kurz vor der geburt und könnte nur noch heulen

wir bekommen in ein paar tagen unser 1.kind,ich freu mich total,mein freund ist so nervös das er nur noch unfug redet,fürs baby steht alles bereit-also was "unsere neue kleine familie"betrifft - wunderbar!

nun ist es so,das wir hier keine verwandten haben,auch nicht im umkreis...freunde schon,aber ehr so zum weggehn..
wenn ich im KH bin,bzw.die zeit danach werden also einige von ihnen vorbeikommen,ist ja auch okay.
die familie von meinem freund kommt auch für 2 tage,zu der zeit bin ich allerdings noch im KH...(ich habe zu ihnen aber keine wirkliche bindung,haben uns bisher nur 2 mal gesehen)

meine familie-niemand #heul
es wird von mir keiner kommen um das baby zu sehen,und wenn ich dann nach hause komme werde ich auch alleine sein(freund studiert+jobbt)...
woran es liegt...hmmm....geht eben nicht.meine oma ist krank,okay das verstehe ich ja...aber z.b.meine mutter :(
wenn ich mit ihnen darüber rede kommt nur"was bist du so weit weg gezogen" oder das sie das kind ja eh nie sehen werden,und weihnachten sind sie alleine..

ja wir auch!ich müsste zug fahren(kein auto),mit freund und kiwa,und riesengepäck...und mit einem neugeborenen..naja.
ich fühle mich so im stich gelassen!
und dann muss ich mich noch dafür entschuldigen das ich nicht kommen kann....

ich könnte immerzu heulen,echt :-(

war von euch auch jemand anfnags alleine und wie hat es geklappt?

1

Ich kenne dieses Gefühl. Ich bin im Dezember 2005 hier her zu meinem Mann gezogen. Im März 2006 kam dann unser Sohn auf die Welt.
Ich habe hier keine Freunde und nur meine Schwiegereltern, mit denen es aber zu dieser Zeit echt gekriselt hat.
Ich hab mich durchgewurstelt.
Allerdings hatte ich das Glück, dass meine Ellis wirklich lieb sind und uns auch besucht haben.
Sprich mit deiner Ma über Deine Gefühle und Bedenken.
Sie kann Dich doch nicht dafür bestrafen, dass Du nicht mehr bei ihr wohnst.
Wir hatten z.B. das erste Jahr mit unserem Sohn Weihnachten nur zu dritt gefeiert, am ersten Feiertag sind wir zu Schwiegereltern und am 2ten kamen meine Ellis mitsamt meiner Oma und Schwester#herzlich
In diesem Jahr werden wir Heilig Abend bei Schwiegers sein und ab dem 25. 12. zu meiner Familie fahren.
Es müssen immer Abstriche gemacht werden, aber jeder muss auch dazu beitragen, dass beste aus dieser Situation zu ziehen.
Du wirst durch Dein Kind neue Menschen kennen lernen, sei es durch die Rückbildung oder später PeKip oder ähnliches.
Rede mit Deiner Ma und mach Dir nicht zu viele Sorgen, spätestens wenn das Kleine da ist, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus#liebdrueck

2

Wir wohnen 1200 km von der Heimat entfernt, in Italien. Grosseltern gibt es nur in Deutschland (also nicht gerade um die Ecke), meine Schwiegereltern leben nicht mehr.

Wir sind nach Italien umgezogen, als unsere Tochter wenige Wochen alt war. Ich kannte niemanden hier, musste meinen Freundeskreis neu aufbauen.

So what?

3

Ich kann mich muggles auch nur anschließen. So what!

Ich bin damals kurz vor der Schwangerschaft mit meinem Freund nach Italien gezogen, Eliano kam dort auf die Welt und wir haben 2,5 Jahre dort gelebt. Ohne Familie und größten Teils auch ohne Freunde, weil wir innerhalb Italiens auch noch einmal umgezogen sind und außerdem klar war, dass wir nach einer bestimmten Zeit vermutlich wieder nach Deutschland zurück müssen.

Natürlich geht das alleine. Jetzt leben wir wieder in Deutschland, immer noch relativ weit von den jeweiligen Eltern/Großeltern entfernt und haben 2 Kinder in geringem Abstand. So what ;-)

Deine Eltern sollen erwachsen werden und - einmal? - Weihnachten alleine bzw. ihne Dich feiern. Wir fahren auch nicht zu unseren Eltern. Wir sind jetzt eine eigene Famile. Ansonsten kann man nach ein paar Wochen/Monaten auch problemlos mit einem kleinen Baby im Zug verreisen. Ich mache das sogar mit 2 kleinen Kindern.

Ansonsten suche Dir Freunde, melde Dich in einer Krabbelgruppe an usw. es ist wirklich einfach mit Kindern andere Leute kennenzulernen.

LG Larissa

4

Hallo,

lass dich mal #liebdrueck. Ich kann dich verstehen. Für mich wäre es unvorstellbar aus meinem Heimatort wegzuziehen (und das ist nur ein Kaff am A.... der Welt ;-)). Wollt ich noch nie und wir haben Glück gehabt und auch hier ein Häuschen kaufen können. Meine Schwester hat es erst nach Frankfurt und dann in die Pfalz verschlagen. Wir haben aber glücklicherweise einen SEHR guten Draht zueinander - auch mit den Eltern und Schwiegermama klappts bestens.

Will dir jetzt keine lange Nase machen, sondern nur sagen, dass ich dich voll und ganz verstehe. Vielleicht gibt es ja bei euch auch die Möglichkeit Oma oder Opa zu "mieten"#kratz Ansonsten: Krabbelgruppe, Pekip, Kinderturnen etc.pp.

Vielleicht könnt ihr es euch Weihnachten ja supergemütlich zu dritt zu Hause machen und einfach mal als klitzekleine Familie feiern. Wirst sehen, wird schon alles wieder #blume

Ganz liebe Grüsse und ein schönes Fest.

Viola

5

Hallo,

lass dich nicht unterkriegen. Du bist kurz vor der Geburt und da drehen die Gefühle nochmal auf.
Ich kann verstehen, dass dich das traurig macht. Wenn man so ohne Familie (damit meine ich die Menschen mit denen man aufgewachsen ist) sein Kind bekommt und das Gefühl hat es interessiert keinen so wirklich.
Bald ist euer Kind da, und du wirst durch das Baby viele Leute kennen lernen und die Lücke mit ihnen schließen können. Oder es versuchen können.

Alles Liebe und eine schöne Geburt!

LG Kratze

6

Ich hatte auch noch nie jemanden, der mir bei meinem Sohn hilft, und ich finde es auch normal, daß es so ist #kratz.

Das weiß man doch vor einem Umzug, vor der Zeugung eines Babys etc., daß man keine Familie in der Nähe hat.

Als wir (vor meiner Schwangerschaft) hierhin gezogen sind, war mir von vornherein klar, daß ich keine Hilfe bei der Kindererziehung habe und daß es manchmal hart wird.

Mit meinen Eltern habe ich weit vor meiner Schwangerschaft den Kontakt abgebrochen und meine Schwiegereltern kommen uns zwar manchmal besuchen (das auch gerne), aber deswegen haben sie uns trotzdem noch nie bei der Kinderversorgung geholfen. Die kommen, um mit ihrem Enkelkind zu schmusen, aber nicht, um uns Arbeit abzunehmen (um z.B. unseren Sohn zu wickeln, sind sie körperlich auch gar nicht in der Lage).

Gut, das Argument deiner Mutter "was bist du denn so weit weggezogen" ist gemein. Natürlich wäre es für sie einfacher dich zu besuchen als umgekehrt.
Aber ehrlich gesagt möchte ich an Weihnachten nicht mehr Familie um mich haben als meinen Mann und meinen Sohn.

Du schaffst das schon, weil du es schaffen mußt.

Alles Gute für deine Geburt!

LG,
J.

9

naja um haushaltshilfe gehts mir nicht,es geht mir nur darum das die familie kommt um das baby zu "begrüßen".im alltag möchte ich niemanden hier rumwuseln haben(außer meinem freund),das wäre mir zu stressig...
ich bin eben der meinung so eine geburt ist etwas ganz besonderes und schließlich wird dann aus mutter oma,aus oma uroma etc. ...

10

Ach sooooooooo!

Dann habe ich dich falsch verstanden, entschuldige. Allerdings hast dich auch sehr mißverständlich ausgedrückt.

Daß deine Mutter nicht kommen mag, finde ich auch sehr schade, das habe ich dir ja schon geschrieben.

Und du darfst nicht vergessen, daß es viele frischgebackene Mütter gibt, die keinen Bock darauf haben, daß Gott und die Welt wegen eines Babys zu Besuch kommen. Ich war so eine Mutter, aber der Besuch bei uns hielt sich noch in Grenzen.

Rede doch noch mal mit deiner Mutter über deine Gefühle.

LG und viel Glück,
J.

7

Laß dich mal #liebdrueck
Ich kann dich gut verstehen, denn ich bin auch weg gezogen von "zu Hause", fast 4 Autostunden entfernt. Das erste Jahr hier war hart, dann wurde es langsam besser. Mittlerweile sind es 7 Jahre und ich kann sagen, ich habe mich eingelebt. Mit Kind lernst du schnell andere Mütter kennen. Igel dich nicht ein und bade im Selbstmitleid! DAS ist wichtig. Anfangs kommt täglich eine Hebamme und schaut nach dir und dem Kind. Vielelleicht bietet sie auch Babymassage an? Da kannst du früh mit deinem Baby hin gehen (also wenn es noch klein ist) so hast du schnell Kontakt zu anderen mit den gleichen Problemen. Wenn du dort eine nett findest verarbredet euch mal auf einen Kaffee. Dann gibt es Babyschwimmen, da kannst du auch hin. Kümmere dich jetzt schon darum und erfrage Termine und Kosten. Selbst die Rückbildung bietet die Möglichkeit andere Mütter kennen zu lernen.
Jetzt drehen die Hormone noch mal richtig auf in dir. Das ist ganz normal. Du weiß ja auch nocht nicht so richtig, was auf dich zukommt. Atme tief durch und warte es gelassen ab. Das wird schon werden. Falls du dich aber nur noch traurig fühlst, sprich mit deiner Hebamme darüber! Sie wird dich verstehen!
Alles Liebe und Gute
Maren

8

hallo


ich glaube wenn das baby erstmal da ist hast du genug mit dir und dem baby zu tuen und bist froh das dich sonst keiner nervt!
du wirst erstmal zeit brauchen dich mit baby und mann einzurichten, tagesrythmus usw.
Du hast als mama einen angeborenen instinkt, du kannst das alles alleine! am anfang hast du auch das recht auf betreuung durch eine hebamme, die zu dir nach hause kommt. wenn du keine hast dann such dir noch eine. außerdem kann ich dir empfehlen dir gleich gesinnte zu suchen z.b. in einem sportkurs... ich komm grad nicht auf den richtigen namen. also beckenbodentraining usw. unserer war noch mit babymassage.....


ich wünsch dir alles gute, du schaffst das!

lg marcela#herzlich

11

#kratz
mhm ich war froh dass ich alleine war mit meinem mann und meinem kind, beide male

allerdings waeren unsere eltern gekommen, wenn wir gewollt haetten. ist deine mutter beleidigt, dass ihr so weit weg seit?

also man schafft es auch alleine.

alles gute
hippy

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