Erstgeborenes Quarantäne, ET in 14 Tagen, Unterstützung durch Familie

Hallo zusammen,
folgende Situation macht mir gerade etwas Sorge: die Freundin von meinem Schwager ist schwanger, ET: 04.04. Im KiGa des Erstgeborenen gab es einen Corona-Fall, weshalb das Kind in Quarantäne muss. Der Schnelltest vom Kind und der Mutter waren negativ, morgen wird nochmal einer gemacht, dann sind 5 Tage vom ersten vergangen, die Quarantäne von 14 Tagen seit Bekanntwerden wird aber in jedem Fall aufrecht erhalten.
Die drei versuchen sich bestmöglich zu isolieren, obwohl die Eltern ja eigentlich keine Quarantänepflicht haben. Jetzt steht aber die Frage im Raum, was passiert mit dem Erstgeborenen wenn die Wehen anfangen. Es gibt ein paar Möglichkeiten: entweder der Papa bleibt mit dem Kind zu Hause, es wird ein RTW gerufen und die Mama bekommt das zweite alleine.
Oder der Papa fährt mit Mama ins KH und das Kind kommt zu Oma/Opa und Tante/Onkel (ein Haushalt, hier gehöre ich auch dazu). Folgendes Problem der Opa hat eine chronische Lungenerkrankung und es ist noch keiner im Haushalt geimpft, Oma ist über 60 und ich bin schwanger, was der Schwager aber noch nicht weiß.
Oder entweder Oma oder ich betreuen das Kind bei ihm zu Hause während Mama und Papa im KH sind. Dann wird es aber im Anschluss schwierig mit Quarantäne für denjenigen.
Das KH habe sogar angeboten, dass das Kind mit in den KS dürfe bei der Geburt, das wollen die Eltern aber nicht, aus Angst es zu traumatisieren.
Ihre Eltern gibt es auch noch, die wohnen jedoch 200 km entfernt, was ein spontanes nach dem Kind schauen unrealistisch macht.
Die letzte Möglichkeit die mir einfällt, aber schwer umsetzbar wäre, ist dass sich Oma und Opa noch kurzfristig impfen lassen, aber da 14 Tage zwischen Erst- und Zweitimpfung sein müssen, ist das kaum möglich.
Bisher ist noch keine Entscheidung getroffen, was wäre wenn das Baby sich entschließt früher zu schlüpfen. Und wir wissen auch noch nicht, ob beim Erstgeborenen eine Corona-Infektion vorliegt, da kommen noch zwei Tests auf das Kind zu (Morgen und am Ende der Quarantäne).
Versteht ihr mein Dilemma?
Ich würde mich freuen, wenn ihr die Situation mit mir analysieren/diskutieren würdet.
Danke vorab.

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Ich würde erstmal den weitere Tests abwarten und die Betreuung von Tante/Onkel übernehmen (lassen) und zwar in der Wohnung vom kleinen. Wenn der test in 5 Tagen negativ ist, denke das er sich nicht angesteckt hat und sich das Problem quasi in Luft auflöst.

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Gibts nicht irgendeine freundin oder bekannte die das Kind nehmen kann?

Vielleicht aus dem gleichen Kindergarten, dann sitzen die ja genauso zu Hause und haben Zeit?

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Danke für eure Antworten. An sich ist das eine gute und logische Idee. Die Mama hat aber keine Bekannte aus dem KiGa, die in Frage kommt, vor allem falls die Wehen nachts beginnen..
Und es stimmt, solange wir abwarten können, sollten wir das tun. Aber so eine Geburt, vor allem häufig bei der zweiten, kann ja Knall auf Fall beginnen und wenn wir dann keinen Plan haben, wird's schwierig.
Ich schlag das mit der Betreuung in den eigenen vier Wänden durch mich vor und hoffe, dass das Baby bis zum ET drin bleibt 😊

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Naja, das ist zwar etwas ungewöhnlich aber man kann doch auch in FFP2 auf das Kind aufpassen und sich vielleicht abwechseln? In Quarantäne müsst ihr dann nicht. Und Tagelang dauert so eine Geburt ja meist auch nicht.

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Wow, inzwischen wird mehrfach getestet... also wenn das Baby nicht in den nächsten 48 Stunen kommt, dann ist ja die Situation, dass das KiTa-Kind 2x getestet wurde. Wenn der zweite auch negativ ist, dann würde ich auch schwanger das Kind wohl ziemlich bedenkenlos beaufsichtigen. Man muss das Kind ja nicht abknutschen und kann gut lüften. Solange das KiTa-Kind nicht selber positiv ist, macht de Kontakt zum Kind ja keinen Quarantänepflichtig (sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen aussen vor).
Wann war denn der letzte Kontakt des KiTa-Kindes zum infzierten Kind?
Ist der Test morgen PCR oder Schnelltest?
Habt ihr 14 Tage Quarantäne schon schriftlich? Denn bei uns hieß es auch 14 Tage am Telefon vom Gesundheitsamt, der Bescheid der Stadt hatte dann aber nur 10 Tage. Ende der Quarantäne wurde nicht getestet.

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Hallo und danke für deine Antwort!😊
Der letzte Kontakt war am Fr., 19.03.
Es wird ein Schnelltest gemacht soweit ich weiß. Und schriftlich kam bisher noch nichts, nur die telefonischen Verhaltensregeln.

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Wenn der letzte Kontakt erst am Fr war, dann kann noch was kommen. Habt ihr selber schon mal versucht über Apotheke oder so einen Schnelltest zu bekommen? Dann könnte man ja für den "Einsatzfall" den nochmal anwenden und hätte dann eine doch recht starke Aussage über die Ansteckungsfähigkeit jetzt und hier und könnte ggf mit Maske babysitten. (Vielleicht noch ustige Schnurbarthaare drauf malen, damit das arme Kind nicht total befremdet ist und eher denkt heyyyy, verkleiden! )

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