Tochter 4 Jahre fiel bei Oma in den Gartenteich...

Hallo,

meine Tochter verbrachte ihr Wochenende bei Oma und Opa (meinen Schwiegis) eig. haben wir ein gutes Verhältnis.

Heute ist es jedoch passiert vordem ich schon immer Angst habe...
meine Schwiegereltern, haben einen Gartenteich, nicht groß auch nicht tief, relativ tippe so ca 60cm.

In diesen Teich fiel meine Tochter (4 jahre), eig. weiß sie das sie nicht hingehen darf, hat auch immer gut geklappt. Oma ging rein um Wäsche zu holen, Opa blieb draussen, hat kurz nicht aufgepasst. Meine Tochter wollte nur einen Plastikfisch schwimmen lassen und purzelte in den Teich...

als meine Schwiegereltern es uns erzählten, fiel ich aus alles Wolken... sie meinten ich soll mal wieder runterkommen, schließlich sei ja nichts passiert!! JA ZUM GLÜCK, denn wenn doch, glaub ich wär ich ihnen an die Gurgel gegangen.

Sie meinte, wenn im Sommer der Pool wieder aufgestellt werden würde, würde sie ja auch rein gehn, ich hab dann nur gesagt das sie da mit Schwimmflügel rein geht...

klar passieren kann immer was, das ist klar, aber ich gehe davon aus, wenn ich meiner Tochter verbiete das sie an den Teich geht, das es dann nicht nur eingehalten wird, wenn wir auch mit dort sind, sondern auch wenn sie mal alleine dort ist.


Sie meinten dann, ich würde total überreagieren, was meint ihr?

lg

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du reagierst total über...ABER: deine Kleine ist 4 es wird dringend Zeit ihr das Schwimmen beizubringen!!!

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Viele Kinder sind dazu mit 4 Jahren motorisch noch garnicht in der Lage...

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Ich finde es nicht übertrieben. Mein Vater hat auch so einen Teich und der ist auch nicht tief, aber kleine Kinder können leider schon in einer Pfütze ertrinken (auch 4 jährige). Es hat auch nichts damit zu tun, ob ein 4 jähriges Kind schwimmen kann in der Praxis. Was nämlich passiert ist folgendes: die kleinen Kinder erschrecken sich oft in der Situation dass sie reingefallen sind, atmen ein und schlucken so viel Wasser, dass sie noch mehr Panik bekommen. Die sehen dann auch nimmer ob es tief ist und ertrinken häufig. ICH habe auch Angst dass meine Tochter da rein fällt, weil ich weiß, dass man nicht immer aufpasst, auch mein Vater nicht oder seine Frau. Solche Dinge kann man nie vorher wissen. Und dem Kind zu sagen, es soll da nicht beigehen hahahaha....meine 4 jährige Tochter pellt sich da ein Ei drauf, wenn sie unbedingt da hin will.

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So lange jemand dabei zuschaut, kann ein Kind gerne überall ins Wasser fallen. Denn dann wird es ja schnell genug wieder heraus gefischt.
Was nicht geht - und das gilt für jede Art von Gewässer - ist, Kinder, die nicht sicher schwimmen können dann länger aus den Augen zu lassen.

Also kann ich persönlich nicht sagen, ob Du überreagierst.

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ich hab dann nur gesagt das sie da mit Schwimmflügel rein geht

als wenn diese Sch...schwimmflügel irgendeinen Nutzen hätten, wenn dann eine richtige Rettungsweste die immer das Gesicht vom WSasser fernhält (kosten so um die 80€)

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Ich kann Dich einerseits verstehen. Allerdings warst Du Dir der Gefahr auch bewußt - ich würde meine Tochter nicht bei meinen Eltern/Schwiegereltern lassen, wenn sich dort ein uneingezäunter Gartenteich befindet.

Es reicht eine Sekunde der Unaufmerksamkeit - und ich denke, niemand kann von sich behaupten, daß ihm so etwas nie passieren würde. Falls Du Deinen Schwiegereltern also Vorwürfe gemacht hast, dann denke ich: Ja, Du hast überreagiert - denn Du bist m.E. auch nicht ganz frei von Schuld.

Kleine Kinder sind übrigens nicht vor dem Ertrinken geschützt, wenn sie Schwimmflügel tragen.

LG wartemama

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"Oma ging rein um Wäsche zu holen, Opa blieb draussen, hat kurz nicht aufgepasst."

Es waren zwei Erwachsene in unmittelbarer Nähe...relativ ausgeschlossen, dass ein Kind unter diesen Umstäden größeren Schaden erleidet oder gar ertrinkt. Es wurde ja anscheinend auch sofort bemerkt, dass die Kleine in den Teich gefallen ist. Im übrigen denke ich, dass niemand sich davon freisprechen kann, mal einen Moment nicht aufzupassen...das hätte dir oder deinem Mann also auch passieren können.

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Auch das ist durchaus möglich. Ich bin auch mal fast in einer Regentonne ertrunken, weil ich daran gespielt hatte. Meine Mutter war auch nur kurz im Haus. Ich kippte immer wieder vom Rand und zurück, ich hatte viel Glück, dass meine Mutter so schnell war.

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Ein Kind "weiß" in vielen Fällen, was es nicht darf, und sie machen es doch.
Das müssten gerade Oma und Opa mit Erfahrung wissen.
Meine Enkelin wäre keine Sekunde alleine, wenn ich einen Teich hätte.
Bzw. mein Teich hätte SCHON LÄNGST ein Gitter direkt unter der Wasseroberfläche oder eine ähnliche Sicherung. So denke ich eben.
Von den normalen Schwimmflügeln halte ich ebenfalls nicht viel - bei diesen hier:
http://www.sport-thieme.de/schwimmen/schwimmenlernen/babyschwimmen/art=1134302

habe ich es selber erlebt, dass der Kopf definitiv nicht unter Wasser bleibt. Enkelmaus Leonie kam mit Schwung von der Rutsche ins Becken und bevor ich sie auffangen konnte, war sie schon reingeplatscht - es passierte überhaupt nichts, der Kopf bleibt oben. Die Dinger sind teuer, kann ich aber wärmstens empfehlen. Bei ganz dünnen Ärmchen kann man sie übrigens mit einem Slipgummi überm Rücken sichern.
LG Moni

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#pro

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Hallo Moni.

Habe noch eine Frage zu diesen Kraulquappen:

Was ist denn dieses Slipgummi? Und wo bekommt man das her?
Hab nämlich jetzt im Internet ganz viele Berichte gefunden, dass die Kraulquappen dazu neigen von den Armen zu rutschen (bei dünnen oder rutschigen Armen). Und das würde ich gerne direkt vermeiden.

Danke

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Nein, du reagierst nicht über. Es sind schon viele Kinder in Gartenteichen ertrunken. Deine Schwiegereltern sollten den Teich unbedingt durch ein Netz sichern.

Das erste Kind eines entfernteren Bekannten ist im Gartenteich der Eltern ertrunken. Dieser Gartenteich war auch nicht tief aber die Tiefe hat gereicht, um das Kind ertrinken zu lassen.

ICH würde mein Kind dort erst wieder hinlassen, wenn der Teich entsprechend gesichert wurde.

LG

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Hallo!

Wenn schon Sicherung, dann bitte einen stabilen Zaun!

Mit dem Teich meiner Schwiegereltern ist so lange alles gut gegangen, bis mein Schwiegervater sich befleißigt fühlte, den Teich mit einem Maschendraht zu 'sichern'.
Ergebnis: mein Sohn (damals 3) lehnt sich dagegen, um die Kaulquappen zu beobachten und fällt samt Maschendraht in den Teich. #klatsch Bis zu dem Tag war nie etwas passiert.

Fazit für mich: das Dümmste, was man machen kann, ist eine 'Sicherung', die Sicherheit nur vortäuscht. Also ein Zaun, der nicht hält.

Im Übrigen finde ich schon, dass die TE überreagiert. Einer Vierjährigen kann man schonmal zutrauen, dass sie sich an solche Absprachen hält, und wenn der Opa 'mal kurz nicht hingeschaut' hat, heißt das für mich, er war dabei und hätte es im nächsten Moment gemerkt. Ich sehe keine Gefahr für das Kind in der beschriebenen Situation.

Beste Grüße!

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Wenn ich von Sicherung spreche meine ich auch eine Sicherung, die sichert und nicht eine, die nur Sicherheit vortäuscht!

Und sich darauf zu verlassen, dass ein vierjähriges Kind sich 100%ig an Absprachen hält, finde ich schon sträflich verantwortungslos! Sieht man ja auch am beschriebenen Fall der TE. Meine Jüngste ist jetzt 5,5 Jahre alt und ich würde sie, trotz Absprache, nicht unbeaufsichtigt in einem Garten mit einem ungesicherten Teich herum laufen lassen.

Gruß

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hallo!


naja....du weisst, sie haben einen teich und du lässt sie trotzdem da...das würde ich nur machen, wenn ich meinen Schwiegos 300% vertraue, ODER es menschlich finde, dass sowas passieren kann...

Im Endeffekt ist es DEIN Ding...DU bist verantwortlich.
Denn du hast sie in die Obhut deiner schwiegis gegeben.

lg

melanie mit 4 Kindern(und pool..)

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Mit Schwimmfluegeln kann man immer noch ertrinken, das macht also keinen Unterschied. So wie du das beschrieben hast war der Opa doch dabei und das Kind nicht unbeaufsichtigt?

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