Spätabtreibung wenn ein Kind behindert sein könnte - Ja/Nein?

Hallo,

da ich es als nicht angemessen erachte, dieses Thema weiter unter dem Post einer Frau zu diskutieren, die damit zu kämpfen hat, weil sie ihr Kind abgetrieben hat, möchte ich diese Frage noch einmal getrennt stellen (und bewusst hier, dass man eben auch anonym antworten kann):

Wie steht ihr zu dem Thema Spätabtreibung, wenn laut Arzt absehbar ist, dass das Kind eine Behinderung hat? Bis zu welcher Woche ist das legitim? Hängt es eventuell von dem Grad der erwarteten Behinderung ab? Wie würdet ihr entscheiden? Wie sollte man eurer Meinung nach entscheiden? Spielen vielleicht noch ganz andere Faktoren mit rein?

Ich bin gespannt auf die entstehende Diskussion

wie auch immer. Im eigentlichen Sinn geht es darum, dass die moderne Medizin teilweise dazu fähig ist, einem die Möglichkeit zu geben, sich gegen ein einem auferlegtes "Schicksal" zu entscheiden

ich denke, wenn jemand diesen Satz sagt, wenn es um Pränataldiagnostik geht, dann ist es auch "nur" darauf bezogen. Was während einer Geburt alles passieren kann u. U. zu bleibenden Schäden führt, ist in diesem Moment außen vor. Das ist etwas, was ALLE werdenden Eltern betrifft

du, ich verstehe schon, was du meinst und du hast damit ja auch recht! Ich kenn das von mir, auch ich bin ein Erbsenzähler, wenn es um bestimmte Dinge geht;-) da regt es mich auf, wenn Begriffe etc. bunt durch einander geworfen werden

Erbsenzählen ist nun mal eine große Leidenschaft von mir, ich KANN nicht anders;-).

Hi,

ich glaube, dass man nicht im Mindestens erahnen kann, was man in einer solchen Situation entscheiden würde. Ich halte solche Diskussionen daher für abträglich. Letztlich baut man so nur Druck auf die betroffenen Familien auf.

Viele Grüße
die L.

Hallo,

nein, hätte ich nicht gemacht und würde ich auch nicht machen, falls ich jetzt noch einmal schwanger werden würde.

GLG

Hallo,

ok, nach diesen Erfahrungen kann ich deine Aussage nachvollziehen.

Großen Respekt, dass ihr euch beide so entschieden habt. Ich denke, diesen Mut hätte ich nicht gehabt.

Liebe Grüße,
delfinchen

Warum MUß man denn dazu stehen? Es geht doch niemanden etwas an?

Wer außer dir schreibt denn von "MUSS"? Ich sagte "kann".

Das war kein Angriff, und es ist auch egal, ob man dazu stehen kann oder muß oder sollte. Ich persönlich stehe zu garnichs, was ich mache, was niemanden auch nur das geringste angeht #winke

Anonym oder nicht, das ganze weiter zu diskutieren bringt nichts, auch nicht die Frage, wie wer dazu steht oder was man darüber denkt. Es geht einfach nur den jenigen etwas an, der in dieser Lage ist!

Ich vermute, urbia hat sich etwas dabei gedacht, den Thread hierher, wo schwarz schreiben nicht funktioniert, zu verschieben.

Ich habe schließlich von niemandem gefordert, seine Meinung offenzulegen. Ich kann es aber trotzdem blöd finden, dieses Thema anonym aufzumachen. Ob sich jemand dazu äußern will steht doch jedem frei.

#augen

#winke

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