Wir müssen zusehen wie er sich umbringt ...Das kann doch nicht sein ?!

Hallo ,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll um alles zu erklären ?!

Es geht um den ehemaligen Lebenspartner meiner Mutter (W.)
Vor 4 Jahren wurde bei ihm ein gutartiger Tumor an der Wirbelsäule diagnostiziert.Wurde entfernt und er hat alles gut überstanden.
Von da an ist er aber nicht mehr arbeiten gegangen wegen Rückenschmerzen , irgendwann wurde er dann entlassen.
Kurz vor der OP beging er einen Selbstmordversuch , mein Schwager hat ihn aber rechtzeitig gefunden.

Seit 2004 redet er sich ein unheilbar an Magenkrebs erkrankt zu sein.Alle Untersuchungen waren aber negativ , er war vollkommen gesund.
Sein Kopf sagt ihm aber das Gegenteil !

Seit 2005 ist er Tablettenabhängig (Paracetamol) und seit 2006 ist auch noch massiv Alkohol im Spiel.
Er isst wochenlang nichts .Hatte Hep. C , seine Leber und die Nieren versagen langsam aber sicher .
Er ernährt sich nur von Tabletten und Alkohol!

Er war 2X für 2 Wochen im Entzug (ist ja freiwillig und man konnte ihn laut Ärzten nicht zwingen da zu bleiben), von da zu Hause fängt alles von vorne an , er könne nicht aufhören und es hätte ja eh keinen Sinn mehr .

Er hat schon eine Betreuerin die sich um seine finanziellen Angelegenheiten kümmert , aber sonst könne man laut Gericht und Ärzten nichts tun .Er müsse das wollen !!!

Ja aber erkennt denn keiner das er psychisch krank ist ?
Solange er denkt er müsse sterben macht er keinen Entzug.
Was muss den passieren ? Müssen wir ihn tot auffinden?
Das kann doch nicht sein das da jemand so seinem Schicksal überlassen werden muss ?!

Ende Mai muss er aus seiner Wohnung raus , einen neuen vermieter wird er so wie er aussieht nicht finden.
Betreutes wohnen kümmert sich seine Betreuerin nicht drum.
Dann liegt er auf der Straße und dann???

Ich versteh die Welt nicht mehr !
Lange wird er das nicht merh schaffen.

Was sagt ihr dazu?
Eine Idee was wir tun können ?

Danke euch im voraus !

LG Jolin

1

Hört sich für mich für einen Fall für die Psychatrie an. Hat er einen Hausarzt? Was sagt der dazu? Wurde eine Psychatrie schon mal in Betracht gezogen?

Gruß
SA

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Hallo ,

genau da gehört er hin , aber wie bekommen wir ihn dahin ?

Der Hausarzt sagt immer nur das er freiwillig gehen müßte.

Er war 2X in einer geschlossenen , das aber wie gesagt nur zum Entzug .Für eine Langzeittherapie müsse er auch freiwillig dableiben hat man uns gesagt.

Ich habe mal was von einer gerichtlichen Verfügung gehört.
Woher bekommt man die oder wer ?

LG

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Hi!

Es kann höchstens sein, dß jemand im Zusammenhang mit seiner Sucht, oder aufgrund seiner Sucht bei der Strafzumessung als Auflage eine Therapie angeordnet bekommt. Aber so lange eine Therapie nicht freiwillig durchgeführt wird, sehe ich da eine sehr hhe Rückfallgefährdung, da ja die Einsicht nicht da ist, sonst würde betreffende Person eine Therapie ja freiwillig machen.
Im übrigen macht die betreffende Person im Vorfeld keinen Entzug, sondern eine Entgiftung.
Ist wie mit jeder Sucht, zum Beispiel auch Rauchen. Etwas gegen die Sucht zu tun muß und fängt im Kopf an, sonst wird es nichts. Im übrigen bleibt ein Süchtiger immer ein Süchtiger. Auch die Rückfallgefährdung bleibt immer. Er ist nur ohne seine Suchtmittel ein trockener Süchtiger. Suchtprobleme weiten sich immer mehr aus. Heute gibt es auch sehr viele Stoffungebundene Süchte, die allerdings noch nicht als Sucherkrankung, eine Sucht ist eine Erkrankung, anerkannt werden. Zum Beispiel Internetsucht, PC-Sucht, Fernsehsucht, Sexsucht, und der gleichen mehr.

In eurem Fall würde ich empfehlen alle möglichen Institutionen auzusuchen. Städtischer Sozialdienst, Caritas, Profamilia u.s.w. Alles was es bei euch so gibt.
Aber das Wichtigste ist auch, daß er mitmacht.

Gruß

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hallo joline,

so hart wie es klingt, aber ihr könnt nichts tun, wenn er nicht will.
in diesem fall handelt es sich um eine psychosomatische erkrankung. die kann man nicht mit tabletten oder ähnlichem heilen. es geht nur mit einer langfristigen psychotherapie. in dieser therapie analysiert man sich selber. das heißt der therapeut stellt ganz gezielte fragen, bei deren beantwortung der patient sich und sein verhalten in bestimmten lebenssituationen erkennen lernt. mit dieser methode kann er herausfinden, in welchen situationen es zu fehlverhalten kommt und somit wiederrum mit hilfe eines therapeuten lernen dieses fehlverhalten zu korrigieren. das geht aber nur freiwillig.

es gibt viele patienten, die mehrere entgiftungen brauchen, um sich zu einer entwöhnung zu entschließen. schon wähend der entgiftung werden gruppengespräche geführt, die die patienten dazu motivieren sollen, eine langzeittherapie zu machen.

das einzige, was ihr machen könnt, ist in bedrohlichen situationen, d.h. wenn ihr angst habt er könnte sich akut umbringen den notarzt zu rufen. damit zeigt ihr ihn, dass ihr euch sorgen macht und seine probleme ernst nehmt aber auch, dass er euch nicht mit solchen äußerungen unter druck setzen kann.

er wird dann in der regel in die akutpsychiatrie eingewiesen wo man ihn wieder zu überzeugen versucht zu einer langzeittherapie.

"Dann liegt er auf der Straße und dann???"
dann ist es halt so. was ihm jetzt wirklich nicht hilft ist mitleid. wenn er in dieser situation nicht selber merkt, dass er hilfe braucht, ist ihm nicht zu helfen!!!!

falls du noch weitere fragen hast oder dich einfach nur mal ausquatschen willst, kannst du mich gerne über meine vk kontaktieren.

viele grüße maren

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die frage ist wie kommt ihr damit klar? solltet ihr nicht damit klar kommen nehmt hilfe in anspruch....
bei ihm ist hopfen und malz verloren....... der will nicht...
er sieht sich lieber kaputt als alles andere wenn er richtig unten ist kann er dann berichten :das war die gesundheit schuld
was soll er in einer psychatrie?
das einzige was eventuell noch helfen könnte er brauch eine aufgabe wo ER gebraucht wird aber ob das bei so leuten zieht ????

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Hallo

Der erste Weg ist eine Einweisung in eine psychatrische Anstalt.
Das hört sich natürlich furchtbar an,aber nur so kann ihm geholfen werden.
Dazu braucht man einen guten Arzt,der die Einweisung macht,ODER man spricht direkt mit der Klinik und fragt nach welche Wege man am besten gehen sollte.
Ihr müsst ihm nicht dabei zusehen,denn für solche Fälle gibt es auch Lösungen.
Ich fände es sogar im höchsten Maße unverantwortlich von euch,wenn ihr nicht die Fäden in die Hand nehmen würdet.
Er kann es nicht, also muss es jemand anders machen.
Dort kann er mit Medikamenten eingestellt werden, der Entzug geht Hand in Hand mit der Therapie.
Das ist der einzige Rat den ich geben kann.Ich habe selbst im Zentralinstitut für Psychische Erkrankungen gearbeitet,sogar auf der Intensiv.

Schaut zu dass es so schnell wie möglich geht denn jeder Tag der versäumt wird ist gefährlich.....

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ja ja, so die theorie...aber die praxis ist meilenweit davon entfernt!

entgiftung, entwöhnung, therapie...wenn es nicht so ernst wäre würd ich jetzt lachend am boden liegen!

klar kann er zwangseingewiesen werden, dafür braucht man in einigen kreisen nicht mal einen arzt, aber die lassen ihn auch irgendwann wieder gehen, nicht erst wenn er gesund ist!

das wird nicht klappen, er wird gehen und alles fängt von vorne an...und wenn er mit paracetamol so weiter macht, dann dauert es auch nicht mehr lange. paracetamol geht voll auf die leber und die ist bei ihm eh schon geschädigt und dann noch der alk drauf... :-(

versuchen würd ich es, aber ich würd da sehr nüchtern ran gehen!

lg glu

14

"Ich habe selbst im Zentralinstitut für Psychische Erkrankungen gearbeitet,sogar auf der Intensiv. "

aber genau dann musst du doch wissen, dass es so nicht geht.

klar zwangseinweisung, aber weiter geht es nun mal nur freiwillig.

"Ich fände es sogar im höchsten Maße unverantwortlich von euch,wenn ihr nicht die Fäden in die Hand nehmen würdet. "

diese äußerung finde ich hochgradig unprofessionell. den angehörigen die verantwortung zu übergeben ist doch nun wirklich das, was man nicht machen soll.

und was nützen den medikamente bei einer psychosomatischen erkrankung. klar können sie unterstützen, aber doch nur am anfang und machen muss der patient selbst.

ich bin echt verwundert, warum ich dir das erklären muss.

maren

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es klignt wirklich wie ien fall für die psychatrie. auf amtliche betreuer kann man sich bei so sachen nicht verlassen, denn die sind meißt hoffnungslos überarbeitet und kommen zu nix.

meine mutter tut seit der entnahme eines gutartigen gehirntumors auch ihr bestes, sich langsam umzubringen. hat diabetes entwickelt und sich ein jahr lang nicht an die ernährung gehalten, daraufhin doppeltes köerpergewicht und ein neues hüftgelenk. jetzt isst sie immernoch leberwurst etc. und kann nicht mal mehr im liegen schlafen und raucht zigarre auf lunge.

wenn jemand seinen lebensdwillen verloren hat, dann kann man ihn leider nicht zwingen. mam kann nur darauf achten, daß man ihnen den weg nicht noch bequemer macht.

lg, siiri!

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Hallo Jolin,

solange er seitens eines Arztes o-ä. nicht zwangseingewiesen wird, könnt Ihr ihm nicht helfen, so hart das ist..

Leider verstehen die Abhängigen es nicht anders, als dass sie notfalls fallengelassen werden.

Für Euch, sucht Euch Hilfe für Co-Abhängige/selbsthilfegruppen für Angehörige von Suchterkrankungen etc..

ich weiss, es klingt leicht, doch ist dieser Weg schwer, denn die Abhängigen lernen erst dann eventuell, wenn keiner mehr ihr Handeln einfach miterträgt. Manche kapieren es auch nach zig Entgiftungen nicht und machen leider nach Entgiftung munter weiter, da sie sich einfach darauf verlassen, irgendwer wird sie schon akut einweisen, wenn sie wieder mal nichts mehr peilen.

Es tut mir teils heut noch weh, da ich selber Co-Abhängige war/bin, doch muss diese Person selber wissen, was sie macht...

Viel viel Kraft!!!

LG

Mone

10

< solange er seitens eines Arztes o-ä. nicht zwangseingewiesen wird, könnt Ihr ihm nicht helfen, so hart das ist.. >

das stimmt so nicht...

es gibt in jeder größeren stadt einen krisendienst, einfach anrufen und dann kommen die...und wenn die es für nötig halten wird er auch sofort eingewiesen, zur not mit zwang! es muß einem arzt ja auch mitgeteilt werden, hier scheint es ja nur der HA zu wissen.
also sie hätten schon noch ein paar möglichkeiten...

in einigen kreisen kann auch das ordnungsamt eine zwangseinweisung anordnen...

und wenn er sich mit alk und tabletten zu ballert, dann liegt ein mischintox vor, das wäre dann auf jeden fall schon mal ein fall für's KH und alles weiter kann von dort veranlaßt werden!

ob es was bringt steht jedoch auf einem anderen blatt...

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Hallo Glu,

danke für die Info :-)

Wir bekamen leider nirgends Hilfe... aber nu weiss ich Bescheid... danke

LG

Mone

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Hallo,

wir hatten ein ähnliches Problem mit meinem Onkel, allerdings ging es da um psychische Probleme, gemischt mit Alkoholproblemen und Krankheit.

Uns wurde gesagt, er muss sich freiwillig helfen lassen, entweder, er merkt es, wenn er ganz unten ist und nimmt Hilfe in Anspruch, oder ihm ist nicht mehr zu helfen, Er hat sich leider nicht helfen lassen, auch nicht, wo er schon ganz unten war. Mit Zwang konnten wir leider nichts machen.

Wir haben jahrelang gekämpft, es hat leider nichts gebracht.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und das es bei euch anders verläuft!

LG
Tanja

12

Ich würde Dir gerne was anderes sagen, aber Ihr könnt gar nichts machen!

Sicher gehört er in die Psychiatrie - aber er müsste freiwillig gehen weil er sich ernsthaft ändern will. Da dies so nicht ist, habt ihr keine Macht... Nur wenn er einen erneuten Suizid versuchen würde, könnte er in die Psychiatrie kommen, oder aber er bedroht einen anderen Menschen oder gefährdet unter Einfluss von Betäubungsmitteln/Alk einen anderen!

Ich war jahrelang KS in einer Psychiatrie und habe draüber hinaus auch einen Onkel gehabt - das selbe wie bei Euch! Der Betreuer HAT alles mögliche getan, inkl. Heime etc. Mein Onkel kannte bald alle Einrichtungen am Ober - und Niederrhein... schön war es für alle nicht!

Auch er lebte zeitweise auf der Straße! Und dann hatte er das Glück, doch ein Appartement zu bekommen über die Betreuungseinrichtung - da lebte er noch ca. 2 Wochen und sein Betreuer fand ihn eines Morgens am Frühstückstisch, den Kaffee in der Hand und tot ....

Das alles zog sich 20 Jahre (!) lang durch unser Leben!

Wir ware4n insofern da für ihn, daß wir briefl. Kontakt hatten, ihn auch ab und zu besuchten und die Wäsche wuschen! Mehr nicht!

Wir haben auch nach einiger Zeit gar nicht mehr versucht, ihn zu etwas zu bewegen!

Versuche Abstand zu halten emotional - aber sei für ihn da! Lass ihn seine Lebensgeschichte alleine weiter gestalten - denn auch wenn man selber darunter leidet und den Menschen gerne hat, es ändert sich leider nichts! Diese OP damals hat ihn kaputt gemacht, er hat Ängste entwickelt und ist psychisch krank!

Das mußt Du lernen zu akzeptieren, denn verstehen kann man das nicht!

Gut, daß Du Dir Sorgen machst! Aber mach Dich nicht kaputt - ich sage ganz ganz ehrlich: wir haben alle aufgeatmet, als er gestorben war, denn wir wussten, nun hat er seinen Frieden! Und zum Glück ist er einfach am Tisch eingeschalfen.... Das half uns sehr!

Es tut mir leid, daß ich so schonungslos bin!

Ich drücke Euch die Daumen, daß er doch bald nochmal klar wird und aufwacht und sich helfen lässt! Aber sowas kommt dann von ihm!

Sei Du einfach nur da für ihn!

LG Scrollan

21

Zwangseinweisen und zwar sofort!

Schlimm genug das ihr das schon so viele Jahre mitansieht und es nicht tut.
Der Mann ist depressiv und gehört schleunigst in die geschlossene Psychiatrie. Dort wird er medikamentös behandelt bis die richtigen Medikamente speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmt sind. Er macht Therapien mit und wenn er für "gesund" erklärt wird darf er wieder raus. Ich kenn mich damit bestens aus, da in meinem engsten Bekanntenkreis auch jemand so war. Depressionen sind nicht heilbar aber man kann mit den passenden Medikamenten das Leben damit wieder lebbar machen.

Wenn er Selbstmord begangen hat ist es zu spät sich Gedanken zu machen!

LG
Chelle

22

Hallo,
an dieser Stelle muß ich mich mal einmischen. Ich bin die Schwester der Ausgangsposterin.
Das was du schreibst finde ich unverschämt! Was heißt denn hier wir tun nichts?
Wir haben versucht ihm zu helfen und nicht nur einmal. Meine Mutter hat sich den Mund fusselig geredet und die Finger wund telefoniert nur um ihm geeignete Hilfe zu verschaffen, als er sowohl ihre als auch unsere Hilfe nicht mehr wollte. Er wurde vom Hausarzt, der Sozialarbeitern, und div. Ärzten im KH mehrfach zwangseingewiesen ( das letzte mal heute früh ), aber nach zwei bis drei Wochen stellen sie ihm frei zu gehen, was er dann auch macht. Aus der Psychiatrischen Anstalt in der er eine Langzeittherapie machen sollte ist er vor drei Monaten abgehauen, er kam mit zwei Kästen Bier zurück!
Wir haben hier alle versucht auf ihn einzureden und ihm zu zureden zu helfen, ihm Mut gemacht das er das schafft, ihm angeboten ihn zu Therapeuten/ Ärzten und Ämtern zu bringen, aber er wollte nicht! Ganz einfach aus dem Grund weil er sich als unheilbar krank empfindet.
Aber spätestens als er Angefangen hat bei meiner Schwester mitten in der Nacht im Garten zu Randalieren, bei meiner Mutter und meinem Mann einzubrechen nur damit er an Alkohol kommt und mitten in der Nacht auf unserem Balkon steht um das Bier zu trinken was wir dort aufbewahren, seine Wohnung die meinem Großvater gehört zu vermüllen war für uns das Maß endgültig voll. ( Nur mal als Beispiel vor zwei Tagen hat er meiner Mutter die Mülltonnen aus dem Hof geklaut und in seine Wohnung gekarrt und dort ausgekippt, auf der suche nach Essen und Zigaretten, er uriniert auf den Teppichboden, wäscht weder sich noch seine Klamotten und sammelt in seinem Zimmer Bierdosen-, Jägermeister, Wein, Wodka und Sektflaschen allesamt leer, usw usw).
Und wenn er sich weigert Hilfe anzunehmen von Menschen die einen mal geliebt haben und die wirklich alles versucht haben um zu helfen sowohl früher als auch heute dann kann man das nicht uns in die Schuhe schieben. Die Medikamente gegen Depressionen nimmt er gar nicht erst, weil er ja 'eh bald stirbt und alles keinen Sinn mehr hat'.
Vielleicht ist es für aussenstehen auch schwer zu verstehen wie wir uns fühlen. Wir machen und tun und er lehnt uns grundsätzlich ab und irgendwann ist unsere Kraft und auch Lust ihm zu helfen aufgebraucht. So hart es sich anhört. Meine Mutter ist ein Nervliches Wrack seitdem das angefangen hat und darf sich dann von ihm auch noch anhören das sie Schuld an dem ganzen wäre.
Und glaub mir: Wir machen uns nicht erst Gedanken wenn er sich umgebracht hat. Gedanken haben wir uns die letzten Jahre fast täglich gemacht.
VG

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