Gewissensfrage: Vor- und Nachsalzen etc.

Es geht um folgende, schwerwiegende Gewissensfrage.

Wenn man bekocht wird, muss man die Speise essen, wie sie gekocht und abgeschmeckt wurde oder darf man beliebig nach eigenem Gusto nachwürzen (nur Salz, Pfeffer oder auch Tabasco, Maggi, Ketchup usw.)?

Für Fortgeschrittene: Wenn man Koch oder Köchin schon länger kennt, darf man dann das Essen auch schon vor dem ersten Bissen pimpen? Oder gilt das als Kochbeleidigung?

Masterfrage: Wie ist das, wenn ein Rezept zum ersten Mal, allerdings von einem bekannten Koch, ausprobiert worden ist?

P.S. Ich wollte den Thread ja erst bei den Topfguckern eröffnen, habe aber leider kaum noch urbinis im Haus...

Nachsalzen und -pfeffern finde ich absolut in Ordnung. Ich salze z.B. so verhalten, dass mir sogar unser Mensaessen schmeckt, wo selbst Hartgesottene reichlich vom Salzstreuer Gebrauch machen, der auf dem Tisch steht.
Auch in Restaurants ist es ja Usus, dass Salz und Pfeffer bereit stehen.

Empfindlicher bin ich, wenn jemand Ketchup oder sonstige Saucen auf mein gekochtes Essen gießt, die den Geschmack übertünchen statt ihn zu unterstützen. Ich habe mir ja schon was dabei gedacht, wie es schmecken soll und mir Mühe gegeben.

Außerdem empfinde ich gerade Ketchup und andere völlig überwürzten Industriesaucen als Untergang des Abendlandes, das Redundanzesser brauchen, damit bloß nix Neues an ihre von der Lebensmittelindustrie versauten Geschmacksknospen kommt.

Insofern gilt: Ist der Gast älter als fünf Jahre alt, ist Nachsalzen und -pfeffern absolut in Ordnung, das Darüberkippen von Saucen zur Geschmacksverschleierung empfinde ich als unhöflich.

#winke Die Alltagsprinzessin

OK, Ketchup war auch etwas übertrieben. Wäre Vorsalzen In Ordnung oder muss man einen flauen Anstandshappen essen, bevor man nachwürzen darf?

- natürlich darf man nachwürzen
-warum Beleidigung? Ich denke der "Koch" wird wissen, das sein Essen nicht so extrem gewürzt ist, wie der Esser es gerne hätte
-auch ein Profikoch kocht nur mit Wasser

Ich verstehe das Gewissen in der Frage nicht;-). Koche ich (extrem Gewürzarm), dann weiß ich das alle am Tisch nachwürzen (ist mir auch völlig egal womit sie ihre Geschmacksnerven ärgern). Für eine Freundin steht hier sogar ne Maggiflasche, wird sonst von niemandem angerührt.
Werde ich bekocht, dann ist auch bekannt, das ich von einer normalen Würzung schon "Feuer spucke", ich bekomme meistens ne Extrawurst oder tobe mich dann genußvoll am Nachtisch aus. Das hat nichts damit zu tun, das die Mahlzeit nicht schmeckt, sondern mein Magen da einfach nicht mitmacht. Genauso habe ich Verständnis, das jemand fades Essen langweilig findet.
Also ja, ganz klar jeder wie er möchte....und niemand ist beleidigt.

Wenn Du als Gast wie als Köchin gleichermaßen so tiefenentspannt bist, dann brauchst Du Dein Gewissen auch nicht zu bemühen ;-)

Es kommt aber ins Spiel, wenn die Köche sich ein bisschen als Künstler und ihre Gerichte als Kunstwerke verstehen, die möglichst so gegessen werden sollen, wie sie gekocht wurden.

Als Mensch mit anderem Geschmack als der Maître steht man dann wirklich vor der beschriebenen Frage, ob man a) seinem Geschmack folgen, aber die Gefühle der Köchin verletzen soll oder b) den Koch schonen, aber seine Geschmacksnerven quälen soll.

Solche Köche/ Restaurants sind mir generell suspekt;-). Ist nicht so meine Welt.

Ein befreundeter Koch schwingt für uns (also den Freundeskreis) auch sehr gerne den Kochlöffel. Und ich gebe zu, ihm dabei zuzuschauen, das hat schon was. Diese Ruhe in der Küche...dieser Umgang mit Lebensmitteln.#verliebt

Was auf unseren Tellern landet, das ist eher bodenständig. Allerdings gehört er im Job zu solchen, wie du sie beschreibst. Manchmal sind wir auch Versuchskaninchen (mit solchen "Kunstwerken") und kommen darüber natürlich auch ins Gespräch.
Für ihn ist das ein Job, er erfüllt die Vorgaben des Arbeitgebers und lebt die Rolle natürlich aus. Also am Arbeitsplatz ist er so ein "Maitre", privat denkt er da ganz anders drüber. Im Grunde ist er ein "Gaukler", er liefert den Gästen die Show, die sie erwarten. Ernsthaft, was er dort als Hauptspeise serviert, da wird nicht einmal ein Spatz von satt und wir sind wirklich platt, was das dann dort kostet.
So, jetzt komme ich auf den Punkt;-): Die Gäste einen solchen Restaurants benehmen sich auch so, soll heißen an das "Gedöns auf Blattgold" kommt natürlich kein Maggi. Die haben dann aber auch gar nicht diese Gewissensfrage, die beschäftigt ganz andere Sachen. Sie sind eigentlich auch nur ein Teil der Show, ob es ihnen bewußt ist, das weiß ich nicht.

Hallo,

wenn ich irgendwo als Gast bin, finde ich nachsalzen und nachpfeffern vor dem ersten Bissen sehr unhöflich, egal wie gut man den Koch kennt. Und ich sterbe nicht nach dem ersten Bissen, nur weil nicht genügend Salz und Pfeffer dran war.

Maggi und Ketchup währe bei mir ebenfalls ein absolutes NoGo, wenn ich irgendwo zu Besuch bin, zumal das m.M. nach keine Zutaten sind, mit denen man ein Essen wirklich verbessert.

lg

Und wie sieht es mit scharfen Würzsaucen im asiatischen Restaurant aus, auch ein NoGo?

Hallo

Weil die sich den deutschen angepasst haben. Meine Freundin kommt aus Thailand und die kocht für uns ihr essen. Da muss man nix nachwürzen. Ich kenne viele Köche und jeder sagt das.

Lg

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Im guten Restaurant steht nicht umsonst immer Pfeffer und Salz plus je nach Ausrichtung diverse andere Würzextras auf den Tischen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass Nachwürzen erlaubt ist. Besonders speziell sind ja die Restaurants, in denen ein Kellner eine riesige Pfeffermühle bereit hält und fragt, ob er die benutzen darf. :-)

Also ja, man darf nachwürzen. Wenn man weiss, das Essen ist in einem bestimmten Restaurant/bei einer bestimmten Person immer zu fade, dann darf man natürlich auch vorher pimpen. Wenns dann auf einmal doch zu scharf ist, Pech. Und man darf natürlich auch unbekanntes Essen würzen, egal ob man nun den Koch kennt, oder nicht. Wäre allerdings bescheuert, man weiss dann ja gar nicht, in welche Richtung man geschmacklich geht. D.h. ein Koch könnte das durchaus als Beleidigung empfinden, so nach dem Motto: "Bei Dir schmeckt es mir sowieso nie wirklich gut!".

Allerdings würde sich jemand bei mir schwer tun, mit Maggi nachzuwürzen - das gibt es hier nicht.

Hallo

Die Pfeffermühle habe ich bislang nur benutzt wenn ich carpaccio serviert habe. Ansonsten nie. Hilfe wo esst ihr alle?

Lg

Hey, ich sagte nicht, dass ich Dauergast in solchen Restaurants bin. ;-) Grundsätzlich würze ich übrigens nie nach, ich esse alles so, wie es gekocht und serviert wird. Ich finde halt nur, dass man es darf, wenn man möchte.

Hallo!

Ich mag es nicht, wenn man ohne probieren 'salzt'....

nach dem Probieren ist es mir egal, ich wuerze auch oft mein von mir gekochtes Essen nach, da es in der Kueche oft 'konzentrierter' schmeckt, als dann am Tisch mit Beilage.

Also ich Würze mein Essen generell gern mit gut Salz und Pfeffer gewürzt. Von daher wenn ich den Koch kenne (zB meine Schwiegermutter ist da sehr zurückhaltend) würze ich gleich nach... ich weiß ja wie sie kocht. Da wäre ich auch nicht sauer wenn das jemand bei mir macht, schließlich würzen auch wir dank Kleinkind weniger.

Wenn ich mir nicht sicher bin probiere ich einen Minihappen und Würze dann nach.

Ketchup oder ähnliches gehört für mich einfach dazu bei manchen Gerichten da bin ich auch ehrlich. Und ja das kommt bei mir auf den Teller - neben das essen - von Anfang an. Genauso wie scharfe Soßen zum asiatischen essen.

Normalerweise empfinde ich es als komplett unhöflich, wenn jemand schon Salz auf mein Essen schüttet, bevor er es überhaupt probiert hat. Das macht man nicht. Aber wenn Du bei einem Bekannten isst, von dem Du sicher weisst, dass er kaum würzt, würde ich freundlich sagen "du hast sicher nichts dagegen, wenn ich ein bisschen nachwürze, ich esse halt schärfer" oder sowas ähnliches, was nicht verletzt. Salz und Pfeffer ist ok, wenn man aber auf mein Essen, welches man normalerweise nicht mit Ketchup isst, Ketchup kippt und Tabasco oder Maggi, dann wäre ich überzeugt, dass man mein Essen einfach anders nicht geniessen kann, möchtest Du das Gefühl als Köchin/Gastgeberin haben? Ich habe das Gottseidank noch nie erlebt. LG Moni.

"Ketchup kippt und Tabasco oder Maggi, dann wäre ich überzeugt, dass man mein Essen einfach anders nicht geniessen kann, möchtest Du das Gefühl als Köchin/Gastgeberin haben?"

Nee, das nicht, aber die Geschmäcker sind doch nun mal verschieden. Ketchup muss vielleicht nicht sein, aber warum darf man eine Tomatensoße nicht mit etwas Tabasco nachschärfen, wenn man das lieber mag? Ein bisschen Schärfe ist ja schon drin, nur mir zu wenig.

Ich kann es ja irgendwie auch verstehen, dass die Köchin sauer ist, aber andererseits ist der gezwungene Verzicht ein bisschen so, als ob ich meinen Gästen verbieten wollte, Zucker in den Kaffee zu tun - ist der wirklich so bitter, dass man ihn ohne nicht trinken kann?

Ich fände es schöner, wenn man tatsächlich tiefenentspannt sagen könnte: Der Koch darf entscheiden, wie es gekocht und der Gast, wie es gegessen wird.

Ich gestehe, ich bin ein Ketchupjunkie, eigentlich geht ohne Ketchup kaum etwas. Aber das hat überhaupt nichts mit den Kochkünsten des Kochs zu tun, wirklich überhaupt nichts.
Ich habe mir einfach meine Geschmacksnerven komplett selber versaut, dessen bin ich mir bewusst. Und jeder der mich bekocht, der weiß das auch. Ein schlechtes Essen kann man/ich nicht mit Ketchup "aufwerten", das funktioniert nicht.

Also würde ich an deinem Tisch sitzen (mit meinem Ketchup) und dir sagen, das dein Essen wirklich lecker ist, dann würdest du mir das nicht glauben? Auch nicht, wenn ich einen Nachschlag haben möchte?
Den Aspekt eine schlechte Mahlzeit mit Ketchup (o.ä.) aufwerten zu können, der ist mir wirklich fremd. Ich bin echt erstaunt, das du das so auffassen könntest.

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#rofl

Mein Mann kippt auf viele Essen OHNE vorher zu probieren Ketchup. Ich HASSE es. Er stellt es darum, als würde ich mich völlig maßlos anstellen. Er salzt auch gerne reichlich nach. Vermutlich Prägung. Seine Mutter versalzt sehr gerne das Essen. Ich bilde mir ein gut zu kochen. Nur Salz nutze ich eher gemäßigt (nutze dafür Kräuter und andere Gewürze).

Grundsätzlich ist es mir gleich wenn jemand nachsalzt. Ich stelle immer Salz und Pfeffer auf den Tisch. Zur Suppe auch Maggi. Das darf gerne genutzt werden. Ich finde es allerdings netter wenn vorab probiert wird.

LG

Hallo,

Nachsalzen (eventl. auch -pfeffern) nach dem ersten Probieren empfinde ich als unproblematisch. Gleich zum Salz zu greifen, ohne auch nur einen Bissen davon gegessen zu haben, zeugt eher von Überheblichkeit. Man traut dem Koch nicht zu, das Gericht schmackhaft auf den Tisch zu bringen. Kennt man den Koch schon länger, unterstellt man ihm, beratungsresistent zu sein bzw. sehr eingeschränkt bzgl. Speisenwürzung.

Nachwürzen mit Würzsaucen zeugt eher von der eigenen kulinarischen Beschränktheit. Als Koch steh ich da drüber; ernstzunehmende Essensgäste sind dies dann aber nicht für mich.
Das Bild des Blickes über den eigenen Tellerrand kann auch durchaus mal wörtlich genommen werden - man kann ja ruhig mal neue Geschmacksknospen bei sich reizen und nicht immer nur auf die übliche Einheitswürzung zurückgreifen.

Bei privaten Einladungen ist der Griff zur Maggi-Flasche o.ä. extrem unhöflich. Wenn es mir bekanntermaßen bei jemandem nicht schmeckt und das ändert sich auch nicht nach einigen Versuchen (und es findet sich auch sonst keine Alternative), dann nehme ich keine Essenseinladung von dort mehr an. Ich gehe ja auch nicht immer wieder in ein Restaurant, von dem ich weiß, dass es mir dort nicht schmeckt.

LG

Hallo

Ich bin Hotelfachfrau und hasse es wenn ohne vorab zu probieren einfach Salz und Pfeffer auf das Essen geklatscht wird. Am besten sind dann noch die Leute die sich beschweren weil das Essen zu salzig ist. Alles schon erlebt.#augen

Also erst probieren und dann kann sich ja jeder mit soviel Salz und Maggi #schock sein Essen würzen wie er möchte. Ich stehe beim kochen ja eh lieber auf frische Kräuter .

Ja es ist eine Beleidigung !
Lg

Hallo,

nachwürzen finde ich vollkommen in Ordnung.

Bei mir auf dem Tisch steht so das Grundsortiment.

Was gar nicht geht, wenn jemand Ketchup drauf klatscht - noch ein Nummer ohne vorher

gekostet zu haben.
Das ist so ziemlich das Einzige, was mich verärgern könnte.

In meinem Bekanntenkreis ist nur einer von der Sorte.

Aber das sind meist die Typen, denen man auch aufgewärmtes Katzenfutter hinstellen könnte,
ich nenne die immer nicht Nahrungsmittelproleten

Kochen und vor allem es zu genießen hat was mit Kultur zu tun.
Übersüßte Tomatenpampe drauf zu gießen, hat nun wirklich nichts mehr mit Genuss zu tun, da damit so ziemlich alles gleich schmeckt.

Meine Pizza schmeckt fast so wie beim Italiener. Auch da habe ich zwei Experten, die da ein Kilo Mayo drauf packen, bevor sie nur einen Bissen zu sich genommen haben.

Nun ja....deren Geschmacksnerven sind halt versaut.

Ist ja auch eine Einstellungssache, ob man daran was ändern will.

Es gibt ja auch Leute, die zusätzlich zu ihrem Brotbelag (Wurst/Käse) diese Nuss Nougat-Fettschlacke "genießen"

..und ja ich nehme es doppelt übel, weil ich halt vom Fach bin/war

Man stelle sich doch mal vor...du wässerst deinen Römertopf, packst deine hochwertigen Zutaten, mit Kräutern, Gewürzen hinein und das ist eine Offenbarung -und dann verhunzt das jemand

Gut, solange ich das nicht essen muss....und ich habe schon bei solchen Leuten am Tisch gesessen . Kein Wunder, das die den Fraß, den die zusammen klatschen "tomatisieren müssen"

Gegen normales Nachwürzen ist nichts zu sagen.
Ich hatte aber auch schon Leute erlebt, die direkt Salz drauf hauten und sich dann meinten, ob der Koch/Köchin verliebt seien.#klatsch

Ich stelle mir gerade Jamie Oliver vor, der etwas zubereitet und dann klatscht jemand vor seinen Augen Ketchup drauf #rofl

Man kennt ja seine Pappenheimer.

Hallo

Neue Frage die sehr gewählt ist:

Müssen sie das liebevolle zubereitete essen tomatisieren? ???????????? ich sag nur guten Appetit !

Lg

Hallo,

so inflationär, wie Ketchup genutzt wird, würde ich das schon in die Rubrik Gewürz einsortieren#rofl

LG

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Hi,

da ich für Kinder und Gäste eher salzarm und auch ohne Schärfe koche, stehen bei mir am Tisch immer Salz- und Pfeffermühle. Bei manchen Gerichten, die eigentlich scharf sein sollen, noch zusätzlich Piri-Piri zum Nachwürzen, genauso wie Balsamico und Olivenöl für Salat.

Ketchup etc. habe ich zwar im Kühlschrank stehen, da müssten die Gäste aber nachfragen.

Wenn ich woanders bin, probiere ich erst. Meistens salze ich nach....

*Lach* - mit einer Bekannten war ich mal in einem gehobeneren Restaurant (wir waren fremd in der Stadt und sind durch Zufall da gelandet). Nun ja, unser Essen kommt und was fragt meine Bekannte? "Könnte ich bitte Ketchup haben?" - NIE NIE NIE werde ich den Ausdruck im Gesicht des Obers vergessen#rofl. Tja.... er brachte die Ketchup-Flasche. Und jetzt kommt der Clou: Meine Bekannte macht ihre Handtasche auf und zeigt mir eine Menge Ketchup-Tütchen, die sie vorsichtshalber immer dabei hat, falls Ketchup nicht verfügbar.#klatsch
Das Essen im dem Restaurant war sooooo gut - ehrlich, ich konnte den Blick vom Ober nachvollziehen.#schein

LG
Gael

Hallo

Tja der Blick. #schock bin ja selber vom Fach und da erlebt man vieles selber im Beruf und selber betrachtet es als Frau vom Fach auch noch mal als Gast. Ich habe heute mit unseren Kindern mal wieder eine aufwändige Bolognese gekocht. So über Stunden.da braucht man kein Ketchup. Die ist so lecker. Klar muss da jetzt noch Salz und Pfeffer ran. Aber erstmal lasse ich die ziehen über Nacht wegen der frischen Kräuter und dann schmecke ich nochmal ab.

Ich bekomme einen Anfall wenn ich einem Gast das Essen bringe und der noch bevor die Gabel in die Hand genommen wurde direkt Salz und Pfeffer ordert. Mir liegt dann immer auf der Zunge : probieren Sie doch erst einmal. Aber leider darf man das nicht bringen weil sonst hat man eine Beschwerde beim Chef.

der Gast ist halt König, nur leider wissen einige nicht wie es geht.

Ketchup brauche ich nicht zum würzen.

Lg

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