten der Krankheit deines Mannes - insbesondere den Operationen, den damit verbundenen Ängsten und der Unsicherheiten bzgl. Zukunftsfragen auf dem Zahnfleisch gehst.

Dennoch sehe ich nicht, dass du dieses Päckchen alleine tragen musst. Gibt es die Möglichkeit, eine Betreuung für euren Sohn zu bekommen, jemanden aus der Familie, der ihm vertraut ist, der vielleicht mit ihm zusammen bei Papa zu Hause bleiben kann? So könntest du auch mal weg und eine oder zwei Stunden in der Woche Zeit für dich haben, deine Akkus ein klein wenig auftanken.

Wenn es finanziell möglich ist, würde ich auch eine Putzfee suchen, die euch unterstützen kann. So musst du dich nicht beobachtet fühlen und hast wieder ein bisschen mehr Luft.

Auch wäre zu überlegen, ob dein Mann nicht einen anderen Aufgabenbereich wahrnehmen kann wie z.B. Papierkram, Banking, Versicherungen, Steuererklärung, etc. Natürlich nervt ihn das, aber er muss eine Beschäftigung finden - und wenn er sich weiterbildet oder eine Sprache lernt oder sowas.

Besonders wichtig ist wirklich, dass du Unterstützung im Alltag bekommst und vielleicht auch die Möglichkeit für persönliche Gespräche mit deinem Mann. Ihr wart beide großen Ängsten und Sorgen ausgesetzt und müsst das erst einmal verarbeiten und damit zurechtkommen. Dein Mann muss eventuell eine völlig veränderte Zukunft akzeptieren und verarbeiten.

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Meine Eltern helfen sehr viel. Wir sind gwrade dabei uns neu zu sortieren und einen Weg zu finden.

Danke für deine lieben Worte und dein Verständnis!

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Hallo,
Bitte kümmere dich auch um dich selbst und such dir Hilfe.
Ich habe etwas ähnliches hinter mir (Kind krank geboren - traumatische OPs - veränderter anstrengender Alltag...).
Man reisst sich zusammen. Es ist ja überstanden und kann nur besser werden. Man funktioniert. Aber eigentlich könnte man nur heulen.
Ich habe es zu lange unterdrückt und bin daran krank geworden. Besser wurde es erst nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. Bitte unterschätze nicht die traumatischen Erfahrungen die du/ihr machen musstet.
Auch wenn von außen betrachtet doch alles gut ist oder wieder gut wird. Such dir lieber früher als später Hilfe. Nimm dir Zeit für dich.
Was solche Erfahrungen mit einem machen versteht man erst wenn man selbst schlimme Erlebnisse hatte.
Alles Gute!

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Da hast du vollkommen recht, es bricht alles aus einem heraus.

Danke für deine lieben Worte.

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Klar darfst du jammern.
Könnt ihr eine Haushaltshilfe bekommen?Ihr seid ja in einer extremsituation.

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Hallo meine Liebe,

du bist nicht verrückt und jammert nicht. Wie hier viele schon schrieben, bist du nur weit über deine Grenzen hinaus gegangen. Ich weiß gut, wie sich das anfühlt. Diese Verzweiflung, in der man nur noch weint und weiß, der Zustand wird erstmal nicht besser, an diesem Punkt war ich vor 2 Jahren. Damals hatte ich nicht das Gefühl, meine Akkus seien leer, ich hatte das Gefühl, sie seien kaputt. Das Gefühl, diese Akkus könnten nie wieder geladen werden. Damals halfen mir auch keine kurzen Erleichterungen mehr. Alles verpuffte in der ersten Sekunde, in der ich im Alltag zurück war. Geholfen hätte nur eine sehr lange Auszeit alleine und das ging nicht. Ich musste einfach noch 1.5 Jahre durchhalten, danach wurde es langsam besser. Seit 6 Monaten habe ich mehr Freiraum und kann oft Kraft tanken, aber ganz erholt bin ich noch nicht. Bei viel Stress komme ich wieder schnell ans Limit, dennoch wird es langsam immer besser.

Ob das bei dir anders ist, weiß ich nicht. Wenn dir kleine Pausen helfen, nimm dir welche. Ansonsten werdet ihr das mit der Zeit schaffen. Ich lese bei dir auch Liebe und Erleichterung heraus, dass dein Mann lebt und ggf wieder fast ganz gesund wird. Vermutlich auch deshalb bricht jetzt einiges aus dir heraus. Bis jetzt schien ja nicht klar, ob dein Mann wirklich durchkommt? Ihr werdet in die neuen Rollen hereinwachsen und es wird sich bestimmt ein erträglicherer Alltag einstellen.

Alles Liebe für euch.

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Vielen Dank für deinen Beitrag, ich lese da ein bisschen von mir raus. Auch wenn es sich blöd anhört, es ist schön zu wissen das man nicht alleine ist.

Fühle mich ein bisschen wie ein Versager weil ich nicht mehr alles schaffe. Werde versuchen deinen Rat zu beherzigen, so weit es möglich ist.

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Hallo!

Lass dir mal von einer Frau einen Rat geben, die eine schwere Zeit (über mehrere Monate) hinter sich hat. Leider gab es kein Happy End. Mein Mann ist gestorben.

Erstmal kann ich dich voll und ganz verstehen, das dir jetzt langsam die Kraft ausgeht. Irgendwann hat man sein Limit erreicht.
Aber ich denke du musst das auch mal anders sehen: Ihr habt doch das Schlimmste überstanden. Es geht doch wieder aufwärts. Dein Mann ist wieder Zuhause und wird wohl wieder Gesund. Der Gedanke alleine würde mir neue Kraft geben. Dein Kind hat das auch alles wohl gut überstanden. Langsam kommt ihr ja zur Ruhe.

Im Moment muss sich jeder erstmal daran gewöhnen und ich glaube ihr bekommt das hin. Es ist nun mal im Moment eine andere Situation. Wenn deine Eltern helfen können, ist das doch schonmal toll. Diese Möglichkeit haben viele nicht.

Was ich machen würde, ist erstmal mit dem Mann ein paar Dinge absprechen. Was dich stört, was ihn stört. Damit man da etwas Druck raus nimmt und man auf ein Level kommt, womit jeder Leben kann.
Das er rumliegt, kann er ja im Moment nicht ändern. Ihn wird das ja auch belasten, das er so 'Nutzlos' ist. Für ihn also auch nicht so leicht. Und klar ist er da auch unzufrieden. Aber auch das übersteht man.
Ich weiß ja nicht wie alt das Kind ist, aber anscheinend habt ihr die schlimme Zeit auch gut überstanden. Das ist doch super.
Wie hast du dir vorher deinen Freiraum geholt? Da warst du ja auch Tagsüber alleine.
Es würde ja reichen, wenn deine Eltern einfach mal die 'Pflege' deines Mannes und Kind übernehmen und du dann einfach mal raus kannst für 2-3 Std. Mal mit Freunden treffen usw. Vielleicht kann dein Sohn ja auch mal zu deinen Eltern gehen. Rede doch mal mit ihnen darüber.
Auch solltest du die Sache Haushalt etwas lockerer sehen. Es muss bei weitem nicht alles perfekt sein. Da machst du dir selber einfach Stress, der nicht sein muss.

Ich sehe das einfach so: Es wird sich ja wieder normalisieren. Natürlich dauert es noch etwas, aber es kann doch nur noch Berg auf gehen.
Kopf hoch, ihr schafft das.

LG Sonja

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Es tut mir sehr leid das es bei euch kein gutes Ende gab, das möchte ich dir gerne sagen.

Und du hast vollkommen recht, gestern Abend habe ich noch darüber nachgedacht. Ich kann die beiden gut nachmittags und abends mal alleine lassen und mich mit einer Freundin treffen oder schwimmen gehen. Das werde ich auch machen. Früher hatte ich auch keine Freiräume bzw Zeit für mich.

Punkto Haushalt stimme ich dir ebenfalls zu, ich muss gelassener werden. Ist aber echt schwer.


Ich weiß das ich auf hohem Niveau klage. Alles Gute für dich!





Haushalt stimme ich

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Hallo!

Das hat nichts mit hohem Niveau Jammern zutun. Es war/ist ja nicht leicht bei dir. Das ist ein Schicksalsschlag, den du so sicherlich noch nicht kanntest und natürlich versucht man stark zu bleiben.
Was anderes bleibt einem auch nicht übrig. Man darf ja nicht wegfallen. Das hat man ja immer im Hinterkopf. Das ist ja nicht der normale Alltag und das stresst dann.
Du machst das gut. Dein Mann und dein Kind zählen ja auf dich.
Bei mir ist die Hauptmotivation meine Tochter, wegen der ich immer weiter mache.

Was den Haushalt betrifft: Als es für mich immer schwieriger wurde, habe ich meine Prioritäten anders gesetzt. Ich war dann einfach lieber im Krankenhaus, als das Haus von oben bis unten zu putzen. So wurde nur das Nötigste gemacht und das reichte dann auch aus.


Alles Gute für euch

Sonja

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