Hund ist ein rasender Kläffer

Hallo,

vor ein paar Tagen ist es wieder passiert: Auf dem Weg zur Arbeit muß ich an einem Grundstück vorbei, es gehört zu einer Eigenheimsiedlung, von dem aus mich schon so oft ein Hund angekläfft hat, als ob er mich zerfleischen wolle.

Die Haustüre der Besitzer steht oft offen, der Hund kann raus oder rein, wie er will. Rennt mit einem Affenzahn laut kläffend zum Grundstückszaun und erschrickt Passanten. Genauso, wie es mir dort oftmals geht.

Dieses mal erschrak ich wieder so sehr, dass ich von dem schmalen Fußweg auf die Straße sprang- gut, dass kein Auto kam. Ich schrie die Besitzerin an, sie solle doch auf ihren Hund aufpassen, sie ist dafür verantwortlich! Sie möge doch zur Hundeschule gehen, wenn sie das Problem nicht alleine in den Griff bekommt.

Diese zuckte nur mit ihren Schultern, rief ihren Hund nicht zurück und grinste. So, als ob sie doch nichts für das Verhalten könnte oder höhnisch: Fußgänger mag sie eh nicht leiden, die an ihrem Grundstück vorbeigingen..selbst schuld...

Was macht man da? Habt ihr einen Rat, wie ich mich verhalten kann? Ist das Ordnungsamt dafür zuständig?

Danke. Lotta

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Wie kommt es, dass du dich jedes Mal wieder so erschreckst, wenn du doch weisst, dass der Kläffer dort wohnt und regiert?

Ich würde nicht über das Ordnungsamt nachdenken, sondern von vornherein einfach auf der anderen Strassenseite laufen.

Oder ich spreche die Frau an und lerne den Hund kennen. Wenn der mich kennt, kläfft er vielleicht nicht mehr.

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Also ganz ehrlich, ich erschrecke mich auch oft, obwohl ich regelrecht auf etwas "warte" von dem ich weiß, dass es gleich kommen könnte. Keine Ahnung warum #hicks

Und eine Besitzerin, die sich so rücksichtslos verhält, die will man doch nicht näher kennen lernen!!!

Wir haben auch so einen "Nachbars-Kläffer". Der kennt uns, spielt mit uns. Aber selbst, wenn wir mit ihm auf dem gleichen Grundstück sind, kläfft er uns dauernd an!
neulich stand er sicher 5 Minuten vor unserem Zaun und hat unsere Kaninchen angekläfft, während die Nachbarin in aller Ruhe ihre Wäsche aufgehängt hat #aerger

Manche Hundebesitzer interessiert so was eben und andere nicht. Das kann man nicht ändern. Nur anders damit umgehen!

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ganz klar.... man muß jetzt wg nicht erzogenen kläffern und uneinsichtigen Hundebesitzern sogar schon die Strassenseite wechseln....#klatsch gehts noch????

Soweit kommt es noch das Leute die einfach ihres Weges gehen wollen, sich von Hundebesitzern vergraulen/behindern lassen müssen.

Der Hundebesitzer hat verantwortung für seinen Hund ! Wäre der TE etwas passiert oder wäre ein Unfall passiert, wäre die besitzerin die Schuldige gewesen und hätte für den Schaden aufkommen müssen. zudem ist das Problem ja bekannt und ich denke nicht das sie da große Beweise hätte erbringen müssen bzw es wäre mit Sicherheit kein Problem gewesen.....

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wenn er doch eingezäunt ist, ist doch alles OK.....#gruebel

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und solange der Hund bellt, beißt er nicht;-)

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Auf der anderen Seite des Grundstücks befindet sich ein Wald und kein Fußweg.

Es ist wenig Platz: Der Zaun endet eben direkt am Fußweg, der aber nur etwa 1m breit ist.

Außerdem kann es nicht sein, als normaler Passant erschreckt zu werden.

Da ich verschiedene Arbeitsorte habe und dieser Hund nicht immer parat am Zaun steht und kläfft, denke ich manchmal nicht dran. Und erschrecke mich wieder neu.

Ich wüßte auch nicht, dass ich die Schuldige bei dieser Sache bin.

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Wasserspritzpistole?

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Dir würde ich einen erzählen,wenn Du meinen Hund auf meinem Grundstück mit einer Wasserpistole bespritzen würdest!

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Nun ja. Dann würde ich dich anzeige wegen Tierquälerei. Denn das Tier ist auf meinem Grundstück. Da hast du nicht mit einer Wasserpistole auf mein Tier zu schießen.

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Hallo,

solange sich der Hund in einem gesicherten Grundstück bewegt, kannst Du nichts machen.

Je weniger Du Dir anmerken lässt, umso weniger interessant bist Du für den Hund.

LG
Karin

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Der meinung bin ich nicht.
Hunde die am Zaun alles ankläffen was sich bewegt, interessiert´s null, ob man sie ignoriert oder nicht. Das ist alles reine Erziehungssaache, denn die Hunde sind oft nicht ausgelastet und deshalb ist das ihre "Ersatzbeschäftigung"!

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Sicher ist es Erziehungssache, meine Hunde sind besser erzogen.

Allerdings gibt's eine Pappenheimfamilie in meiner Umgebung, die sich einen Spaß daraus macht, Hunde zu ärgern (nicht nur meine). Diese Leute sind die ersten, wenn es darum geht, sich über unnötiges Gekläffe aufzuregen. Aber das geht wohl am Thema vorbei....

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Das ist doch die Aufgabe des Hundes das Grundstück zu bewachen.

Wofür halte ich sonst einen Wachhund.

Er bellt sobald sich jemand dem Grundstück nähert so soll es sein.

Was kann der Hund dafür das du so schreckhaft bist ??

Der Hund soll gefährlich aussehen und laut sein so das Fremde sich nicht trauen das Grundstück zu betreten und das sein Herrchen weiß da ist jemand.

Lg

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Eine Alarmanlage ist in diesen Fällen zumindest keine Lärmbelästigung!
Und einem Hund kann man beibringen, erst zu bellen, wenn jemand AUF dem Grundstück ist und nicht DAVOR #aha
Das können zumindest die Wachhunde, die ich kenne ...

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.. dann kennst Du aber eigenartige Wachhunde... #kratz

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Andere Straßenseite benutzen?

lg

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Außerdem kann es nicht sein, als normaler Passant erschreckt zu werden.

Woher soll denn der Hund wissen das du ein "normaler" Passant bist. Wenn man es dem Menschen ansehen könnte ob Normal oder Einbrecher bräuchte man keinen Wachhund.

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nimm ein frolic mit und gib ihm den.....nach einer woche wird er auf dich warten und auf sein leckerchen...hunde sind bestechlich

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Ich kenne solche Hunde. Da ist Hopfen und Malz verloren. Einmal in der Woche muß ich auch an so eine Haus vorbei. Morgens um 5 halb ausgeschlafen wird man hier garantiert immer geweckt. Wenn sich ein Tier so verhält, bekommt es auch keine Leckerchen. Ignorieren hilft nicht, über die gesamte Zaunlänge hat man Unterhaltung. Ich hab schon über den Einsatz von Kanonenschlägen nachgedacht. Aber irgendwo ist man ja auch Tierschützer und weiß, dass die Schuld beim Besitzer liegt.