Wer kann was zu Pflegekindern sagen...?

Hallo!

Ich bin gerade in der Entscheidungsphase, ob wir ein Pflegekind aufnehmen sollen oder nicht..

Wir haben eine Tochter, die ist bereits 6 Jahre alt und wir wünschten uns immer mind. 2 Kinder.
Leider kann ich aus gesundheitl. Gründen kein 2. Kind bekommen. Wir haben auch schon 2 IVFs hinter uns und ich muß sagen, das war echt heftig und ich möchte es nicht nochmal durchmachen.

Nun überlegen wir gerade, ob wir ein Pflegekind aufnehmen. An sich haben wir es schon vor, aber ich weiß nicht was uns da erwartet.
Wie bewirbt man sich dafür und was muß man alles machen?? Wir haben ein kleines Haus zur Miete und das 2. Kinderzimmer ist recht klein, aber wir suchen gerade ein größeres Haus. Ist das ok?

Kann man sagen, das man nur ein Kind nehmen möchte welches jünger ist als unseres?

Wielange dauert es, bis man sozusagen "anerkannt" ist und dann ein Kind bekommt?

Ich bin grade so aufgeregt, weil ich mich gedanklich sehr viel damit beschäftigt habe und mir gehen soviel Sachen durch den Kopf..

Ihr habt doch sicher Erfahrungen und könnt mir ein bischen dazu erzählen.

Danke!

Danni

Hallo Danni,

wir haben vor knapp 7 Jahren ein Pflegekind aufgenommen - wie es dazu kam, steht ziemlich genau in meiner VK ;-).

Sucht am besten mal das unverbindliche Gespräch am zuständigen Jugendamt - es wird meiner Erfahrung nach von Jugendamt zu Jugendamt unterschiedlich gehandhabt.

LG
Claudia
Adoptiv- und Pflegemama

Mein Pflegesohn ist mein Neffe und bei uns handelt es sich um eine "Familienpflege", also das ist eine ganz lockere Form der Pflege, keine "richtige". Verstehe nicht warum. Aber ich weiß nicht, ob ich ein völlig Fremdes Kind hätte aufnehmen können. Mein Mann sagt ja, denn die meisten streunenden Hunde und Katzen verirren sich komischerweise zu uns ;-) Scherz, klar, aber ich glaube schon, dass es eigentlich egal ist ob das Kind leiblich ist oder nicht. Wenn man Kinder mag, dann mag man alle Kinder, oder?
Gut, wir wollten beide immer 5 Kinder haben und haben nun 6, aber hätte ich nicht schwanger werden können, hätte ich sicherlich über Adoption oder Pflege nachgedacht.
Ich finde es einfach unglaublich rührend, wie Du Dich um Deine beiden Mädels kümmerst.

LG, Miss Bennett

Hallo Claudia!

Ich habe bereits das Jugendamt angeschrieben, habe jetzt eine Telefonnummer und morgen :-) werde ich dann dort mal anrufen!

Mir ist sehr wohl klar, das ich ein Pflegekind niemals mit einem leiblichen Kind vergleichen kann. Aber ich kann dieses Kind so annehmen wie es ist und versuchen, ihm ein möglichst normales zuhause zugeben und hoffen, das es sich wohl fühlt. Ich glaube auch, wenn man bereits ein eigenes Kind hat, ist man auch realistisch, denn auch mein Kind entspricht manchmal nicht meinen Vorstellungen ;-) :-) und das wird in der Pubertät nicht besser werden #schock

Danke Dir und kann ich Dich evtl wenn ich mal Fragen habe über die VK anschreiben??

LG
Danni

Hallo,


Ich finde es Klasse, das Du eine Pflege in Erwägung ziehst.

wenn Du ein Kind aufnimmst - tu's für das Kind, nicht für Dich - es kann Deine Erwartungen an ein tolles Geschwisterkind wahrscheinlich nicht erfüllen.

Durch meine Tante weiß ich, dass die bösen Probleme erst anfangen, wenn das Kind schon bei Euch ist.
Sei Dir darüber im Klaren:
- das Kind wird, wenn es kein Dauerpflegekind ist, nur eine Weile bei Dir sein
- Du musst zwischen Kind und leiblichen Eltern soweit möglich und sinnvoll die Beziehung fördern - Du hast das Kind nicht "für Euch allein"
- die meisten Kinder werden aus schwerwiegenden Gründen in Pflege gegeben (besonders, wenn die Pflegestelle auf lange Zeit vergeben wird). Das beinhaltet Vernachlässigung und Misshandlung, es handelt sich in diesem Fall um traumatisierte, oft verhaltensauffällige oder nicht altersgemäß entwickelte Kinder, die deshalb auch viel anstrengender sind als Kinder aus glücklichen Lebensverhältnissen.
- je nach dem, was das Kind an Erfahrungen mitbringt, wird es vielleicht aggressiv, misstrauisch oder überangepasst auf Euch reagieren. Dass es Dir Dankbarkeit oder gar Zuneigung entgegenbringen, ist nicht so ohne Weiteres zu erwarten.

Wenn Ihr es Euch vorstellen könnt, einem Kind trotz so schlechter Startbedingungen bei Euch aufzunehmen, wendet Ihr Euch an das Jugendamt, das für Euch zuständig ist. Die Jugendämter bieten extra Schulungen für werdende Pflegeeltern an, wo ihr viel mehr lernt, als man hier schreiben kann.
Prinzipiell wird ja versucht, die passende Familie für ein Kind zu finden, nicht umgekehrt. Aber meine Tante und ihr (schon vorhandener) Pflegesohn wurden schon gefragt, was sie gut fänden und was nicht so. Der Junge bestand z.B. auch drauf, der Ältere zu bleiben.


Was die Wohnverhältnisse angeht, klingt es gerade ziemlich gut bei Euch.

Also: gut überlegen, ob man sich stark fühlt für ein Kind mit Vorgeschichte (trau ich mich z.B. nicht, weil ich noch kaum Erfahrung im Kinder-Erziehen habe - meine Tante war mit ihren 3 Pflegekindern selbst mit pädagogischer Ausbildung, Berufserfahrung, Hilfe von Jugendamt und Elterngruppe oft am Verzweifeln), das Jugendamt um Informationen / Kurse bitten - dann kristallisiert sich heraus, ob es klappen kann.

Vielleicht könnt ihr auch eine "Pflegeelterngruppe" o.ä. kontaktieren und um Rat fragen.


Ich wünsche Euch Mut und Kraft für den Weg, den Ihr gehen wollt!

Grüße
halbnomadin

Hallo Halbnomadin!

Danke für Deine Meinung!
Mir ist sehr wohl klar, das ich ein Pflegekind niemals mit einem leiblichen Kind vergleichen kann. Aber ich kann dieses Kind so annehmen wie es ist und versuchen, ihm ein möglichst normales zuhause zugeben und hoffen, das es sich wohl fühlt. Ich bin Realist genug um damit umgehen zu können, wenn ich mich tatsächlich dafür entscheide. Und das dann aber wirklich mit allen Konsequenzen! Wenn ich mich für etwas entschieden habe, dann stehe ich auch dahinter!


Ich glaube auch, wenn man bereits ein eigenes Kind hat, ist man auch soweit realistisch, denn auch mein Kind entspricht manchmal nicht meinen Vorstellungen ;-) und das wird in der Pubertät nicht besser werden #schock

Eine Liebe zu einem nicht leiblichen Kind entwickelt sich sicher auch irgendwann, nicht von Anfang an, das ist klar. Aber ich kann mir nicht vorstellen immer nur ein Kind zu haben.
Wir waren zuhause 4 Kinder und es war immer was los. Und ob das nun mit meinen eigenen 2 Kindern ist, oder mit einem eigenen und einem nicht leiblichen Kind, finde ich egal. Es kann auch eine BEreicherung sein.

Danke für Deine Wünsche! #herzlich

LG
Danni

Meine Schwiegereltern hatten mal ein Pflegekind. Wichtig ist sicher, daß Du das Pflegekind NICHT als "weil ich selber keins mehr kriegen kann" bzw. Ersatz-Geschwister ansiehst, das wird das Kind nicht "leisten" können. Und ihr müßt Euch eben drüber klar sein, daß das Kind nur vorübergehend bei Euch ist - wie wird Deine Tochter damit klarkommen?

Hallo,

wir sind auch grade dabei herrauszubekommen ob wir die richtigen Menschen sind um ein Pflegekind aufzunehmen.

Ich habe schon viel im www zu lesen und da hat sich schon sehr klar rauskritalisiert das es auf keinen Fall darum gehen kann das ein Pflegekind das Kind was man gern hätte ersetzen kann.

Es wurden dort auch solche "Denkanstöße" gegeben wie:

- Sind sie bereit ein Kind aufzunehmen das vielleicht noch nicht sauber ist bzw wieder unsauber wird weil es ihm seelisch schlecht geht.(Kind im alter zwischen 4-8 jahre)

- Sind sie bereit mit den leiblichen Eltern zusammenzuarbeiten und den Kontakt zu fördern ??? Auch wen die Eltern zum xten mal querschießen ????

Wir können auch nur mit ICSI Kinder bekommen und ich bin mir ebenfalls nicht sicher ob ich noch einen ICSI Versuch körperlich durchstehe.

Aber irgendwie möchte ich doch die "Bude" voll haben #;-)

Ich habe heute beim Jugendamt angerufen und die Dame dort war sehr nett. Sie schickt uns jede Menge auszufüllende Papiere zu, sucht uns den Termin für den nächsten "Pfegekinderinfoelternabend" raus und auch eine Borschüre.
Ich habe auch erstmal gefragt ob es überhaupt Bedarf gibt und sie hat ja wir suchen gesagt. Das klingt doch schon mal gut.

Außerdem hat sie schon angekündigt das wir ein Atest von unsrem Hausarzt ausfüllen lassen müssen und ausserdem muss ein polizeiliches Führungszeiungniss eingereicht werden.

Ich weiß nicht ob wir immernoch bereit sind ein Pflegekind aufzunehmen wen wir alle Informationen zu sammen haben aber das müssen wir herrausbekommen.

lg dore

Hallo Dore!

Uns geht es ähnlich! Wir sind auch dabei es raus zubekommen, ob es das richtige für uns ist. Auch ich kann es mir nicht vorstellen die Bude nicht voll zu haben! Mir ist es jetzt schon manchmal zu ruhig! Fast schon fad..

Ein fremdes Kind aufzunehmen, klar, das ist eine riesen Herausforderung, aber ich denke es kann auch eine Bereicherung sein! Natürlich ist es auch mit vielen Hindernissen verbunden, aber wenn man sich darüber im Klaren ist und es machen WILL, dann schafft man das auch! Wenn ich mich tatsächlich dafür entscheide, dann wirklich mit allen Konsequenzen! Wenn ich mich für etwas entschieden habe, dann stehe ich auch dahinter!


Ich wünsche Dir/Euch das Ihr die für Euch "richtige" Entscheidung findet und trefft und vielleicht hört oder liest man ja wieder von einander.. ;-)
Wieviel ICSIs hattest Du denn schon?

LG
Danni

Hallo,

wir hatten eine ICSI, eine IFV, 5 Kryo s, 5 Clomi Zyklus, GV nach Plan usw usw... alles in allem lange zermürbende Jahre.

Einen ICSI bekommen wir von der Kasse noch mitbezahlt aber ob wir den noch machen weiß ich nicht.

Mit unsrer Tochter bin ich spontan SS geworden was bedeutet das die gesammte Kinderwunschbehandlung überhaupt keinen Erfolg hatte.

Ich wünsch Euch auch das ihr den richtigen Weg für Euch findet.

lg doreen

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Hallo Danni,

geht doch mal zum Jugendamt und lasst euch beraten, wegen Aufnahme, Wartezeit etc...

Wenn ihr euch noch unsicher seit, wäre es vielleicht sinnvoll, wenn ihr erst mal vorübergehend ein Pflegekind zu euch nimmt, also keines in Vollzeitpflege.

Ich finde es toll, dass ihr mit dem Gedanken spiel, ein Pflegekind aufzunehmen

#liebdrueck
bambolina

Hallo Bambolina!

Danke Dir! #herzlich

Also, vor einer Kurzezeitpflege hätte ich schon etwas Angst, denn da ist ja auch ganz klar, von anfang an, das das Kind gehen wird.
Und wenn es dann genau mit uns zusammen paßt und dann wieder geht..also, weiß ich nicht, ob ich das packe... #kratz

Ich habe jetz die Telefonnummer von der zuständigen Abt. und rufe morgen dort an #schwitz

Du hast doch auch Pflegekinder oder?! Und eigene auch..?!Ist es nicht auch eine Bereicherung für eine Familie und nicht nur schrecklich?! Das ein Pflegekind schon sein Päckchen zu tragen hat ist mir durchaus klar, aber wenn man sich drauf einläßt und es wirklich will, dann ist es doch zu schaffen!?

LG
Danni #liebdrueck

Hallo Danni,

ich hab ja nur geschrieben, "wenn" ihr euch unsicher seit, dann ein Kurzzeitpflegekind ;-)
Es ist natürlich schon ein Problem, man muss sich dessen bewußt sein, dass das Kind wieder geht. Wenn du das nicht packst, ist das natürlich auch keine Möglichkeit.

Danni, ich sage es dir ganz ehrlich.
Wir hatten nie vor, Pflegekinder zu nehmen, aber sie sind uns damals zufällig über den Weg gelaufen.
Ich hatte selber keine Kinder und hatte nicht den Hauch einer Ahnung, was auf uns zukommt. Wir hatten eine verdammt schwere Zeit, mit allen Kindern - erschwerend kam dazu, dass vom JA kaum Unterstützung kam. Bis eines der Mädchen mitten in der Nacht die Koffer packte und weg ging.
Erst dann hat das JA eingegriffen.
Wir haben die Krise überstanden und heute sind das alles wunderbare Kinder, mit all ihren Fehlern und guten Eigenschaften.
Ja, sie haben mein Leben bereichtert, ich wollte sie nie mehr missen und ich wünsche mir, dass meine eigenen Kinder genauso "toll" werden, wie ihre großen Schwestern...

liebe Grüße
bambolina

und melde dich bitte, was das Amt gesagt hat :-)

Hallo,

wir haben uns im Dez. 2003 als Pflegeeltern beworben und mir gingen da auch die gleichen Fragen durch den Kopf. :-)

Zu deinen Fragen:

Das JA macht eine Hausbegehung und da sagen sie dir auch, ob das Haus reicht. Aber das wird es auf jeden Fall. :-)

Du kannst einen "Wunsch" angeben, das es ein jüngeres Kind wird, aber dadurch kann es halt auch länger dauern.

Die Dauer ist unterschiedlich. Wir haben im Dez. beim JA angerufen, im Januar war der Hausbesuch und im April das Seminar (3 Wochenenden). Dazwischen haben wir dann noch den Lebenslauf geschrieben, unseren Arztbesuch hinter uns gebracht und ein polizl. Führungszeugnis beantragt. :-) Nach dem Seminar haben wir dann Bescheid bekommen, das wir als Pflegeeltern in Frage kommen und dann hieß es warten. :-) Im Juli war es aber dann schon so weit und unsere Pflegetochter ist bei uns eingezogen.
Beim 2. Pflegekind haben wir uns im Jan. 08 wieder "freischalten" lassen und im August ist unser Pflegesohn bei uns eingezogen. :-) Ich habe aber eine Bekannte, die warten jetzt schon seit 1 Jahr auf das Pflegekind. :-(

Wichtig ist halt wirklich, das ihr dazu steht, das ihr ein Kind aufnehmt, was noch Eltern hat. Ihr müsst mit den Eltern zusammen arbeiten und akzeptieren, das sie zum Leben des Kindes dazu gehören. Egal was passiert ist.

Das Kind hat eine Vergangenheit, die auch zum Leben dazu gehört und immer wieder mal eine große Rolle spielt.

Es können viele Termine auf Euch zukommen (Arzt, Ergo, Therapien, Psychologin, etc.)

Die Kinder brauchen sehr viel Liebe, Halt und müssen wissen, das sie immer geliebt sind, egal was sie gerade "angestellt" haben.

So, das erst einmal. Wenn du noch Fragen hast, dann kannst du dich gerne bei mir melden.

Schau doch mal hier vorbei: http://mein.urbia.de/club/Pflegefamilie

LG Diana

Hallo Diana!

Danke für Deine Antwort!!

Ich habe es schon den anderen geschrieben, weiß nicht ob Du es gelesen hast, aber ich bin glaube ich realistisch genug um auch einschätzen zu können, was da auf mich zu kommt... Ein einfacher Weg ist es nicht! Aber das wäre doch auch langweilig ;-) Im Ernst, wenn ich mich dafür entschiede, dann mit allen Konsequenzen! Und ich denke es kann auch eine Bereicherung sein und muß nicht nur "schrecklich" sein. Im Übrigen entspricht auch mein eigenes Kind nicht immer meinen Vorstellungen ;-) Wer Kinder hat, weiß wovon ich rede! #schock
Man muß sich halt darauf einlassen.
Außerdem kann ich mir ein Leben mit "nur" einem Kind auf Dauer nicht vorstellen! Finds schon manchmal ein bischen fad #hicks

Aber dann ging es bei Euch ja doch ziemlich rasch! Dachte diese Seminare dauern alleine schon 6 Monate, dann erst HAusbesuch und dann beginnt die Wartezeit...

Danke für Dein Angebot bzgl Fragen. Vielleicht werde ich wirklich bald darauf zurück kommen! #herzlich

Ich wünsch Euch alles Gute

Danni

Hallo,

ich finde es auf jeden Fall toll, das ihr diesen Weg gehen wollt.

Ich kann es mir ohne die zwei gar nicht mehr vorstellen, auch wenn es manchmal ziemlich schwierig ist. :-) Aber ohne sie .... NEIN, das geht nicht. :-) :-) Und ich würde es auch immer wieder tun. ;-)

Wie ich mitbekommen habe, ist es wohl von JA zu JA total unterschiedlich. Die handhaben das wohl alle anders mit den "Bewerbungen und Seminaren".

Bei uns ging es wirklich recht schnell und ich muss sagen, die Wartezeit war die aufregendste Zeit meines Lebens. :-) Es war einfach nur spannend und eine tolle Zeit. Und wenn dann der Anruf kommt .... unbeschreiblich und es verändert von jetzt auf gleich alles. :-)

Ich wünsche Euch für den Weg alles Gute und würde mich freuen, wenn du mal schreibst, wie es bei Euch weitergeht. :-)

LG Diana

Hallo Danni,

ich war ein Pflegekind,,,
und ich bin mir ganz sicher das ich nicht die wunschtochter der Familie war,#schein

Als ich in die Familie kam war ich sehr dankbar das ich nicht mehr im heim sein mußte,
(ich komme aus Bosnien und wegen dem Bürgerkrieg mußte ich damals ohne Eltern die Heimat verlassen)
aber nach einer weile wird es wie in einer normalen Familie(ok ich war etwas Frech,war ja auch in der Pupertät,da durfte ich das:-p)
ich wurde nie anderst behandelt als die eigenen kinder,
mußte genauso zupacken und wurde auch genauso belohnt.
Aber als ich ausziehen wollte streubte sich meine Pflege mama dagegen,damals dachte ich die Spint ich bin doch nicht Ihr Kind,
aber jetzt da ich selber eine Familie habe weis ich das sie immer das beste für mich wolte.
(Hätte ich blos öfters auf sie Gehört)

ich denke das man sich an das Kind gewöhnt und Lieb gewinnt da mus man schon im vorraus an die trennung denken,
Ich wünsche Dir und deiner Familie alles Liebe#liebdrueck

Hallo Sehersade!

Sicher, ist es nicht der einfachste Weg, aber wer will das schon.. ;-)

Schau, und an Dir kann man doch sehen, das es gut ist, das es Pflegefamilien gibt. Es freut mich sehr für Dich und ich finde es schön, wenn man mal etwas von "ehemaligen" Pflegekinder hört.
Du hast selbst 3 (Kompliment!) Kinder und Deine Pflegemutter ist sicher sehr stolz auf Dich. Und das möchte ich auch mal sein! Sowohl auf meine Tochter und viell. auch mal auf ein "großes" Pflegekind, wer weiß!

Ich wünsche Dir und Deinem "Haufen" auch alles alles Liebe!! #liebdrueck

Danni

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