Bandscheibenvorfall - Was kommt auf uns zu?

Hallo ihr Lieben.

Ein Familienmitglied hatte vor 3 oder 4 Jahren einen Bandscheibenvorfall. Heute wurden im Ausland beim Arzt Röntgenaufnahmen gemacht. Die Auswertung ist leider erst am Donnerstag und wir haben noch keine Informationen bekommen. Deshalb frage ich euch nun, ob jemand schon etwas auf den Bildern erkennen kann. Damit wir ungefähr wissen, was auf uns zukommen wird.

Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe.

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Hallo!
Also wenn der BSV 3 oder 4 Jahre her ist, wird da gar nichts auf euch zukommen... oder bestehen Beschwerden?
Ich hatte vor knapp 2 Jahren einen BSV in der Halswirbelsäule... gemacht wurde nichts, außer klassischer Therapie (Cortison, Schmerzmittel, Physiotherapie etc). Nach ca 10 Wochen waren die Schmerzen weg und ich mache seitdem alles wie zuvor.
Von einer OP wurde mir von Anfang an von allen Seiten (Orthopäde, Physiotherapeut, Hausarzt) abgeraten.
LG

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Es kommt darauf an, welches Beschwerdebild besteht.

Ein Forum, welches ich hier empfehlen kann (bin halt auch betroffen). Hier gibt es viele Tipps und Infos. Und vor allem Betroffene.

Wenn aktuell "nur" Schmerz besteht, sollte dieser erstmal konservativ behandelt werden. Physiotherapie, ggfls. Cortisonspritzen etc.
Ein so alter BSV wird wahrscheinlich bereits verkalkt sein. Eine Rückbildung ist also meines Wissens nach nicht mehr möglich.

Worauf man aber zukünftig achten sollte: Bewegung und Sport. Ich habe es nur dank Bewegung und Sport geschafft, dass ich nach meiner BSV-OP aufgrund von Lähmungen im linken Bein heute frei von einer regelmäßigen Schmerzmedikation bin. Selbst die Schwangerschaft und Geburt 2018 waren kein Problem für mich.

Eine OP-Indikation sollte nicht zu vorschnell ausgesprochen werden, denn eine OP ist KEIN Garant für Schmerzverbesserung. Es kann leider auch schlimmer werden.

OP ist unumgänglich, beim sogenannten Cauda-Syndrom. Also verlust der Kontrolle über die Schließmuskel an Blase und Anus.
Bei mir wurde die OP auch erst nach einem 3wöchigen stationären Klinik-Aufenthalt mit konservativer Therapie (täglich Krankengymnastik, Bewegungsbad, "Streckbank", Schmerz- bzw. Cortisonspritzen an den BSV, Fango). Da sich bei mir keine Besserung eingestellt hat, wurde operiert. Ohne OP hätte ich jetzt nach wie vor einen Schlappfuß...

Aufgrund von Schmerzen sollte eine OP erstmal nicht durchgeführt werden. Erstmal alles konservative ausschöpfen

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