Wie häufig denkt ihr an den Tod oder ans Sterben?

Hallöchen, will mal eine kleine Umfrage starten!

Wie oft kommt euch das Thema ins Gedächnis? Einmal am Tag, alle paar Tage oder gar nur alle paar Wochen?
Also z.B. dass ein Familienmitglied stirbt, jemand einen schweren Unfall haben könnte...oder wie alt man wohl selbst wird oder was einen mal an Schicksalsschlägen treffen wird!?

lg und danke alex

1

hallo alex,

gar nicht...et kütt wie et kütt ;-)#gruebel

gruss
ondori

2

Heut nich,

morjen och nich,

und übamorjen och noch nich,

ne ne, nischt is, wa , #freu

5

Hey, hier jibts ooch Berliner? is ja jeil ;-)

3

Hallo,

schwer zu sagen. Ich befinde mich gerade in einer "Erholungsphase" #schmoll

Seit ich 6 Jahre alt war, ist in unserer Familie, alle 2-3 Jahre ein Familienmitglied gestorben. Und es hörte erst vor ca. 6 Jahren auf.

Mein Leben lang bin ich mit Tod und Sterben konfrontiert worden.

Ich denke aber positiv und mache mir nun nicht mehr so viele Gedanken darüber. Das bringt nichts, wenn ich an mein eigenes sterben denke. Wozu auch. Ich will ja leben. Ein Ende findet jeder irgendwann.

lg
Monchi

4

Seitdem mein Paps am 26.4.07 gestorben ist - täglich. Gehört wohl zur Verarbeitung.

LG Merline

6

Hallo Alex,

vor etwa 2 Jahren hab ich täglich ans Sterben gedacht. An mein eigenes #heul. War zu dem Zeitpunkt auch noch schwanger und hab mir immer die Frage gestellt, was mit meinem Kind geschieht, wenn ich sterbe.

Bekam die Diagnose einer chronischen Krankheit, wurde nicht wirklich darüber aufgeklärt und so reimt man sich dann seine eigenen Geschichten zusammen und grübelt viel.

Inzwischen hab ich mich "erholt" und so wie es scheint hab ich die Krankheit nicht mehr, oder sie "schläft".

Ansonsten denk ich darüber nach, was wäre wenn...

... meinem Kind was passiert
... meinem Mann was passiert (er ist LKW-Fahrer)
... meinen Eltern was passiert

Aber nicht täglich, oder wöchentlich, aber trotzdem häufiger.

Liebe Grüße
Tanja

7

Hm, bei mir ist das Thema eigentlich täglich in meinem Kopf, da ich täglich mit der Gefahr konfrontiert werde.

Meine Tochter (2) leidet an einer sehr schweren und seltenen Form der Epilepsie, wo die Sterblichkeitsrate bei 16 bis 18 % liegt.

Darum gehe ich wahrscheinlich mit dem Tod auch ganz anders um als andere eltern, die gesunde Kinder haben.

8

Hallo

Ganz erlich......eigentlich täglich.
Da mein Schatzi und ich beide in der Altenpflege arbeiten kommt dieses Thema ständig auf.Ich persönlich denke sehr viel ans Thema sterben sei es der eigene Tod oder dessen von jemand anders.Aber es ist immer aktuell irgendwie:-(

Liebe grüsse
Bibi

9

hallo alex,

eigentlich täglich,meistens am abend vorm einschlafen.
Das ist seit 2 Jahren,da starb meine Schwester mit 36 Jahren an Krebs.Dieses Leiden von ihr geht mir ständig durch den Kopf.Seitdem habe ich auch richtig Angst vor dem Tod.Es ist schon so schlimm das ich total panik bekomme vielleicht auch Krebs oder einen Schlaganfall oder sonstiges bekomme.Dazu kommt das ich auch in der Alenpflege arbeite und somit auch oft mit sterben oder leiden in Berührung komme.
Tja,ich hoffe irgendwann wird es leichter und ich muss nicht immer vor dem einschlafen an solche Sachen denken.
LG
Sabine

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Hallo,

leider sehr oft, da vor Wochen mein Onkel tot in der Wohnung gefunden wurde. Er lag da 3 Wochen.

Eigentlich (leider) sterben bei uns alle 1-2 Jahre einer. Ob von meine Familie oder des von meinem Mann.

Und wenn ich mir überlege, das mein Vater am Samstag sein 60 Geburtstag feiert. Macht mir das angst und bange. Aber leider kommt der Tod, ob wir wollen oder nicht. Jedem wird es treffen und daher sollte es kein Tabuthema sein.
Vor 100 Jahren oder so, war der Tod ein normales Thema und das Sexleben ein Tabuthema. Vor der Hand wurde was mal erzählt und das mit rotem Kopf. Und heute ist es anders.
In heutiger Zeit, die so schnell rennt, das wir selber hinter her laufen müssen. Wir nicht darüber nach gedacht. Was mache ich in dem Falle. Wenn ich sterbe oder jemand anders.
Wie will mann seine Beerdigung haben, was wollte der andere.
Leider mußte ich früh erwachsen werden. Liegt an meine Kindheit. Und da war das Thema Tod schon aktuell.

Das ich noch mein Tod geplant habe, wie ich später mal beerdigt werden will.

Ich habe ein Selbstmordversuch hinter mir. Der zum Glück
nicht zu Ende gebracht wurde. Jetzt schätz ich das Leben.
Auch wenn es mir hart erscheint, bin ich froh. Das Glück zu haben, auf diese Welt zu sein. Ander möchten noch leben und dürfen nicht. Und andere wollen einfach von diese Welt gehen und stecken bei Probleme den Kopf in den Sand. Versteht ihr was ich meine.

Jeder sollte mal darüber nach denken. Wie mann was möchte, was einem noch wichtig ist. Denn jeder kann am nächsten Tag nicht mehr Leben. Aber mann sollte auch nicht vergessen. Zu leben.
Ich versuche jetzt wieder mein altes Leben zu leben, ohne ständig an meinem Kinderwunsch festzuhalten. Denn es ist nicht alles planbar.

Sorry, das es lang wurde.

LG Anne