Wer ist aus Überzeugung Hausfrau und Mutter?

Guten Morgen,

wer ist von Euch gerne zuhause und wem fällt zuhause nicht die Decke auf den Kopf?

Ich bin sehr gerne zuhause und würde es am liebsten noch ein bischen bleiben, nur stört mich das Verhalten meines Umfeldes, überall heißt es, dass Hausfrauen es doch so schön haben und den ganzen Tag nur faul rumliegen, dass stört mich daran!

Weil bei uns ist es definitv nicht so, ich habe eigentlich von morgen bis abends genug Beschäftigung und komme auch viel raus.

Klar wenn es finanziell überhaupt nicht geht und es nichtmal mehr fürs Essen richtig reicht, stelle ich es mir auch nicht erfüllend vor und würde auch wieder mitarbeiten, aber wenn man sorglos bei seinen Kindern zuhause bleiben kann ist es was anderes.

Bin auf Eure Ansichten gespannt.

LG
Curly

Moin......

Ich frag mal interessehalber (nicht um dich anzugreifen)......womit bist du zu Hause den ganzen Tag vollbeschäftigt und ausgelastet?
Ich hab gesehen,du hast 2 kleine Kinder.Das stell ich mir schon stressig vor teilweise.
Aber den Haushalt kann man ja nun nicht mehr putzen,als bis alles sauber ist.
Meine Kinder sind 13 und 2 und ich freue mich darauf ,im Sommer meine Kleine in die Krippe geben zu können und wenigstens erstmal halbtags wieder beschäftigt zu sein.
Einerseits weil ich es muß (okay,ich könnte mich auch noch 1 Jahr auf ALG2 "ausruhen" ) aber vor allem ,weil ich es will.
Ich bin zwar alleinerziehend,aber worüber könnte ich mit einem vorhandenen Partner reden ,abends nach seinem Feierabend ? Kinder und Haushalt ,seinen Job.
Wenn du das für dich so möchtest,finde ich das völlig okay.
Aber ich könnte das für mich persönlich nicht.

LG

Hallo,

wir haben 180qm+100qm Keller zu putzen, kochen, das übliche, dazu über 1500qm Garten, zusätzlich Wald, da muß oft Holz gemacht werden, wir heizen auch alles mit Holz da muß ich in der Früh erstmal gut 60 Kilo Holz ranschaffen und den ganzen Tag nachlegen ;-).

Die Kleine ist ja noch immer bei mir, dann ist Montags Kinderturnen, Dienstags Mutter-Kind-Gruppe, Mittwochs Logopädie und 2x die Woche wechselnd für die Kleine Krankengymnastik, ach musikalische Früherziehung habe ich noch vergessen ist Mittwoch vormittag.

Dann fahre ich meine Oma oft zum einkaufen und helf ihr bei diversen Sachen, sie begleitet mich im Gegenzug immer zu verschiedenen Arzterminen mit den Kindern, denn so eine Schienenanpssung für die Kleine dauert nach dem Gipsabdruck von 8-16Uhr.

Mein Mann ist auch eine Woche den ganzen Vormittag zuhause und die andere Woche schon ab 14:30Uhr, bis dahin möchte ich dann mit allem fertig sein damit wir irgendwas unternehmen können, schwimmen, Garten, bummeln, Erledigungen usw.

Einmal die Woche putze ich noch die beiden Autos komplett, dann noch einige Kinderbesuche, Kindergeburtstage, verschiedene Einladungen wir sind bei einem normalen Geburtstag immer 28 Personen, genausooft werden wir dann wieder eingeladen, irgendwie ist bei uns immer was los, manchmal ist mir das schon zuviel, denn irgendwann wollen die Kinder ja dann auch noch mit uns zusammen etwas zuhause spielen, zu erzählen gibt es bei uns immer was, schließlich bin ich Familienmanagerin :-p

LG
Curly

Aber damit bist Du doch eine kleine Ausnahme, oder?

Das was ich hier zu erledigen habe, hätte ich bis Mittags durch! Gut, mit nem Baby würde es wohl etwas länger dauern, aber den Tag erfüllen würde es nicht ;-)

lg glu

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Hallo,

ich denke Deine Kinder sind in einem Alter, wo Du Dich von anderen nicht blöd anrede lassen mußt weil Du zuhause bei Deinen Kinder bleibst.
Ganz im Gegenteil...ich finde das gut.
Faul zuhause rumsitzen ist bestimmt nicht und stressig ist es sicher auch mit 2 Kids zuhause. Der Vorteil ist einfach daß Du Dir Deine Arbeiten selber einteilen kannst und den Tag so planst wie es Euch paßt.
Ich denke dann ist es eine fast angenehme Aufgabe :-)
Ich bin teilzeit berufstätig und zwar dann wenn mein Mann frei hat uns sich um unseren Sohn kümmern kann. Somit ist es für uns gut geregelt denn wir betreuen ihn gerne selber.
Voll arbeiten möchte ich nicht aber ganz zuhause bleiben auch nicht. Mein Sohn kommt bald in die Schule und was soll ich den ganzen Tag zuhause?! Auch genieße ich den Kontakt mit Menschen, die mich nicht nur als Lenny`s Mutter kennen und mit denen ich auch über andere Dinge reden kann.
Ich finde es ideal wenn man zuerst bei den Kindern bleibt und dann irgendwann so abeiten kann, daß man Familie und Job unter einen Hut bringen kann.

Viel Spaß noch mit den Kids....LG Z.

Hallo,

ich denke wenn meine beiden in den Kindergarten gehen, wird es auf Dauer schon langweilig und werde mir dann mit Sicherheit vormittags wieder was suchen.

LG
Curly+#danke

Ich finde es durchaus legitim mit einem 2 jährigen Kind noch zu Hause zu sein (der "Große" geht ja sicher schon in den Kindergarten...).
Allerdings muß man auch aufpassen, daß man sich beruflich nicht ins Abseits manövriert.
Der absolut blanke Horror wäre für mich, für den Rest meines Lebens zu Hause zu bleiben.
Und wenn man, ich sag mal 10 Jahre, seine Kinder betreut, ist der Zug hinsichtlich Arbeit wohl abgefahren.
Daran solltest Du denken.

Das stimmt, aber ich habe jetzt probehalber mal ein paar Bewerbungen geschrieben und hätte auf Anhieb totales Glück gehabt, obwohl ich jetzt schon solange zuhause bin.

Viele begrüßen es auch wenn mit 29/30 die Familienplanung bereits abgeschlossen ist und es kommt auch immer darauf an was man vorher gemacht und gelernt hat, die eine hat mich sogar gefragt ob ich mich bei ihrem 400€ nicht unterfordert fühle #hicks

LG

Ich habe schon eine ganze Zeit suchen müssen, um wieder in meinen Beruf reinzukommen.
Gut, einen € 400,-- Job an der Tanke (nur mal so als Beispiel) ist vielleicht etwas leichter zu finden.
Ich war wegen meiner Tochter und jetzt zuletzt aus krankheitgründen 5,5 Jahre zu Hause.
Zuerst war es ja ganz angenehm, vor allem, da ich vorher 15 Jahre ohne Pause voll gearbeitet habe.
Aber dann hing mir das sowas von zum Hals raus.
Man ist geistig völlig überfordert, hat keine rechte Aufgabe in der Gesellschaft, keine Herausforderung, neee... nicht mein Ding auf Dauer!
Ab heute (01.05.) habe ich wieder eine Stelle als Fluggastbetreuerin.
Ich habe totales Glück gehabt, daß ich noch etwas passendes gefunden hab.

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Ich muss hier mal etwas abschweifen. Ich bin immer wieder bass erstaunt, wenn das Thema auf innerpartnerschaftliche Themen und miteinander Reden kommt. Natürlich sind die Kinder ein großes Thema, wenn man miteinander redet, aber das sind sie doch auch, wenn man arbeitet.
Es liest sich hier echt total einseitig, als gäbe es nur zwei Themen: Arbeit und Kinder!! Wenn man arbeitet, hat man zum Glück noch dieses zweites Thema.
Also ehrlich...unser Sohn ist jetzt 17 Wochen alt und klar unterhalten wir uns viel über den Buben, es ist ja auch eine sehr spannende Zeit. Und ja ich lasse mir auch vom Arbeitstag meines Mannes erzählen und er sich von meinen Unternehmungen. Aber das ist doch nicht alles!
Es gibt immer mal genügend Tratsch, dann gibt es Hobbies wie Laufen, Wünsche, Träume, Gedanken, aktuelles Zeitgeschehen, Bücher. Es ist doch nicht so, als würde man völlig verblöden oder hinter dem Mond leben, wenn man zuhause bleibt.
Ich sehe jeden Tag die Tagesschau, lese Nachrichten und Wochenmagazine etc., was in der Welt passiert ist doch einiges worüber man sich trefflich austauschen kann.

Ich frage mich echt, wieso man als Hausfrau und Mutter oft in die Themenlosigkeit-Schublade gedrängt wird.
Beziehung ist immer Arbeit und das bedeutet regen Austausch. Mein Mann und ich können den ganzen Tag miteinander sabbeln und wir sind fast 10 Jahre zusammen. Das ist völlig unabhängig davon, wo ich mich nun aufhalte.
Nichts für ungut, aber immer diese Schubladen-Platitüden...wäh!!

Rufinchen

Das stimmt, also wir hatten obwohl wir 13 Jahre zusammen sind, noch nie Probleme ein Thema zu finden, wir haben auch früher nie nur über meine und seine Arbeit geredet.

Kuriöse Typen findet man auch, wenn man so unterwegs ist, beim Arzt oder ähnlichem, wenn ich mit der Kleinen wieder einen ganzen vormittag im Krankenhaus war, konnte ich ihm total viel erzählen, dafür muß ich nun wirklich nicht in die Arbeit.

LG

#pro

Hallo!

Ich nehme an, Du unternimmst viel mit Deinen Kindern. Als wir noch in der Stadt gewohnt haben, war es schon stressig: morgens die Kinder in den KiGa bringen, etwas einkaufen, aufräumen und putzen mit den Kleinen am Rockzipfel, Essen kochen, Kinder holen, kurzer Mittagsschlaf und dann ab auf den Spielplatz oder, wenn Besuch da war, die Kinder beschäftigen bzw. beaufsichtigen.
Ich spreche nur von mir und ich bekam, als mein Großer 27 Monate alt war, die erste Tochter und dann innerhalb von 33 Monate noch zwei Kinder. Und etwas später noch 2 Nachzügler.
Jetzt wohnen wir in einem Vorort, haben ein großes Haus mit großem Garten, aber der Streß geht weiter, denn 4 sind schon in der Schule und der Tag ist einfach zu kurz. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, mit so vielen Kindern noch arbeiten zu gehen (obwohl ich mit dreien noch halbtags arbeiten ging!).

Ich habe Maschinenbau studiert, könnte so gut wie sofort wieder anfangen zu arbeiten, aber möchte ich nicht! Ich habe eine Großfamilie gewollt (in meinen Mann habe ich mich verliebt, als er sagte, er wolle viele Kinder) und das ist schon ein Vollzeitjob. Den tue ich übrigens gerne.
Klar fällt mir ab und zu die Decke auf den Kopf! Meinem Mann geht es bestimmt ab und zu so im Büro. Dann nehme ich mir einfach eine Auszeit, sei es ein Buch, ein Kinobesuch oder ein ungeplanter Ausflug mit den Kindern!

Und die Umwelt klopft so oder so Sprüche. Man muss einfach wissen, was man warum tut und mit sich im Klaren sein, dann klappt es auch!

Lieben Gruß

Miss Bennett #blume

ALso für mich wäre das nichts. Ich muss sagen das ich finde das man als Hausfrau schon sehr viel Zeit mehr hat. Ich habe zwei Kinder und kann es mir tatsache leisten bis Mittags zu schlafen. Lege mich wenn meine Große in der Schule ist immer mit dem Kleinen nochmal aufs Ohr. Meine Hausarbeit ist gemacht, ich meine was gibt es da in einer Vierraum-Wohnung zu tun?? Wenn man immer alles in einem normalen Rahmen hält und sauber. Wir sind nicht steril oder so. Ich möchte auf jeden Fall wieder arbeiten gehen wenn der Kleine zwei ist. Ich habe selbst mit Vollzeitarbeit und im Schichtsystem noch locker meine Hausarbeit geschafft.

Huhu,

auch wenn wir die Diskussion ja erst hatten, antworte ich immer wieder gern.

Ich bin aus Überzeugung Hausfrau und Mutter und werde das so lange es geht auch bleiben.

Beschäftigung hat man wirklich reichlich wenn man möchte.

Sicher kann jeder nur putzen bis es sauber ist, aber von Sauber gibts eben auch unterschliedliche Auffassungen.

Ganz abgesehen davon haben wir ( meine Familie UND ich) eine recht spezielle Vorstellung von dem was wir gerne haben und leben möchten.
Das fängt, um nur mal den Bereich Küche zu nennen, beim selbstgebackenen Brot an und hört irgendwann nach vielen, vielen Sachen beim selbstgekochten Ketchup wieder auf...und mit dabei sind so dinge wie selbsthergestelltes Brühpulver und dergleichen, die also wirklich zeitaufwendig sind.
Und bei uns ist das eben nicht mal so, sondern eigentlich immer.

Also kommen zu den 2 oder 3 Stunden putzen und aufräumen auch noch mal gut 2 Stunden Küche am Tag.

Dann ist da noch mein Sohn der schon genug "Startschwierigkeiten" hatte und einfach darauf angewiesen ist das ich da bin.

Und mein Hund mit dem ich auch 3 oder 3 1/2 Stunden am Tag beschäftigt bin.

Ich putze die Wohnung meiner Oma komplett, da sie das nicht mehr kann.

Und ich helfe meiner Mutter das Haus in Schuß zu halten, da ihr das auch zunehmend schwerer fällt.

Zudem habe ich einen Nutzgarten, der ja, ausser vielleicht im Winter, auch noch reichlich Arbeit macht.

nebenher backe ich hier und da für die Schule wenn Feierlichkeiten sind und fahre die Kinder zu Ausflügen.


Sicherlich KANN man das alles eventuell auch noch neben einer Berufstätigkeit....aber eben nicht so selbstverständlich und auch noch mit Freude dabei, denke ich und solange man mit einem Gehalt gut hinkommt...finde ich es so wunderbar wie es ist.

liebe Grüße

Andrea

Jetzt habe ich doch glatt vergessen auch noch zu schreiben wie mein umfeld reagiert.

Nun, dazu muß ich etwas weiter ausholen und schreiben das wir zwar Deutsche mit deutschen Familien und Freundeskreis sind, aber in den Niederlanden wohnen und auch hier Freunde gefunden haben.

Die Niederlande sind seit jeher so aufgebaut das BEIDE Elternteile arbeiten, hier ist das an und für sich gar keine Frage.
Kinderbetreuung ist hier deutlich zuverlässiger und um einiges günstiger als in Deutschland. So haben arbeitende Mütter einen Anspruch auf einen Ganztags ( von 7 bis 18 Uhr) Hortplatz ab dem Tag an dem ihr Kind 9 Wochen alt wird. Im allgemeinen kommen Kinder spätestens mit zwei in einen Kindergarten etc.
Hier ist das wohl immer schon so und die allermeisten kennen es gar nicht anders.

Dennoch muß ich sagen das mir hier ein weitaus größeres Verständniss entgegen gebracht wird als in Deutschland.
Die paar wenigen Mütter die hier nicht arbeiten gehen wissen was es für ein Privileg ist das nicht zu müssen und die die arbeiten gehen sagen oft genug das sie es toll finden das wir zu Hause bleiben und das sie selber denken das es für die Kinder besser wäre etc. Hier redet niemand hintenrum über Hausfrauen, obwohl einem hier wirklich alle Tore weit offen stehen um nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen.

In Deutschland gibts drei Lager...die die sagen "würde ichauch machen", die die sagen " naja nix für mich aber bitte wenn du das willst" und die die glauben den Stein der Weisen gefunden zu haben und sagen " ne Hausfrauen sind alle faul und dumm"
tja...Deutschland deine Intoleranz.....noch ein Grund warum ich froh bin hier zu leben!!!!


liebe Grüße

Andrea

Hallo,

das liest sich so als wärst Du tatsächlich fast den ganzen Tag nur mit Putzen ( egal in welchem Haus ) und Kochen bzw. dem Herstellen Eurer Lebensmittel beschäftigt.
Daß einem das nicht mal irgendwann zum Hals raushängt kann ich kaum glauben :-)

LG Z.

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Hallo,

ich denke die Hauptsache ist, dass alle Beteiligten mit der gewählten Lösung grundsätzlich zufrieden sind. Das Wie und Warum ist dann ja auch wieder völlig individuell.

Bei uns kommt es eigentlich nicht in Frage, dass ich zu Hause bleibe, da ich in meinem Beruf ungefähr doppelt soviel verdiene wie mein Mann.
Wir haben sowiese eine eher umgedrehte Rollenverteilung. Mein Mann liebt Kochen, Backen und Gartenarbeit und manchmal denk ich fast, er ist die bessere "Mutter". :-) Ich kümmer mich zwar mit riesen Spaß um unsere Maus, aber bei allen anderen Aufgaben einer Hausfrau zeichne ich mich eher durch absolute Inkompetenz aus.
Ich mag meine Arbeit unglaublich gerne, hab auch eine lange Ausbildung hinter mir. Für mich ist diese Lösung die Beste und für meinen Mann auch. Dem reicht Teilzeitarbeit völlig aus, hat ja auch sonst genug zu tun, so als "Hausfrau". :-)
Für uns ist dies die allerbeste Lösung, weil wir glücklich damit sind! Wie das andere finden? Keine Ahnung, wir sind eh ein bisschen unkonventionell, deshalb kann ich mir über sowas nicht den Kopf zerbrechen.
Wenn wir noch ein Kind bekommen, werd ich voraussichtlich ein paar Monate zu Hause bleiben und dann geht mein Mann in Elternzeit.
Mit Überzeugung hat das bei uns aber alles nicht viel zu tun, sowas ergibt sich manchmal einfach.
Viele liebe Grüße

Hallo,
ich denke jeder soll das in seinem Leben tun was er möchte! Wenn man arbeitet bekommt man auch dinge zu hören wie "wozu hast du Kinder wenn sie eh nur in der KITA oder bei der Tagesmutter sind" und man hat ein schlechtes gewissen wenn man nicht frei machen kann um an irgendwelchen ausflügen teilzunehmen.
Ich bin jetzt vollzeit mami und ich liebe es ,hab bald 3 Zwerge und bin froh das ich immer für sie da sein kann!Was andere dazu sagen ist mir echt total Hupe, wichtig is wie meine Familie und ich damit klar kommen.;-)

Hallo,
im Rückblick kann ich nur sagen--------Alles hat seine Zeit.Jede muss ihre Zufriedenheit finden-egal was man macht.Das Alter, die Anzahl der Kinder, die gesamten Umstände sollten idealerweise Berücksichtigung finden.Und diese ändern sich ständig .Auch der Beruf spielt eine große Rolle----------die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten----------angepasst an das Alter der Kinder. Nur Hausfrau und Mutter sein ist eine Phase---------aber Nichts auf Dauer.Jedenfalls birgt es viele Gefahren-------wie Abhängigkeiten z. B.Wenn man allerdings auf allen Hochzeiten tanzen möchte, sollte man delegieren können. Und irgendwann sind die Kinder selbstständig.
L.G.

Hi!
Also ich bin gerne zuhause. Im September fange ich einen neuen Job an und bis dahin geniesse ich noch die Zeit daheim.
Auf die Frage, wie man damit ausgelastet sein kann, frage ich zurück, wie man damit NICHT ausgelastet sein kann. Denn wenn man Haushalt und Kinder hat und sich dann über Langeweile beschwert, hat man wohl was falsch gemacht. Vielleicht sollte man sich dann mal fragen, ob man genug Zeit in seine Kinder investiert. Glaub ich nämlich nicht. Klar, zur Grundversorgung reichen ein paar Stunden am Tag. Um runde Ecken zu putzen ebenfalls. Logisch dass man danach viel Freizeit hat.
Wenn man aber nicht so schlampig den Tag verbringt, ist es ruck-zuck Abend.
Was andere Leute über mein Dasein denken ist mir völlig schnuppe, denn das geht niemanden auch nur einen Scheißdreck an. Wir finanzieren unser Leben selbst und haben uns diese "Verteilung" so ausgesucht. Allerdings war ich auch nie ein Karriereweib oder suchte krampfhaft nach Erfüllung und Selbstverwirklichung im Beruf.
LG,
Sandra

ich bin auch "nur" Mutter und Hausfrau....aber ich nenne das lieber Familienmanagerin.

Allerdings wäre ich froh wenn ich noch ne andere Aufgabe hätte.....wenns auch nur wenige Stunden die Woche wären.
Finanziell hab ichs nicht nötig arbeiten zu gehen.....aber irgendwie fehlt was...

Aber da wir ein behindertes Kind haben, welches chronisch krank ist, kann ich halt nicht jobben gehen.
Denn auf dem Dorf ne gescheite Betreuung zu finden geht fast gar nicht.
Also bleibt ich halt zu Hause.

Hab mich aber nun um nen ehrenamtliches Amt beworben in der Gemeinde.....wäre auch ne gute aufgabe :-)

Hallo!

Also,ich definitiv nicht!

Denn ich würde intellektuell kaputt gehen, wenn ich zwischen "eiteitei" und Memory spielen außer Haushalt nichts hätte, was mich fordert.

Ich bin ehrlich gesagt nach dem Wochenende immer wieder froh, wenn ich ins Büro kann und nach dem Urlaub sowieso

LG

Hallo,
ich bin seit 13 Jahren zu Hause und kümmer mich seit dem um Kinder und Haus und Garten.
Habe allerdings den Luxus, dass ich meine Stelle noch habe, denn ich konnte mich beurlauben lassen.
Arbeite seit über 20 Jahren allerdings ehrenamtlich.
Tja, ich beklage mich nicht, ich habe es mir so ausgesucht.
Und natürlich habe ich es einfacher als die Frauen, die noch zusätzlich arbeiten gehen. Stell ich mir sehr anstrengend vor.
Ich genieße es wirklich mir meine Zeit einteilen zu können, aber es ist auch nicht wirklich langweilig mit vier Kindern...
Gruß Ursula

Curly,

wenn ich nicht irre, musst Du ganz schön sparen - und das ja schon ne Weile.

Also entweder Du redest Dir Deine Welt schön, oder Du rechtfertigst Dein Verhalten, weil Du mal gehörig Kontra bekommen hast.

LG

Hallo,

natürlich müssen wir sparen, wer nicht?

Es kommt eben auf die Ansprüche an, wir haben ein Haus, zwei Autos, ich kann Kleidung neu kaufen, was ich möchte, fürs Essen ist genug Geld da und ein paar Groschen können auch noch aufs Sparbuch gepackt werden.

Was bei uns nicht drin ist, ist eben 2 Wochen Karibik, Gucci, Prada, Dior und 5 x Essen gehen die Woche, aber darauf kann ich zum Glück verzichten.

Eigentlich sind wir reich, denn wir haben zwei gesunde Kinder, dass ist wahrer Reichtum, für mich.

LG

Hallo,

hier ICH !!!

Ich werde wahrscheinlich zuhause bleiben, bis die Kinder mindestens beide in der Schule sind.

Langweilig wird mir sicher nicht, wir haben Ziegen, Hühner und Gartenland.
Der Hund muß raus, der Kleine hat Spielkreis und KG, die Große will zum Reiten und zum Fußball.
Wir haben einen großen Garten, heizen auch alles nur mit Holz, ich koche und putze für meine Eltern mit, außerdem erledige ich zweimal in der Woche deren Einkäufe und die einer älteren Frau, die nicht mehr aus dem Haus kann.
Außerdem sind wir nebenberuflich selbstständig mit einer Kfz-Werkstatt, da muß ich den Bürokram erledigen und ich hab ja noch mein BWL-Studium an der FernUni.

Dadurch finden mein Mann und ich aber auch genug Gesprächsthemen. ;-)

Sicherlich wäre unsre finanzielle Situation entspannter, wenn ich auch arbeiten würde, aber es geht auch so.

LG Kirsten

Hallo Curly,
ich habe in meinem Freundeskreis zwei Mütter, die durch und durch Vollzeitmamis und Hausfrauen sind. Ich finde das völlig Ok, solange sie glücklich sind (und das sind die beiden) ist es doch schön. Ich war es nicht und war froh, als ich wieder auswärts arbeiten durfte. Aber so unterschiedlich sind die Menschen eben. Wenn man es sich leisten kann zuhause zu bleiben und Spaß daran hat, dann soll es einem doch gegönnt sein. Ich lasse mir ja auch ungerne nachsagen, dass ich eine Rabenmutter bin, weil ich nach 10 Monaten Elternzeit wieder arbeiten gegangen bin ;-)

LG
Katinka

Also ich würde zwar gerne länger als 1 oder 2 Jahre daheim bleiben, ist aber finanziell nicht drin. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, wenn mein Kind größer und z. Bsp. im Kindergarten oder Schule ist, das ich dann zuhause bin. Was soll ich denn da den ganzen Tag? Wir haben ne Wohnung (zur Miete) mit 90qm - die sind relativ schnell geputzt, außerdem gehöre ich nicht zu den Frauen, die alles Keimfrei haben (wollen) und wo man vom Fußboden essen kann (wer macht das schon?) Bei uns ist es nicht dreckig aber man sieht, dass jemand dort wohnt.
Hobbies habe ich viele - aber die kann man nicht zuhause ausführen - ausser lesen.
Also ich kenne auch niemanden in meinem Umfeld, der nicht wieder irgendwann angefangen hat, zu arbeiten - allerdings haben die das Glück, dass sie nicht müssen, sondern halt können - ich muss.

Hallo!

Also, ich bin jetzt seit fast 3 Jahren zu Hause mit unserer Großen und das zweite Kind kommt bald.

Zu Deiner Frage: mir fällt hier nur die Decke auf den Kopf, wenn wir/das Kind krank ist und ich deshalb so gut wie gar nimmer aus dem Haus komm, ansonsten bin ich genug mit Kind (oder auch mal ohne) unterwegs und ausgelastet.

Mir gefällts zu Haus und ehrlich gesagt vermisse ich meine alte Arbeit zur Zeit zumindest überhaupt nicht - weiß ja nicht wie das in ein paar Jahren ist, aber mir fehlt "die Arbeit" an sich auch nicht nach dem Wochenende oder nachm Urlaub.
Also, ich mein, wenn der große Lottogewinn käme, würd ich sicher nicht mehr arbeiten gehen (höchstens nach Lust und Laune vielleicht mal ehrenamtlich für soziale Zwecke, die ich gern unterstützen würde).

Wenn mein Mann die dicke Kohle heimbringen würde, dann würde ich auch damit liebäugeln langfristig zu Haus zu bleiben.
Tja, da mein Mann aber nicht der Großverdiener ist, werdem ich wohl früher oder später schon wieder arbeiten gehen - allerdings erst, wenn das kleinste Kind 3 und im Kiga ist - ich weiß auch noch nicht wieviel (Teilzeit im alten Job, 400 €-Job, Heimarbeit oder als Tagesmutter?) - das müssen wir uns noch überlegen. Und selbst dann würd ich erst mal abwarten, wie es uns allen mit dem Wiedereinstieg ins Berufsleben geht - hab schon zu viele Erfahrungen erzählt bekommen, wo dann doch die Kinder (und/oder die Mutter) auf der Strecke geblieben sind und ne andere Lösung besser war.

Also, ich denke diesbezüglich sollte jede Familie ihre eigene Lösung finden, allerdings entspricht es nicht meiner Einstellung, wenn beide Eltern Vollzeit arbeiten gehen (ok, es gibt auch da Ausnahmen, die "müssen", aber doch eher wenige). Und ich beneide alle Familien, die es sich finanziell leisten können, daß nur einer oder beide nur Teilzeit oder beide gar nicht ;-) arbeiten müssen.
Aber, hauptsache, alle Familienmitglieder kommen mit der Situation gut klar - wie auch immer - und kritisiert wird man wahrscheinlich egal mit welcher Lösung. Mehr Toleranz wäre super...

LG
Bianka

bin auch sehr gerne für und mit meinen kids zuhause



glg sonja

Ich bin auch gerne zuhause, ich sehe mich aber weniger als Hausfrau, mehr als Vollzeitmama.

Den Haushalt müsste ich auch machen wenn ich arbeiten ginge, das ist ein notwendiges Übel. Meine Aufgabe hier ist die Kinderbetreuung und das mache ich gerne, solang sie so klein sind.

Ab einem gewissen Alter wollen die Kinder diese Vollzeitmamabetreuung wahrscheinlich auch gar nicht mehr, meine Tochter wollte unbedingt in den Kindergarten und wenn der Kleine auch will gehts für mich beruflich auch wieder weiter. Und nein, ich mach mir da gar keine Sorgen, irgendwas findet sich, wenn man etwas finden will.

Und interessante Gesprächsthemen finden sich auch ohne Arbeit. Eine langweilige Person wird durch Berufstätigkeit nicht interessanter und eine interessante Person nicht langweiliger.

Ich finds irgendwie traurig, wenn sich Menschen ausschliesslich über ihren Beruf/ihre Berufstätigkeit definieren (natürlich genauso traurig, wenn sie das über die Kinder tun).

Die Entscheidung bei jedem Kind bis zum Kindergartenstart zuhause zu bleiben haben mein Mann und ich gemeinschaftlich getroffen und sind zufrieden damit.

Von meinem Umfeld fühle ich mich eigentlich anerkannt, bzw. gibt es nur wenige Menschen auf deren Einschätzung ich Wert lege.

Also ich bin glaube ich genau das Gegenteil und zwar eine beruftsätige Mutter aus Überzeugung.
Wir hätten es sicher irgendwie geschafft, nur mit dem Gehalt meines Mannes.
Aber ich bin gerne nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen und mir und meinem Sohn hat das mehr als gut getan...

Ich denke aber, jeder so wie er will und auch kann.

Dennoch frage ich mich persönlich, ob die Damen die lange zu Hause bei Kind und Herd bleiben, eventuell sogar für immer, ob die sich keine Gedanken über ihre Rente machen???

Das ist ein Thema das man nicht vergessen sollte...
Jedes Jahr das man nicht einzahlt fehlt einem später mal...

Ich riestere ;-) Ausserdem glaube ich dass die wenigsten Frauen für immer zuhause bleiben. Ich kenne keine einzige Frau mit Kindern über drei die nicht irgendwas nebenher macht.

Ich riestere auch und dazu noch über meinen Job mit der VWL. UND ich zahle jeden Monat ein..

Aber es gibt diese Frauen und ich kenne auch welche.
Auch hier hat sich eine userin so geäussert, warum sie wieder arbeiten gehen sollte...der Sohn ist 8 Jahre alt.

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Hallo!

Erst mal muss ich sagen, dass ich keinerlei Vorurteile gegenüber Frauen habe, die Vollzeitmama und Hausfrau sind. ABER: Für mich wäre das nichts!! Ich möchte mein eigenes Geld haben, dass ich ausgeben kann. #schein

Ich hab 3 Kinder (9, 8 Jahre und 8 Monate alt) und mache die Büroarbeit von meinem (zukünftigen) Mann. Das mache ich aber nicht von zuhause aus, sondern gehe dazu jeden Morgen brav ins Büro (den Kleinen nehme ich mit). Und ich muss sagen, wenn ich mir mal frei nehme, fällt mir zuhause die Decke auf den Kopf.

Ach ja, Sauber und ordentlich ist es bei uns trotzdem immer, ich hasse es, wenn's unordentlich ist. ;-) Ich würde sagen, alles eine Frage der Organisation.

Auch die Kinder kommen nicht zu kurz.

Ich brauche einfach diesen "Stress". Ohne wäre es mir glaube ich langweilig. :-)

LG, Corina, die es aber zu schätzen weiß, was die "Nur-Hausfrauen" leisten... (war das ja auch schon zwischendurch mal ;-))

Ach ja, und wir wohnen auch nicht in ner Mini-Wohnung, sondern in 150m² Haus. Das trotzdem immer sauber ist... :-)

Ich frage mich die ganze Zeit: Warum müssen Frauen daheim bleiben und um ihre Brut kümmern? Männer können das doch auch oder traut man es ihnen nicht zu?

Wie schaut es bei dir finanziell aus, wenn ihr euch trennt? Soweit ich weiß muss Frau sich dann bald um einen Job bemühen fall´s es zu einer Scheidung kommt. Und je länger du aus dem Berufsleben draußen bist desto sicher kannst du sein das du die Böden wischen darfst.

Und wie schaut es mit der Rente aus? Meine Großtante war in ihrem ganzen Leben nur Hausfrau. Als dank bekommt sie nur paar € vom Staat.

Guten Morgen,

sehe das ähnlich#gruebel

Leider ist es aber noch so, das die Männer (selbst in den selben Berufen ) immernoch mehr verdienen, deswegen wird es sich wohl keine Familie leisten "wollen" auf den Hauptverdiener zu verzichten.

Letzen hatte ich ein sooooo schönes Gespräch mit meiner Oma und Schwiegermutter diesbezüglich....Sätze wie "ein Kind gehört so früh nicht in die Krippe"oder "Die Mutter sollte doch zu haus bleiben und sich um das Kind kümmern"FRÜHER war das auch so#bla#bla#bla........Du kommst da manchmal garnicht mehr an. Ich habe den dann nur aufgeführt das ich im Alter eine halbwegs vernünftige Rente bekommen möchte und ich teilweise deswegen arbeite.(selbst dann ist es nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, ob wir mal dieses Rentenniveau erreichen wie heute wage ich zu bezweifeln.)

Wer es sich leisten kann/möchte zuhaus zu bleiben soll er das tun, würde da jetzt keinem irgentetwas unterstellen....aber mich würde das nicht befriedigen.

lg
Sabrina

Oh....der Rechtschreibteufel hat sich eingeschlichen#schock

meinte natürlich "Letztens":-p....möchte ja nicht in den Urbia-Unwort-Thread landen:-p

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