Es kommt der Tag da !!!

Hallöchen,

wiedermal das leidige Thema"Schwiegermutter"!

Sie hatte vor ca 10 Wochen eine künstliche Hüfte bekommen, soweit schön und gut!
Habe ihr mit Rat und Tat zur Seite gestanden, mein Mann und ich haben ihr geholfen wo wir konnten wärend dieser schweren Zeit. Zwischen durch habe ich erfahren das ich mit dem 5. KInd ss bin, war nicht geplant aber wir freuen uns.
Habe hier im Forum darüber aber schon mal geschrieben.
Auf jeden Fall hagelte es Vorwürfe von ihr, ich bin ja alles Schuld. Sage nur dazu wenn man einen Schuldigen sucht dann findet man ihn auch!

Auf jeden Fall seid dieser Hüft-op darf ich mir jeden Tag anhören wie schlecht es ihr doch geht. Die Ärzte haben gesagt das sie in 12 Wochen wieder ganz normal laufen kann, die Rechnung haben sie ohne meine Schwiegermutter gemacht!
Sie ist nur am jammern, sie kann nicht richtig sitzten, sie kann die Treppen nicht gehen. Aber wenn die Katze im Keller hockt und miaut dann ist sie ganz schnell unten und trägt die Katze nach oben.
Jetzt war sie mit meinen Schwiegervater für 2 Wochen in der Reha (privat), seid Samstag sind sie wieder Zuhause.
In der zwischen Zeit bin ich durch ganz Langenfeld gerast um ihren blöden Hocker zu bekommen den sie sich ausgesucht hat damit sie richtig sitzen kann. Meint ihr die hat sich mal gemeldet um Danke zu sagen. Nein!!
Ich kann es nicht mehr hören ihr ständiges gejammer!!!
Habe auch mit anderen älteren Leuten gesprochen (Tennisverein) die sogar zwei künstlich Hüften haben und die meiten das ist anstellerei.

Boah, ich will echt nicht unfair werden aber in zwischen kommt mir echt die Galle hoch! Vielleicht sind das auch meine SS- hormone, ich weiß es nicht!

Danke für´s zuhören!
LG
melanie

1

<Die Ärzte haben gesagt das sie in 12 Wochen wieder ganz normal laufen kann, die Rechnung haben sie ohne meine Schwiegermutter gemacht!<

Dazu kann ich nur sagen: Eine Kollegin (Anfang 20) von mir, was nach einer Hüft-OP 1 Jahr krank geschrieben. So viel zu den Prognosen der Ärzte. Jeder Patient ist anders.

2

Bist du schon mal auf die Idee gekommen, dass sie wirklich Schmerzen haben könnte? Eine Bekannte von mir läuft seit 2 Jahren an Krücken, obwohl ihre Knie-OP nach 6 Monaten hätte Besserung bringen sollen. Sie nimmt jeden Tag Schmerzmittel.
Ich würde nicht den ganzen Tag schmerzen haben wollen. Das zermürbt nämlich und macht weinerlich. Und egal ob sie tatsächlich Schmerzen hat oder nicht: Euer Problem liegt doch ganz woanders...

LG

4

Hi,

darf ich mal fragen, was für eine Knieoperation das war?

Meine Oma hatte vor ihrem künstlichen Kniegelenk eine Radiosynoviorthese (keine Ahnung was da genau gemacht wird), sollte Besserung, hat es aber nicht, deswegen das künstliche Kniegelenk.

Mein Stiefvater hat vor seiner Knie-TEP mindestens eine Arthroskopie mit Knorpelglättung. Sollte auch eine Besserung bringen, funktionierte leider nur kurzfristig, also auch künstliches Gelenk.

Konnte der Orthopäde denn nichts herausfinden, woran es bei Deiner Bekannten liegt?

Liebe Grüße

Jarmina

3

Hi,

in der Regel ist man nach ca. 12 Wochen nach einer Hüft-TEP wieder fit und kann ganz normal laufen, zumindest nach einer Anschlussheilbehandlung über drei Wochen, wo dem Patienten nochmal alles wichtige zum Ablauf der Heilung und die entsprechenden krankengymnastischen Übungen erklärt werden usw.

Bei meinem Stiefvater wurde während der Operation ein Nerv verletzt und ehrlich gesagt er hat sich auch nicht unbedingt an die Anweisungen der Ärzte gehalten (z. B. schon Vollbelastung statt Teilbelastung, nach der AHB die krankengymnastischen Übungen nicht mehr gemacht trotz Krankengymnastik).

Meine Oma (83) hatte vor Kurzem eine Knie-TEP und die war nach ca. 12 Wochen wieder topfit und kann wieder ganz normal laufen.

Wenn Deine Schwiegermutter wirklich noch Schmerzen (oder mal wieder darüber klagt) schick sie zu ihrem Orthopäden und sag ihr, dass müsste abgeklärt werden.

Liebe Grüße

Jarmina

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Hallo!

Naja, mit den 12 wochen das kommt wohl nicht immer so hin.
Die Mutter meiner Freundin hat seit Jahren damit zu tun und muss immer wieder ins KH, 2 x wäre sie fast gestorben. Die Wunde hat sich entzündet, das Bein musste fast amputiert werden, durch die Medis hatte sie so starke Magenblutungen, dass sie innerleich fast verblutet wäre.
Hab ein bischen mehr Verständnis für deine Schwiegermutter. Es hilft ihr, wenn sich jemand um sie kümmert.

LG Petra

6

Du solltest nicht voreilig urteilen.
Ein Arbeitskollege von mir war nach ner Routine-OP am Knie ca. 1,5 Jahre krank geschrieben, hätte fast sein Bein verloren und läuft jetzt, nach 3 Jahren, immer noch wie ein alter Mann und hinkt erbärmlich.

Er war vorher Profi-Sportler und kann jetzt nur noch Sport treiben, bei dem er die Beine nicht groß benötigt....ihm hatte man was von 6 Wochen erzählt.

Gruß,

phoe-nix

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Hm, schade, dass einige den Text nicht richtig lesen koennen.
Klar, es kann sein, dass sie Schmerzen hat, aber dan kann man auch nicht in den Keller eilen um die Katze hochzutragen oder?
Desweiteren wuerden Schmerzen auch nicht fuer Unverschaemtheit (Vorwuerfe wg. Schwangerschaft) und Undankbarkeit (kein Danke fuer die Muehen zwecks Hocker) entschuldigen.

@Melanie,

lass sie jammern. Ich an Deiner Stelle wuerde freundlich bleiben, aber mir nicht mehr den Allerwertesten aufreissen. Du hast 4 Kinder, bist mit dem 5. schwanger und hast sicherlich genug zu tun. Wenn sie was will, kann sie gerne ihren Sohn fragen.

LG

Biene

8

Also ganz ehrlich sofern sie keine wirklichen Schmerzen mehr hat sag ihr sie soll ihren Hocker volljammern. Du hilfst ihrs wos nur geht und der Dank ist Genöle da hätte ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr!
Ela

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