Schwiegermutter und ihr hund

Hallo ihr lieben! Ich hab mal eine frage und hoffe das ich hier richtig bin und mir wer einen Rat geben kann...

Meine schwiemu und ich hatten eine sehr schwere zeit. Meinem
Mann und auch meinem ungeborenen Kind zur liebe habe ich mich jetzt mit ihr zusammengerauft. Ich möchte ja auch das mein Kind beide Großeltern hat. Sie hält sich auch sehr zurück und ist lieb zu mir. Soweit so gut.

Nun ist es so das ich in der 38. ssw bin und man sich langsam Gedanken macht. Meine schwiemu hat eine Hündin. Seit mein schwievater nicht mehr lebt ist sie ihr ein und alles. Ich kann das auch vollkommen verstehen. Ich liebe Tiere wirklich sehr und wir haben selbst auch zwei Katzen. Ich bin auch wirklich nicht pingelig und will auch das mein Kind mit Tieren aufwächst... Nun ist es aber so dass dieser Hund meiner Meinung nach echt verzogen ist. Wenn sie auf Befehle nicht hört wird sie nicht korrigiert, sitzt mit am essenstisvh und ist allgemein sehr nervig und aufdringlich. Die springt ständig an einem hoch und auf einen drauf. Mit all diesen Dingen könnte ich leben, aber das schlimmste ist das sie permanent schnappt! Ich weiß sie macht das nicht aus Bösartigkeit aber das macht es ja nun nicht besser... Wenn du sie nicbt beachtest schnappt sie nach deinen Fingern, streichelst du sie schnappt sie nach deinen Fingern... Es nervt und ist nicht mehr witzig. Wenn sie einen toll erwischt tuts natürlich auch weh... Schwiemu schimpft nie mit ihr oder korrigiert sie dabei. Es heißt immer nur sie freut sich euch zu sehen...
Letztens hab ich mich etwas runtergebeugt und sie springt hoch, beißt in meine Haare und reißt meinen Kopf so nach unten das ich fast der Länge lang hin geschlagen wäre ( im 9. Monat ist ja nun auch das Gewicht etwas anders verteilt)... Schwiemu sagte nur: ja sie mag Haare so gern!? -.- ich dachte ich hör nicht recht. Sie hätte auch mein hast verfehlen und mein Gesicht treffen können! Oder ich wäre auf meinen Bauch gefallen!

Sie ist irgendwie halt diese Klischee Hundebesitzerin die meint ihr Hund tut nix.ich bin der Meinung man lässt kleine Kinder nie mit Tieren allein, auch nicht mit unseren Katzen die ich einschätzen kann. Ich liebe sie aber es sind und bleiben tiere und ich kann ihnen nur vor den Kopf gucken. Ich hab jetzt einfach Angst wieviel wird wenn das Baby da ist. Mein Mann ist sich zwar einig das wir mit dem Kind dann nur im Tragegurt hingehen aber ich hab trotzdem bedenken. Ich will meinem Kind auch keine Angst vor Hunden anerziehen. Aber in den Maxi cosi würde sie ja sofort reinspringen und wenn sie das Baby schnappt ist das auch noch malmest anderes als bei uns...

Meine schwiemu meint sie ist so lieb und hört aufs wort(nur nicht aufs erste-,-). Sie wird total beleidigt sein wenn ich sie bitte den Hund in die Box zu sperrem. Sonst macht sie das auch aber wenn es von mir kommt wird sie beleidigt sein.

Desertieren hat sie oft zwei weitere hunde in Pflege, immer mal andere, die ich ja noch weniger einschätzen kann. Klar sollte man sich keine sorgen um ungelegte Eier machen, aber sagt bitte mal ehrlich ob ich da übertreibe...

Wie gesagt ich mag alle Tiere, auch Hunde, aber dieses geschnappe finde ich ist ein echtes Problem
Das sie aber nicht sieht. Und ich finde es muss nicht erst was passieren... Ich will auch das jetzt endlich funktionierende Verhältnis mit meiner schwiemu nicht gefährden aber ich finde sie verharmlost das alles...

Also was sagt ihr? Reagiere ich über?

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.>>...aber das schlimmste ist das sie permanent schnappt! Ich weiß sie macht das nicht aus Bösartigkeit aber das macht es ja nun nicht besser... <<

Aus Bösartigkeit nicht, aber der Hund maßregelt Euch. Er nimmt Euch nicht ernst, sieht sich als Rudelführer und das schnappen ist ein "in die Schranken" weisen.

Der Hund ist nicht erzogen und wenn es keiner tut, wird er genauso weitermachen.
Ohne Leine wurde ich den nicht um mich haben wollen, geschweige denn mit einem Baby.

Wenn das Baby da ist, dann kann Deine Schmwiemu ohne Hund kommen oder gar nicht.
Da musst Du Konsequent sein, sonst gefährdest Du die Gesundheit Deines Babys.

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danke!!! genau der meinung bin ich auch! der hund maßregelt uns und nicht umgekehrt...

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Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler. Ich schreibe über Handy und das macht manchmal was es will ;)

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Also erstmal vorweg du reagierst nicht über... Ich bin auch Hundebesitzerin und kann nur den Kopf schütteln#kratz
Wenn ein Hund mich anspring und mir in die Haare beißt wird der von mir zurechtgewiesen! Das ist mein persönlicher Reflex und sowas lass ich mir nicht gefallen. Es reicht ja ein deutliches "lass das" oder "nein" und dabei den Hund wegschieben. Wenn ein Hund mich zwicken würde wäre die Reaktion die gleiche.
Ich werde und ich muss mir von meinem und von anderen Hunden sowas nicht gefallen lassen! Bisher hat mir noch kein anderer Hundebesitzer das übel genommen. Komisch geschaut wurde natürlich schon aber das ist mir egal.
Was sagt dein Mann zu solchen Sachen? Vielleicht kann er das Thema ja mal ansprechen damit du nicht immer die böse bist?

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Also er merkt das mittlerweile auch und hat als das mit den Haaren war ja auch was gesagt aber als Antwort kommt immer nur: sie ist nur so aufgedreht weil sie sich freut euch zu sehen. Meiner Meinung nach sieht sie sich als ranghöher als meine schwiemu, eben weil die sie bei sowas nicht zurecht weißt.

Ich bin ganz ehrlich, ich hab Freunde mit einem border Collie der total verspielt ist. Auf seine Besitzer hört er gar nicht. Bei mir hört er aufs Wort weil er einmal einfach abgehauen ist und ich ihn sofort in die Schranken gewiresen hab, da reicht mittlerweile schon ein Blick und ich sehe ihn viell alle zwei Monate mal. Letztens bin ich ihm sus versehen auf den Fuß getreten und er hat sich sofort unterworfen, auf den Rücken gelegt und mir den Hals dargeboten. Er ist der liebste Hund der Welt aber ich kenne ihn seit Welpe an und war immer konsequent mit ihm... So sollte es aber meiner Meinung nach auch sein. Finde halt es muss nicht erst was passieren.,. Mal sehen wie ich es handhaben werde... Ich werde kein Risiko eingehen... Aber es ist schon mal gut zu hören das ich nicht übertreibe :)

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Hallo,

ich finde, dass Dein Mann mit ihr darüber sprechen muss, wenn euer Verhältnis zueinander auf wackligem Fundament basiert.
Sollte sie uneinsichtig sein, würde ich sie nur mehr einladen, aber ohne Hund. Oder schleppt sie ihn überall hin mit?

LG
Karin

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ich hoffe ja bis jetzt noch dass sie ihren enkel dann über den hund stellen wird...es war zb auch so dass ich sie drei mal gefragt habe (sie hat sich in der ss bis zum 8.monat nicht einmal gemeldet gehabt) ob sie mit babysachen gucken will... immer ging es nicht wegen dem hund. ein hund kann doch mal ein oder zwei stunden allein bleiben -.-
sie meinte sogar wortwörtlich warum ihr hund nicht mit in den babyladen könnte und wenn er da nicht mit rein kann, dann könnte sie jawohl nicht mit... tja, ihr problem...ich muss mir nachher wenigstens nicht vorwerfen lassen niemand hätte sie mit einbezihen wollen.

An meinem geb wollte sie leider niccht mal ne tasse kaffee mittrinken, nur kurz geschenk abgeben... ich finds halt einfach schade wenn der hund über allem anderen steht. wäre er erzogener dürfte sie ihn auch mit zu uns bringen, da er es aber nicht ist und schon nach uns schnappt muss ich ja auch angst haben dass er nach meinen katzen schnappt, zumal er keine katzen kennt. kurzum, ich will ihn nicht in der wohnung. bei dem hund meines schwagers ist das was anderes, der ist ruhig, ausgeglichen und mag und kennt katzen...

entweder wird sie ihn dann zu hause lassen müssen oder sie hat pech...ich hoffe jetzt erst mal das sie es selbst merkt und den hund dann einsperrt. ich möchte so gern das sie ein gutes verhältnis zu unserem kind bekommt

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Ganz ehrlich?

Dadurch, dass ihr Hund so unerzogen ist, wird es schwierig (für sie) werden, in Ruhe und ohne Hund eine Verbindung zu eurem Kind eingehen zu können.
Länger als ein paar Minuten lässt sie ihn wahrscheinlich nicht alleine (was ich bis jetzt rauslesen konnte). Mit kurzen Stippvisiten kann man meines Erachtens keine Bindung aufbauen.

Ich hätte aber eine Idee für ein zukünftiges Geschenk: Gutscheine für einen Hundetrainer, der Deiner Schwiegermutter erklärt, wie man einen Hund familientauglich erzieht (oder einen SEHR guten Hundetrainer, der deine Schwiegermutter im Umgang mit dem Hund erzieht - was ich viel besser fände).

Es ist alles noch machbar, nur muss Deine SM erkennen, was falsch läuft .

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Hallo!

Dein Mann sollte mit ihr darüber reden und ihr auch klar machen das der Hund für das Kind durchaus eine Gefahr sein kann. Er schnappt und das ist meiner Meinung nach ein No-Go. Vorallem wenn ein Kind/Baby da ist.
Ich würde da auch recht Konsequent sein, wenn sie es nicht einsehen sollte. Das heisst das man sie entweder nicht besucht mit Kind oder das sie ohne Hund kommen muss.

LG Sonja

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Du reagierst NICHT über.
Ich bin selber Hundehalterin, eines nicht absolut perfekt gehorsamen, dennoch wirklich tollen Hundes (Strassenhündin aus Spanien), aber entsprechend hoch ist meine Aufmerksamkeit (wobei meine Hündin weder schnappt noch sonst gröbere Unarten hat!).

Was mir am langen Text direkt ins Auge sticht: es ist die Aufgabe deines Mannes, und nur seine Aufgabe, mit seiner Mutter zu reden und Lösungen zu finden. Ich hoffe dir wird das bewusst und er sieht es auch ein, ansonsten wirst du immer und ewig Svhwierigkeiten mit der Schiegermutter haben, wenn es nicht der Hund ist, wird es die Topfpflanze sein oder was auch immer.

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Hallo,

bei meiner Schwiegermutter musste es einmal richtig krachen, damit sie einsah, das sie ihren Hund entweder einsperrt, wenn wir kommen, oder wir sie eben nicht mehr besuchen. Der Hund war immer drauf und dran, meine Kinder von der 20stufigen Steintreppe zu fegen, wenn wir gekommen sind. (die Kids waren da 3-4 Jahre alt )

Seitdem hat sie ihm im Wohnzimmer oder hält ihn fest, bis wir in der Wohnung drin sind.

Nach Kindern schnappen ist natürlich ein völliges NoGo.

lg

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Ich bin jetzt nicht so der Hundekenner aber ich kann dir von einer Erfahrung berichten, die ich mit Hunden gemacht habe..... bzw. mit dem Hund meiner Ex-Schwiegereltern. Er war ungefährt genauso wie du ihn beschreibst (nur geschnappt hat er nicht). Aber total unerzogen, ist ständig hochgesprungen usw. (ich hasse sowas) und durfte alles machen. Er hat wenn das Herrchen gegessen hat neben dem Tisch gebettelt und teilweise hat er dem HErrchen das Brot aus der Hand geschnappt wenn dieser grade die Hand zum Mund geführt hatte (mein Ex-Schwiegervater hatte einen Unfall und war deshalb motorisch sehr langsam seit dem). Der Hund wurde auch nie geschimpft oder so. Aber ich habe dann damit begonnen und zwar wenn mir das Verhalten MIR gegenüber nicht gepasst hat. Ich habe also unterbunden dass er mich anspringt, ich habe ihm auch nie was vom Tisch gegeben usw. Es hat nicht lang gedauert und der Hund wusste genau, dass er das bei mir nicht darf und beim Herrchen schon. Hunde sind ja nicht dumm.
Was ich damit sagen will... Setze DU SELBST dem Hund grenzen Dir und dem Kind gegenüber, mehr kannst du nicht tun. Mit der Schwiegermutter reden wird nichts bringen.
Davon abgesehen, das Kind niemals alleine dort lassen und nur wo der Hund nicht hinkommt usw.

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ich setze ihr mittlerweile auch grenzen. tiere haben sowieso kein futter vom tisch zu kriegen aber eben meiner meinung nach auch nicht mit am tisch zu sitzen. der rest der familie toleriert auch wenn einer kurz aufsteht dass der hund da plötzlich sitzt und bleibt dann stehen. mir ist das mittlerweile egal, sollen die doch doof gucken. ich schubs den runter. ich stehe doch nicht damit der hund sitzen kann. hallooooo?

ich denke ich werde das auch so handhaben dass ich da mehr durchgreifen muss was mich betrifft, ganz egal wie schwiemu das findet...diesem hund muss einfach mal respekt beigebracht werden...

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Ich kann mich nur anschließen - entweder sie kommt ohne Hund oder gar nicht.
Wenn sie beleidigt ist, führe ihr mal vor Augen, was ihr Hund dem Baby alles tun kann (im Internet gibt es sicher genügend berichte über sowas).

Jeder Hundebesitzer denkt erstmal, sein Hund würde sowas nie tun, bis man eines besseren belehrt wird - aber dann ist es zu spät.

Wir haben inzwischen den 2. Hund und mir würde niemals einfallen, einen Hund so zu behandeln, wie es deine Schwiegermutter tut.

Mach ihr mal klar, dass ihre Erziehung keine ist und sie dem Hund schadet - auch wenn sie das nicht sehen will.
Hunde brauchen klare Grenzen, genau wie Kinder, um sich sicher zu fühlen und um das gewünschte Verhalten zu zeigen.

Deine Schwiegermutter züchtet sich da einen unzufriedenen Hund heran, und das in die Haare beißen ist da sicher erst der Anfang!

Alles Gute für euch!

PS: mit wäre eine uneinsichtige Schwiegermutter so was von *******, mein Kind geht vor!

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was mich immer so wundert ist dass sie früher selbst eine zucht hatte und auch richtig auf wettbewerbe und so gegangen ist. allein deswegen müsste sie es ja besser wissen. da waren ihre eigenen kinder ja auch noch krümel und immer mit den hunden zusammen...

glaub mir der hund ist sehr zufrieden, denn er ist da, meiner meinung nach, nämlich uneingeschränkter rudelführer -.-

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Sicher ist der Hund zufrieden als Rudelführer, aber schau dir mal an, wie Hunde im Rudel miteinander umgehen - nicht immer sehr feinfühlig und da macht ein Hund zum Kind keinen Unterschied.

Und verstehen muss man manche Menschen in so einer Hinsicht nicht. Oder eher "kann".

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