Problem Schwiegereltern

Hallo Ihr,
brauch jetzt doch mal Eure Meinung. Wir d.h. mein Mann, Sohn und ich leben mit den Schwiegereltern in einem Haus was vor ca 2 Jahren auf meinen Mann überschrieben wurde. Seit gestern ist ein Welpe bei uns eingezogen. Jetzt ist hier Riesen Aufstand. Sie wollen das nicht. Der Hund ist bei uns in der Wohnung und sie müssen sich in keinster Weise kümmern. Sie haben jetzt unter anderem gedroht, sie würden ausziehen oder auch so was sie würden die Hausüberschreibung rückgängig machen. Ich kann das alles nicht verstehen. Ich kann nicht mehr schlafen mein Mann ist fix und alle. Wir mein Mann und ich sind uns aber einig, dass wir nicht nachgeben wollen. Wir würden ausziehen mit Hund und Kind wenn es hart auf hart käme. Mir würde es aber auch das Herz brechen meinen Sohn aus seiner gewohnten Umgebung zu reissen und auserdem ist es nicht einfach auf die Schnelle eine Wohnung oder Haus zu finden. Was sollen wir nur machen. Mir geht es mehr als dreckig.....
Sanjie

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Hallo, mein erster Gedanke: dann sollen sie doch ausziehen.....

Soweit ich weiß, kann man eine Überschreibung nun auch nicht einfach rückgängig machen.

Wieder das alte Thema, alle unter einem Dach.....es funktioniert doch nur in Ausnahmefällen. Schade eigentlich.
War denn schon vorher klar, das sie steil gehen, wenn Tiere ins Haus kommen? Und selbst wenn, was hinter eurer Tür geschieht, geht sie (fast) nix an.
Diese jetzige Situation würde mir für die Zukunft zu denken geben....war bestimmt erst der Anfang.
Euch sollte es nicht schlecht gehen, aber wacht auf und stellt eure Position klar oder zieht wirklich eure Konsequenzen, geht und setzt ihnen Mieter in EUER Haus.
Ich vermute, das es nicht wirklich um den Hund sondern um ganz andere Sachen geht, die sich schon ne Weile angestaut haben....
Setz dich mit deinem Mann zusammen, kommt auf einen Nenner und dann gehts geschlossen zu den (Schwieger)eltern.
Ihr seid schließlich erwachsen und müßt nicht um Erlaubnis für eure Entscheidungen (Tiere, Umbau, Erziehnung usw) fragen.
Wünsch euch starke Nerven....vielleicht beruhigen sie sich ja auch und merken selber, das sie zu weit gehen.

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Du hast recht, das Problem ist sehr viel tiefgründiger. Erst mal ist mein Mann das jüngste von 4 und ein Nachzügler. Er hat in seinem Leben (vor mir) mit seiner Exfrau Fehler gemacht. Seine Geschwister sind immer noch der Meinung, dass er der Kleine ist und mischen sich auch noch ein. Wir haben gesagt, dass wir einen Hund möchten. OTon das letzte mal bei meiner Schwiegermutter war, ihr macht doch eh was ihr wollt. Und jetzt wird mehr als gebockt. Eben kam mein Stiefsohn und meinte die Oma möchte die Decke haben die wir für den Hund geholt haben. (Lag gefühlte 50 Jahr unbenutzt im Schrank) Ist echt alles Kindergarten. Dazu habe ich eine Fachausbildung zur Krankenschwester in der Psychiatrie. Hier im Haus bin ich noch nie ernst genommen worden. Das mit dem Ausfall Krank oder so ist geklärt. Der Onkel der 3 Häuser wohnt mag Hunde sehr und wäre jederzeit bereit ihn dan zu nehmen. Mein Stiefsohn mit eigener 1-Zimmerwohnung im Haus wäre auch jederzeit ihn falls er nicht arbeitet stundenweise zu nehmen. Wenn wir ihn nicht mit in Urlaub wollen oder können ist auch geklärt, würde ihn meine Schwester gerne nehmen die ca. 50 km entfernt wohnt,Es ist sehr wohl durchdacht worden bevor der Hund kam. Gehört habe ich jetzt schon von meiner Schwägerin mein Schwiegervater hat erzählt er habe uns die "Leviten" gelesen. Er ist ein richtiger Patriarch, er ist wirklich sehr hilfsbereit, wenn alle nach seiner Pfeife tanzen. Die Schwiegerkinder (nicht nur ich) haben nichts zu sagen. Die anderen sind halt nicht im Haus und meine Schwägerinnen verstehen mich gut und meinen ich habe es wirklich schwer. Nur das hilft uns halt nicht weiter. Ich werde diesen Hund auf jeden Fall nicht zurück geben. Ich möchte ihn auch (falls er dazu geeignet ist) zum Therapiehund ausbilden lassen und dann kann ich ihn sogar teilweise mit auf die Arbeit nehmen. Dies haben wir auch gesagt. Schwiegermutter sagt "Das ist doch nur eine Ausrede" Im Haus gibt es noch andere Mieter die sehr oft Pflegehunde haben, das war auch noch nie ein Problem für die Schwiegereltern. Hier wird glaube ich ein Machtkampf der Generationen ausgeführt und ich denke dabei kann es nur Verlierer geben. Aber was soll ich denn machen?

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Dein Schwiegervater wird sich auf sein alten Tage bestimmt nicht mehr ändern....für mich wäre es keine Option, der eigenen Familie das anzutun.
Ihr habt es probiert, probiert es nochmal mit einer klaren, abgrenzenden Ansage....wenn es nicht fruchtet, geht euren eigenen Weg.....laßt euch keine Hörner aufsetzen.
Das Leben ist zu kurz um sich so etwas anzutun und meistens ist die nächste Stufe der Streit zwischen dir und deinem Mann.
Außerdem habt ihr Kinder, die zwischen die Fronten geraten....bestes Beispiel die Decke.
Alles Gute

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Ich würde mich rechtlich erkundigen ob sie das überhaupt können denn hier ist fraglich ob du rechtlich fundierten Rat bekommst. Wenn sie aber meinen das eine Überschreibung soweit geht sie schreiben euch alles vor ( waren sie schon früher so???) dann würde ich lieber mein eignes Leben führen. Denn sowas geht einfach nicht.

Aber wie gesagt geht zum Anwalt und macht euch schlau!

Ela

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Hallo Ela, findest Du das nicht einwenig drastisch? wenn sie zum Anwalt gehen, dann ist das (gute) Verhältnis auf ewig hin... wie wäre es denn mal mit reden? Erstmal klären, wo das Problem liegt und warum sie so (über)reagieren... Sie sind doch eine FAMILIE, da geht man doch nicht gleich zum Anwalt (zumindest nicht bei uns ;-))

LG, BÖ

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NE Drastisch finde ich das nicht. Allerdings meinte ich auch nicht gleich das sie alle zusammen hin gehen sollten. Mir schwebte eher vor das die Posterin sich hinten rum erstmal eine fundierte Rechtliche Auskunft einholt damit sie ihre Angst möglicherweise verliert. D.h. ob die Schwiegereltern wirklich im Recht sind. Denn offenbar weiß sie gerade nicht so genau wo sie steht. Und wer will ihr auf diese Fragen Antworten geben?
Ela

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hm....habt ihr das Thema denn nicht mit ihnen besprochen? das hätte ich nur fair gefunden, denn sie sind ja ja nicht irgendwelche Nachbarn, sonderen Eure Familie. Und so ein Hund macht ja auch Dreck, Lärm und Arbeit (stell Dir vor, Du musst zum Kinderarzt, Dein Mann auf der Arbeit, und Dein Welpe bleibt noch nicht allein zuhaus - da muss dann evtl auch mal Schwiegermutter/vater ran). Insofern kann ich verstehen, dass sie etwas überrumpelt oder gar ärgerlich sind... aber deswegen gleich ausziehen? haben Sie denn mal gesagt WARUM sie das so schrecklich finden?

Ich finde, ihr solltet Euch an einen Tisch setzen, ihnen einräumen, dass ihr über ihren Kopf weg entschieden habt und herausfinden, wo genau das Problem liegt...

Alles Gute, Bö

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Habt ihr vorher nichts zu ihnen gesagt? Vl. Fühlen sie sich einfach total überrumpelt. Wenn sie überhaupt keine Hunde mögen, hat sich natürlich auch ihre Wohnsituatiom dadurch geändert. Redet mit ihnen und macht jetzt nicht auf stur. Ich bin sicher , wenn sie sich erst mal an euren Hund gewöhnt haben dann fangen sie auch an, ihn zu mögen.

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Hallo,

erstens man kann eine Hausüberschreibung wieder rückgängig machen, aber das geht nicht so einfach und zweitens spricht man doch die Anschaffung eines Tieres, besonders von einem Hund, ab. Nur weil dein Mann Eigentümer des Hauses ist kann er nicht unbedingt alles machen, was er will/ihr wollt. Denn du wirst irgendwann mal auf die Hilfe deiner Schwiegereltern angewiesen sein, sei es im Krankheitsfall usw. es muss dann doch wer mit dem Hund rausgehen.
Mein Rat wäre: setzt euch zusammen und besprecht alles in Ruhe und klärt ab, in wie weit deine Schwiegereltern in Zukunft mit in solche Entscheidungen einbezogen werden sollen. Ansonsten sehe ich es auch so, dass euer Verhältnis durch euren Alleingang angespannt ist und dagegen solltet ihr/du etwas machen.

Ausziehen ist in meinen Augen Kindergarten und grenzt an Erpressung (entweder ihr akzeptiert den Hund oder wir ziehen aus) deinen Schwiegereltern gegenüber.
Ich vermute auch mal, die Anschaffung des Hundes war deine Idee und dein Mann hat nur zugestimmt, oder?

LG

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Hallo,

wie sollte das wieder rückgängig gemacht werden können? Wenn es eine Schenkung war, dann geht das meines Wissens maximal bei grobem Undank. Und da fällt sicher nicht drunter, dass sie sich einen Hund kaufen. Demnächst steht dann der Kompost-Haufen an der falschen Stelle, der Schnee wird falsch gefegt oder es darf kein Birnenbaum gepflanzt werden?

Ich würde weder ausziehen, noch den Hund zurück geben, sondern diesen in der Hundeschule gut erziehen. Bei zwei getrennten Wohnungen sehe ich auch keinen Grund, warum man sich dafür das Okay holen sollte, sofern man dafür sorgt, dass Dritte dadurch nicht objektiv belästigt werden.

LG

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Hab ich doch geschrieben: es geht aber es wird nicht einfach werden. Und ob die Gründe ausreichen sollte dann ein Anwalt/Notar feststellen/können

LG

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Hallo
Hunde sind toll, für die meisten Menschen.

Habt ihr es nicht erzählt das ein Hund bei euch einzieht? Man geht doch nicht einfach los und kauft sich einen Hund wie zb ein paar Schuhe? Da Bedarf es doch einige Vorbereitungen.

Liegt es vllt an der Rasse? Ich wäre zb hin und weg von einem süßen kleinen Mischling aber bei nen Rottweiler zb würde ich mich auch nicht mehr "sicher" fühlen.

Haben die Schwiegereltern grundsätzlich Angst vor Hunden? Dann muss das finde ich toleriert werden. Oder hast du den Eindruck es geht eher um Bevormundung.

Tja, jetzt habt ihr den Salat, der Hund ist da und muss hoffentlich nicht wieder abgegeben werden. Dafür habt ihr jede Menge Stress.

Redet einfach mal mit ihnen und geht der Sache auf den Grund.

Beim nächsten mal solltet ihr vllt VORHER miteinander sprechen.

Ich versteh gar nicht wie es dazu kommt, das ist was einschneidendes und da freut man sich doch normalerweise und möchte das dich andere mitfreuen, ergo: erzählt man das.

LG, vllt kannst du noch den Genauen Grund nennen warum sie so empört sind, sobald du es weißt.

Viel Freude mit eurem neuen Familienmitglied!

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Hallo , also einen Hund wollte ich schon immer haben. Ich selbst bin mit Hunden groß geworden. Ich wollte dies auch meinem Sohn gönnen. Zumal er keine Geschwister mehr bekommt. Der Hund ist ein Golden Retriever aus einer VDH Zucht. Wir haben ihn mehrmals vorher besucht. Also sind wir bestimmt nicht losgezogen und haben mal schnell einen Hund mit nach Hause genommen. Wie gerade eben schon erklärt handelt es sich hier um einen Machtkampf der Generationen. Ich fühle mich so hilflos auch mein Mann. Mein Mann steht voll und ganz hinter mir und dem Hund. Reden wurde schon versucht, sie bocken beide wie kleine Kinder. Ich solle doch laut Schwiegermutter mehr putzen. So was kommt von ihr und wenn ich darauf antworte was mir in den Sinn kommt könnte ich wohl gleich meine Sachen packen.Ein Hund sei nur eine Belastung für die Familie. Machen nur Dreck und Arbeit. Auf die Antwort das sei ja schießlich unsere Angelegenheit wurde dann nichts mehr gesagt. Reden hat momentan keinen Sinn. Wahrscheinlich kommt dann noch die "große" Schwester und steht ihnen bei. Diese hat vor Wochen mal zu meinem 3jährigen gesagt, wenn ihr euch einen Hund kauft, müsst ihr euch ein neues Haus suchen. Sie ist übrigens Erzieherin mit Montesori-Ausbildung. Mein Sohn war übrigens sehr traurig und hat sich wohl schon gewehrt und gesagt, das geht nicht, ist doch unsere Wohnung. Die Schwester hatte übrigens bis vor kurzem einen Mischlingshund ist leider verstorben. Diesen hat der Schwiegervater öfter spazieren geführt. Auch wir haben mal auf ihn aufgepasst. Sorry aber ich schreib mir gerade mal alles von der Seele und weine dazu, während der kleine Racker hier selig neben mir schlummert und Mann und Kind draussen unterwegs sind. Zum glück meine Tränen muss der Kleine nicht sehen. Danke fürs lesen.

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Ohweih du arme.

Ich wollte dich natürlich nicht angreifen!

Dann sag ich dir was ich machen würde, stur bleiben. Es ist euer Haus, eure Wohnung und logisch das man den Dreck wegputzt. Mensch, manche sind nur zum stänkern da.

Bleibt hart, irgendwann vergeht ihnen der Zinnober und sie merken sie kommen nicht weiter.

Und die Rasse ist toll, wir haben so einen, ein Kalb mit Sprungfedern in den Beinen aber absolut zum knutschen.

Das zermürbt, ich weiß aber in ein paar Tagen sieht die Sache bestimmt anders aus und du hast deinen Mann hinter dir! Das ist viel wert

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Hallo,

solange die Eltern Deines Mannes nicht unter dem Hund "leiden" müssen (durch Allergie oder Unerzogenheit von Seiten des Hundes), sitz es aus!

LG
Karin

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hallo!
wem das haus nun wirklich gehört, ist in diesem fall unwichtig, meine meinung.
ihr lebt in einer WG in diesem haus und da wäre es in meinen augen selbstverständlich, dass man sowas wie einen hund abspricht. ich vermute (!) ihr wusstet, dass deine schwiegereltern dagegen sind und habt deshalb vorher nichts gesagt. ich finde es unfair, denn ihr nutzt das haus & den garten gemeinsam (gebelle, hundepipi im garten, haare im flur). wahrscheinlich hofft ihr jetzt noch, dass schwiegis den hund sitten, wenn ihr mal im urlaub oder über nacht weg seid....
jetzt auf "MEIN haus" zu pochen, ist albern. vg

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Ich würde im Traum nicht daran denken mit meinen Eltern oder Schwiegereltern in einem Haus zu wohnen (sogar der gleiche Wohnort wäre schon zu viel ;-) ).
Tja nun ist der Hund da und ihr habt den Salat. Also was tun? Farbe bekennen! Es ist euer Haus (überschrieben ist überschrieben) und es ist euer Leben was ihr nach euren Wünschen gestalten könnt und sollt. Geht zu ihnen und klärt die Situation und im Zweifel müssen eben Konsequenzen gezogen werden.

Barrik