Was ist fair was er bezahlen muss?

Hallo liebe Leute, ich brauche eure Hilfe. Mein Partner u ich sind zusammen gezogen bzw er jetzt zu mir.
Ich habe vorher noch Unterstützung bekommen da ich nur auf teilzeit arbeite. Wir haben ein Kind zusammen ein Kind habe ich aus voriger Beziehung.
Ich habe bevor er zu mir
Gekommen ist 550 Euro vom Amt
Bekommen. Verdiene selbst 600/Euro
Bekomme 200 Euro unterhält für das erste Kind und habe für unser
Gemeinsames 150/von ihm bekommen. Und 388/Kindergeld für beide Kinder. Jetzt wo er bei mir
Ist fallen die 550 Euro vom Amt weg, und die 150/Euro unterhalt. Wir sind nicht verheiratet er verdient mtl 1500/Euro netto . er nutzt mein auto
Er nutzt unser Internet ich habe Versicherungen die hauskosten sind ca 1000 Euro ohne Lebensmittel und kleidung für die Kinder schulsachen etc. Ausflüge. Muss ich alles noch extra zahlen. Er Will nur 400/Euro im Monat zahlen er meint das sei genug. Ich habe auch vorgeschlagen alles zusammen in einem Topf das will er auch nicht. Irgendwie fehlt uns soviel wenn er hier wohnt. Er hat keine Nebenkosten zu zahlen. Was würdet ihr tun ? Ich meine in seiner Wohnung hat er schon 600 Euro Miete gezahlt und musste mir jeden Monat 150/geben und jetzt meint er 400/ist genug , was soll tun er will definitiv nicht mehr zahlen

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Ich denke, ich würde ihn wieder zurück in seine Wohnung schicken.

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Damit ist alles gesagt.#pro

Kannst ihm ja mal nach 30 min Internet den Stecker aus dem Router ziehen mit den Worten: "Das sei genug."

Ich habe am Anfang unserer Beziehung auch mit "Haushaltskonto" etc. angefangen, bis mir das reichlich bescheuert vorkam. Wir beide haben stark unterschiedliches Einkommen, aber trotzdem macht sie meine Wäsche mit und macht wesentlich mehr bei Haushalt und Kinderbetreuung. Und wenn mal (überspitzt ausgedrückt) eine neue Jacke fällig ist, muss sie dafür 2 Monate sparen, während ich mir stattdessen 2 kaufen könnte. Reichlich unfair.

Also mach es wie Johanna ausdrückte. Raus mit ihm, oder fang an auch die Hausarbeit gegenzurechnen.

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Warum trennt ihr alles so? Ihr lebt zusammen, seid 1 Familie.
Wir haben 1 Topf und da kommen alle Einnahmen rein und alle Ausgaben werden davon bezahlt. Da gibt es kein Mein und Dein oder "das bezahlst du" / "das bezahle ich".
Warum soll er dir Geld auf die Hand geben? Dein 1. Kind sollte da einfach gesamtheitlich mit reinfließen (Unterhalt bekommt ihr ja), wie das 2. auch. VG

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So sollte es eigentlich auch sein. Bei uns läuft es genauso. Eine Familie ein Topf.

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Nun ja. 200 Euro ist nicht mal der Mindestunterhalt.

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Hallo,

habt ihr da vorher gar nicht drüber gesprochen? Gerade mit dem Wegfall des Geldes vom Amt wäre das ja sehr wichtig gewesen, da vorher safe zu sein.

Ich würde eine Kostenaufstellung machen: Miete, Strom, ggf. Heizung, wenn nicht in Miete inbegriffen, Internet, Hausratversicherung (falls vorhanden), Auto-Versicherung und -Steuer

und diese Gesamtsumme teilen, sodass jeder 50/50 zahlt. Lebensmitteleinkäufe würde ich dann ggf ein bisschen anders gewichten, weil du ja noch ein Kind aus vorheriger Beziehung hast.

Ich hatte mit meinem Exfreund ein gemeinsames Konto, auf das wir unseren Anteil an Miete usw eingezahlt haben, sowie einen Betrag für Einkäufe. So hatten wir jeder noch unser Privatkonto und konnten damit machen, was wir wollen, alles, was uns gemeinsam betraf, haben wir vom gemeinsamen Konto bezahlt.

Ihr solltet schleunigst darüber sprechen und zur Not wieder auseinander ziehen.

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Ich hatte ihn angeboten das wir alles in einen Topf werfen und teilen aber er sagt nein

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Meintest du denn dein "alles in einen Topf werfen", dass ihr alle Einnahmen auf ein Konto bekommt und davon alles bezahlt oder so, dass ihr jeder den gleichen Betrag zahlt und was jeder dann übrig hat, ist seins? Das ist ja nochmal ein Unterschied.

Dass er da so blockt, finde ich ziemlich beknackt und merkwürdig. Da würde ich lieber wieder auseinanderziehen - dann ist er für sowas wohl einfach noch nicht bereit.

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Ich würde mich an Deiner Stelle ziemlich ausgenutzt fühlen. Klingt so, als würde er an dir sparen wollen. Wenn er nichts weiteres an die Miete beisteuern will, soll er dann den kompletten Einkauf zahlen oder ähnliches. Oder Tür auf, raus mit ihm.

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Hallo,

man könnte dir jetzt sagen, dass ich euch vorher hättet drauf einigen sollen. Aber da hilft dir jetzt natürlich wenig.

Sollen in den 400€ denn schon Lebenmittel mit drin sein?
Und was meinst du mit Nebenkosten muss er nicht zahlen?
Ist es ein Eigenheim für das die 1000€ anfallen, oder lebt ihr zur Miete?

VG p.lavender

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Nein in den 400 eur sind keine Lebensmittel drin die muss ich extra kaufen

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Na der macht es sich ja sehr einfach.
Das würde ich nicht dulden.

Mach eine Kostenaufstellung von allen gemeinsamen Kosten. Quartals -oder Jahresbeiträge dann auf den Monat umrechnen.
Autoversicherung, Hausrat, Haftpflicht (da braucht man ja nur noch eine), GEZ, Telefon, Internet/Festnetz, Strom, Streamingdienste, Kita für euer gemeinsames Kind (?),etc. etc.
Wenn ihr zur Miete wohnt natürlich auch die.
Und dann teilt diese Dinge 50/50.

Solltet ihr zusammen eine Immobilie bewohnen, die du abbezahlst, dann sollte er auch da einen kleinen Teil zahlen, aber dann ordentlich mit Mietvertrag.

Was da raus kommt hat er dann fix zu zahlen.
Beim Einkaufen würde ich drauf bestehen, dass das abwechselnd geschieht.
Und natürlich hat er sich auch an weiteren Kosten für sein leibliches Kind zu beteiligen. Sprich Klamotten o.Ä.. Dein großes Kind würde ich außen vor lassen, dafür bekommst du schließlich weiterhin Unterhalt.

Wenn ihm das nicht passt, oder er keinen vernünftigen Gegenvorschlag macht, dann würde ich ihn ganz klar wieder rausschmeissen und zur Ursprungssituation zurückkehren. Ja, das darfst du. Außer ihr wohnt zur Miete und er steht mit im Vertrag.
Zusammenzuleben sollte unterm Strich für ALLE eine Bereicherung sein. Im besten Fall sparen BEIDE sogar etwas Geld dabei, so dass für die gemeinsame Kasse mehr übruig bleibt. Zum Beispiel für einen Urlaub, oder was weiß ich.
Aber wenn einer daher kommt und meint nun wieder im Hotel Mama zu wohnen. Never!

Lass das nicht mit dir machen! Du musst dich jetzt groß machen, sonst, so vermute ich, weitet er die Dreistigkeiten noch weiter aus.
Bzw. ne anders.
Ein Typ, der mich absichtlich und ohne Not übervorteilen will, den würde ich gar nicht mehr als Partner haben wollen. Aber das ist nur meine pers. Einstellung. Kind hin oder her.

Alles Gute!
p.lavender

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Er möchte also für 250 Euro (denn nur dass er bei Euch wohnt, entbindet ihn ja nicht von der Verpflichtung, finanziell für sein Kind aufzukommen) freie Kost und Logis, inkl. Mitbenutzung Deines Autos?

Er zahlt jetzt 750 Euro weniger, als vor Eurem Zusammenzug, Du hast 700 Euro weniger in der Kasse, sollst aber von 250 Euro, die er zahlen will, auch nich einen Erwachsenen mit durchfüttern?

Macht eine Aufstellung aller Kosten, an den gemeinsamen muss er sich beteiligen. Einige hier werden sagen, zu einem Drittel, damit er nicht für Dein Kind mitzahlen muss, andere werden sagen, er muss 50%übernehmen. Für beide Ansichten kann man sicher Pros und Contras finden.

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Hallo,
ich bin auch kein Freund von "alles in einen Topf", aber wir haben neben unseren eigenen Konten noch ein gemeinsames Haushaltskonto. Unsere Regelung ist so, dass wir einmal alle gemeinsamen Fixkosten ausgerechnet haben (Miete, Nebenkosten, Kind, Auto und Lebensmittel/Tierfutter). Jeder zahlt dann anteilig am Gehalt bemessen seinen Anteil. Das ging schnell und wir empfinden es beide als fair und unkompliziert.
Eigene Kosten wie persönliche Versicherungen, Hobbies und Privatvergnügen zahlt jeder für sich selbst. Alles gemeinsame wird gerecht geteilt.

Da die Fixkosten für lange Zeit gleich bleiben, muss man auch nicht ständig rechnen. Wir fahren seit vielen Jahren sehr gut damit.

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Ich fänd es fair, Hälfte-Hälfte zu machen oder so, dass ihr beide am Ende etwa gleich viel für Freizeitausgaben etc übrig habt. Er hat monatlich 300€ mehr als Du, so dass er etwas mehr übernehmen könnte. Andererseits hast Du noch ein weiteres Kind, so dass man auch sagen könnte, Du müsstest etwas mehr übernehmen. Aber in der Nähe von 50/50 sollte es schon sein. Da Du in Teilzeit arbeitest, gehe ich davon aus, dass Du einen größeren Anteil der Hausarbeit und der Betreuung des gemeinsamen Kindes übernimmst. Das muss ja auch irgendwie mitberücksichtigt werden. Sollte er sich da nicht drauf einlassen, würde ich nicht mit ihm zusammen wohnen bleiben!

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Das Kind ist in den Brunnen gefallen, denn der größte Fehler war, dass ihr vorher keine Vereinbarung gefunden habt.

Ich gehe mal davon aus, er kennt deinen finanziellen Verhältnisse? Dir bleibt doch nichts anderes übrig, als dass er entweder „alles in einen Topf“ akzeptiert, oder schnell wieder auszieht. Bei so einem ignoranten Typ wäre ich für die zweite Variante.

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