Eigenbluttherapie bei Neurodermitis

Hallöchen alle zusammen ...

Ich leide seit Geburt an Neurodermitis.
Im Dezember habe ich meinen ersten Sohn entbunden.
Während der Schwangerschaft wurde die Haut immer schlimmer. Auch danach wurde es nicht besser - im Gegenteil. Ich musste sogar für 2 Wochen ins KH.

Nun habe ich von Bekannten von der Eigenbluttherapie beim Heilpraktiker gehört und würde das eventuell ausprobieren wollen. Viele Alternativen hab ich ja nicht mehr ... #schmoll

Hat jemand von euch positive oder negative Erfahrungen damit gemacht? Weiß jemand wie genau das abläuft mit den Spritzen?

Danke für eure Antworten.
Liebe Grüße
Amanda

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Liebe Amanda,

Eigenbluttherapien stärken das Immunsystem, insofern können sie nicht schaden. Ob sie bei Neurodermitis helfen, weiß ich nicht.

Ich habe vor 12 Jahren eine Eigenbluttherapie gemacht. Dadurch ist mein damals sehr starker Heuschnupfen quasi verschwunden. Erst nach Jahren kam er wieder durch. In dieser Saison ist er wieder so heftig, dass ich nächste Woche eine neue Eigenbluttherapie anfange.

Ablaufen tut das folgendermaßen: einmal wöchentliche wird einem eine kleine Ampulle Blut am Arm abgezapft und ins Fettgewebe oberhalb des Pos gespritzt. Dem Blut kann vorher noch etwas beigemischt werden. Bei mir war's damals Ameisensäure und ein Extrakt aus der Thuja. Diesmal wird es eine andere Substanz sein.

Hintergrund ist der, das körpereigenes Blut außerhalb der Blutgefäße den Körper anregt und Abwehrkräfte stärkt.

Eine Eigenbluttherapie dauert in der Regel 10 Wochen, ist keine Kassenleistung und kostet ca. 80–100 Euro.

Wie gesagt: ob's bei Neurodermitis hilft, kann ich Dir nicht sagen. Und es ist auch keine Therapie, die sofort anschlägt–kann schon sein, dass es ein paar Wochen dauert. Oder das es gar nicht wirkt.

Hast Du einen Arzt/eine Ärztin, der/die sich mit Naturheilverfahren auskennt? Er/sie kann Dir sicher sagen, ob Eigenblut bei Neurodermitis hilft. Ich hoffe es und drücke Dir die Daumen, dass es Dir in Deiner Haut bald wieder besser geht.

Alles, alles Gute...
#blume Julie.

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Danke für deine schnelle Antwort!

Meine Schwiegermutter hat mich auf diese Idee gebracht. Eine Bekannte von ihr wäre wohl zum Heilpraktiker gegangen, auch um ihren Heuschnupfen (den ich auch hab) zu behandeln. Durch diese Therapie ist dann auch ihre Neurodermitis stark zurückgegangen und wenn sie wieder etwas anfängt (meist im Herbst), dann geht sie wieder hin und lässt sich erneut spritzen. Sie meinte, es wirke Wunder.

Ich hab nun gestern eine Preisliste von allen Heilpraktikern, die mit Eigenblut therapieren, aus unserer Nähe bekommen und mich für eine entschieden.

Nach einem Telefonat mit ihr, weiß ich jetzt, dass diese Methode auch für Neurodermitis sehr gut geeignet sei und sehr gute Linderungschancen verspricht!

Natürlich wies sie mich auch auf Alternativlösungen hin: Darmsanierung, Globuli und und und

Für die Eigenbluttherapie habe ich nächste Woche Freitag den ersten Termin ergattern können.

Ich verspreche mir jetzt davon sehr viel. Wäre echt toll, wenn es hilft. Wenn auch nur etwas. Ich wäre super glücklich ...

Vielen lieben Dank und ganz liebe Grüße
Amanda

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