Kind aus seitensprung

Hallo zusammen.
Kurz zur Vorgeschichte.

Meine Frau mit der ich jetzt 11 Jahre zusammen bin und verheiratet bin ist mir vor 10 Monaten fremdgegange. Sie war unglücklich in der Ehe und ein Arbeitskollege hat die Chance genutzt und hat sich an sie rangemacht. Kurz gesagt sie ist schwanger geworden.

Nach langen hin und her haben wir uns zusammengeraft und sind wieder zusammen. Ich akzeptiere dass das Kind nicht von mir ist. Es ist für mich mein Kind und da gibt es keine Diskussionen. Das kind kann garnichts dafür. Nun zu meiner Frage. Er wollte damit nichts zutun haben. Hat sich nicht für die Schwangerschaft interessiert und auch nicht für die Geburt. ( wo ich als Vater auch dabei war) jetzt wo das kind einen Monat alt ist möchte er es sehen und Kontakt haben. Was soll ich machen. Es tut einfach weh wenn er sich ständig in die Beziehung einmischt und sich nach kurzer Zeit wieder verpisst

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Phu, also vom Seitensprung mal abgesehen:
Hier fordern immer alle mehr Rechte für de Vater. Wenn dann aber mal die Frau Mist gebaut hat, wird direkt dazu geraten dem biologischen Vater das Kind quasi zu stehlen.
Sorry, aber das geht ja garnicht!

Es ist vollkommen egal ob er Anfangs Interesse hatte, jetzt erstmals oder später wieder nicht. Es ist sein Kind! Er sollte auch als Vater eingetragen werden und Umgang bekommen, wenn er es möchte. Auch wenn er vielleicht nach Jahren erst ankommt!
Du kannst trotzdem Vater sein, aber das Kind muss frühzeitig entsprechend aufgeklärt werden! Du bist nicht der leibliche Vater und gut.

Ich kann es mir lebhaft vorstellen: irgendwann kommt es zur Trennung und böse Dinge werden gesagt und das Kind steht plötzlich mit der Gewissheit da, dass Papa garnicht der Vater ist und Mama nur mal fremdgegangen ist.
Geht garnicht!
Und ganz egal wie sehr du jetzt sagst, dass du das nie tun würdest: man weiß es vorher nie!

Wenn der Erzeuger jetzt Interesse am Kind hat, dann wird er zu eurem Leben dazu gehören und das hoffentlich auch rechtlich fordern!

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Der TE ist schon als Vater eingetragen. Das ist also rum.

Meiner Meinung nach war ein Tipp sehr gut, der schon weiter oben kam: Ganz klar mit dem anderen Mann absprechen, wie er sich das genau vorstellt. Rosinen picken ist nicht. Möglicherweise könnte man gemeinsam zum Notar gehen und dort Rechte und Pflichten des biologischen Vaters festschreiben.

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Und wenn das nicht mehr zu ändern wäre, dann wäre unser Rechtssystem schon ganz schön verkorkst.
Das hätte ich von Anfang an garnicht mitgemacht. Wie war das mit dem Wohle des Kindes?

Die drei sollten zusammen für das Kind entscheiden, am besten mit Unterstützung des Jugendamtes.

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1

Hallo,

Da Ihr verheiratet seid, wirst Du doch sicher als Vater auf der Geburtsurkunde stehen. Hat der leibliche Vater ein echtes Interesse? Dann wirst Du ihm den Umgang schlecht verweigern können. Findet eine Regelung im Interesse des Kindes. Hat er kaum Interesse - nun, wer steht als Vater in der Geburtsurkunde?

LG

Lana

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Respekt, dass Du sie nicht umgehend verlassen hast. Die Stärke hätte ich nicht gehabt.

Ist er als Vater eingetragen? Dann hat er doch ein Umgangsrecht und Du musst in den, zugegebenermaßen, sehr sauren Apfel beißen.

Ist er das nicht und will er nur bei Euch rumspuken, würde ich Konsequenzen fordern und auch für mich ziehen.

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Nein er ist nicht als Vater eingetragen. Bin mit ihr verheiratet und wurde automatisch als Vater eingetragen was ich auch wollte. Wir haben alles ganz normal gemacht als wäre es meins Kind. Weil ich immer gesagt habe das ich das Kind so großziehen möchte als wäre es meins. Es ist halt meiner Meinung nach das beste für das Kind. Familie und geliebt werden. Damit die kleine glücklich aufwächst

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Dann hat er doch noch kein Umgangsrecht, oder?

Ist ja nicht offiziell.

Ich würde ihm anbieten, dass er mit allem Drum und Dran biologischer Vater wird. Wenn er das nicht will, den Umgang verweigern.

Meinst Du das Interesse ist ernst gemeint? Dann müsstest Du Dich wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass er, wenn er durchzieht, immer in Eurem Leben sein wird.

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Hallo,

Ich habe Respekt davor, dass Du Dich für Deine Frau und somit auch für Deine Familie entschieden hast. Ich bin zum zweiten mal verheiratet und mein jetziger Mann hat meine schon geborenen Kinder angenommen. Deshalb weiß ich, dass es nicht immer leicht ist. Er hat sich bewusst dazu entschieden, mit mir und den Kindern zu leben. Du hattest die Wahl zwischen Trennung und Kind annehmen. Schön, dass Du viel Platz in Deinem Herzen für ein "halbfremdes" Baby hast. Ich wünsche Euch, dass Ihr es schafft, eine tragbare Lösung für alle zu finden.

Zum Erzeuger:
Vor der Geburt, hatte er die Möglichkeit, alles auf die Seite zu schieben und sich womöglich nicht mit der ganzen Situation auseinander zu setzen.
Im Gegensatz zur Mutter, wird der Nachwuchs für Männer oft erst mit der Geburt real.

Vielleicht wollte er es Euch nicht noch schwieriger machen und nicht immer präsent sein während der Schwangerschaft.
Jetzt ist das Baby da und auch ein Teil von Ihm. Auch wenn das für Dich schmerzlich ist und bestimmt oft zu Gewitter führen kann, er gehört seit der Schwangerschaft zu Eurem Leben dazu. Du/Ihr könnt es locker sehen oder dagegen ankämpfen. Beides wird anstrengend werden, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Unterm Strich bleibt eine Frage: Habt Ihr (alle 3) alles dafür getan, dass es möglich ist, einigermaßen miteinander auszukommen?
Und zwar so, dass es für beide Seiten (alle 3) stimmig ist!

Viel, viel Kraft und ganz viel Spaß mit Deiner Familie ;-)

Gruß Nicole

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Hallo,

was genau will er denn? Das Kind sehen?

Viele Menschen werden das Kind sehen - er sicher auch irgendwann mal. Und er weiß ja, daß er der Erzeuger ist... Also solltet ihr - ja, jetzt noch mal - klären, wie ihr mit der Situation umgeht. Auch das Kind sollte in ein paar Jahren den Unterschied zwischen "Vater" und "Erzeuger" wohl etwas früher kennenlernen, als es sonst üblich wäre - schließlich soll es das von euch erfahren (oder von Anfang an wissen) und nicht plötzlich erzählt bekommen, wenn keiner damit rechnet.

Gegen "Kind sehen" spricht ja erstmal nix... Vielleicht braucht er das, um die Situation anzunehmen?

Gerade, wenn er kinderlos ist, ist das sicher schon eine emotionale Sache für ihn - und sein "sich raushalten" enthält evtl nicht so viel Desinteresse (am Kind) wie ihr denkt. Für dich ist er (natürlich) das Arsch, das sich an deine Frau ran gemacht hat. Und offenbar hat er auch nicht viel Interesse an der Frau. Alles keine besonders sympathischen Züge. Aber "sein" Kind könnte ihm trotzdem etwas bedeuten - und er könnte sich, wenn er vernünftig ist, auch um des Kindes Willen aus allem raus halten. Wenn er es denn aber wenigstens einmal sehen möchte... warum nicht?

Alles Hypothesen...

Als unsere erste Tochter ein paar Wochen alt war, war die (kinderlose und über 40jährige) Ex meines Mannes hier zu Besuch.

Mit ihr hat er damals dieses Haus, in dem wir wohnen, gekauft und sie wollte gerne sehen, was er/wir alles verändert haben. Als wir da so mit Baby auf dem Sofa saßen stand riesengroß auf ihrer Stirn "hätte ich das auch haben können?" Mir tat sie leid: klar, sie hatte sich damals für einen anderen Mann entschieden, aber es wirkte doch deutlich so, als ob sie unser Lebensmodell beneidet. Aber wer weiß, was man sich in solch merkwürdigen Situationen einbildet... Wir haben losen Kontakt zu ihr (hauptsächlich mein Mann) und ja, ich bin froh, dass die Kinder da nicht mit drin hängen und man nix erklären muß.

Aber eurem Kind solltet ihr das erklären, denn egal was für eine Absprache ihr habt: ihr könnt euch nicht darauf verlassen, dass der Erzeuger nicht irgendwann einen "Moralischen" bekommt und das Kind/die Jugendliche/junge Erwachsene seinerseits "aufklärt. Also werdet ihr wohl in losem Kontakt bleiben - in welcher Form, müßt ihr miteinander klären. Wenn du deiner Frau in dieser Hinsicht vertraust ist es vielleicht die einfachste Lösung, wenn sie den Kontakt hält?

So ist es bei uns und der Ex meines Mannes - alle paar Monate wechseln sie eine SMS. Mal erzählt er davon, mal nicht. Ist meist nicht so wichtig.

Ich wünsche euch, dass es sich irgendwann zu "nicht so wichtig" entwickeln kann - die Zeit arbeitet für dich!

LG!

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Hallo,

gar nichts würde ich machen. Ich würde ihn überall blockieren und die Telefonnummer wechseln.

Ich glaube, dass das eure Ehe nämlich zusätzlich belasten würde.

Wenn er ein wirklicher Vater sein will, muss er die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen mit allen Konsequenzen (Unterhalt z. B.).

Bezüglich des Kindes würde ich zu einer Beratungsstelle gehen, ob und wann ich ihm das sagen würde, keine Ahnung.

LG

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Du würdest also den Typen mit dem du fremd gegangen bist und ein Kind gezeugt hast - der der Vater deines Kinder is - überall blockieren um deine Ehe zu retten die du selbst kaputt gemacht hast....

Frage: und was ist mit dem Kind? Das hat zum Wohle DEINER ehe dann kein Recht auf dem Vater?

Der Vater darf sich also nur kümmern wenn er "blechen" tut.

Schlimm das alle nur noch wie die Aasgeier auf den Unterhalt aus is - der nach DDT völlig überzogen is (kann nicht sein das ein 5 jähriger mehr Geld hat als ein Erwachsener Mann)

Wenn ein Vater sich kümmert scheint das heute nichts mehr wert zu sein, Hauptsache Kohle....

Und wenn die Vater nur 50% zahlen kann von dem was in der Tabelle steht dann sieht er das Kind auch nur 50% oder was?

Manche verwechseln Kinder mit Gegenstände die man gegen Geld verleihen kann

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Ja, das würde ich so machen, habe ich doch geschrieben. Die Äffäre ist rechtlich rein gar nichts.

Ich bin übrigens selber geschieden und die 300 € Unterhalt decken nicht einmal annähernd die Wohnkosten meines Kindes.

Da ist noch kein Essen, keine Fahrtkosten, keine Kleidung und nix dabei.

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Ist es den auch sicher das er der Vater ist?

Ich denke das Problem ist, erstens kann er ja bei Gericht klagen auf die Vaterschaft. Meines Wissens nach aber nur einen gewissen Zeitraum, nach 10 Jahren kann er nicht mehr kommen das er ja eigentlich der Vater ist. Da er ja bereits bei der Geburt davon wusste. Ich meine es sind 2? 3? Jahre.

Das ändert aber nichts daran das er eines Tages, aus heiterem Himmel plötzlich dem Kind sagen kann das er der Vater ist und ihr das die ganze Zeit verschwiegen habt.

Ich würde dem Kind vielleicht, wenn es den versteht wie Kinder entstehen, erklären das jemand anderes ihn gezeugt hat, aber du eben trotzdem ihr Papa ist.

Wenn er die Vaterschaft wirklich einklagt, müsst ihr in den sauren Apfel beißen und Umgang ausmachen und eben auch strickt Unterhalt fordern, den die Rechte rauspicken ist nicht.

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Ich muss hier leider oft von unterhalt, Geld oder ähnlichem lesen. Mir geht es nicht ums Geld, mir geht's darum das ich 1. Nicht möchte das er bei uns hier rum schwirrt und 2. Was viel wichtiger ist das er der kleinen das nicht antun soll heute mal Interesse morgen nicht mehr. Weiß nicht ob das der kleinen am Ende schadet.

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Dass es Dir nicht um Geld geht, ist klar geworden. Und Unterhalt/ Erbansprüche sind vermutlich nur die Spitze des Eisberges der Pflichten. Fraglich ist eben, ob der biologische Vater uberhaupt noch Interesse hat wenn Ihr ihm erklärt, dass Ihr nicht bereit seid, ihn Rosinen picken zu lassen, sondern dass zur Vaterschaft vor allem Verlässlichkeit gehört

Wie steht denn Deine Frau dazu?

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Hallo

Auch wenn ich es so schön finde das du deiner Frau soetwas verziehen hast, ich könnte es nicht. Ich denke du wirst für diese Entscheidung, dein ganzes Leben lang bzw. bis der kleine alt genug ist Probleme haben. Vorausgesetzt der Kindesvater hat wirklich Interesse. Auch wenn du als Vater in der Geburtsurkunde stehst, wenn er wirklich Interesse hat bringt auch kein Blockieren, nicht ans Telefon gehen etc. was, wie schon hier erwähnt spätestens wenn er es Gerichtlich einklagt hat er Recht auf Umgang, natürlich muss er auch Unterhalt bezahlen aber ich glaube das ist für dich/euch Nebensache. Dann kommt noch dazu wenn ihr euch dafür entscheidet alles abzublocken und der Kindesvater nicht locker lässt, wird ja auch irgendwann euer Kind fragen, wieso er den kein Kontakt zum Vater haben durfte? Ich meine, nur weil er sich in der Schwangerschaft nicht interresiert hat, heisst das nicht viel, er hatte sozusagen nur ein One Night Stand mit seiner Verheirateten Arbeitskollegin, die dann aufeinmal Schwanger wurde. Ich finde es ist was anderes wenn der Vater sich Jahre lang nicht für sein Kind interresiert und jemand anderes sozusagen die Vaterrolle übernommen hat, aber das ist ja bei euch nicht der Fall und der Vater will ja von Anfang an Kontakt zu seinem Kind haben ich verstehe auch nicht wieso er das nicht sollte wie einige hier Schreiben, deine Frau ist genauso Schuld. Und auch wenn das jetzt doof klingt, aber der kleine hat ja ein Vater, der sich anscheinend auch von Anfang an um sein Kind kümmern will und nur weil ihr beide seit 11 Jahren Zusammen seit euer Leben habt und das wahrscheinlich nicht verlieren wollt, könnt ihr nicht einfach sagen du bist jetzt der Vater.

Trotzdem muss ich sagen, ich bin Stolz auf dich für so eine Entscheidung. Ihr könnt doch auch gemeinsame Kinder kriegen?

Liebe grüße

Burcu mit Mika

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Natürlich können die beiden sagen, dass der Ehemann der Vater ist. Rechtlich ist er das schon, sozial will er es sein, und dass ein Mann einem Kind Vater ist, auch wenn er es biologisch nicht ist, das hat es schon immer gegeben, und das wird es auch immer geben.

Selbstverständlich sollte das Kind beizeiten erfahren, dass es in eine etwas andere Familienkonstellation hineingeboren wurde. Das macht man bei Adoptivkindern oder Kindern aus Samenspende ja auch. Aber das ändert doch nichts daran, dass der TE das Kind lieben und ihm ein toller Vater sein kann.

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Aber das Kind hat doch einen Vater?! Wieso darf jetzt der Mann von der Mutter, Vater spielen? Das er als Vater eingetragen ist geht ja Ruckzuck somal sie ja auch Verheiratet sind. Klar wird er das Kind mit großziehen aber er ist höchstens der "Stiefvater" weil der richtige Vater ja für sein Kind sorgen will (wenn das natürlich wirklich der Fall ist). Es trennen sich auch Paare in der Schwangerschaft und nur weil die Mutter dann einen neuen Partner hat, heisst das nicht das er der Vater ist. Ein Vater muss nicht die Person sein, die mit dem Kind zusammen lebt und als Vater eingetragen worden ist, weil sie Verheiratet sind. Also das ist meine persönliche Meinung. Klar können Verhältnisse anders sein, der Vater kann ein Assi sein, Drogen nehmen, sich Jahrelang nicht für sein Kind kümmern. In so einem Fall würde ich auch sagen, die Person die ihn grosgezogen hat ist sein Vater und der andere halt sein Erzeuger. Aber der leibliche Vater des Kindes will sich doch um sein Kind kümmern und das er nicht in die Schwangerschaft involviert worden ist, liegt js bestimmt nicht nur an ihm. Die Kindesmutter war ja damit beschäftigt ihre Ehe wieder auf die Reihe zukriegen. Ich mein, gesagt ist sowas schnell. Wie würdest du dich den fühlen? Ich würde sowas nicht zulassen, nur weil mein Kind bei seinem Vater mit seiner "Frau" lebt das gesagt wird das ist deine Mutter?! Ich bin seine Mutter und wenn ich meinen Rechten und Pflichten nachgehe dann werde ich auch immer die Mutter bleiben, auch wenn ich mit dem Kindesvater nicht zusammen lebe (genau genommen, bleib ich auch die Mutter wenn ich mich nicht um mein Kind kümmere aber in so einem Fall würde ich meinem Kind auch sagen, die Person die dich großzieht ist deine Mutter/Vater). Ich hoffe ich konnte erklären was ich genau meine.

Also, für mich hat er ganz klar ein Vater und ein Vater der sich um sein Kind kümmern will, Rechte wie auch Pflichten einhält ist eindeutig sein Vater. Ich als Kind würde später sagen wieso ist das mein Vater und das mein Erzeuger?

Lg

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Momentan hat der leibliche Vater keine Rechte.
Aber: sowohl du als auch der leibliche Vater haben 2 Jahre ab Geburt Zeit die Vaterschaft anzufechten. In der Zeit kann also jeder von euch noch dagegen vorgehen. Danach ist der Drops gelutscht. Du bleibst dann der rechtliche Vater.
Meine Meinung: klärt das wie Männer und lasst die Vaterschaft gerichtlich feststellen (gentest). Denn nur der vom Gericht veranlasste Test ist auch verwertbar. Dann würde der Mann als Vater in die gu eingetragen werden und sowohl das Kind als auch der Mann haben ungangsrecht und das Kind auch Erbrecht.

Ich denke ihr solltet auch gegenüber dem
Kind mit offenen Karten spielen. Alles andere wäre eine Katastrophe wenn es irgendwann raus kommt.

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Ich möchte auch mal als Mann was dazu sagen.

Bist du dir sicher, dass du bei der Frau und dem 'fremden' Kind bleiben willst?

Du wirst immer dran erinnert werden, dass es nicht deins ist. Das wird viel Kraft kosten und weh tun, immer wieder aufs neue.

Wer sagt denn, wenn die Krokodilstränen bei deiner Frau getrocknet sind, sie nicht wieder irgendwann eine Affäre eingeht und/oder zu diesem Mann flieht beim nächsten Streit und der ist vorprogrammiert.

Natürlich kann diese Konstellation funktionieren, ich sehe aber die Wahrscheinlichkeit als verschwindend gering an.

Denke auch an dein Leben. Du löffelst gerade die Fehler anderer aus.

Ich würde dir raten, dein eigenes Süppchen zu kochen, schon auf die Gefahr hin, dass du viele Jahre einfach wegschmeißt.

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Ich fürchte, dass Du in Deiner derzeit nicht so leichten eigenen Lebenssituation ein nicht so guter Berater bist.

Alles Gute.

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