Mammographie

Hallo,

meine Mutter starb mit 39 Jahren an Brustkrebs. Nun hat mir meine Gynäkologin empfohlen, mich nach dem Abstillen einer Mammographie zu unterziehen. Hat das schon mal jemand getan? Mit was für Schmerzen muss ich rechnen? Und das wichtigste: ist das Ergebnis 100% aussagekräftig oder geht es wie z.B bei der Nackenfaltenmessung nur um Wahrscheinlichkeiten?
Vielen dank schonmal.

Liebe Grüße
Lebenslicht

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Hiho, man kann schon recht viel erkennen, allerdings ist ein Ultraschall immer noch sicherer. Bei meiner Mutter wurde der Tumor auf der Mammografie far nicht gesehen, da sie sehr dichtes Brustgewebe hatte. Am besten lässt du regelmäßig beides machen, alle 6 Monate us von der Brust und alle 2 Jahre Mammographie.
Schmerzhaft ist es nicht, nur etwas unangenehm.

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Hallo!

Also wirklich schmerzhaft fand ich es nicht. Unangenehm, aber auf jeden Fall auszuhalten, und es dauert auch nicht lange. Etwa wie ein Röntgenbild beim zahnarzt, da drückt es auch mal ins Zahnfleisch, aber meine Güte, die paar Augenblicke steht man durch.

Ob man alles sehen kann oder nicht kann man Dir erst nach der Mammographie sagen, weil man erst auf dem Bild sieht, wie dicht das Brustgewebe ist. Abtasten muss natürlich trotzdem weiter sein.

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Lasse ich alle 2 Jahre machen, tut überhaupt nicht weh, wenn man Busen hat ;-) lediglich bei sehr kleiner Brust drückt es, wenn die Helferin alles zurechtrückt im Gerät. Sollte etwas Auffälliges gesehen werden, kann noch Ultraschall hinzugezogen werden. In erfahrenen Händen ist die Mammografie schon aussagekräftig, hat nichts mit "Wahrscheinlichkeit" zu tun, aber 100% gibt es bei nichts Medizinischem, deswegen würde ich wohl auch in Deinem Fall mit US kombinieren. LG Moni.

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Ich persönlich halte von einer Mammographie gar nichts und würde sie auch nicht wieder machen lassen. Für ältere Frauen oder Frauen mit schlaffer Brust ist es bestimmt nicht sonderlich schmerzhaft. Hast du aber eine feste Brust, tut die Untersuchung schon ziemlich weh, egal, ob die Brust ansonsten klein oder groß ist.
Gerade bei einer festen Brust wird diese bei der Untersuchung so derart heftig zusammen gequetscht, dass das sicherlich nicht gesundheitsfördernd ist. Ja, es war sehr schmerzhaft- Nie wieder!!!
Daher gibt es mittlerweile immer mehr Gynäkologen, die eine Mammographie ablehnen und statt dessen Brust-Ultraschall machen.

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Du sprichst mir aus der Seele. Es war für mich auch sehr schmerzhaft.

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Hallo,
gerade wenn ich erblich vorbelastet wäre, würde ich mir meine Brust nicht quetschen und dann bestrahlen lassen! Ein guter 4d-Ultraschall ist meiner Meinung nach viel sanfter. Die Mammographie ist so umstritten und trotzdem wird die Angst der Frauen dazu genutzt, durch die Bank weg ein Screening anzubieten, für welches Frauen zw. dem 50. - 69. Lj einfach schriftlich einen Termin bekommen, ob sie nun wollen oder nicht! Und was ist mit den Frauen, die jünger bzw. älter sind? Im Spiegel Report von 2014 wurde mitgeteilt, dass das Merkblatt für das Brustscreening verschweigt, dass die Gesamtsterblichkeit in der Screening-Gruppe gleich hoch ist wie in der Nicht-Screening-Gruppe. Die Mammographie ersetzt auch nicht das regelmäßige Abtasten. An deiner Stelle würde ich das einmal wöchendlich tun und dazu der Ultraschall.
https://www.doktor-meier.de/de/Brustultraschall.htm
Liebe Grüße

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