Verstehe das nicht

Mich wundert es echt wieso Kinderärzte was anderes sagen .

Ich habe in einen Post über eine fsme Impfung gelesen und bei jedem empfiehlt der Kinderarzt ein anderes Alter !

Oder bei einem Post ging es um die Meninongoken Impfung und da sagt auch jeder was anderes .

Genau so sagt jeder Arzt was anderes über die Beikost .

Und jeder sagt das sein Arzt ja so toll sei und sie ihn vertrauen .


Habt ihr Vertrauen ? Überhaupt was Impfungen angeht ?

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Schon komisch, dass Ärzte auch nur Menschen sind, deshalb unterschiedliche Meinungen haben und sich diese auf andere Weise aneignen, gell? ;-) Und noch besser, dass man sich den Arzt herauspicken kann, der am besten zu der eigenen Weltsicht passt.

Sicher habe ich Vertrauen zu unserem Kinderarzt, auch bezüglich Impfungen. Mein Sohn ist jetzt mit Ende 13 auch meiner Meinung nach alt genug, sich selbst zu überlegen, was er impfen lassen möchte. Er verbringt viel Zeit online, da kann er sich auch darüber informieren. Meine Meinung sag ich ihm dann, wenn er sie wissen will, das ist ihm auch klar.

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3 Ärzte, 5 Meinungen, ist doch bekannt :-)

Weißt du, Lehrmeinungen ändern sich. Viele Ärzte vertreten noch die Ansichten, die sie vor 30 Jahren im Studium gelernt haben. Andere bilden sich zwar fort, haben aber bei gewissen Themen noch ihre blinden Flecken.

Meist googel ich die aktuellen Richtlinien bzgl. Impfungen, die ändern sich aufgrund neuer Erkenntnisse, Langzeit-Studien etc. Immer wieder, zB wie lange der aufgebaute Titer hält. Gesundheitsgefährdend wird es nicht sein, wenn du halt ein Jahr früher impfst.

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Was gibt es da nicht zu verstehen, jeder hat seine Meinung.

Frag 10 Muttis zum Thema Geburt, Stillen, Ernährung, wahrscheinlich gibt es da auch 10 verschiedene Meinungen.

Jeder Arzt hat seine Empfehlung, aufgrund von Erfahrungen.
Und trotzdem vertraue ich den Ärzten.
Ich war mit meiner Tochter auch vor kurzem in Behandlung und da hatte jeder Arzt ne andere Idee, und trotzdem ist alles gut geworden.

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Ja, ich habe großes Vertrauen zu unserem
Kinderarzt, der auch mein Arzt war. Ebenso zu unserer Hausärztin.

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Nun ja, Superarzt, wenn ich es mal so platt sagen darf: Ich hab einen Kopf zum Denken und einen Bauch voller Gefühle, beides gebe ich weder ab, wenn ich einen Arzt aufsuche noch wenn das liebe Internet mir Weisheiten auftischt. Ich bin (bzw. war) verantwortlich für mich und meine Kinder, das kann mir niemand abnehmen. Ich habe Vertrauen zu unserer Hausärztin, nicht zuletzt weil sie zwar Schulmedizinerin durch und durch ist, aber anderes trotzdem gelten läßt. Natürlich möchtest du alles richtig machen. Ich kann dir mit vier erwachsenen Kindern sagen: Hab ich. Versucht, gescheitert und gemerkt: Manches war gut, manches eher suoptional, meine Kinder gehen alle sehr eigene, erwachsene Wege, teilweise sehr abseits von den meinen, aber wir haben sehr innige Beziehungen. Ich bin nicht begeistert, wenn sie mir Sachen aufs Brot schmieren von früher, was alles blöd war - am Ende lachen wir meistens, weil eine Mutter eben auch Mensch ist und sein darf.
alles Gute dir

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Zu deiner Frage: ja, grundsätzlich habe ich sehr Vertrauen in unseren Kinderarzt. Ich bin selber Aerztin und hätte nie das Gefühl gehabt, nur weil ich etwas anderes gegooglet oder in irgendeinem Forum gelesen habe, alles besser zu wissen. In der Medizin ist so wenig schwarz oder weiss - und soviel beruht auf wichtigen Erfahrungswerten.

Bei fehlendem Vertrauen vielleicht das Kind oder sich selber besser selber therapieren - inzwischen gibts ja auch ganz viel Medizin durchs Internet...#kratz

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Das Problem hier ist, dass medizinisches Wissen auf klassischer wissenschaftlicher Forschung beruht und da ist es ganz normal, dass man Modelle verbessert und Empfehlungen anpasst sobald man mehr zu einem Thema weiß. Das bedeutet nicht, dass jemand lügt, oder dass Uneinigkeit besteht. Ich persönlich finde, man sollte an Schulen in den naturwissenschaftlichen Fächern mehr darüber sprechen wie(!) Forschung funktioniert, damit es im allgemeinen Bewusstsein ankommt, dass neue Erkenntnisse alte Modelle von der Welt verändern.

Dass Ärzte manchmal unterschiedliches sagen ist nicht ungewöhnlich.
Manche Ärzte sind auf den neusten Stand, andere erzählen seit 30 Jahren das, was sie im Studium gelernt haben und ignorieren neue Erkenntnisse. Dazu kommt, dass man die Ergebnisse aus der Forschung nehmen und unterschiedliche Schlüsse daraus ziehen kann. Auch KiÄ könnem sich spezialisieren und dann in bestimmten Bereichen mehr Ahnung haben, weil sie da mehr Fortbildungen besuchen und an aktuellen Forschungsergebnissen interessiert sind.

Ja, ich bin Impfbeführworterin, es wird seit Jahrzehnten untersucht und erforscht. Millionen Menschen werden jedes Jahr geimpft, impfen ist sehr sicher. Wir reden hier ja von den STIKO-Empfehlungen und keinen experimentellen Impfungen, die noch nicht ausreichend getestet wurden. Wer nicht impft ist mMn asozial, selber profitiert er/sie vom Herdenschutz will aber nichts beitragen.

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Ich hab Vertrauen zu meinen Ärzten aber ich informiere mich auch selbst. Wenn ich eine andere Meinung habe oder Fragen etc dann spreche ich das an.

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Man selbst kann sich ja auch belesen.

Und grade bei FSME Impfung spielt es ja auch eine Rolle, WO man wohnt, WIE man lebt (geht man oft raus usw). Daher ist es ja auch keine Standardimpfung.

Ernährung ist kein Teil des medizinischen Studiums und da erzählen Ärzte leider oft Mist. Daher hab ich mich selbst informiert.

Aber grundsätzlich vertraue ich meinem Kinderarzt, ja! Und natürlich halte ich Impfungen erstmal für absolut sinnvoll (das tun übrigens alle Ärzte).

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