Mein Sohn schafft es nicht in der Schule zu bleiben :(

Guten Morgen

Ich brauche mal nen Rat und sorry für den langen text aber ich weiß nicht mehr weiter...

Mein Sohn wurde letzten Samstag Eingeschult und nun war Montag ja sein erster Tag.
Der war die reinste krise -.- er ist immer wieder abgehauen und stand sogar
einmal "fast" vor der Haustür. Es ist so weit gegangen das ich ihn Dienstag und Mittwoch früher aus der Schule holen musste, mit der Begründung er würde immer wieder aufstehen und den klassen raum verlassen.Nun gestern durfte ich dann mit in der Schule bleiben und saß von 8:00- 11:45 Uhr dann "vor" seinem Klassenzimmer. Wo er dann 1 mal raus kam ohne bescheid zu geben aber auch nur weil er mit einer anderen Lehrerin abgesprochen hatte das er sein "Lieblingsbuch" mitbringen solle. Ist aber gleich wieder umgekehrt und hat es mit der Klassenlehrerin abgesprochen.Ich könnte noch nen halbes Buch schreiben was noch so vorgefallen ist...

So...dann ist mein bedenken sie 1 und 2 klasse ist zusammen, was ich irgendwie nicht verstehe da die 1 Klässler doch noch bisschen mehr Aufmerksamkeit brauchen oder ?
und dazu sind noch 2 Lehrer in einer Klasse....

jetzt solle aber mein Kind wieder zurück in den "Kindergarten" oder in ein Schulkindergarten .....

ich bin total überfordert mit dieser Situation ...-.-

danke schon mal für die lieben antworten

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sorry ... aber das ist ja unglaublich.... --- die Lehrer müssen auf das Kind aufpassen... und wenn hier eine FLuchtgefahr besteht, dann darf er auch nicht alleine aufs Klo und Begleitung.

es liegt auch nicht an der Flex-Klasse --- sondern ganz speziell jetzt an diesen beiden Lehrerinnen. -- Sprich mit ihnen und regelt das.... -- es ist deren Job, ein Kind vom Türmen abzuhalten und nicht Dein Job als Mama, vor der Türe schmiere zu stehen...

naja -- das sind jetzt 5 Tage... -- das regelt sich, -- aber für nächste Woche würde ich eine klare Ansage machen: das trifft jetzt Dich als Mama ... --- stell Deinen Sohn in Senkel: nirgendwo darf man einfach so abhauen.... egal ob das Verein oder Kindergarten oder jetzt Schule ist ...

warum geht der denn überhaupt? --- was gibt er für Gründe an? ---
Ich denke, er merkt vielleicht auch, dass Du überfordert bist und testet aus? alleine deshalb braucht es eine klare Ansage und klare Regeln seitens der Lehrer ....

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Die Lehrer sind daran nicht schuld, dass ein absolutes schulunreifes Kind in die Klasse bekommen haben. Die sind zum unterrichten einer "ganzen" Klasse da und nicht als Einzel-Betreuer schulunreifer Kinder, deshalb wurde ja die Mutter eingeschaltet und empfohlen ihn wieder raus zu nehmen.
Irgennwas muss ja zuvor schief gelaufen sein, dass er Regeln nicht befolgt und macht was er will.
Ab in den Schulkindergarten!!!

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Trotzdem hat eine lehrerin aufzupassen, dass eib kind nicht einfach die klasse verlässt. Sie hat die aufsichtspflicht. Sie hätte ihn zurückhalten müssen und dann die mutter anrufen. Sie sagte, er ist einmal fast bis nach hause gelaufen. Das geht gar nicht!!!!

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Ist er in einer sogenannten FLEX Klasse? Wurde er ganz regulär eingeschult oder ist er ein KANN Kind gewesen?

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Also er wird im Januar 7 ich denke mal dieses jahr ist er ein KANN Kind ....
was ist eine FLEX klasse ? ....

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Ich zitiere mal:

Um die Kinder individuell in ihren Lernprozessen zu unterstützen, bieten mehr als ein Drittel aller Grundschulen die Flexible Eingangsphase, sogenannte FLEX-Klassen, an. Besonderheiten sind die zielgruppenspezifische Förderung, die Jahrgangsmischung und die individuelle Verweildauer von einem bis zu drei Jahren – je nach Leistungsentwicklung des Kindes. FLEX ist für alle Kinder konzipiert und wird den Bedürfnissen aller gerecht, sowohl der schneller Lernenden als auch Kindern mit Entwicklungsverzögerungen. In FLEX-Klassen arbeiten Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen gemeinsam mit Grundschullehrkräften. Erst am Ende der Flexiblen Schuleingangsphase wird festgestellt, ob Kinder mit Lern-, Sprach- oder Verhaltensproblemen sonderpädagogischen Förderbedarf haben.

Flexible Eingangsphasen haben die Aufgabe, alle Kinder eines Einzugsbereichs ohne Zurückstellungen, Wiederausschulungen oder Überweisungen an Förderschulen aufzunehmen und sie individuell in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen zu fördern. Das Ziel ist die Optimierung des Schulanfangs, um sichere Fundamente für das Weiterlernen aller Kinder ab der Jahrgangsstufe 3 zu legen.

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Hallo

Ich kann ich verstehen, das verunsichert.

Primär würde ich aber den Fehler nicht in der Schule suchen. Vielerorts werden 1. - 3. Klasse zusammen unterrichtet - und für den Rest der Kinder ist das ja auch kein Problem. Es macht sich auch immer ganz schlecht, wenn die Eltern gleich alles auf die Lehrer oder das System schieben. Bleib Gesprächsbereit.
Ich habe schon öfters erlebt, dass Eltern "beisitzen" am Anfang. Das ist bei einigen Kindern super - andere gewöhnen sich dran und werden so nie selbständiger. Aber es kann nicht Sache der Lehrperson sein, den ganzen Tag einem Kind nachzulaufen. Stell dir vor, wie die anderen 22 Elternpaare das empfinden würden.

Wenn du nicht öfters "beisitzen" kannst oder willst, kann der Wechsel in die Vorschule durchaus okay sein. Klar, man empfindet das als Rückschritt - aber bei einem Nachbarsjungen hat das die Situation sehr entspannt. Er war einfach noch nicht so weit.

Bleib mit der Lehrerin in Kontakt. Signalisiere, was du bereit bist zu leisten : beisitzen wenn es geht, daheim sein falls er ausreisst, konsequent retour bringen, abklären lassen etc. Und fordere ein, was die Schule leisten kann - ggf. kann eine Förderlehrerin die ersten Tage in die Klasse kommen und sich nur um dein Kind kümmern, ggf. eine Schulhilfe etc.

Wichtig finde ich, dass dein Sohn nicht umschwenkt und den Clown mimt, weil er nun "Sonderrechte" hat. Dann wird er nämlich sowieso über kurz oder lang wegen "nicht Beschulbarkeit" in eine Sonderklasse verlegt. Das wäre schade.

Aber verzweifle mal noch nicht. Wenn du und eine allfällige Klassenhilfe da höflich und in Kontakt bleiben, bekommt ihr das sicher hin.

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Schulkindergarten!!!!!!!!!!

Und zwar so schnell wie möglich.

Zurück in den Kindergarten bringt nichts, da er da ja nicht gelernt hat in der Klasse zu bleiben. Im Schulkindergarten hat er die Chance zu spielen, wenn sitzen zu doof ist. So hat er ein Jahr Zeit sich an die Regeln in der Schule zu gewöhnen ohne, dass er Unterrichststoff verpaßt.
Und da spielt jetzt echt die Zeit eine Rolle, nicht dass sich schon Frust und Ablehnung "festsetzt".

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Hallo!

Hast Du denn mal mit Deinem Sohn gesprochen, warum er immer abhaut? Mit 6 sollte er das doch erklären können. Das wäre die erste Frage, die zu klären wäre.
Und das zweite, was mich stutzig macht, ist, dass der Kleine am 1. regulären Schultag schon alleine nach hause spaziert. Warum hat er noch nicht gelernt, dass er Bescheid sagen muss, wenn er sein Umfeld verlässt. Und dann lernen Kinder ja normalerweise auch im Kindergarten, dass sie während der KiTa-Zeit nicht einfach heimgehen können...

Ich würde schon noch eine Weile testen, ob sich der Kleine nicht doch an die Gepflogenheiten in der Schule gewöhnt, ansonsten halte ich eine Rückstellung hier auch für gerechtfertigt. Den Lehrern kann man jedenfalls nicht zumuten, permanent hinter deinem Sohn herzuspringen, wenn der die Flucht ergreift. Da leidet dann nämlich der Unterricht der anderen Schüler drunter.

Abgesehen davon denke ich nicht, dass es der jahrgangsübergreifende Unterricht ist, der Deinem Sohn Probleme bereitet. Ganz im Gegenteil, solange es für Flex-Klassen ein vernünftiges Konzept gibt und die Lehrer dahinter stehen, sind die eigentlich eine tolle Sache und machen Rückstellungen weitestgehend überflüssig, da die Kinder im Zweifelsfall ein Jahr länger Zeit haben, in der Schule anzukommen. Dazu müssen sie allerdings im Klassenzimmer bleiben ;-).

LG

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Hallo!

War Dein Sohn vorher in der KiTa?
Ist er von dort auch abgehauen? Wie hat er sich dort verhalten? Wie ist die Schuleingangsuntersuchung gelaufen?
Hast Du mit Deinem Sohn gesprochen und herausgefunden warum er abhaut?

Wie war denn die Schulvrobereitung? Hat Dein Kind von irgendwem mitbekommen wie so Schule abläuft? Was sind die Erwartungshaltungen an das Verhalten, was wird dort überhaupt gemacht?

Du scheinst Dich auch überhaupt nicht mit der Schule Deines Kindes beschäftigt zu haben, wenn Du das grundsätzliche Konzept "FlexKlasse" gar nicht kennst.

Wenn Dein Kind jetzt schon (also vor der Einschulung) 7 ist, ist es garantiert nirgends ein KANN-Kind sondern eher ein spätes MUSS-Kind oder ganz und gar ein zurückgestelltes Kind.

Sprich alle für Dich offenen Fragen mit der Lehrerin an und ggf. mit der Direktorin.

LG, I.

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Sie schrieb, dass er im Januar 7 wird.

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Ich Frage mich auch, ob da vorher der Kindergarten gefehlt hat. Eigentlich hat jeder Kindergarten vorab sowas wie vorschulunterricht, wo den Kindern beispielhaft gezeigt wird, das man in der Schule sitzen bleibt, auf einen Lehrer hört, das es Arbeitsblätter gibt usw.
Dein Sohn ist 6 Jahre alt und ist kognitiv dazu in der Lage, zu verstehen, das er alleine das Schulgelände auf keinen Fall zu verlassen hat! Da fehlen ganz deutlich Grenzen bei ihm, das hat nichts mit schulreife oder unreife zu tun. Wer sagt denn, das er nicht auch aus der vorschule abhauen würde?

Und wie an anderen Stellen schon erwähnt, es ist nicht Aufgabe der Lehrer, einem einzelnen Schüler ständig zu bewachen und im wahrsten Sinne des Wortes festzusetzen. Zum einen ist er nicht der einzige da, der Lehrer hat einen bildungsauftrag für alle Kinder und ist nicht für die Erziehung eines Kindes zuständig, das ist der Job der Eltern! Zum anderen darf ein Lehrer ein Kind z.b. auch nicht festhalten oder anderweitig einsperren, um es daran zu hindern, zu gehen, natürlich wird dann die Mutter oder der Vater verständigt, denn das müssen dann nunmal die Eltern machen.

Ob dein Sohn nun in die vorschule geht oder nicht, du solltest ganz klar Grenzen setzen, das es so nicht geht. Wie gesagt, das hat nichts mit der schulreife zu tun. Ein Kind mit 6 jahren begreift sowas sehr wohl. Selbst unruhige Kinder, die in der ersten Klasse ständig aufstehen oder spielen, verlassen nicht einfach so den klassenraum oder gar die Schule.

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Wie hat es denn im Kindergarten geklappt? Hat er da auch versucht wegzulaufen? Oder konnte er sich da anpassen und Regeln einhalten?
Und was sagt er dazu, warum er das tut? Ihm ist doch sicher bewusst, dass er das nicht darf?
Gibt es an eurer Schule eine(n) Beratungslehrer(in)? Die sind besonders ausgebildet und könnten sich deinen Sohn mal anschauen, ob es einen Verdacht auf ein Problem bei deinem Sohn (Schulreife, Wahrnehmungsstörung, Aufmerksamkeit etc.) gibt.
Oder du machst gleich einen Termin beim Schulpsychologen oder auch bei einem Kinderpsychiater.

Bei meinem Mittleren hieß es damals von der Schule aus auch, er solle in den Kindergarten zurück. Es wäre im Nachhinein keine Lösung gewesen; das Problem, das zum Teil bei ihm und zum Teil bei der Lehrerin lag, wurde anders gelöst.

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Dieses Verhalten zeigt ja schon noch völlige Unreife! Dass er in einen Schulkindergarten soll, kann ich da sehr gut verstehen. Wie war er denn sonst im Kindergarten? Hat er sich da an die Regeln gehalten? Was sagten die Erzieherinnen wegen Schulreife?
Was sagt er selber zu dem Ganzen? Warum bleibt er nicht auf seinem Platz?

Viele Grundschulen bieten jahrgangsgemischte Eingangsklassen. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht, vertrau da ruhig der Grundschule. Und 2 Lehrer, das ist ja optimal! Besser kannst Du es kaum finden.

War Dein Kind sonst auch schon verhaltensauffällig? Wurde er mal weiter abgeklärt?