Unfall auf der Autobahn, brauch mal bitte einen Rat

Hallo,

hatte leider am Sonntag einen Unfall auf der Autobahn.
Da ich unter Schock stand, konnte ich am So auch nicht mehr richtig mit der Polizei sprechen.

Ich werd einfach mal schreiben was passiert ist. Es war Stau, da eine Baustelle links ist. Vor mir ein schwarzes Auto, abstand war groß, plötzlich hatte ich einen Audi vor mir, es ging ein paar Meter sehr langsam weiter und dann fuhren wieder alle, als sei der Stau vorbei. Es waren 80 kmh erlaubt die ich auch fuhr. Plötzlich sah ich das der Audi stark bremst und hab natürlich auch gebremst, innerhalb von Sekunden steht der Audi und ich sah nur, dass ich es nicht mehr schaffen werde und es krachte...

Als wir auf dem Seitenstreifen waren, konnte ich nach etwa 5 min aussteigen und der Fahrer hat mich getröstet, genau wie meine Mutter und eine Freundin, waren zu dritt unterwegs.

Tja, Polizei kommt. Was ist passiert. Der Mann aus dem Auto erzählt. Polizei guckt...macht...tut... ich bin schuld. Ok.
Montag ruf ich den Mann an um zu fragen wie es ihm und seiner Frau geht, da sie starke schmerzen im Nacken haben. Wir reden, er sagte noch ich soll mir keine Gedanken machen, hätte alles richtig gemacht.
Ich habe ihn dann gefragt, warum er plötzlich steht, damit hab ich nicht gerechnet, da die Autos vor ihm "nur" stark bremsten und nicht standen.
Er meinte, er habe zu seiner Frau gesagt, ich würde ihm jetzt drauf fahren und dachte sich im Reflex, dann bleibt er stehen um dem Vordermann nicht aufzufahren. Laut Polizei hätte ich nur 1-2 Meter mehr gebraucht.

Da es eine Baustelle war und Splitt auf der Fahrbahn lag, hätte ich aber bei 80 kmh nicht nur 50 meter abstand halten müssen sondern 80 meter...

Mein Auto hat einen total schaden und ist nicht mehr fahrbereit, habe alle kosten zu tragen...

Es tut mir mehr als leid was passiert ist aber ich find es irgendwie unfair, dass ich alles zahlen muß, da er ja auf der Autobahn stand.

Ist das schonmal jemandem von euch passiert?
Glaubt ihr es macht sinn mit dem Mann zu sprechen, das er das so meiner Versicherung meldet oder ähnliches!?
ich bin der Meinung, er trägt genau wie ich Schuld daran...
Möchte aber jetzt keinen Streit mit ihm, Anwalt oder ähnlichem

LG

hallo,

tut mir ja sehr leid was Dir passiert ist.

Aber..... Du hast zu wenig Abstand eingehalten und somit hast Du die volle Schuld und
hast demnach auch alle Kosten zu tragen.

Du sagst ja selbst das Rollsplit auf der Strasse war.

warum hast Du dann nicht mehr Abstand gehalten ???

Deine Versicherung bezahlt ja nur auf den Kosten für Dein eigenes Auto bleibst Du leider sitzen.
es sei denn Du hast Vollkasko.

Wie geht es Dir denn ?
Hast Du Dir auch was getan ?

Lg
Mulli

Danke für die Antworten.

Ich hatte einen großen abstand zu einem schwarzen auto, der Audi ist dann vor mich und dann ist es passiert.
Ich weiß, als der Audi in die Lücke fuhr hätte ich ja bremsen können, bin aber nur vom Gas und sah dann das er bremst und steht...

Wie es mir geht?

Ganz ehrlich, ich bin froh das niemandem was passiert ist. Ich habe in der nacht nur gebrochen und bis gestern Bauchschmerzen gehabt, jetzt ist es wieder viel besser. Habe allerdings angst in ein Auto zu steigen...

"Ich hatte einen großen abstand zu einem schwarzen auto, der Audi ist dann vor mich und dann ist es passiert."

das hörte sich aber in deinem ausgangspost ganz anders an. gut, er hat sich zwischengedrängelt, aber als es weiter ging, hättest du auf den größeren abstand aufpassen müssen.

nun ist es passiert, lässt sich nicht ändern und du bleibst halt dann auch deinen kosten für das auto sitzen. gibt schlimmeres, schließlich ist niemanden was passiert und dass ist doch das wichtigste!

lg

wieso soll er mitschuld haben? weil er auf der autobahn stand? #kratz

Du hast keine Chance. Dein Sicherheitsabstand war zu gering, sonst wärst du ihm nicht aufgefahren.
Du musst immer innerhalb der überschaubaren Strecke anhalten können, auch wenn der Vordermann auf einen anderen auffährt oder um das zu vermeiden eine Vollbremsung hinlegt.
Hier noch etwas an der Schuldverteilung ändern zu wollen, ist rausgeschmissenes Geld.

LG, H.H.

War der Unfall noch IN der Baustelle, oder schon danach?
Wobei das nichts an dem Sachverhalt ändert. Offenbar lag ja auf der Fahrbahn noch Rollsplit. Und auch unmittelbar nach einer Baustelle muss man noch mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren, da es ja immer noch sein kann, dass Teile aus der Baustelle auf der Fahrbahn liegen.

Der Audi ist sehr vorausschauend gefahren. Er hat so viel Sicherheitsabstand eingehalten, dass er nicht auf ein voraus fahrendes Fahrzeug hätte aufgeschoben werden können. Damit hat er sich genau richtig verhalten.

Sein Bremsmanöver war ja offenbar auch nur eine Nachfolgereaktion auf den vorausfahrenden Verkehr. Es kommt ja doch ziemlich oft vor, dass der Verkehr nach einem "Stau" erst mal einige hundert Meter wieder gut fließt und dann doch wieder stockt.

Meiner Meinung nach hast du einfach nicht vorausschauend gehandelt und die Situation völlig falsch eingeschätzt. Du schreibst selber, dass du gesehen hast, dass der Audi "stark" gebremst hat. Da hätten bei dir alle Aufmerksamkeitsleuchten angehen müssen und du hättest einen ausreichenden Abstand herstellen müssen.

Das hast du nicht, von daher trägst du die alleinige Schuld.
Deine Meinung, dass er "genauso wie du" Schuld trägt ist dabei irrelevant.

Wer auffährt, hat Schuld.

Egal, wie Du argumentierst, Du wirst das nicht ändern können.

Nö:

http://www.anwaltseiten24.de/auffahrunfall.html

Das stimmt (leider) nicht.

Bei Bekannten ist mal einer aufgefahren, weil dieser zu dicht aufgefahren ist/gedrängelt (Fahrer hat dies im Rück/Seitenspiegel gesehen) und dann das blinken zu spät oder gar nicht gesehen hat. Es stand aber Aussage gegen Aussage, da der Auffahrer meinte, er hätte keinen Blinker gesehen. Dies ging vor Gericht, da der Fahrer definitiv geblinkt hat (Zeuge war auch mit im Auto) und sich das nicht gefallen lassen wollte. Es wurde letztendlich beiden Schuld gegeben.

LG

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Es ärgert mich ungemein dass manche Leute immer versuchen sich um einen verursachten Schaden zu drücken.

Mir ist letztes Jahr in mein 3 Wochen neues (parkendes) Auto jemand hinten drauf gedonnert. Zum Glück habe ich es aus der Ferne mit angesehen, die gute Frau wollte nämlich abhauen. Da die gute Frau ganz aus dem Häuschen war habe ich es der Polizei gegenüber nicht erwähnt. Was war der Dank - am nächsten Tag fährt ihr Mann in meine Werkstatt und meint er würde den Schaden ( immerhin 3000.- ) nicht bezahlen. Mittlerweile wurde das ganze durch einen Anwalt erledigt.

Jeder hat doch eine Autoversicherung. Nur aus Angst dass man ein paar Euro mehr bezahlen muß fährt man einfach weg, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Oder überlegt sich so wie du am nächsten Tag wie man den Schaden so gering wie möglich halten kann. Da könnt ich echt... Steht zu dem was ihr angerichtet habt und gut ist. Auch andere Leute müßen für ihre Kohle arbeiten gehen!

Susi

Was ich feststelle, diese Fälle nehmen immer mehr zu.

Jeder will sich irgendwo irgendein Schlupfloch suchen, um doch nicht schuld zu sein.

Du hast es kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

Rechtlich ist es so vorgesehen das man immer damit rechnen muss das der Vordermann Verkehrsbedingt bremsen müssen. Wir auch bei dir im Fall, alle Autos vor ihm haben gebremst und damit er nicht auffährt hat er auch gebremst.
Du hast zu wenig Abstand gehalten, das ist mir letztens auch passiert. Also mir ist jemand ins Auto hinten rein. Dann ist das auch für die Polizei klipp und klar ZU WENIG ABSTAND gehalten. Ich würde mich aber an deiner Stelle von einem Anwalt beraten lassen wenn du dir so unsicher bist.

Rechtlich heißt nicht immer das es "fair" ist. So sind nun mal die Gesetze hier..

sie hatte doch aber nur zu wenig abstand weil sich der audi kurz vorher in die lücke zwischen ihr und dem vordermann gequetscht hat!

Ja, aber das Auto hat sich ja nicht plötzlich da rein gezaubert. Man sieht ja das ein Auto in die Fahrspur will. Sie hat auch geschrieben das sie das gesehen hat und hat nicht gebremst sondern nur den Fuß vom Gaspedal weggenommen. Das war die falsche Reaktion. Danach hat er gebremst.

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Der schöne X5...#schmoll

Wer einen X5 fährt ist doch sicher Vollkasko versichert. Also, alles halb so wild. ;-)

Der älteste ist schon 12 Jahre ich weiß nicht ob sich das noch lohnt den Vollkasko zu versichern.Ausser sie hat den von 2004 den 4.8is dann vllt schon der kostet warscheinlich gebraucht auch noch 20.000€:-D

also ich sehe dass nicht so locker wie die anderen hier und an deiner stelle würde ich dem herrn wohl erstmal etwas dampf machen.

fakt ist! DU hattest einen großen abstand zum fahrzeug vor dir! ... der audi hat sich dann zwischen dich und das vordere fahrzeug gequetscht. du bist darauf hin vom gas gegangen um nun zum "dazwischen gequetschten" Audi wieder einen großen abstand zu bekommen aber dazu kam es nicht mehr da der audi plötzlich eine vollbremdung hingelegt hat und sogar stehen geblieben ist.

du konntest nicht mehr schnell genug bremsen da der abstand zu gering war was aber eindeutig am audi lag da er sich vor dich gequetscht hatte.

SO, ich würde das so nicht auf mir sitzen lassen, immerhin wird es um nicht unerhebliche kosten gehen.
dem audi fahrer würde ich beine machen und ich würde unverzüglich zum anwalt gehen.

alles gute

Wie kommst du zu dieser Sicht? Die Te schildert das doch ganz anders.

Zuerst hatte sie den Audi ganz "plötzlich" vor sich....sowas find ich schon mal höchst erstaunlich, so ein Audi fällt ja nicht vom Himmel...leider.....dann fuhren erstmal alle ganz langsam. Dann gings schneller voran und auch sie beschleunigte auf 80. Dann erst bremste der Audi und sie fuhr ihm auf.

Der Fall ist doch ganz klar: Sie hätte mehr Abstand halten sollen. Sie trägt die Schuld. Daran kann auch ein Anwalt nichts ändern.

Grüsse

serdes

Das stimmt doch gar nicht.
Sie schreibt doch, dass sie (fast?) standen und dann wieder losfuhren und sie auf 80km/h beschleunigt hat.
Das kann sie ja nicht ohne Rücksicht auf den Vordermann tun...

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Es gibt schon Anhaltspunkte über eine (Mit)Schuld des Audifahrers zu diskutieren.

Wenn er z.B. in Deine Spur wechselt und sofort eine Vollbremsung macht.

Laut Angaben war er aber schon eine gewisse Zeit eingeordnet:

"plötzlich hatte ich einen Audi vor mir, es ging ein paar Meter sehr langsam weiter und dann fuhren wieder alle, als sei der Stau vorbei. Es waren 80 kmh erlaubt die ich auch fuhr. "

Wenn der Audi vor dir ist und Du sogar beschleunigen kannst ist der Spurwechsel schon ausreichend lange vorbei gewesen.

Oder wenn der Audifahrer unangemessen stark bremste. Dies wird hier aber kaum nachweisbar sein.

Er braucht nur sagen, dass er verkehrsbedingt anhalten musste aufgrund des Staus.

Unterm Strich sehe ich aufgrund Deiner Ausführungen daher keine realistische Chance ein Mitverschulden durchsetzen zu können.

Hallo,

ich denke, da hast Du keine Chance.

Es war insgesamt zähfließender Verkehr und schlechter Straßenzustand. Da muß man halt einfach doppelt aufpassen und auch damit rechnen, daß "plötzlich" wieder einer steht.

LG
donaldine1

Hallo!

Als der Audifahrer gebremst und dann gestanden hat, was war dann mit den Autos vor ihm? Haben die auch gestanden oder sind sie flüssig weitergefahren?

Viele Grüße
Trollmama

Hallo,
also ich wäre gestern fast einen Mercedes hinten drauf weil der Depp gemeint hat,er müsste sich vor mich drängeln mit nem Abstand wo ich nicht mal sein NR Schild mehr lesen konnte und das nur weil auf der Tangente von 2 Spurig auf 1 Spurig wurde aber erst in 600m#klatsch.Da frag ich mich echt manchmal ....und dann sich noch aufregen weil ich gehupt habe und ihm den Scheibenwischer zeigte.

"...und dann sich noch aufregen weil ich gehupt habe und ihm den Scheibenwischer "zeigte.

Dir ist klar, dass Du eine Straftat begangen hast?

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kenne ich so ähnlich, aber es gibt einen § der sagt, dass du jederzeit so zu fahren hast, dass du gefahrenlos zum stehen kommst und der trifft dich

hast du nämlich nicht beachtet - also zu wenig Abstand.

Der Rest ist eine Frage des Beweises, den du nicht antreten kannst.

wenn du einen Wagen mit schlechteren Bremsen hast, kann er es auch auf dich anlegen.

Du musst daher nicht nur Geschwindigkeit berücksichtigen sondern ggf. auch den Wagentyp und dessen Alter.

Neue hochwertige Autos haben einen sehr kurzen Bremsweg -> also mehr Abstand halten.
Blöd aber leider wahr

Moin,

wenn ich das richtig verstehe, hattest du den erforderlichen Abstand zu dem vorausfahrendem Fahrzeug. Dann ist der Audi in den Sicherheitsabstand reingefahren, und dadurch hattest du nicht mehr den nötigen Abstand für eine Bremsung, als der Audi stand. richtig?

Es wird schwer sein, dass zu beweisen. Gibt es Zeugen dafür? Wenn ja, kannst du da sehr wohl was tun und nicht die volle Schuld tragen. Hier hilft dann aber wohl nur ein Anwalt. Es sei denn, der Audifahrer bestätigt das (wovon ich mal nicht ausgehe).

viel Glück

salat

Selbst wenn dem so war, hätte sie im Nachhinein für den nötigen Abstand sorgen müssen.

Weiterhin halte ich "dazwischengedrängelt" und Vollbremsung hingelegt für nicht wirklich möglich, da scheinbar ja der Abstand soooo groß (oder sie zu fahrlässig) war, um auf 80 km/h aus der Baustelle raus zu beschleunigen.

Wenn sich vor dir einer reingrängelt gehste ja eigentlich automatisch vom Gas sprich der hinter dir eigentlich auch.Aber manchmal kannste so schnell gar nicht gucken.Der vor dir bremst plötzlich,warum auch immer,du hinter ihm auch und schon schepperts weil der hinter DIR dir rein ist.So und dann?Wer hat schuld?
Was passiert ist,ist passiert,ändern kann es keiner mehr.
Ist zwar ärgerlich aber Auto ist ersetzbar,Menschenleben nicht!

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"Ich werd einfach mal schreiben was passiert ist. Es war Stau, da eine Baustelle links ist. Vor mir ein schwarzes Auto, abstand war groß, plötzlich hatte ich einen Audi vor mir, es ging ein paar Meter sehr langsam weiter und dann fuhren wieder alle, als sei der Stau vorbei. Es waren 80 kmh erlaubt die ich auch fuhr. Plötzlich sah ich das der Audi stark bremst und hab natürlich auch gebremst, innerhalb von Sekunden steht der Audi und ich sah nur, dass ich es nicht mehr schaffen werde und es krachte..."

Plötzlich ein Audi finde ich etwas merkwürdig. Wie schon geschrieben wurde, der fällt ja nicht vom Himmel. Mir scheint, dass du nicht sehr aufmerksam warst, an diesem Tag und das finde ich auf der Autobahn sehr bedenklich.

In der Zeit in der ihr langsam fuhrt bis und mit zur Beschleunigung auf 80km/h hättest du doch eigentlich wieder einen Sicherheitsabstand einbauen können. Natürlich ist es nicht super, dass er sich vor deine Nase setzt, aber ich denke, wenn du vorausschauender gefahren wärest, dann hättest du das Einspuren des Audis bemerkt, bevor er vor deiner Nase war und auch den Abstand angepasst.

Das ist jetzt richtig scheisse, verständlich, aber nicht mehr zu ändern. Sei froh, dass ihr so glimpflich davongekommen seid, regle die Kosten und wegen deiner Angst: nimm vielleicht ein paar Fahrstunden, dann bist du wieder auf dem neusten Stand und hast jemanden bei dir, der dich anleitet. Aus Fehlern kann man nur lernen, also nicht den Kopf in den Sand stecken!

http://www.anwaltseiten24.de/auffahrunfall.html

auch wenn du es nicht hören magst: du bist schuld, weil du nicht genügend Abstand hattest. Egal, ob er bremsen musste, wollte oder was auch immer.

Und wo siehst du seine Schuld laut seiner Aussage? Ich sehe nämlich keine nach deiner Schilderung. Vorausschauend hat er Abstand zu seinem Vordermann gehalten und du hast geschlafen.

Abgesehen davon existiert eine allgemeine Betriebsgefahr eines Fahrzeugs, meist sind es 10% des Schadens der dann zu Lasten des Gegners geht, obwohl diesem keine Schuld nachzuweisen ist. Es sei denn dein Fehlverhalten ist so eklatant, dass die Betriebsgefahr auf Null fällt. Deine Versicherung wird das schon in ihrem Sinne abwickeln und dich nach dem Vorgang befragen.

LG
Rufinchen

Hallo

Auch wenn du es nicht willst :-)

Geh mal zum Anwalt denn ich bin der Meinung das er eine Teilschuld hat.

So wie ich das verstanden habe gab es keinen Grund stehen zu bleiben.

Er sagte zu seiner Frau das er nun stehenbleibt und du ihm dann reinfährst.

Ich hoffe du hast keine Aussage gemacht bei der Polizei

Nein er hat einfach nur vorausschauend gedacht. Er hat stark gebremst und gesehen das die TE immer näher kam-scheinbar ohne richtig zu bremsen. Wäre er schnurstracks weiter gefahren und sie ihm hintenrein dann wäre er auf den Vordermann geschoben worden. Das nennt man dann eine Massenkarambolage bei der immer derjenige zahlt der einem anderen hinten drauf gefahren ist... Sprich- die TE den Schaden des Audifahrers, der Audifahrer den Schaden des Vordermannes,... weil allen zu Last gelegt wird nicht genug Abstand gehalten zu haben.

Und wenn man an ein Stauende ran kommt dann ist sofortiges Stehenbleiben auch legitim- man fährt so wie es die Situation erfordert. . Die TE hätte einfach besser aufpassen müssen.

Die Schuld liegt alleine bei ihr. Doch sie kann ja gerne einen Anwalt beauftragen. Wenn sie an einen Gerät der nur auf Kohle aus ist dann nimmt er den Fall an und versucht "sein Bestes"- wohlwissend wer Schuld hat... Und am Ende bleibt die TE auf diesen Kosten auch noch sitzen. Unfallkosten, Kosten des eigenen Anwalts, kosten des Anwalts der Gegenseite- da kommt schon einiges zusammen...

Und das alles für einen Schaden den eindeutig sie verursacht hat und den die Versicherung zahlen würde...

LG Mona

Sie schrieb

Ich habe ihn dann gefragt, warum er plötzlich steht, damit hab ich nicht gerechnet, da die Autos vor ihm "nur" stark bremsten und nicht standen.
Er meinte, er habe zu seiner Frau gesagt, ich würde ihm jetzt drauf fahren und dachte sich im Reflex, dann bleibt er stehen um dem Vordermann nicht aufzufahren. Laut Polizei hätte ich nur 1-2 Meter mehr gebraucht.

Also da keiner stehen blieb wäre es nicht zum Unfall gekommen wenn er auch nicht stehengeblieben wäre. Wieso bleibt er stehen wenn die anderen fahren?

Es gab keinen Grund stehen zu bleiben

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Vermutlich wirst du da nicht raus kommen. Auch wenn sich jemand in die Lücke zum Vordermann drängelt, bleibt es an dir, den notwendigen Sicherheitsabstand wieder herzustellen.

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