Auffahrunfall mit zwei Kleinkindern an Board

Die Achse ist gebrochen.... Habe durch den schubs auf einer kleinen Mauer aufgesetzt. War ein Riesen hin und her bis die Versicherung das anerkannt hat.

Schlimm, dass man selbst so einen Ärger hat obwohl man selbst nicht der Verursacher war.In meinem Fall wurde die Mutter der Unfallverursacherin noch richtig frech....

Zum Glück waren die Kinder nicht verletzt. Aber sie mussten 5 Stunden in der Kinderklinik warten (inkl.Hin- und Rückfahrt). Ich natürlich ebenso. Kann man so etwas geltend machen?

Die Kostenpauschale von lächerlichen 25 EUR rechne ich da nicht mit ein, das kann ich auch nicht ernst nehmen...

Ich musste mich am folgenden Tag wegen des Unfalls und wegen Beobachtung ob Folgeschäden bei den Kindern auftreten Kindkrank melden, kann ich das denn geltend machen?

Ich glaube man kann die Sitze auch beim TÜV anschauen lassen.
Aber "einfach so" nimmt man es ja nicht hin dass die Versicherung knapp 2.000 € weniger reguliert. Vor allem nicht wenn der Sachverhalt unstreitig ist...

Achso, danke für die Info :-).
Und weshalb wurde der Rest nicht reguliert?

Ganu genau hab ich das nicht mehr auf dem Plan. Die haben den Kindersitz als "Kleiderschaden" deklariert und dafür ihre Pauschale von 100€ angesetzt, Ich hatte natürlich die Belege vom Kindersitz eingereicht. Es gab aber bei der Regulierung noch mehr Probleme, von daher war der fehlende Betrag beim Kindersitz mein geringstes Problem ;-)

LG

Was willst Du denn dann geltend machen? Das kann Dein AG geltend machen. Er muss ja Deinen Lohn zahlen. Du hast ja keinen Verdienstausfall, oder doch?

Klar hat man bei kindkrank einen Verdienstausfall. Nämlich die Differenz zwischen dem was die KK zahlt und dem was man bekommen hätte... ist nur die Frage ob man wegen der paar Euro ein Fass aufmachen will...

Da es sich um nur einen Tag handelte, bin ich jetzt einfach von dem Anspruch aus § 616 BGB ausgegangen und nicht vom Krankengeld. (Man kann den Anspruch aus § 616 BGB auch ausschließen Individualvertraglich, aber viele AG wissen das nicht, so dass eine Ausschlussklausel fehlt).

Denk daran, dass du zwei neue Kindersitze brauchst. Die müssen nach solchen Belastungen ersetzt werden.
Auch das muss die gegnerische Versicherung zahlen.

Alles Gute

"Denk daran, dass du zwei neue Kindersitze brauchst. Die müssen nach solchen Belastungen ersetzt werden."

Nun, woher weißt du denn wie hoch die Belastung war? Ich sehe in der Unfallbeschreibung nichts was auf etwas derartiges hinweist.

Die TE schreibt, dass das komplette Heck des Autos kaputt ist und dass sie selbst Nackenschmerzen hat. Da kann man davon ausgehen, dass die Aufprallgeschwindigkeit schneller als 10 km/h war. Und Hersteller empfehlen ab einer Aufprallgeschwindigkeit von 10km/h die Sitze auszutauschen.

LG

Hallo,

dann wünsch ich dir viel Glück. Mein Sohn hatte letztes Jahr einen Auffahrunfall, er hat wg einer Katze gebremst und die hinter ihm ist ihm draufgefahren. Katze ist leider zu klein, der Schaden wurde vor Gericht mit 50/50 beurteilt, dh wir sind auf unserem Schaden quasi sitzengeblieben, weil der bei beiden ähnlich hoch war.

LG Claudia

Hi,

warum bist du überhaupt zum Krankenhaus gefahren?

LG

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