Großes Problem mit Schwägerin/vernachlässigt ihre Kinder

Hallo,

ich muss mich mal wieder mit einem familiären Problem an Euch wenden, weil ich nicht weiss, wie ich mich verhalten soll.

Vor ca. 3 Wochen haben mein Mann und ich erfahren, dass seine Schwester (also meine Schwägerin) Probleme mit dem JA bekommen hat. Hierzu ein kleiner Einblick in die Situation: Sie ist 27 Jahre alt, verheiratet (er ist arbeitslos zum was weiss ich wievielten Mal), hat eine Tochter mit 5 Jahren und eine Tochter mit 1,5 Jahren. Sie wurde kurz vor Ende ihrer Ausbildung mit der Großen schwanger und wenn ich ehrlich sein soll, ist auch die Mutter selbst geistig auf dem Stand einer etwa 15jährigen.

Nun wurde vor ein paar Wochen die Kleinere ins Krankenhaus gebracht, weil sie ständig am spucken war. Dort wurde herausgefunden, dass sie sich wohl den Daumen beim Nuckeln ständig zu weit reinsteckt, so dass der Brechreiz ausgelöst wird (??). Wohl wurden die Ärzte aber beim Anblick des Kindes stutzig und erbaten unter einem fadenscheinigen Grund von der Mutter, auch die Große mal vorbeizubringen. Naiv wie diese ist, brachte sie also auch die Große ins Krankenhaus. Dort wurde dann festgestellt, dass die Große von der Entwicklung her auf dem Stand einer 2jährigen und die Kleine auf dem Stand einer Halbjährigen ist. Das JA wurde eingeschaltet und inzwischen haben sie eine Familienhelferin und die Kleine geht ganztags zu einer Tagesmutter. Die Große ist im Ganztageskindergarten.

Nun waren wir vor ein paar Tagen zum Geburtstag meiner SM eingeladen (wir haben einen recht guten aber selten stattfindenden Kontakt - darum haben wir von der Geschichte auch erst vor kurzem durch die UROMA erfahren). Dort war dann meine Schwägerin mit den Kindern. Der Mann war nicht dabei. In einer stillen Minute erzählte mir SM, dass der Mann wohl permanent vor dem Fernseher sitzt und Playstation spielt. Er habe die Kinder auch schon des öfteren ins Zimmer eingeschlossen, wenn die Mutter nicht da war, damit er seine Ruhe hat. Er habe in der Zwischenzeit gute 150 kg auf den Rippen und die letzte Anstellung habe er aufgrund Arbeitsverweigerung auch schon wieder verloren. Mein Schwiedervater erzählte mir auch, dass die Große Angst vor ihrem Vater habe und nur mit Weinen reagiert, wenn es an den Heimweg geht. Als ich die Kinder sah, bekam ich den totalen Schock. Die Kleine - wohlgemerkt 1,5 Jahre alt!- kann noch nicht mal richtig im Hochstuhl sitzen, geschweige denn krabbeln oder laufen. Sie artikuliert wie ein Halbjähriges Kind, nicht mal im Ansatz spricht sie einzelne Worte, sie schreit nur markerschütternd, wenn sie etwas möchte. Sie saß also in ihrem Hochstuhl und kreischte fürchterlich. Jeder der Erwachsenen brüllte zurück, sie solle still sein, bis es mir zu blöde wurde, ich sie aus dem Stuhl herausnahm, mir auf den Schoß setzte und ihr zu Essen gab - und siehe da: sie hatte HUNGER und DURST! Die Große spricht völlig unverständliche Sätze und läuft, als wäre sie gehbehindert, irgendwie total zuckend, also richtig unnatürlich. Als sie mit meinem Mann Ball spielen wollte, verstand er anfangs partout nicht, was sie von ihm wollte, bis ich ihr dann ins Ohr flüsterte: "Sag doch dem Onkel ...., `bitte Onkel ..., spiel mit mir´". Plötzlich kamen - zwar immer noch recht ungeschickt - diese Worte aus ihrem Mund und mein Mann verstand und ging mit ihr spielen. Dann erfuhren wir auch, dass beide Kinder mal bei meinen Schwiegis zum Essen da waren. Obwohl es etwas gab, was Kinder normalerweise nicht so wirklich mögen, schlangen sie mehrere Portionen so hastig hinunter, dass sich die Große hinterher übergeben musste.
Kann sein, dass ich noch die ein oder andere Story vergessen habe, ich war einfach entsetzt. Nun habe ich mit meinem Mann lange gesprochen, was vom JA wohl unternommen werden könnte, sollte sich diese Situation nicht ändern. Ist es möglich, dass die Kinder dort herausgenommen werden und in eine Pflegefamilie kommen? Es ist so, dass wir uns eigentlich einig sind, dass wir in diesem Moment auf jeden Fall da stehen und die Kinder zu uns nehmen. Platz haben wir genug, das ist nicht das Problem. Nur ist es so, dass wir selbst zwei Kinder haben, einer ist 10,5 Jahre alt , der andere 5,5 Jahre. Mit dem Jüngsten gehe ich seit etwa zwei Jahren selbst zur Frühförderung, weil er sprachliche Defizite hat (wobei ich allerdings ausdrücklich darauf hinweisen will: ICH habe dieses Defizit erkannt, mich mit dem KiA beraten und schnellstmöglich Hilfe gesucht - was meine Schwägerin ja nicht getan hat). Ist es bei dieser Konstellation überhaupt möglich, vom JA als Pflegeeltern anerkannt zu werden? Zutrauen würde ich es mir auf jeden Fall und der zeitliche Mehraufwand schreckt mich auch nicht.
Übernächstes Wochenende haben wir vereinbart, dass wir da mal über Nacht die Kleine zu uns nehmen. Etwas später möchten wir es auch mal mit der Großen versuchen. Vielleicht können wir auch mal beide zusammen über`s WE holen, damit wir sehen können, ob es mit dem Übernachten überhaupt funktioniert.

Was würdet Ihr tun. Verhalten wir uns richtig, oder sollten wir uns raushalten, da das JA ja schon mit einbezogen ist, und einfach mal abwarten? Oder eher im Gegenteil - mit dem JA Kontakt aufnehmen und auf sofortiges Handeln drängen? Geht das überhaupt?

Fragen über Fragen - aber ich mache mir wirklich große Sorgen und wenn ich von diesen Zuständen früher gewusst hätte, hätte ich auch schon längst mal nachgehakt.

Viele Grüße
C.

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Hat deine schwägerin den verstand einer fünfzehnjährigen erst seit ein paar tagen?

ist erst kurz bekannt, daß ihr fauler mann nichts tut?
wo ist denn ihre familie, einschließlich ihres bruders, wenn sie hilfte bräuchte?

oder kennst du sie auch erst ein paar tage, weil du nichts gewußt hast? da sie ja nur den verstand einer fünfzehnjährigen hat.

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Normalerweise antworte ich auf solche unqualifizierten Fragen nicht, da es mir selbst nicht sonderlich weiterhilft. Ich verstoße jetzt mal gegen meine Prinzipien:

Nein, es ist nicht erst seit ein paar Tagen bekannt, dass sie das Gemüt einer 15jährigen hat und ich hab auch schon früher so bei mir gedacht, dass das nicht gutgehen kann. Aber erstens war die Frau vom Gesetz her volljährig, also bitte, was hätte ICH machen sollen, was hätten ihre Eltern machen sollen und was mein Mann? Wenn sie sich schwängern lässt und heiratet und anfangs scheinbar alles ok ist, was sollen wir dann unternehmen? Hätten wir ihr die Hochzeit oder das f.... verbieten sollen, oder was? Und dass ich bereits kurz nach der Geburt des ersten Kindes zur Sprache brachte, dass das Kind in der Entwicklung weit hinterher ist, wurde von ihr nicht ernst genommen. Da wir relativ weit weg wohnen, hatten wir wie auch schon geschildert, nicht so viel Kontakt und auch wenn wir schon die Schwiegereltern besuchten, war meine Schwägerin auch nicht jedesmal da, so dass wir hier auch nicht regelmässig "kontrollieren" konnten. Wobei ich sagen muss, dass das ja auch nicht wirklich unsere Aufgabe ist, oder? Meine SE hätten vielleicht auch schon reagieren müssen - aber wie ist das doch immer: Man will sich ja nicht einmischen.

Hätte man sie halt nach ihrer eigenen Geburt schon unten zugenäht, dann wäre das nicht passiert - oder wie soll ich Deine Einwände verstehen?

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Ich glaube sie meinte damit,dassIhr sienicht wie du es nennst Kontrollieren solltet,sondern vielleicht schon eher Hilfe anbieten. Deine Schwägerin ist vielleicht überfordert. Gerade mit so einem Mann. aus was für Gründen sie auch an Ihm festhält, Viellciht hat sie Irgendwann aufgegeben nach langer Zeit dder Überforderung und die Leidtragenden sind diekinder.
Die Hilfe dieman Ihrbieten können,wäre dieKinder früher schonmalzu nehmen damitmama egal auf welch geistigem altersie sich befindet Kraft schöpfen kann um erneut den harten Kampf des alltags zumeistern. wie er wohl mit so einemMann auch ist.


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Hallo!

Leider kann ich dir nicht wirklich einen Rat geben, da ich Gott sei dank noch nie in so einer Situation war.
Nur vom Gefühl her würde ich Kontakt mit dem JA aufnehmen. Vielleicht habt ihr ja wirklich eine Chance die Kinder für eine Zeit zu nehmen. (Finde ich übrigens ganz toll, dass ihr Beide dazu bereit seid.) Deiner Erzählung nach, ist es ja wirklich allerhöchste Zeit zu Handeln. Wie steht deine Schwägerin denn zu dem Gesprächen mit dem JA? Versteht sie wenigstens, um was es geht, oder fühlt sie sich ungerecht behandelt?
Ich drücke den beiden Mädchen und Euch die Daumen, dass es zukünftig besser läuft!
Viel Glück
Inga

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Hi,

also bevor ich mir solche "Umstände" und Gedanken machen würde, würde ich erstmal mit der Schwägerin über euer Vorhaben sprechen.
Vielleicht lässt sich ein gemeinsamer Termin vereinbaren, mit euch, der Schwägerin und dem Jugendamt.
Ihr möchtet ihnen ja schließlich nicht schaden, sondern ihnen helfen.
Eine gute Möglichkeit fände ich es, wenn ihr die Kinder einvernehmlich zur Pflege nehmt, falls das Jugendamt die Kinder aus der familiären Situation herausnehmen möchte.

LG
Kleene

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"Das JA wurde eingeschaltet und inzwischen haben sie eine Familienhelferin und die Kleine geht ganztags zu einer Tagesmutter. Die Große ist im Ganztageskindergarten."

Für die Kinder scheint es auf jeden Fall so besser zu sein. Was macht die Familienhelferin denn genau? Wo unterstützt sie die Eltern? Oder sind die Eltern jetzt eher froh, dass sie tagsüber die Kinder nicht mehr sehen? Wie gehen die Eltern mit der neuen Situation um? Sind sie eher dankbar für die Unterstützung oder halten sie die für überflüssig?

Wichtig ist, dass die Eltern ihre "Fehler" einsehen. Ansonsten haben die Kinder wenig Chance auf ein vernünftiges Leben.

Mir tut so eine Situation wirklich leid. Es ist sehr lobenswert, dass ihr euch für die Kinder einsetzen wollt. Aber das JA wird die Kinder erstmal bei den Eltern lassen und sehen, wie es dort weitergeht. Leider müssen oft sehr schlimme Dinge passieren, dass überhaupt Kinder in eine Pflegefamilie kommen.

Gut finde ich, dass ihr die Kinder auch mal ein Wochenende zu euch holen wollt. Dabei seht ihr ja, wie die beiden sich so verhalten. Ansonsten würde ich erstmal mehr Kontakt zu den Eltern suchen. Öfter mal besuchen und den Rest der Familie auch dazu ermuntern.

Lieben Gruß

Iris

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Wenn die Situation tatsächlich so drastisch ist wie du sie beschreibst und das alles wirklich derartig katastrophal ist, dann solltest du dir über die Schwierigkeiten diese Kinder aufzuziehen bewusst sein.
Ich finde es ehrlich toll, dass ihr das machen wollt. Anständig und sozial und bewunderswert. Aber so lieb diese Kinder sind, seid euch bewusst, dass er zeitaufwendig und anstrengend wird und, dass es unter Umständen im Laufe der Zeit zu Konflikten kommen kann.
An eurer Stelle würde ich erstmal mit einer Psychologin sprechen. Die euch auf die Eventualitäten vorbereiten kann. Außerdem mit der Familienhelferin etc...
Und dann (und das finde ich ganz wichtig!) mit euren Kindern. Die müssen im Grunde auch zustimmen und miteinbezogen und vorbereitet werden.
Bei all den Vorbehalten muss ich trotzdem nochmal festhalten: ich finde es großartig. Wenn Familie da ist, ist es schön, wenn sich diese um die Kinder kümmert und die Kleinen nicht zu fremden Familien gibt.
Aber trotzdem würde ich es vorher an verschiedenen Stellen abklären. Was für die Kinder das Beste wäre.
Alles Gute!
Karl

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Hi, Karl

vielen lieben Dank für Deinen Zuspruch. Wenn ich ehrlich bin, würde ich diese Aktion auch nicht starten bzw. in Erwägung ziehen, wenn ich mir der Konsequenzen nicht bewusst wäre oder wenn ich nicht um den Rückhalt durch meinen Mann wüsste. Und selbstverständlich werden wir die Kinder jetzt nicht von heute auf morgen aus der Familie rausreissen - schon gleich gar nicht ohne ausreichende Vorbereitung und Rücksprache mit JA, Familienhelferin, Frühförderstelle oder den Eltern und auf gar keinen Fall würden wir einen solchen Schritt unternehmen, ohne auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer eigenen Kinder einzugehen. Ich kann ihnen schließlich nicht von heute auf morgen zwei fast fremde neue "Familienmitglieder" unter die Nase setzen und verlangen, dass sie auch noch Rücksicht nehmen müssen und die Mama weniger Zeit hat für sie. Dieser Riesenverantwortung bin ich mir sehr bewusst. Deswegen habe ich auch erst mal vorsichtig hier Rat gesucht und nicht gleich voll auf den Putz gehauen bei JA und sonstwo. Und wie ich auch schon jemandem geschrieben habe, versuchen wir Wochenend-Besuche durchzusetzen - langsam und erst mal nur einmal das eine Kind, das nächste Mal das andere. Wobei ich denke, dass wir da durch die Mutter keine Steine in den Weg gelegt bekommen - eher ist sie froh, wenn sie die Mädchen aus den Füßen hat. Traurig aber wahr
Nochmals vielen lieben Dank und schönen Abend noch. Wenn ich was Neues berichten kann, melde ich mich wieder.
Gruß
C.

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Finde ich echt alles gut.
Wobei ich am Wochenende die Mädels zusammenlassen würde. Ich glaube Geschwister brauchen sich oft sehr!

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Hallo,

also ich lese da nur raus:

Deine Familie ist toll und ihre Familie ist scheiße, sorry!

Dein Mann kommt doch dann aus dem gleichen "Schlag" und ich vermute einfach mal man kennt sich, oder?

Und jetzt auf einmal, ist ja alles so katastrophal und ihr, die Retter der Schwachen, müßt helfen.

Sie wird mit ihren Kindern zu jeder U-Untersuchung wohl gehen, meinst mal nicht der KiA hätte was gesagt?

Mein Jüngster ist 13 Monate, krabbelt nicht, dreht sich nicht, läuft nicht, redet nicht, ja und weiter? Fall fürs JA oder?

Als Antwort kann ich Dir nur dringend raten:

Wenn ihr nicht HELFEN wollt, dann lasst sie in Ruhe!

Mit Hilfe meine ich Hilfe und keine Niedermache und Ansticheleien o. Vorwürfe oder oder oder.

LG

Kerstin

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>>Deine Familie ist toll und ihre Familie ist scheiße, sorry!<<
Ich weiß nicht, was in deinem Kopf für ein wilder Film abläuft, aber du dürftest die einzige sein, die das herausliest.

>>Dein Mann kommt doch dann aus dem gleichen "Schlag" und ich vermute einfach mal man kennt sich, oder?<<
Ihr Mann ist der Bruder der Frau und sowohl er als auch die Schwiegereltern scheinen so ziemlich durchschnittliche Menschen zu sein - unauffällig, normal intelligent, arbeitend, Wohneigentum. Auch wenn's dich verwundern mag, auch in den besten Familien gibt es einzelne Familienmitglieder, deren Leben abrutscht.

Wie du hier auf das Motto "Einer Assi, alle Assi" kommst, ist mir ein Rätsel.

<<Und jetzt auf einmal, ist ja alles so katastrophal und ihr, die Retter der Schwachen, müßt helfen.<<
Sie hat oben bereits beschrieben, wie es dazu kommt, dass jetzt erst eingegriffen wird. Man hat den Eltern sehr lange vertraut, dieses Vertrauen ist hin nachdem ein Arzt offensichtlich massive Entwicklungsstörungen und Fehlernährung aufgrund von vernachlässigung festgestellt hat. Wo siehst du hier einen Grund abzuwarten, wenn das Jugendamt sowieso tätig wird?

>>Mein Jüngster ist 13 Monate, krabbelt nicht, dreht sich nicht, läuft nicht, redet nicht, ja und weiter? Fall fürs JA oder?<<
Es geht nicht um dich. Fühlst du dich angesprochen?
An welcher Stelle betrifft die Geschichte hier DICH?

<<Wenn ihr nicht HELFEN wollt, dann lasst sie in Ruhe!<<
Dann gehen die Kinder in eine fremde Pflegefamilie, so wie es aussieht. Inwiefern wäre da nun was gewonnen?

<<Mit Hilfe meine ich Hilfe und keine Niedermache und Ansticheleien o. Vorwürfe oder oder oder.<<
Mit Hilfe meinst du was? Sie bieten hier sehr praktische Hilfe an und stellen sich selber als Pflegefamilie, was für vernachlässigte Kinder ein unschätzbarer Vorteil ist. Welche praktische Alternative siest du denn?

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Hallo, ungeheuerlich

ich weiss auch nicht, warum immer gleich ein paar Personen hier rumstänkern müssen, anstatt sich erst die komplette Geschichte durchzulesen und bei Unklarheiten mal Rücksprache zu halten. Ich habe nie behauptet, die andere Familie sei "scheisse". Ich habe auch schon gesagt, dass ich die Mutter schon früher mehrfach auf die Auffälligkeiten der Großen aufmerksam gemacht habe. Wenn sie nichts unternimmt - was soll ich denn machen? Sie ans Händchen nehmen und sie kontrollieren? Bin ich denn der Aufpasser? Oder sollte man eigentlich nicht meinen, dass sie nach dem Kinder-machen auch verantwortungsvoll genug sein sollte, sich angemessen um das Wohlergehen ihrer Kinder zu kümmern und die U-Untersuchungen durchführen zu lassen? Wir haben das in unserer - nenn es von mir aus Blödheit - vorausgesetzt, dass sie das macht, einfach, weil wir das bei unseren Kindern selbstverständlich auch machen. Und wenn man also davon ausgeht, dass sie die U`s durchführen lässt und der KiA also nichts zu beanstanden hat (und wir natürlich auch nicht alle paar Monate da anrufen und nachhaken oder die U-Hefte einsehen), ja..... was dann? UND ich habe geschrieben, dass wir höchstens 1-3 x im Jahr persönlichen Kontakt mit den Schwiegis haben und dabei auch nicht jedesmal die Kinder sehen und wir dann nachfragen, wie geht`s X und Y und es heißt gut, was sollen wir dann misstrauisch werden? Die Kleine haben wir zuletzt 2 Monate nach ihrer Geburt gesehen, da war noch nichts mit Defiziten, da sah sie recht propper aus - dass sie 1,5 Jahre später immer noch so aussieht - woher sollten wir das wissen?

Dass Du meinen Mann als einen vom gleichen "Schlag" bezeichnest, ist unterste Schublade! Du kennst weder mich noch meinen Mann, Du kennst die ganze familiäre Konstellation überhaupt nicht. Wie kannst Du es Dir herausnehmen, über uns zu urteilen?

Und dann noch zu dem Nicht-Helfen-Wollen: Wenn ich NICHT helfen wollte, dann hätte ich doch gar nicht hier reingeschrieben, um mir Rat zu holen. Qualifizierteren wie den Deinen allerdings. Und Gott sei Dank gibt es ja einige wesentlich freundlichere Antworten, mit denen ich mehr anfangen kann. Meine Schwägerin habe ich übrigens weder niedergemacht, gestichelt oder mit Vorwürfen bombardiert. Ich habe ihr Hilfe angeboten. Diese anzunehmen kann ich sie nicht zwingen.

Gute Nacht dann.

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Und was ist das bitte für eine Hilfe der Familie ihre kinder wegzunehmen, lockt Dich da das Geld das ihr dafür bekommen würdet und euch zu profelieren wie toll und besser ihr doch seid.

Sorry, mit euch würde ich an deren ihrer Stelle nichts mehr zu tun haben wollen.

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<<Und was ist das bitte für eine Hilfe der Familie ihre kinder wegzunehmen, lockt Dich da das Geld das ihr dafür bekommen würdet und euch zu profelieren wie toll und besser ihr doch seid.<<
Wie kommst du zu so einer Behauptung? Ich finde deine Unterstellung ungeheuerlich anmaßend.

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Und zu diesem Kommentar kann ich eigentlich nur ein Sprichwort zitieren, das ich mal irgendwo gelesen habe:

"Manche schließen von sich auf andere und bedenken nicht, dass es auch anständige Menschen gibt!"

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