Doppelname

Hallo,

wer trägt einen und mag mir von seinen Erfahrungen berichten?

Ich bin unschlüssig...den Namen meines Partners abzunehmen ist für mich derzeit undenkbar, evtl die Variante jeder behält seinen Namen und sein Name würde dann eben Familienname werden.

Wie ist das bei Euch?

#winke

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Ein Name ist auch Identität. Wenn man sich unsicher ist mit einer Namensänderung plädiere ich dafür, dass beide ihren Namen behalten. ist inzwischen auch recht häufig, in der 3. Klasse meines Sohnes sind das 7(!) von 19 Familien. Übrigens alles leibliche und verheiratete Eltern, also nicht patchworkbedingt...

Ich finde Doppelnamen irgendwie altmodisch. Entweder jeder seinen Namen oder einen gemeinsamen Namen. Übrigens kann derjenige der nicht den Familiennamen trägt jederzeit später auf den Familiennamen wechseln.

LG d.

2

Hallo

Ich trage einen doppelnamen. Ich wollte nicht anders heißen wie mein Kind wollte aber auch nicht die Verbindung zu meiner Familie verlieren. (Wenn das sinn macht?)

Im Alltag benutze ich aber tatsächlich nur den Familiennamen. Das hat sich so eingeschlichen.

Ich würde es wieder so machen.

Lg

3

Warum nimmt er deinen nicht an? Wir leben nicht im 18.Jhd. Wenn du seinen Namen als Doppelnamen nimmst, dann hast du letztlich doch seinen Namen als Familiennamen.

Ich könnte mich mit dem
Namen
Von meinem
Mann nicht identifizieren. Insbesondere da ich teilweise Probleme mit einzelnen personen in seiner Familie habe. Daher war klar, ich behalte meinen Namen. Mein Mann hatte freie Wahl und hat letztlich einen Doppelnamen
Genommen, da er beruflich nicht ganz auf seinen Namen verzichten könnte.
Letztlich ist aber mein Name unserer Familienname und unsere Kinder heißen wie ich. Ich bin sehr froh drüber. Ich wäre aber nicht sauer gewesen wenn er seinen alleine behalten hätte.

4

Naja, weil er eben die gleiche Argumente hat als ich...;-)

5

Hi,

ich habe das sehr pragmatisch betrachtet. Mein Mädchenname war lang und kompliziert zu buchstabieren. Der Name meines Mannes kurz prägnant und einfach. Also habe ich seinen angenommen. Hätte er einen dämlichen Namen gehabt, hätte ich meinen behalten und meine Kinder hätten auch meinen bekommen andernfalls hätte ich nicht geheiratet.:-p

Ein Doppelname wäre für mich nie eine Alternative. In meinem Kopf sind Frauen mit Doppelnamen entweder eingebildet, halten sich für was besseres oder einfach furchtbar komplizierte Menschen... Manchmal auch alles zusammen... Ich kenne keine Ausnahmen und damit kann ich mich nicht identifizieren. Zudem liebe ich kurze einfache Namen... Warum kompliziert wenn es einfach auch geht?

Aber das ist jetzt einfach meine bescheidene Meinung.

LG

12

Hallo,

für mich sind Frauen mit Doppelnamen nichts weiter als Möchtegern-Emanzen der 70er/80er Jahre.

Abera uch das natürlich nur meine ganz persönliche und individuelle Einschätzung.

Aber die Mütter von Freundinnen aus meiner kindheit, die Doppelnamen hatten, bestätigen für mich diese Annahme einfach. Das waren solche blöden Weiber.... #sorry

Am besten sind dann noch die, wo Du den Namen dann nirgends gescheit unterbringen kannst, weil er zu lang ist. In meiner Ausbildung bin ich ein paar Mal wirklich verzwifelt, weil es einfach nicht möglich war, den Namen von Frau Katharina-Magdalene Meier zum Rotenhammelbein-Eichenkanister & Co. auf eine Kreditkarte zu schreiben....

LG
klaxx

21

Oh ja was für nette Vorurteile hier wiedermal.

Mein Doppelname ist bereits 4 Generationen alt, da können wir heutigen Träger also gar nichts mehr zu...

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Hö,

Trage das, wobei du dich gut fühlst.

Ich hatte als Kind und eben junge Frau einen Doppelnamen. Also ganz ehrlich - ich empfand es extrem lästig. In dem Sinne genieße ich jetzt kurze Namen. Dies wäre mein Beweggrund und mein Orientierswet.

#winke

7

Hallo,
Ich komme aus Spanien, wo man immer den eigenen Namen behält (eine andere Möglichkeit gibt es nicht) und auch nach über 16 Jahren in Deutschland kann ich mich an den Namenwechsel nach der Hochzeit nicht gewöhnen.

Wie jemand schon oben erwähnt hat, ist für mich ein Teil meiner Identität. Ich weiß, das ist für alle ein komischer Gedankengang, aber mich hat immer irgendwie beruhigt zu wissen, welcher Name am Ende auf meinem Grab sein wird.

Die Kinder haben nach spanischem Namensrecht tatsächlich unsere beiden Namen bekommen. Für mich nach wie vor die beste Option.

LG,
Natalia

25

das sind dann aber 2 nachnamen und etwas völlig anderes als ein doppelname mit bindestrich.

26

Das weiß ich doch :-)

Aber ich selber habe meinen Namen behalten und würde es nicht anders machen wollen. Sie hat vor allem deswegen gefragt. Kinder sind bei ihr noch nicht da.

LG,
Natalua

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8

Hallo,
Ich komme aus Spanien, wo man immer den eigenen Namen behält (eine andere Möglichkeit gibt es nicht) und auch nach über 16 Jahren in Deutschland kann ich mich an den Namenwechsel nach der Hochzeit nicht gewöhnen.

Wie jemand schon oben erwähnt hat, ist für mich ein Teil meiner Identität. Ich weiß, das ist für alle ein komischer Gedankengang, aber mich hat immer irgendwie beruhigt zu wissen, welcher Name am Ende auf meinem Grab sein wird.

Die Kinder haben nach spanischem Namensrecht tatsächlich unsere beiden Namen bekommen. Für mich nach wie vor die beste Option.

LG,
Natalia

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Ich habe bei meiner Hochzeit 1982 einen Doppelnamen genommen, weil ich nicht ganz anders als meine Kinder heißen wollte. (War meine 2. Ehe) Es war damals noch nicht so üblich wie heute, dass Kinder anders als die Mutter heißen .
Später (und heute) hebt sich mein Doppelname vom Allerweltsnamen meines Mannes, den es in unserer Gegend sicher 100 x oder mehr gibt, etwas ab -und ich war etwas individueller, oder wie man sagen will.
Bereut hab ich es nicht.
LG Moni

...der Name ist allerdings auch nicht zu lange - so wie Leutheusser-Schnarrenberger - und klingt auch nicht sperrig.

10

Hallo,

Ich vertrete die Meinung, nur weil ich eine Ehe eingehe muss ich meinen ursprungnamen nicht abgeben, ich bin die Tochter meiner Eltern und werde es namentlich auch immer bleiben#schein...........

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