Umgang bei großer Entfernung zum Kindsvater

Hallo Ihr Lieben,
ich brauche dringend Eure Hilfe.
Der Vater meiner zweijährigen Tochter lebt 600 km entfernt von hier. Bisher gab es keine Probleme im Umgang miteinander, wir haben uns regelmäßig besucht und hatten ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Leider hat sich die Lage nun vehement verschlechtert, es gibt nur noch Streitigkeiten und Probleme.
Ich suche Gleichgesinnte, die diese Situation kennen und leben und mir mit ihrem Erfahrungen weiter helfen könnten.
Ich freue mich über jede Antwort und jeden kleinen Tipp.
Danke und LG Jero

Mein mittelster ist nun 5 1/2 Jahre alt.
Sein leiblicher Vater lebt 500 km entfernt von uns.
In den ersten 11/2 Jahren haben wir ihm immer wieder informiert wenn wir unsere Verwandschaft besucht haben, damit kamen wir ihm immer über 300 km entgegen. Den Rest hätte er organisieren müssen. Hat er aber nicht. Gründe sind uns nicht bekannt. So hat er den Kleinen seit über 3 Jahren gar nicht gesehen.
Wir warten dass Initiative von ihm kommt. Mit Sicherheit werden wir ihm nach unseren Möglichkeiten entgegenkommen. Bis dahin warten wir uns schauen was kommt.
Man muss nicht immer dem Propheten den Berg vorbeibringen.

LG Karna

Hallo!

Lebe mit meinem Sohn genug auch über 600 km von seinem Vater entfernt. Der Sohn wird nun bald 3, und wir verstehen uns gut genug, daß wir uns seit der Trennung regelmäßig besuchen. Ich war im letzten Jahr 3x mit Kind 10-14 Tage bei ihm, und er war 4 oder 5 Mal bei uns. Klappt super, und der Kleine freut sich über die Zeit mit Beiden Eltern.

Nun ja, Du schreibst leider nicht, welcher Art eure Probleme sind, und ob sie Dir lösbar erscheinen. Dies wäre natürlich die beste Variante. Stzt euch zusammen und findet eine Lösung, so daß ihr die Besuche weiterhin machen könnt.

Ansonsten, tja, das wird nicht leicht... Man kann ein zweijähriges Kind noch nicht so einfach 600 km alleine verreisen lassen. Auch wenn sie Papa kennt und liebt, wird sie vermutlich nach Dir weinen.

Wie soll der Umgang ansonsten stattfinden? Dein Ex wird bestimmt nicht 600 km fahren, nur um mal 2 Std. mit der Kleinen spazieren zu gehen. Und ein Hotel käme auf Dauer auch recht teuer...

Ich fürchte mal, wenn ihr beide euch nicht irgendwie zusammenrauft, wird der Kontakt zwischen Tochter und Vater erst mal einschlafen...

Ist es denn so schlimm, daß es keine Lösung gibt?

Gruß
Ally

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