Unterstellung der Urkundenfälschung

Hallo zusammen,

keine Ahnung, in welches Forum das gehört, deswegen einfach mal hier:

Angenommen, A unterstellt B vor Gericht, eine Urkunde gefälscht zu haben (hier konkret die Unterschrift von A). Es ist aber nachweislich falsch- was kommt dann auf A zu, vorausgesetzt, B stellt Strafantrag ( - Anzeige)?

Gruß Stinki

Hallo,

es kommt darauf an, ob A wissentlich also vorsätzlich B unterstellte die Urkunde gefälscht zu haben oder A sich lediglich sicher war und somit mutmaßte.;-)

Wußte A das seine Angaben falsch sind? Falls ja, was war der Zweck dieser falschen Angabe?

In welcher Form geschahen diese Angaben vor Gericht? Als Zeuge? Im Rahmen einer Klage bei der er Partei ist?

P.S. Es gibt sogar einen Zeugen, der bei der Erbringung der Unterschrift dabei war, dieser wurde auch gestern gehört. A kann sich zu 100% daran erinnern, es wäre in jedem Fall vorsätzlich und nur dem Zweck dienend, den Prozess gegenüber B zu gewinnen, welcher ohne das Schriftstück etwas schlechtere Voraussetzungen im Prozess hätte.

Auf Anhieb fällt mir bei dieser Konstellation versuchter Betrug ein (wenn kein es nicht klappt).

Danke für Deine Antwort. Erfüllt das dann nicht den Tatbestand der Verleumdung gegenüber B?

Ich bedanke mich nochmals herzlich für die Antwort und werde den Ausgang des Verfahrens berichten, wenn Interesse besteht.

Beste Grüße

S.

Frag A-Hörnchen oder B-Hörnchen...

Gruß

Manavgat

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