Eierstockkrebs

Hallo zusammen,

ich bin seit Stunden fix und fertig. Meine Tante hat Eierstockkrebs. Die Diagnose kam heute. Nachdem ich gegoogelt habe, glaube ich, dass es noch relativ am Anfang ist, da sie noch keinerlei Symptomatik hat. Es ist auch ein Zufallsbefund. Für sie ist auf Grund ihres Alter klar, dass sie sich keinerlei behandlung unterzieht. Für mich eine Katastrophe. Sie wurde vor einer Woche am Bauch operiert, daher habe ich die Meinung, dass sie sich den tumor auch gleich noch rausnehmen lassen könnte. Für sie kommt allerdings nichts mehr in frage. Ich verstehe sie absolut und auch ihre Gründe aber es ist für mich trotzdem schwer dies zu akzeptieren. Ich sitze seit Stunden am PC und suche nach der Zeit die Ihr bleibt aber finde nichts. Nur die Zeit die einem bleibt wenn man sich behandeln lässt. Ihr könnt mir das natürlich auch nicht sagen, das weiß ich, aber vielleicht habt ihr leider auch so eine Erfahrung machen müssen und könnt mir eine ca Restlebenszeit nennen. Ich hab überhaupt keine vorstellung, ob noch 6 Monate oder vielleicht noch 2 Jahre. Ich will sie nicht gehen lassen aber ich muss. Wenn ich lese, was dieser Tumor macht, habe ich jetzt schon die größte angst vor dem leid dass sie ertragen werden muss.

Ach ich stehe so neben mir und bin so hilflos. Ich will so viel und würde auch so viel machen aber sie will sich ihrem Schicksal jetzt hingeben. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass sie einfach morgens nicht mehr aufwacht und friedlich eingeschlafen ist... aber nein, sie muss genauso am krebs sterben wie alle anderen auch in meiner Familie. Und dann auch noch eine Krebsart, die sehr viel leid mit sich bringen wird.

traurige grüße

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Hallo

tut mir leid mit Deiner Tante,

aber die Frage wird Dir keiner beantworten können hier ...

Wenn Sie vor einer Woche am Bauch operiert wurde - kann es sein das der Tumor schon soviel "Masse" hatte das die OP einfach nurnoch palliativ fertig gemacht wurde oder Sie hatte die Bauch OP aus einem völlig anderem Grund und man hat (aus welchem Grund auch immer) etwas eingeschickt in die Histologie und dort kam der Tumor raus

Es gibt Leute da liegen zwischen Diagnose und Tod 2 oder 4 Wochen ... andere leben noch Monate ohne Therapie ... das wird Dir wie gesagt hier keiner sagen können ... die Ärzte vor Ort können eher etwas zu der Frage sagen ... die sehen den Patienten, die sehen die Laborwerte, die sehen die genaue Histologie, die wissen was sie im Bauch gesehen haben ... usw

Alles Gute

und wegen Leid ertragen ... die meisten Häuser können an ein Hospiz verweisen oder ein ambulantes Palliativteam mit einbinden

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Hallo, Schade das icht mehr Anrworten. Ich habe grade gelesen, dass Menschen mit Fortgeschritten Krebs ohne aktive Krebsbehandlung länger und besser Leben als Menschen die noch alle Theapien mitmachen.
Eine Freundin von mir hat den Tod ihrer Mutter begleitet, die Mutter hat sich bewußt entschieden die Behandlung zu beenden, sie hat dann nichts mehr gegessen und getrunken. Meine Freundin hat erzählt, das ihre Mutter dannach vollkommen ruhig und strahlend war. Sie starb im Hostbits vollkommenzufreiden und sah aus als ob sie schon in einer anderen bessern Welt.
Such dir einen "guten" Pallative Pflegedienst und einen vertrauensvollenArzt. Am besten auch ein Hospitz oder Pallative Station im Krankenhaus. Achtet auf auf andere Erkrankungen. . Mein Vater ist vor kurzen gestorben, er war dement und es war ein langer Abschied.

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