Ich habe meine Familie verloren.. ich kann nicht mehr..

Hallo...


uiiiii....ich weiß garnicht wie ich hier anfangen soll..?

Ich beginne einfach ihne große Einleitung oder sonstiges...ob ich die richtigen Worte finde weiß ich nicht..ich muß unbedingt mit schreiben.
Ich weiß nicht mehr weiter...mein Herz tut weh!
Am 11.12.07 um 11:15 Uhr starb meine Mami mit 42 Jahren an Krebs. Sie war meine zweite hälfte ..sie war alles für mich. Meine Freundin, meine Mami, meine gute Seele..
Ich habe an diesen Tag aber nicht nur meine Mami gehen lassen müssen sondern auch meinen Stiefpapa. Meine Mama war mit diesen Mann 8 Jahre verheiratet. Er war mein Papa. Er war für mich da als von einer jungen Mädchen langsam zur Frau wurde.
Erwar da als ich mir 2 mal das leben nehmen wollte ...weil ich schrecklich schwere Depressionen hatte. Und er war auch da als meine Mami starb er pflegte sie 1/2 Jahr und begleitete sie bis in den Tod.
Mein leiblicher Vater..mit dem habe ich kontakt aber ich sehe ihn nicht wirklich als Papa...lange Geschichte mal kurz gefasst: Er saß im Gefängnis als ich 8 Jahre alt war ( Er hatte ein Puff und saß wegen Frauenhandel und...ich weiß nicht genau warum noch) Er hat meine Mama geschlagen, und viele schlimme Sachen gemacht.
Ich akzeptiere ihn ...aber nur als Menschen-
Nicht als richtigen Papa!
Mein Stiefpapa und ich haben heute sehr kalten kontakt.
2 Monate nachdem meine Mama gestorben ist lernte er eine neue Frau kennen.
Nach 3 Monaten zog diese neue Frau ins Haus meiner Mama ein. Sie räumte alles aus und um und wohnt nun da mit ihm.
Diese Frau hat alle Bilder, Blumenvasen,Tischdecken u.s.w entsorgt. Alles was meiner Mama gehörte ist jetzt weg- Ich habe nichts von ihr! Nichts!!!
Mein ehemaliger Stiefpapa der kümmert sich trotzdem um meinen Sohn. Er will ihn sehen..und holt ihn ca. alle 14 Tage ab. Mein Paul mag seine neue Freundin.
Ich mag sie nicht so sehr..ich würde sie gerne mögen.Ich wünsche mir so sehr eine Familie..ich würde dafür so viel tun. Klar, habe ich jetzt eine eigene Familie aber ich würde sie sogar als "ersatz" -mama akzeptieren. Aber sie ist kalt! Ich wünsche mir so sehr eine Mama ..ich kann es kaum beschreiben. Ich brauche das! Jetzt steht noch der Erbstreit an. (seid 1 Jahr geht das hin und her) Ich denke da wirds auch noch böses Blut geben.:-(
Ich bin da so traurig drüber und glaubt mir ich würde alles dafür geben um meine Familie wieder zu haben.
Meine Mama fehlt mir...vorallem jetzt in meiner zweiten Schwangerschaft.:-(

du hast doch eine familie... die deines mannes.

naja ne schwiegermama ist selten das gleiche wie ne mama hm?

ist richtig, aber die mutter kommt nun mal nicht mehr zurueck.

richtig schlimm ists fuer die, die ganz alleine sind.

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Das Deine Mama dir fehlt, kann ich nachempfinden, ich wüßte auch nicht was ich ohne machen würde, ich weiß auch nicht ob eine Stiefmama das ersetzen kann, aber vielleicht solltest du mal mit ihr reden, also sie mal fragen, warum sie so kalt dir gegenüber ist und das du das gern ändern würdest.

Ich denke es ist schwierig für eine neue Frau in ein Haus zu kommen wo der Mann die ganze zeit mit einer anderen Frau gelebt hat und das die neue frau ihren eigenen Stil einbauen will und mit einbringen und das es komisch ist für sie, wenn überall Dinge der anderen Frau noch sind.

Was ich nicht verstehe, dass sie alle Bilder und anderen Dinge weggeworfen hat und das Dein Stiefvater das auch zugelassen hat, denn man hätte dich fragen müssen, ob du das haben möchtest bzw ob man das aufheben soll. Naja und ich versteh deinen Stiefpapa auch nicht so recht, wenn er Deine Mama geliebt hat, da möchte man ja etwas als Andenken behalten.

Vielleicht solltet ihr euch mal zusammensetzen und reden .. naja und die Kälte von der Du schreibst, könnte natürlich auch von dem Erbstreit ausgehen, ich weiß ja nicht so recht wer da mit wem streitet.

ganz liebe Grüße
dream

Du bist erwachsen! Und bist jetzt selbst Mama und hast Deine eigene Familie.
Kümmere Dich in erster Linie um euch 3.

Danke, das weiß ich selbst.
Ich weiß auch das ich Mama bin und das bin ich auch sehr gerne. Das ich traurig und manchmal verzweifelt bin, heißst doch nicht das ich mich nicht um meine liebsten kümmere?!

hallo, die posterin kann ja mal gerade bissl über 20 sein und hat ihre mama verloren. ich weiss nicht, ob du schon einmal jemanden eng vertrauten verloren hast, aber gerade wenn man jung ein elternteil verliert, ist das traumatisierend. zumal dadurch ihre ganze welt ins wanken gekommen ist.
auch wenn man es rein rational nat. dem papa wünscht eine neue liebe zu finden, muss es unsagbar schwer sein, neben ihm nur 3 monate nach dem tod der mutter bereits eine andere zu haben. die dann auch noch in das heim der mama einzieht.

ich persönlich kann das sehr gut nachfühlen udn da helfen solche einfachen einseitigen ratschläge wie deiner leider überhaupt nicht.

lg,

schullek

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Deine Trauer über den Verlust Deiner Mama kann ich sehr gut verstehen. Das tut mir auch wahnsinnig leid für Dich!
Aber Du hast noch Deine eigene Familie: Deinen Mann, Deinen Sohn, Dein Baby im Bauch!
DAS ist DEINE Familie.
Ab und an sollte Deine Trauer rauskommen, aber Du solltest Deiner Trauer keine "Überhand" gewähren!
Kümmere Dich um Deinen Mann und Deine Kinder!!!
Suche Dir einen Job, der Dich ausfüllt. Suche Dir liebe Freundinnen. Such Dir ein Hobby, welches Dir Spaß macht. Dass Du diesen tragischen Schicksalsschlag erleiden musstest, kannst Du nicht ändern. Du kannst nur selber dazu beitragen, was Du nun aus Deinem Leben machst!
Alles, alles Gute! #klee

Dankeschön! Ich habe einen Job der mich voll und ganz ausfüllt...und um meine Familie kümmer ich mich auch..es weiß auch keiner das mein Herz so wehtut.
(außer mein Mann...)
Lg

Das ist gut, dass Dein Mann Bescheid weiß! Ich hoffe, dass er Dir ein wenig Halt geben kann.
Ich kann Dich so gut verstehen!
Meine Eltern haben sich letztes Jahr getrennt - einen Tag nach der Entbindung meiner Tochter.
Für mich war das ein herber Tiefschlag, dass es meine Familie, so wie ich sie kannte, nicht mehr gibt, auch wenn es natürlich mit Deiner schlimmen Situation nicht vergleichbar ist.
Es tut mir jetzt noch weh - 7 Monate später - vor allem weil sie sich momentan gegenseitig per Anwalt zerhacken und weil ich zu meinem Vater kaum mehr Kontakt, ebenso zur Familie meines Vaters (Großeltern, 2 Onkel und 4 Tante zuzügl. ihrer Familien)...
Aber es gibt Dinge, die liegen nicht in unserer Hand!

Dein Herz wird sicher noch lange bluten.
Vielleicht hilft es Dir Deine Erinnerungen, die Du an Deine Mama hast, in einem Tagebuch zu verfassen - das ist später sicher auch eine schöne Erinnerung für Deine Kinder an ihre Omi?!

Viele liebe Grüße!!! #klee

Deine Familie hast du nie verloren, sie sind nur nicht mehr alle an einem Ort #liebdrueck
Leider kann man da keine guten Ratschläge geben, ersetzen wird deine Mama niemand und vielleicht hat die neue Frau an der Seite deines Stiefvaters auch Angst davor, deine Erwartungen nicht erfüllen zu können und ist deshalb so kalt bzw. zurückhaltend.
In erster Linie musst du jetzt an dich denken und nicht an irgendeinen Erbstreit, dir steht eh der Pflichtteil zu und wenn es mehr wird umso besser!
Ich wünsche dir alles Gute!

Ich kann Dir leider nur sagen, daß Du lernen mußt, Dinge, die passieren und auf die Du keinen Einfluß hast, zu akzeptieren.
Als Beispiel: Mit der Frau meines Vaters habe ich seit 1,5 Jahren gar keinen Kontakt mehr, mein Vater kommt zu Weihnachten und zum Geburtstag sporadisch kurz vorbei. Meine Tochter konnte deshalb nie eine Bindung aufbauen.
Meine Mutter ist psychisch krank und will niemanden hören und sehen. Wenn sie mal anruft, gibt sie nur Hetzereien über andere Leute von sich.
Ich habe somit auch keine Eltern mehr und akzeptiere das. Ich kann es nicht ändern.

Hey,
dein Beitrag hat mich berührt. Das ist sehr traurig...
Und die ganzen Vernunftsvorschläge helfen einem nicht weiter, wenn das Herz weint...
Ich hoffe, dein Mann ist dir eine große Stütze und passt auf, dass du nicht wieder depressiv wirst...

lg Tanja

Danke für die lieben Worte!
Ja, ich habe einen wundervollen Mann der auf mich aufpasst:-)

Das tut mir so leid für dich.Du bist wirklich sehr früh alleine-im Sinne von Elternlos.Das ist schwierig - du musst gänzlich Abschied nehmen von der Kindheit.Gerade wenn man selbst Mutter wird sehnt man sich nach der Verbundenheit mit der eigenen Mutter.
Trotzdem wird sie dich ein Leben lang begleiten und irgendwie für dich da sein.Sie hat dich geliebt----und davon bleibt etwas für immer bei dir.#klee#klee

Hallo
ich kann deine Trauer nachempfinden.

Aber Puschi, du kommst in den Zeilen bei mir als kleines Kind an! Und nicht als erwachsene Frau!

Warum auch immer du Depressionen hattest, rate ich dir, dich in eine Therapie zu begeben. Mir scheint (und das ist nicht böse gemeint) du bist an einem Punkt in deinem Leben stehen geblieben. Teenageralter vielleicht?

Du hast bald 2 Kinder für die du die Verantwortung trägst. Es wäre schade, wenn du wieder in Depressionen verfällst.

Tue was für dich und deine Kinder.

mfg

stimmt alles, was du schreibst.
und selbst das widersprüchliche, was die schreiberin bis jetzt gelebt hat..
(sie jetzt 23jahre und sohn sechs usw.) das ist ebenfalls erklärbar...

Was meinst du mit unerklärbar? Das man früh Mama geworden ist?

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