Leichtes Asthma und Mundschutz

Hallo, ich hab mal eine frage zu der Aktuellen Corona Situation.
Ich bin auf Grund von Allergien leichter Asthmatiker und wir haben nun Mundschutz Pflicht auf arbeit. So weit ja in Ordnung, aber ich hab damit super Probleme Luft zu bekommen. Ich kann nicht 8 Stunden am Tag so ein Ding tragen. Hab das Gefühl dann zu ersticken. Was kann ich machen? Kann ich überhaupt was machen?

Lg

Vielleicht wäre eine Krankschreibung möglich?

Hallo,

welche Art von Mundschutz trägst du denn? So einen einfachen "Spuckschutz" oder schon Masken vom Typ FFP2 oder FFP3? Um die letzteren tragen zu dürfen wäre schon eine arbeitsschutzmedizinische Untersuchung (G26.1) nötig. Wer die nicht besteht, darf vom Arbeitgeber auch nicht mit solchen Masken eingesetzt werden.

Hast du das Gefühl, dass du auf das Maskenmaterial allergisch reagierst?

Vielleicht liegt das Problem beim erhöhten Atemwiderstand. Wenn man nicht bewusst etwas tiefer einatmet, um den Atemwiderstand zu überwinden, hat man das Gefühl, man bekommt zu wenig Luft. Man atmet automatisch schneller und dadurch noch flacher. Das ist eine Teufelsspirale. Du könntest versuchen, ob bewussteres Atmen dir hilft.

Warum und wofür eine Untersuchung?

Es gibt arbeitsmedizinische Untersuchungen. Die Bezeichnungen sind jetzt glaube ich anders, aber im Grunde ist es noch das gleiche. Früher war es die G26.1.

Wenn am Arbeitsplatz Staubschutzmasken z.B. vom Typ FFP2 getragen werden sollen, dann muss der Arbeitnehmer bereits einer entsprechenden Untersuchung unterzogen werden. Kommt dabei raus, dass seine Lungenfunktion eingeschränkt ist, darf der Arbeitgeber ihn nicht mit dieser Maske arbeiten lassen. Darum auch meine Frage nach der Art des Mundschutzes.

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