Warum debattieren viele Frauen nur über Abtreibung oder Kind behalten und nicht über Adoption?

Hallo,

danke für Deine Antwort!

Ich kann den Gedanken nachvollziehen, dass eine Adoption für alle an dieser Adoption beteiligten Personen schwierig sein kann.

Vielleicht sind das wirklich zwei ganz eigene Prozesse - eine Adoption und eine Entscheidung für oder gegen ein Kind.

Ich denke da mal noch eine Weile drüber nach.

Danke nochmal!

Die Entscheidung für oder gegen ein Kind ist immer egoistisch. Man diskutiert nicht mit dem Embryo und schliesst einen Kompromiss.

Egoistisch ist es nur, wenn ich für mich und meine Belange entscheide, also mein Wohlbefinden über das Leben des Kindes stelle.

Eine Entscheidung für das Kind wäre demgegenüber selbstlos. Das ist das Gegenteil von Egoismus.

Also ist es besser, es zu töten?

Nee, die Debatte möchte ich mit dir nicht führen. Das geht schon beim Wort "töten" los.
Es geht mir nur darum, dass du "Abbruch=egoistisch(=schlecht)" versus "Behalten=selbstlos(=gut)" postulierst. So schwarz-weiß ist es in der Realität halt nicht.

Das heisst alle Eltern sind edle Altruisten?

Abgesehen davon, dass du darauf vermutlich keine Antwort hören möchtest, muss ich Altruist erst nachschlagen;-)

Aus dem Kontext würde ich jetzt aber nein sagen, es gibt ja glücklicherweise noch Eltern, die Wunschkinder bekommen, die haben dann einfach ungefähr das, was sie sich gewünscht haben.

"Egoistisch ist es nur, wenn ich für mich und meine Belange entscheide, also mein Wohlbefinden über das Leben des Kindes stelle."

Unterhalte dich mal Frauen, die im zweiten Weltkrieg von Soldaten vergewaltigt und schwanger wurden.

"Eine Entscheidung für das Kind wäre demgegenüber selbstlos. Das ist das Gegenteil von Egoismus."

Quatsch. Ein Kind zu (geplant) zu bekommen ist immer egoistisch, denn es hat weder bei Zeugung noch Geburt ein Mitspracherecht.

Leider nicht wahr... ein Kind auszutragen nur um nicht mit dem eventuellen Schuldgefühl nach einer Abtreibung leben zu müssen, kann genauso egoistisch sein.

Egoismus ist oft auch gesund. Und Selbslosigkeit nicht immer positiv. Das fehlt in Deiner Rechnung.

LG

Also Dir fällt überhaupt keine Situation ein, in der eine Abtreibung in Ordnung ist?

Danke für diesen sehr sachlichen Beitrag.

Nachtrag: Genauer formuliert hat ein Fötus bis zu einem gewissen Zeitpunkt keine Gefühle.

>>In meinen Augen ist diese Argumentation, dass ein Embryo bis zur 12 SSW nur ein Zellhaufen ohne Gefühle ist eine reine Schutzbehauptung um die eigenen Gefühle ausschalten zu können.....<<

könnte auch genau anders rum sein um Gefühle für einen Zellhaufen zu erklären

Das stimmt.

Trotz allem schlägt ein Herz #winke Und das kann man ja nicht hin oder weg diskutieren.

Top Diskussionen anzeigen