Arbeit - überträgt sich der Stress aufs Ungeborene?

Hallo! Ich brauche bitte Euren Rat.
Ich arbeite in einer intensivtherapeutischen Wohngruppe mit geistig u seelisch behinderten Kindern u Jugendlichen.
Ich mache den job total gerne u habe immer gesagt, wenn ich schwanger werde, verheimliche ich es so lange wie möglich um lange Nachtdienste zu machen, ist ja sonst nicht mehr erlaubt.
Nun bin ich schwanger :-) aber ich merke plötzlich, wie mich der Job belastet :-( Habe ein ganz dünnes Nervenkostüm, war sonst nie so. Ich werd schon richtig impulsiv, fange an zu zittern u kriege Herzrasen, wenn mal wieder ein Kind ausrastet u leider auch, wenn sie "nur nerven".
Wenn ich keine Nachtdienste mehr mache, ist die Gefahr, dass etwas passiert (Tritte, Schläge, Kinder hochheben, fixieren) nicht mehr so groß, da ich dann nicht mehr allein arbeite. Aber: ich bin dann täglich von 12 bis 20 Uhr da u das stell ich mnr einfach nur anstrengend vor, Nachmittags habe ich mit Übelkeit u Müdigkeit zu tun u wenn ich dann im Job bin reg ich mich wieder nur auf. Will jetzt ja auch nicht den Jammerlappen spielen. Mach mir nur Gedanken, ob sich der Stress, den ich dann spüre auf das Ungeborene überträgt... Ist dem so? Was soll ich tun?

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Hallo!

Lass Dich erstmal #liebdrueck.

Geh und sprich mit Deinem Frauenarzt(in). Sie bzw er kann Dir ein Beschäftigungsverbot erteilen.

Dann darfst/ brauchst Du nicht mehr arbeiten.Denn der Streß der Arbeit überträgt sich natürlich auch aufs Ungeborene.

Alles Gute!

LG Claudia

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Na super. Dann bekommt jetzt jeder mit Stress im Job ein Berufsverbot oder wie?

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Das ist so bei Urbia- ab Eisprung wird aufs BV hingearbeitet, bevor die Kinder in die Schule gehen ist an Arbeit auch nicht wieder zu denken.

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Als erstens solltest du deine Schwangerschaft bekannt geben. Dann kannst du mit deinen Vorgesetzten über einen neuen Aufgabenbereich sprechen. Viele bekommen dann eher Bürotätigkeiten. Gerade um Schläge usw. zu vermeiden.

Direkt ins Berufsverbot gehen zu wollen, halte ich für den falschen Weg. Dein Arbeitgeber hatte noch nicht einmal die Möglichkeit sich darum zu kümmern.

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Sorry, ich hatte Ihren Post so verstanden das sie schon mit dem AG geredet hat #hicks.

Dann würde ich natürlich zuerst mit dem AG darüber reden.

Und ja wenn man schwanger ist und Streß hat kann man Berufsverbot bekommen.

Das nurmal so nebenbei erwähnt.Denn es kann ziemlich viel passieren wenn man Streß in der Schwangerschaft hat (und ich spreche da aus Erfahrung!).

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... also ich hab es meiner direkten vorgesetzten gesagt u sie meint ich solle es erstmal noch für mich behalten bis die 12 wochen um sind u viell. auch noch länger, weil es mega anstrengend sei, jeden tag von 12 bis 20 uhr da zu sein. aber die nachtdienste find ich auch schon heftig u gefährlich... zu hause rumsitzen kann ich mir aber auch nicht vorstellen... aaaaaaaaaaa immer diese entscheidungen, die einem keiner abnehmen kann...
und dann ist da auch noch ne freizeit in zwei wochen, acht tage jeden tag von morgens bis abends.... ich weiß echt nicht, was mit mir los ist. plötzlich bin ich ne mimose :-/

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Blödsinn. Du hast die Schwangerschaft bekannt gegeben und dementsprechend müssen sie handeln, bestehe darauf! Andernfalls kann es mächtig Ärger geben, falls herauskommt, dass du weiterhin Nachtdienst machst.

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P.S.: Mal ganz abgesehen von dem Streß.
Was ist denn mit Kinderkrankheiten?

Oder weshalb bekommen Kindergärtnerinnen ein BV?

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Ich glaube nur die, welche mit unter drei Jährigen zu tun haben. Den Grund wusste ich mal, hab ich aber vergessen.

Allerdings ist auch nicht automatisch jede Krankenschwester, Altenpflegerin usw. im BV.

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Das ist schon wahr und da gebe ich Dir auch Recht.

Wobei aber alle eins bekommen könnten.Sie schreibt aber das es Ihr nicht gut geht.

Meine Kollegin hat gearbeitet bis sie im 5. Monat war (an der Kasse) danach ging es nicht mehr und ne andere Kollegin hat gleich BV bekommen.

Im Endeffekt würde ich trotzdem mit meinem Fa darüber sprechen.Um weiter zu entscheiden wie ich mich am besten verhalten sollte.

Naja aber auch größere Kinder können Masern oder Röteln bekommen....

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Hallo!

Spätestens ab dem 3. Monat hast Du die Pflicht, es Deinem Arbeitgeber zu melden. In Deiner VK sehe ich leider nicht, seit wann Du schwanger bist.

Ich wollte es auf der Arbeit auch erst geheim halten. Aber ich musste die ersten 3 Monate NUR brechen. Ich hab nichts mehr bei mir behalten.

Meine Nerven lagen dann so blank, daß ich in der 5. SSW vor meinem Chef geheult habe und es ihm erzählt habe. Er hatte viel Verständnis und ich durfte mich zwischendurch öfter ausruhen.

Ein paar Wochen später musste ich dann auch ins Krankenhaus an den Tropf, weil ich mein Baby nicht mehr ernähren konnte (weil nichts drin blieb).

Damit es bei Dir nicht so weit kommt (heulen vorm Chef ist etwas peinlich), würde ich es gleich am Montag sagen und ihm auch Deine Probleme schildern (Übelkeit, Müdigkeit, zittern, Herzrasen).

Liebe Grüße und viel Glück!

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Sie MUSS nie was melden- nur zu ihrem eigenen Schutz kann und sollte sie es melden.

Ich hab beim 2. bis zur 31 SSW Nachtienst gemacht -alleine- weil ICH es so wollte und mich dabei am wohlsten gefühlt habe.
Ich hab es nicht gemeldet :-p obwohl meine Kolleginnen es alle wussten und aus Eigeninteresse dicht gehalten haben

LG

Gabi

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Bei meinem Arbeitgeber MUSS man es melden. Ich dachte, es ist allgemeingültig.

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sag das du schwanger bist und dann lass dich arbeitsunfähig schreiben.

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Du machst freiwillig Nachtschicht?
Darfst du als Schwangere gar nicht mehr.Was ist ,wenn was passiert?

Aber: ich bin dann täglich von 12 bis 20 Uhr da u das stell ich mnr einfach nur anstrengend vor,

Ein normaler 8 Stunden -Job mit Pausen drin.
Übelkeit läßt irgendwann nach.
Mach ab sofort die Tagschicht .Du bist schwanger und nicht krank.
Wenn es in deinem Job absolut nicht geht ,kannst du immer noch über ein BV nachdenken.

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..nee, ist eben keine normale acht stunden schicht. unser job ist nicht umsonst so ausgelegt, dass man nicht täglich da ist. pausen kann man eh knicken, wenn man da ist, dann ist man da und zwar voll und ganz :-( und nen normaler acht stunden tag beginnt doch eher morgens und nicht mittags, so dass man weder soziale kontakte pflegen kann, noch fit ist, wenn man am nachmittag seinen tiefpunkt mit müdigkeit und übelkeit hat.
dieser spruch "schwanger ist nicht krank" geht mir auch aufn geist. wenn es einem nicht gut geht, weil man: nicht mehr gut schläft, dauermüde ist, erhöhte temperatur hat, kopfschmerzen u übelkeit o. sogar erbrechen, herzrasen und so weiter, dann ist man wenn man nicht schwanger ist definitiv krank, nur weil man schwanger ist, darf man sich darüber aber nicht beklagen???!!!
sorry, bitte nicht persönlich nehmen, musste ich einfach mal so sagen, ist doch wahr :-(
werd morgen erstmal hören, was der arzt mir rät u hab selbst schon überlegt, ob man vielleicht mit dem AG ne einigung findet, andere tätigkeiten mit zu übernehmen... mal sehen.. danke für eure gedanken zu meinem dilemma!! und vielleicht legt es sich ja echt alles, das wär toll :-)

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Wenn es Dir so dreckig geht, solltest Du Dich erst einmal krank schreiben lassen.
Die genannte Arbeitszeit von 12 - 20 Uhr ist aber nicht so furchtbar außergewöhnlich und anstrengend. Es gibt jede Menge AN, die noch später arbeiten und zusätzlich in wechselnden Schichten.

Gruß,

W

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Hallo,

Ich war während meiner ersten Schwangerschaft bis fast zuletzt voll und ich Schichten arbeiten. In einem Restaurant. Es gab Stoßzeiten in denen ich alleine (Sparmaßnahmen am Personal) innerhalb einer Stunde 100 Leute zu bedienen hatte.
Ich fühlte mich sehr gestreßt. Einmal hatte ich echt Schmerzen und der Bauch wurde sehr hart. Gerade als so viel los war. Mein Chef blöffte mich nur an, dass ich mich jetzt nicht hinsetzen kann.

Letztlich ist nichts weiter passiert. Aber meine Tochter ist ein richtiger Zappelphillip. Sie hat nie Ruhe. Wir gehen schon zur Ergotherapie und das Thema ADHS wird auch gern mit ihr in Verbindung gebracht.

Während der zweiten Schwangerschaft war ich durch die Elternzeit der ersten noch zu Hause und hatte viel mehr Ruhe. Mein Sohn ist ein recht ruhiges Kind.

Ich denke manchmal schon, dass es mit daran liegt. Wobei sicher auch ne Menge einfach von den Eigenschaften jedes einzelnen Individuums zusammenhängt.

Ich habe den Streß nur mitgemacht, weil ich Angst hatte sonst meinen Job zu verlieren... Ich wurde dann allerdings als Dank für meine Einsatzbereitschaft am ersten Tag nach Ende der Elternzeit gekündigt....

Jetzt bin ich froh drüber, denn ich habe einen besseren, interessanteren Job gefunden, der sich super mit der Familie vereinbaren lässt und mich nicht mehr so streßt.

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