Einen Prozess verloren - und dann neu klagen? Versteh ich nicht.

Hallo,

vor mehr als einem Jahr hatte mein Sohn, damals 11, einen Unfall. Der Unfallgegner zeigte uns an, er wollte seinen Schaden ersetzt haben. Das ganze ging vor Gericht, es wurde nach Aktenlage entschieden, wir erhielten Recht und unseren Schaden ersetzt.

Letzte Woche geht mir eine Klageschrift zu. Der Unfallgegner will weiterhin sein Geld und Schmerzensgeld und behauptet, wir hätten uns unser Recht mit Falschaussagen erschlichen.

Ich frage mich, warum er, wenn er einmal Schuld zugewiesen bekommen hat, erneut eine Klage aufnehmen kann und warum dies nach so einem langen Zeitraum überhaupt noch möglich ist.

Kann mir das mal jemand erklären bitte? Danke.

Viele Grüße
die pitti-lise

ich bin zwar keine Juristin, aber so wie ich das kenne, kann man in Revision gehen. Damit fechtet man das Urteil an und es geht von Instanz zu Instanz nach oben.

Zunächst mal käme die Berufung.

Und auch die muss nicht unbedingt notwendig sein.

jeder kann in Berufung gehen wenn er Einspruch gegen das Urteil erhebt

wie das mit den Fristen genau ist, weiss ich leider nicht....

hier ein Link ...geht um Fristen und ihre Tücken

http://www.haufe.de/recht/kanzleitipps/rechtsmittel-einlegen-fallstricke-vermeiden-aktuelle-urteile_222_79786.html

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