Nachbar Alkoholiker

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte bitte eure Meinung hören.
Und zwar geht es darum, mein Nachbar trinkt regelmäßig Alkohol, bzw jeden Tag. Egal welche Uhrzeit und viel.
Vor 2 Tagen hat er mit einen Nachbarn draußen im Garten gesessen und mit Bier angefangen und dann mit Wodka. (Mehrfamilienhaus)
Also ich bin keine die 5 Stunden hinter den Fenster steht, und guckt was da los ist.
Aber das man zu zweit im Garten so laut sein kann, wusste ich auch nicht. Nun ja, dann war um 22.30 Uhr auf einmal ruhe. Ich hörte dann wie er mit seinen Handy im Treppenhaus mit Musik kam, und zum Auto ging.
Er lief nicht mehr gerade, und lief auch gegen sein Auto.
Er ist dann los gefahren.
Ich habe die Polizei gerufen. Die haben ihn auch bekommen, genau vor unseren haus. Er musste Pusten, 1.7 promillie. Haben ihn sofort mit genommen, wegen Blutabnahme.
Die haben mich natürlich jetzt als einzige zeugin.
Die Frau von ihm sagte sofort ah meine Nachbar oben hat euch gerufen.
Jetzt bin ich natürlich die Petze.

Was hättet ihr gemacht ?
Also ich finde ich habe richtig gehandelt.

Liebe Grüße und danke schon mal für die Antworten.

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Du hast richtig gehandelt.

Der Frau des Mannes würde ich sagen, dass sie sich auch gerne später noch bei dir bedanken kann.

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Danke für deine Antwort.
Ja, weil eine andere Nachbarin (Gute Freunde) von Fahrer mit Alkohol zu mir gesagt haben. Du bist ja eine richtige petze. Willst du jetzt jedes mal die Polizei rufen, wenn wir mal laut sind oder grillen oder sonst was.

Ich habe zu ihr gesagt das ist ja wohl nicht zu vergleichen.
Soll er sich tot trinken mit Alkohol aber keine mit Menschen in Gefahr bringen.

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Diese Freunde scheinen nicht zu verstehen oder sehen zu wollen, wer hier den Fehler gemacht hat. Das warst nicht du. Das war der Nachbar, der sich alkoholisiert ans Steuer gesetzt hat. Du hast lediglich auf dieses Verhalten reagiert und verantwortungsvoll gehandelt.

Ich gebe zu, in Sachen Alkohol habe ich eine Nulltoleranzgrenze, aus diversen Gründen, aber bei 1,7 Promille wird wohl niemand ernsthaft diskutieren wollen.

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Richtig gehandelt !

Er darf sich natürlich ganz alleine mit Alkkohol am Steuer tot fahren, aber meistens kommen dann einem unschuldige Menschen in die Quere.

Mein Bruder und sein Kollege kamen aus der Spätschicht, als ein sturzbesoffenes 23 jähriges Arschloch, mit 3 gaggeligen, betrunken Weibchen, noch 45 km weit, zum McDonalds wollten.

Das Arschloch flog mit über 120 km/h aus einer Kurve, 70 erlaubt, auf die Gegenseite, in das Auto meines Bruders. Mein Bruder verbrannte in seinem Auto, weil der Motorblock im Innenraum war und ihn einklemmte, die Autotüren gingen auch nicht auf. Der Beifahrer konnte nach hintenkrabbeln, und konnte sich durch die kaputte Scheibe retten.

Das ist im August 23 Jahre her, für uns als Familie, ist es immer noch "letzte Woche gewesen".

Alkohol/Drogen am Steuer, 0 Toleranz.

Alles richtig gemacht.

Gruß

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Oh Gott, das ist ja furchtbar. Das tut mir sehr leid und ich kann sehr gut nachfühlen, dass das präsent bleibt.
Nein, bei saufenden Autofahrer habe ich auch null Toleranz.
LG Moni

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Hi Moni,
und wie Du oben schon richtig schreibst, die Täter werden kaum verurteilt...........

Der 23 Jährige hätte ja noch sein Leben vor sich....mein Bruder war erst 32 Jahre alt, er nicht, oder was?

Das schlimme daran ist, das er aus unserem Ort, 1100 Einwohner ist, Jahrgang der Schwester. Es war der 3 Totalschaden, und er hatte schon 2x 6 Monate den Führerschein weg, mit 23 Jahren!

Es war der 1. Unfall meines Bruders, und der war tödlich.

Die Eltern noch in Urlaub, die haben mein damaliger und ich dann abgeholt.

Dieser 23 jährige, hat bis vor 3 Jahren nur von Gelegenheitsjobs und Hartz 4 gelebt. Seine Ausbildung als Maurer hatte er abgebrochen. Seine Eltern und Bruder sind auch nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Hat 3 Kinder, von 3 Frauen, mit der letzten lebt er dann mal zusammen, die anderen bekommen Unterhaltsvorschuß. Die Eltern hatten mit dem Kerl monatelang keinen Kontakt, aufeinmal war er der Lieblingssohn. Die haben überhaupt nicht kapiert, was sie da angerichtet haben. Seit 2 Jahren wohnt er wieder im Ort, ich hatte fast einen Herzinfarkt bekommen, als ich ihn sah.

Er bekam damals 6 Monate auf Bewährung. Die 2 Jahre waren schnell vorbei.

Wir sind immer noch traumatisiert. Jeder schwere Unfall aus dem Ort, wirft uns wieder zurück.

Manche Menschen verstehen es nicht.

Gruß

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Du hast auf jedenfall richtig gehandelt. Es hat nichts mit petzen zu tun. Wer weiß was passiert wäre, wenn er gefahren wäre. Das ist kein petzen.
Er kann ja soviel trinken wie er lustig ist, solange er niemand anderen gefährdet. Aber sobald er ins Auto steigt ist vorbei. Vg

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Stimmt, da hast du auf jedenfall Recht.
Kann ja Party machen wie er lustig ist. Hab nie die Polizei gerufen auch wenn er im Garten war nachts laut Musik und Party gemacht hat. Aber bei sowas muss man einschreiten. Danke :)

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